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    „Frisch ausgepackt“ der Neuauflage der „Nordic“

    Publiziert in der Kategorie: "Nordic" | 8 Kommentare
    (23 Bewertung(en), durchschnittlich: 4,57 von 5)
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    Nachdem der Bogen verlagsseitig einige Zeit nicht erhältlich war, ist Anfang Oktober 2019 eine Neuauflage erschienen.

    Auf dem Titelblatt ist, ohne mich auch nur im Ansatz zu fragen, mein bereits im Jahre 2012 gebautes Modell mit Detailbildern abgedruckt. Das ist respektlos und in meinen Augen eine Frechheit, zumal ich dem HMV im Oktober 2016 bereits jegliche Werbung mit Fotos meiner Modelle untersagt habe. Im Rahmen des Wettbewerbsrechts wäre es nur lauter (im Sinne von Lauterkeit), wenn der Verlag mich um eine Genehmigung zur Veröffentlichung gebeten hätte.

    Titelbild

    Auf dem oberen Bild ist links das Modell der ersten Auflage zu sehen, welches mit einem CAD-Programm gerendert wurde. Das Modell auf dem rechten Titelbild zur Neuauflage ist mein Modell aus 2012!!!

    Des Weiteren sind auf dem neuen Titelbild, das übrigens in dieser Form nicht durchgängig auf allen HMV-Angebotsseiten zu finden ist, zwei neue Bordwände abgedruckt, welche die schwarz-rot-goldenen Farben enthalten. Diese Farbgebung hat die „NORDIC“ im Frühsommer 2019 bekommen und zeigt nun offiziell die Zugehörigkeit des Schleppers zur deutschen Notschlepperflotte. Dass die Kennzeichnung des Schleppers zum Küstenschutz beiträgt, zeigt die Havarie des Frachters „GLORY AMSTERDAM“ im Oktober 2017 vor Langeoog. Das Schiff hatte sich in einem Orkan von seinem Ankerplatz losgerissen und trieb manövrierunfähig durch die Deutsche Bucht. Die damals noch ungekennzeichnete „NORDIC“ rückte aus, um den Frachter mittels einer Schleppverbindung zu sichern. Der chinesische Kapitän der „GLORY AMSTERDAM“ hielt den Schlepper jedoch zunächst für ein kommerzielles Schiff, weshalb einige Zeit verging, bis die Schleppverbindung hergestellt werden konnte. Dies sei einer der Gründe für die Strandung des Frachters vor Langeoog, wie aus dem Untersuchungsbericht der Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung hervorging.

    In den letzten Jahren ist die „NORDIC“ immer wieder verändert und verbessert worden. Die meisten Änderungen sind nun auch in den Bogen eingeflossen. Die Bordwände sind in der aktuellen Version des Vorbilds vorhanden. Der gelbe Winchpunkt auf dem Achterdeck und die Einstiegspforten 41 und 42 wurden in den aktuellen Texturen berücksichtigt – dafür fehlen jetzt die „alten“ Pforten, die doch zu den „alten“ Bordwänden, die weiterhin im Bogen enthalten sind, gepasst hätten. Schade, aber entweder macht man es richtig oder man lässt es lieber! Der an Bord nachträglich installierte Fangleinenausleger an Backbordseite ist jetzt im Bogen vorhanden sowie auch links und rechts vom Kruzifix (Baugruppe 9) die Podeste, um die Lüfterschächte zu erreichen. Die Farbgebung der beiden „Schornsteine“ 97 und 98 ist seit einigen Jahren geändert; nun auch im Bogen. Gleiches gilt für das Vorhandensein des Gitterpodests zwischen dem Store 54 und dem mittleren Schleppbügel 67. Auch die Wand 93 auf der Brücke ist nun richtig abgedruckt. All diese Dinge hatte ich aber auch schon in meinem Modell realisiert und somit war es einfach sich diesbezüglich hier in meinem Blog zu informieren.

    gelber Winchpunkt Einstiegspforte Fangleinenausleger

    Leider hat es das Schlauchboot, welches an die Innenseite von Reling 146 käme, genauso wenig in den Bogen geschafft, wie die große Box hinter dem letzten Schleppbügel 66, die zur Aufnahme des dicken Seils (Läufer) zur Übergabe des Schleppdrahtes zum Havaristen dienen soll. Diese Änderungen sind aber auch schon in mein Modell eingeflossen – warum denn nun nicht auch in die Neuauflage des Bogens?

    Schlauchboot, Podeste, "Tampenkiste"

    Ebenfalls im Jahr 2019, wie eben die geänderte Kennung an den Bordwänden, ist im Heck steuerbordseitig der Crapnel-Anker dazu gekommen. Leider hat auch dieser nicht den Weg in den Bogen gefunden, aber dazu wären umfangreichere Änderungen am Heck nötig gewesen, die dem Verlag wohl unwirtschaftlich erschienen … oder wusste der Verlag davon gar nichts, weil ich das noch nicht in meinem Modell umgesetzt habe? 

