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„Passat“ – Kreuzmast

Nach dem die reinen Masten, Stengen und Rahen mit den ersten „Tampen“ fertiggestellt sind …

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und eine Stellprobe von Groß- und Kreuzmast am Modell äußerst positiv ausfällt …

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… müssen die Segel und Fußpferde (Ätzteile der „Preussen“) an die Rahen geklebt werden, …

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… was dann fertig so aussehen kann…

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Anschließend wird der Mast mit den Stagen, Pardunen und anderem Stehenden Gut vorbereitet.

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Nun kann der Kreuzmast in die Öffnung des Decks geklebt werden …

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… und die Verstagung des Besanmastes abgeschlossen bzw. die des Kreuzmastes begonnen werden. Ich hoffe, die Bilder sprechen für sich, denn eine Beschreibung der einzelnen Arbeitsschritte würde diesen Bericht sprengen.

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Die Stage sind dran und das sogar ziemlich stramm.

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Die folgenden Bilder zeigen Schritte bei der weiteren Takelung des Kreuzmastes. Eine große Hilfe leisten hier die selbstschließenden Pinzetten sowie Geduld beim Trocknen des Weißleims.

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Bevor es nun mit dem Großmast weitergeht, kommt hier eine Gesamtaufnahme des Modells.

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„Passat“ – Besanmast (Teil 2)

Nachdem der Besanmast so weit fertig ist, kann die Verstagung angebracht werden. Das Besan-Stag wird um den Mast gelegt und die beiden oberen Stage werden jeweils an einer Öse am Mast befestigt.

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Nach dem Aufstellen des Mastes werden die beiden unteren Stage an der Stagverankerung auf dem Deck befestigt.

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Danach habe ich das Garn der Brasswinden durch die“Blöcke“ am Besan geführt und mit selbstschließenden Pinzetten, die ich an das Garn gehängt habe, stramm gehalten. Nach dem Trocknen des Klebers wurden die Enden auf den Nagelbänke belegt und das überschüssige Garn abgeschnitten.

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Die bereits im Vorwege am Mast angebrachten Pardunen wurden stramm an den Takelhilfen auf dem Deck befestigt.

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Dann ging es am Besanbaum …

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… und den Gaffeln weiter.

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Hier noch ein paar Makroaufnahmen…

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… und so sieht es zu diesem Zeitpunkt aus.

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Die letzten Tampen der Brasswinden werden über Ausleger geführt, die auch wieder mit den bekannten Augen versehen habe.

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Diese Augen bekommen, wenn das Garn durchgefädelt ist, einen anständigen Tropfen Weißleim. Und wenn dieser getrocknet ist, dann kommt etwas braune Farbe auf den Tropfen und schon sieht es aus wie ein Block.

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Als letzte Tat in dieser Baugruppe des Besanmastes habe ich die Ruderboote aufgestellt.

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Und so sieht das Modell jetzt aus…

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Weiter geht es dann mit dem Kreuzmast.

Ship-Spotting in CUX und BHV – ein perfekter Tag!

Am Mittwoch letzter Woche stand der Crewwechsel des Notschleppers „Nordic“ und des Zollkreuzers „Borkum“ an. Ein Grund mehr wieder einmal an die Nordsee zu fahren. Die Anfahrt begann bei Glückstadt mit einer Fährfahrt über die Elbe nach Wischhafen. Als wir ankamen legte die „Wilhelm Kroos“ gerade ab und begegnete der „Wischhafen“, auf der wir wenige Minuten später in der ersten Reihe standen.

01 - Wilhelm Kroos 02 - Wischhafen

Als wir um den Wellenbrecher herum waren, kam auch schon die „Glückstadt“ entgegen.

03 - Wellenbrecher 04 - Glueckstadt

Kurz vor Wischhafen ‚erwischte‘ ich dann noch die „Ernst Sturm“. Da ich in den letzten Jahren mittlerweile auf allen Fähren mitgefahren bin und jeweils weit über 100 Bilder habe, müsste man direkt über die Konstruktion der Fähren als Kartonmodell nachdenken.

05 - Ernst Sturm

Erstes Ziel in ‚Cuxdorf‘ war der neue Fischereihafen. Und da lag es auch gleich, mein erstes Objekt der Begierde, der Zollkreuzer „Borkum“.

06 - Borkum

Schnell waren die ersten Bilder im Kasten und die Fahrt ging weiter zum Steubenhöft und dem Blick in den Amerikahafen.

07 - Elbe Pilot

In der Nähe des Steubenhöfts lag dann auch der Notschlepper „Nordic“. Man kam wunderbar heran und konnte sehr gut fotografieren. Große Änderungen am Schiff sind mir nur im Bereich der ‚Schornsteine‘ aufgefallen. Diese sind unten schwarz angemalt worden, so dass sich eine weiße Bauchbinde ergibt.

08 - Nordic

Auf der anderen Seite des Hafenbeckens lag der Seeschlepper der Marine  A1451 „Wangerooge“.

