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    Biete „Cap Arcona“ zum Kauf an

    Publiziert in der Kategorie: "Cap Arcona" | Kommentieren?
    (7 Bewertung(en), durchschnittlich: 5,00 von 5)
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    Moin liebe Modellbauer

    Immer dann, wenn ich mal in mein altes Bastelzimmer auf den Dachboden gehe, fällt mein Blick auf das angefangene Modell der „Cap Arcona“. Nach einigen längeren Unterbrechungen schon während des Baus des Schnelldampfers, habe ich mich heute nach langem hin und her entschieden das Modell zu verkaufen, um es vor dem Staub-Tod zu bewahren. Wie ich schon einigen Modellbauern in Mannheim erklärte, gibt es verschiedene Gründe für meinen Bauabbruch und ich werde den Bau definitiv nicht zu Ende führen.

    Cap Arcona (jabietz)

    Zum Wegwerfen ist das Modell jedoch zu schade und ich habe ja auch immerhin schon über 160 Stunden an den bisherigen 4063 Teilen gebaut. Deswegen möchte ich es in hoffentlich gute Hände geben, die das Modell auch fertigbauen möchten. Den Bau des Modells habe ich hier im Blog mit einem Baubericht begleitet. Somit kann sich der potentielle Käufer ein Bild von der Qualität des Modells und des Baus machen.

    Die Winden des Vorschiffs sind alle mit Garn betakelt, so dass das laufende Gut später am Mast ausführlich dargestellt werden kann.

    Cap Arcona (jabietz)

    Das Peildeck ist abnehmbar, so dass Einblicke in die Bestuhlung des vorderen Salons möglich sind.

    Cap Arcona (jabietz) Cap Arcona (jabietz)

    Mittschiffs lässt sich das große Oberlicht abnehmen und gewährt danach auch hier Einblicke in die Bestuhlung.

    Cap Arcona (jabietz) Cap Arcona (jabietz)

    Auch das Tennisfeld ist am Netz abnehmbar. Die achteren Winden sind ebenfalls mit Garn betakelt.

    Cap Arcona (jabietz) Cap Arcona (jabietz)

    Die Galerie ist teilweise verglast. Sämtliche Bullaugen und Fenster sind ausgestochen und deren Kanten im schwarzen Rumpfbereich gelbgold gefärbt.

    Cap Arcona (jabietz) Cap Arcona (jabietz) Cap Arcona (jabietz)

    Selbstverständlich sind sämtliche übrig gebliebenen Kartonteile beim Kauf dabei, so dass bei Bedarf auch noch das Unterwasserschiff gebaut werden kann. Auch die am Modell noch fehlenden Ätzteile des ebenfalls nicht mehr erhältlichen großen Platinensatzes sind vorhanden.

    Cap Arcona (jabietz) Cap Arcona (jabietz) Cap Arcona (jabietz)

    Der letzte Verkaufspreis für den Modellbaubogen lag beim Verlag bei 55 EUR und für den Fotoätzsatz waren noch einmal 99 EUR fällig.

    Preisliste 2011

    Der Modellbaubogen ist seit etwa 2012 verlagsseitig ausverkauft und auch die Platinen sind wahrscheinlich nur noch über Auktionshäuser zu bekommen. Ob der Modellbaubogen eine Wiederauflage erfährt, steht wohl in den Sternen. Ich möchte nicht verschweigen, dass der Bogen nicht nur bezüglich der Restteile nicht fehlerfrei ist – im Gegenteil! Für eine Neuauflage müsste der Modellbaubogen komplett überarbeitet und im Sinne einer vernünftigen Qualitätskontrolle auch komplett kontrollgebaut werden. Das sehe ich als nicht wirtschaftlich an, lasse mich aber gerne eines anderen belehren.

    Ich würde nun alles für den Gesamtpreis von 100 EUR abgeben. Dabei gilt als „Versandart“ die Selbstabholung in Lübeck-Travemünde. Gerne bin ich nach vorheriger Absprache bereit die Hälfte der Strecke des Käufers entgegen zu fahren, maximal jedoch bis zu 50 km, was von Travemünde aus gesehen in etwa den Ortsgrenzen von Kiel, Hamburg, Schwerin und Wismar entspricht.
    Es gibt auch noch die Möglichkeit, dass ich das Modell Mitte Oktober zum Forentreffen nach Mespelbrunn mitbringe und es dort übergebe. Falls jemand ganz viel Zeit mit der Fortsetzung dieses Modells hat, sich das Modell durch die Bezahlung (oder auch Anzahlung) aber schon sichern möchte, dem bringe ich es auch gerne Ende März 2020 mit nach Flensburg oder im Mai 2020 zur Ausstellung nach Mannheim mit.

    Wer nun Interesse an dem Kauf hat, der schreibt mir bitte eine Mail … und das geht vielleicht am einfachsten über mein Impressum ganz unten auf diese Seite.

    Liebe Grüße
    Andreas Jacobsen

    „Cap Arcona“ – Lüfter

    Publiziert in der Kategorie: "Cap Arcona" | 2 Kommentare
    (10 Bewertung(en), durchschnittlich: 5,00 von 5)
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    So, die nächsten Lüfter sind fertig und damit ist auch der mittlere Schornstein mit den zugehörigen Lüftern gestückt. Die 21 Lüfter bestehen insgesamt aus 215 Bauteilen und sehen im Ensemble einfach klasse aus. Zum Bau selbst ist nichts Neues zu erwähnen, die üblichen Fehler sind weiterhin vorhanden.

    Hier die zugehörigen Bilder …

    Weiter geht es dann mit den 18 Lüftern um den vorderen Schornstein.

    Bliebe vielleicht noch zu erwähnen, dass ich mittlerweile die 4000-Teile-Marke übersprungen habe. Aktuell habe ich an 99 Basteltagen 4063 Bauteile in 162 Stunden und 23 Minuten verbaut.

     

    „Cap Arcona“ – Lüfter

    Publiziert in der Kategorie: "Cap Arcona" | Kommentieren?
    (4 Bewertung(en), durchschnittlich: 5,00 von 5)
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    Bei den beiden nächsten Lüftern 177 und 179 ist es nicht schlimm, dass die gewundenen Schächte der Lüfter zu kurz sind. Im Gegenteil, denn weil ich das Oberlicht abnehmbar gebaut habe, ist die Differenz von 2 mm kein Problem. Über die falschen Markierungen oder gar vertauschte Bauteile rege ich mich gar nicht mehr auf; da muss man nur ein bisschen mehr aufpassen und einen Mittelweg zwischen falschen Teilen und/oder falscher Bauanleitung finden.

     

    „Cap Arcona“ – Lüfter

    Publiziert in der Kategorie: "Cap Arcona" | 3 Kommentare
    (9 Bewertung(en), durchschnittlich: 5,00 von 5)
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    Nun ja, es ist bereits über ein Jahr her, dass ich an dieser Baustelle etwas getan habe. Zwischendurch habe ich an der Fregatte „Lübeck“ konstruiert, das norwegische Dampfschiff „Børøysund“ konstruiert und fertig gestellt, den Leuchtturm „Westerheversand“ von Shipyard gebaut, die RoKo-„Cap San Diego“ bis zur Brücke gebaut, ein Wehrforschungsschiff „Planet“ fertig gebaut sowie ein neues Modell für mein eigenes Label konstruiert (es lassen sich übrigens wieder zwei Modelle bauen), welches aktuell beim Kontrollbauer angekommen ist und wohl im Januar erhältlich sein wird.

    Es war gar nicht so einfach, sich wieder in das Modell zu denken. Zuletzt waren die Lüfter auf dem Spieldeck dran und ich kann mich erinnern, dass es dort Probleme gab, weil einige Sockel als Bauteil gar nicht im Bogen vorkommen bzw. einige Markierungen an Deck und Aufbauten Rätsel aufgaben, die mich seinerzeit zu einer Bauunterbrechung nötigten.

    Hier also der aktuelle Stand beim Weiterbau. Die ersten Lüfter vor dem dritten Schornstein stehen und bei Lüfter 165 und 171 ist der Sockel definitiv zu schmal.

    Nun sind die beiden Lüfter 166 und 167 gebaut und ich darf feststellen, dass diese überhaupt nicht an ihre Position passen können. Ich musste für 166 einen Sockel bauen, der im Bogen nicht enthalten ist. Des Weiteren ist der abgewinkelte Stutzen hier völlig fehl am Platze. Beim Lüfter 167 genügt ein Nacharbeiten der kleinen Grundplatte, dass der Lüfter an seine Position passt. Die Anleitung zeigt an dieser Stelle übrigens einen anderen Lüfter.

    Ein weiterer Höhepunkt sind die Lüfter 168 und 173. Deren Markierungen auf Deck und Podest sind verschoben. Und wenn die Lüfter an Bord sind, dann passt auch nichts wirklich gut zusammen. Der Grund ist ganz einfach: es sind die falschen Lüfter – entweder als Bauteile oder in der Anleitung.