09 - Wangerooge

Die Weiterfahrt durch Cuxhaven führte uns auf die andere Seite des Neuen Fischereihafens. Von dort hatte man einen tollen Blick auf die Helgolandfähre „Funny Girl“…

10 - Funny Girl

… und auch auf die schon erwähnte „Borkum“. Nach einem ausgiebigen Smalltalk mit einem Besatzungsmitglied kam urplötzlich die Frage: „Möchten Sie auch an Bord ein paar Bilder machen?“. Nachdem ich sagte, dass ich schon sehr viele Fotos habe, nur noch keine vom Peildeck, hieß die knappe Einladung: „Na, denn man los!“. Ich glaube, ich bin noch nie so schnell eine Leiter hochgeklettert wie an Bord der „Borkum“. Der gute Mann hätte es sich ja auch noch anders überlegen können 😆 . Nun habe ich perfekte Bilder, um die Konstruktion der Kartonmodelle „Helgoland“ und „Borkum“ sehr nah am Original fortzuführen.

11 - Borkum 12 - Borkum

Auf dem Weg zur ‚Alten Liebe‘ kamen wir noch einmal an der „Nordic“ vorbei. Deutlich ist die weiße Binde an den Schornsteinen zu erkennen.

13 - Nordic

Vor der Hafeneinfahrt ankerte das Vermessungsschiff „Komet“, und das Lotsenboot „Nübbel“ raste an uns vorbei.

14 - Komet 15 - Lotse

Die Sicht war gut und so konnte man in der Ferne die Kugelbake, das Wahrzeichen Cuxhavens, sehen.

16 - Kugelbake

Tja, die Saison der Helgolandfahrten geht zu Ende und schon läuft die Werbung der neuen Saison an. Eine Reederei wirbt mit einem neuen Schiff, welches den neuesten Erkenntnissen der Umwelttechnik entsprechen soll. Warum musste ich bei dem Bild an Fritz Pohl denken 🙄 ?

17 - Neue Faehre

Na ja, und ein Besuch der ‚Alten Liebe‘ ohne ein Bild des Museumsfeuerschiffs „Elbe 1“ wäre kein richtiger Besuch. Auf dem Weg zurück zum Auto bot sich der Blick auf die Schlepperkaje.

18 - Elbe1 19 - Schlepperkaje

15 Minuten später waren wir in Bremerhaven. Während der Fahrt durch die Bremerhavener Überseehäfen ist mir zwischen den Kränen und Containern ein Logo aufgefallen, welches mir irgendwie bekannt vorkam. Und siehe da, in der großen Seeschleuse lag die „Polarstern“, die gerade von einer Forschungsreise aus dem arktischen Meer zurück war und nun ein paar Tage Werftaufenthalt vor sich hat.

20 - Polarstern

Das nächste Highlight entdeckten wir an der Columbuskaje, die „Quantum of the Seas“. Dieser neuste Ozeanriese der Meyerwerft in Papenburg hatte die Ems erst vor 3 Wochen verlassen und liegt zur Endausrüstung in Bremerhaven. 348m Länge, 41m Breite und eine Bruttoraumzahl von 167.800 sprechen für sich.

21 - Quantum 22 - Quantum

Bei diesen Dimensionen mögen 4 Bugschrauben wohl ihre Berechtigung haben. Nichtsdestotrotz möchte ich niemals mit diesem Trum fahren.

23 - Quantum

Auf der Weiterfahrt durch die Häfen bekamen wir am Kaiserhafen I die Fotografiermöglichkeit des Forschungsschiffes „Maria S. Merian“.

24 - Maria S Merian

Bevor wir am späten Nachmittag die Heimreise nach Travemünde angetreten haben, ging es noch schnell in den Fischereihafen. Dort lagen u.a. die neue „Alexander von Humboldt II“. Ein paar Meter weiter lag sogar die alte „Alexander von Humboldt“, doch deren Anblick machte uns traurig. Dort hingen die Wanten, Stage und Pardunen nur so herum und schlugen gegen die Masten. Das Bild möchte ich allen ersparen. Deshalb kommt als letztes Bild dieser wunderbaren Reise an die Nordsee die „Alex II“.

25 - Alex

„Passat“ – Besanmast (Teil 1)

Der Bau des Besanmastes ist dem des Fockmastes sehr ähnlich: rollen von Mast und Stenge, an ausgetüftelten Stellen Löcher in den Karton stechen, Die „Augen“ durchstecken, zusammenkleben.

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Details kann man auf dem folgenden Bild sehr gut erkennen.

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Im nächsten Schritt kommen der Besanbaum und die Gaffeln an den Mast. Der Baum ist im rechten Winkel anzubringen, während die Gaffeln schräg stehen. Zum Anbringen habe ich mich einer Klemmhilfe bedient, die den Baum und die Gaffeln während der Trockenphase des Weißleims auf Position hält.

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Dann kommen die Segel gemäß Vorbild an den Mast und schon kann letzterer zur Probe aufgestellt werden.

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„Passat“ – Fockmast (Teil 3)

Die Stellprobe macht einen guten Eindruck und somit kann der Mast fest installiert werden.

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An dieser Stelle können die sechs Stage gespannt werden. Begonnen habe ich mit dem Fock-Stag…

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… und mich dann über Vor-Stenge-Stag, den Klüverleitern bis zum Vor-Royal-Stag gearbeitet.

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Es ist sicherlich schwierig alle Stage gleichmäßig stramm zu bekommen, aber es geht. Das folgende Bild zeigt, dass alles gleichmäßig „lose“ sind. Das macht aber nichts, denn wenn man an der Mastspitze den Mast ein ganz klein wenig nach hinten drückt, dann stellt man fest, dass nur wenig Lose in den Stagen steckt, so dass es relativ einfach ist, diese später mit den Pardunen heraus zu bekommen.

Passat 239

Weiter geht es dann mit dem Besanmast.

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