     

    Die unbefriedigende Hängepartie geht mit fehlerhaften Bauteilen (falsche Strichcodes, mal zu kleine, dann wieder zu große Markierungen) und einer Anleitung weiter, die hier nicht wirklich passt. Egal, die Lüfter sind nun irgendwie an Deck und niemand weiß, ob das so richtig oder falsch ist.

    Mit dem Bau der Lüfter breche ich die Korrektur der Bauteile im seinerzeit zur Verfügung gestellten Bogen ab und führe meine mittlerweile dreieinhalb Seiten lange Fehlerliste nur noch grob mit.

    Kritik an Kartonbaubögen darf es gemäß Aussage des Verlages nicht geben, denn so etwas ist ja überflüssig. Ich entschuldige mich deshalb lieber für meine ungeduldige Kreativität beim Bau dieses massiv mit Fehlern behafteten Liners. Man kann für den Verlag nur hoffen, dass er vor einer geplanten Neuauflage das Modell komplett und vor allen Dingen gewissenhaft kontrollbaut (und nicht so planlos wie bei der „TS Hamburg“). Ohne Kontrollbau (bleibt die Frage, wer sich dafür hergibt?) wäre bei dem neuen Bogen, den ich guten Gewissens nicht empfehlen könnte, ebenfalls sehr sehr viel Kreativität gefragt.

    Nichtsdestotrotz ist es ein schönes Modell, auch wenn die noch folgenden Lüfter einigermaßen Durchhaltevermögen verlangen. Mal sehen, ob ich das packe…

     

    „Cap Arcona“ – Standardlüfter

    Publiziert in der Kategorie: "Cap Arcona" | 11 Kommentare
    (3 Bewertung(en), durchschnittlich: 5,00 von 5)
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    Nachdem ich zuletzt nur Bilder vom Baufortschritt gezeigt habe, möchte ich hier meine Bauweise der Standardlüfter zeigen. Folgende Bauteile sind zu bauen….

    183 - Standardluefter

    Die Rückseite des Bogens der Standardlüfter ist bei der „Cap Arcona“ rot gedruckt. Dadurch spart man sich das Färben der Röhren. Nach dem Ausschneiden rolle ich die Bauteile. Dazu feuchte ich sie mit der Zunge an – mit Anfeuchten meine ich nicht Abschlabbern! – danach lässt sich das Bauteil gut mit einer Nadel oder Stahldraht auf der Fingerkuppe rollen. Es sollte so eng gerollt werden, dass innen eine Überlappung stattfindet.

    184 - Standardluefter 185 - Standardluefter

    Und so werden dann alle Teile vorbereitet.

    186 - Standardluefter

    Wenn die „Spucke“ getrocknet ist, dann muss die Überlappung wieder raus und zwar so, dass die Kanten des Teil aufeinander zum Liegen kommen und es trotzdem eine runde Sache ist. Das mache ich mit der gleichen Nadel, mit der ich gerollt habe.

    187 - Standardluefter

    Anschließend kommt der Weißleim ins Spiel. Diesen nehme ich mit einer Stecknadel auf, führe diese vorsichtig in die Röhre ein und drücke von innen gegen diese Naht, bis die Nadel den Weißleim auf die Stoßkante abgeben kann. Das muss man je nach Größe des Lüfters (oder anderen runden Bauteils) ein paar Mal wiederholen. Ist gefühlt genügend Kleber auf der Naht, dann muss man die Röhre etwa 10 bis 15 Sekunden so in Form halten, bis der Kleber angezogen hat und man sich des nächsten Lüfters annehmen kann.

    188 - Standardluefter 189 - Standardluefter 190 - Standardluefter

    Nach einem ersten Trockengang kann man zur Sicherheit noch eine zweite Lage Weißleim innen auf die Naht aufbringen.

    191 - Standardluefter

    Auch die Lüfterhutzen verklebe ich auf diese Weise.

    192 - Standardluefter 193 - Standardluefter

    Jetzt muss alles richtig gut trocknen. Dann kann man noch etwas Form in die Teile bringen und sie anschließend zusammenkleben.

    194 - Standardluefter 195 - Standardluefter

    Und so sehen die Lüfter auf ihrer Position vor dem achteren Schornstein aus…

    196 - Standardluefter

    Nun mag der eine oder andere sagen „Ha! Das mache ich ganz anders!“ und das ist gut so. Ich habe hier meine Bauweise vorgestellt, die sich bei mir bewährt hat und die ein sehr guter Mittelweg zwischen Schnelligkeit und gutem Aussehen ist. Rahen von Masten, Poller, Seiltrommeln, also alles was rund ist, baue ich seit Jahren auf diese Weise.