    Crapnel-Anker Crapnel-Anker

    Die J-Chain-Chaser (im Bogen die Bauteile 55 und 55a) sind nach dem Einbau des Crapnel-Ankers im Heck gar nicht mehr an Bord.

    Die Philosophie des Verlags bleibt mir bei dieser Neuauflage des Bogens leider verborgen. Schade, dass der Verlag sich scheinbar nur halbherzig um die Recherche zum Vorbild gekümmert hat. Wenn schon eine Neuauflage mit den aktuellen Bordwänden – also den Zustand vom Frühsommer 2019 -, dann hätten in meinen Augen auch alle anderen Neuerungen des Vorbilds in eine Neuauflage des Bogens gehört. So, ist es für mich nur „halber Kram“ – vielleicht gewollt, aber nicht wirklich gut gekonnt.

    Noch ein Satz zum Bogenlayout: durch die hinzugekommenen Bauteile ist das Bogenlayout bei gleicher Bogenzahl etwas enger geworden und die Teile sind noch mehr durcheinander gewürfelt. Einige Bauteile liegen ziemlich dicht nebeneinander und man muss beim Ausschneiden einigermaßen aufpassen. Hier wäre doch ein Zusatzbogen, der z.B. nur die neuen Bauteile enthielte, viel sinnvoller … aber das ist nur meine unmaßgebliche persönliche Meinung.

    Insgesamt lässt sich ganz bestimmt ein wunderbares Modell mit einigen Fragezeichen bezüglich des orinären Vorbilds bauen.

     

    „Nordic“ – Nachtrag

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    Das Vorbild hat nun bereits vor fast zwei Jahren den Betrieb aufgenommen. In dieser Zeit hat es diverse Änderungen gegeben, die im Modellbaubogen nicht berücksichtigt sind. Der Winchpunkt ist nur eine Sache gewesen, die ich beim Bau bereits geändert habe.

    Mittlerweile ist auch ein Auslegerarm Backbord vorne zum Vertäuen eines Beibootes dazu gekommen.

    Das Kruzifix ist mit einer blauen Persenning abgedeckt. Links und rechts vom Kruzifix sind kleine Plattformen angebaut worden, die den Zugang zu den Deckeln der Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen erleichtern sollen.

    Des Weiteren haben die Einstiegspforten auf dem Achterdeck rote Einstiegshilfen bekommen und eine schwarz/gelbe Markierung.

    Zwischen dem Store und dem mittleren Schleppbügel ist eine Grating auf der Höhe des Bügels gesetzt worden. Hinter dem letzten Schleppbügel ist eine Gitterbox dazu gekommen, in der ein Schleppseil aufbewahrt wird, mit dem das eigentliche Stahl-Schleppseil zum Havaristen übergeben wird.

    Und dies ist dann also der momentan letzte Baustand meiner „Nordic“…

     

    „Nordic“ – Galeriebilder

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    Die folgenden Bilder zeigen das fertige Modell, wie man es aus dem Modellbaubogen bauen könnte. Einzig die Möglichkeit, dass man das Peildeck samt Schornstein und Mast abnehmen kann, um die Brückeneinrichtung zur Schau zu stellen, ist ohne zusätzliche Bauteile und Änderungen nicht möglich.

    „Nordic“ – Boote und Kräne

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    Für die Steuerbordseite sind ein Podest und ein Davit zu bauen, der ein kleines Beiboot aussetzen kann.

    Für die Backbordseite ist ein Speedboot mit Jetantrieb zu bauen.

    Zum Aussetzen des Bootes gibt es einen hydraulischen Knickauslegerkran an Bord. Seine pendelarme Lastaufhängung ermöglicht ein sicheres Aussetzen und Aufnehmen des Arbeitsbootes unter ungünstigen Bedingungen. Der Kran hat im Hafen eine zulässige Tragkraft von 6,5t bei 16m Ausladung. Auf See reduziert sich die Tragkraft auf 3,6t. Der Einsatz ist bis zu einer signifikanten Wellenhöhe von 2m möglich.

    Der Bau des Krans ist in der Anleitung ausführlich bebildert und stellt kein Problem dar.

    Beim Aufstellen des Krans ist eine saubere Ausrichtung wichtig. Dazu habe ich das vordere Ende des Auslegers in seine Aufnahme an Deck geklebt und ihn so hingedreht, dass er Richtung Kransockel weist. Den Steuerstand mit Winde habe ich auf den Sockel geklebt und in Richtung unteren Ausleger weisen lassen. Nun lässt sich der erste Auslegerteil wunderbar in die Lücke kleben.

    Die weiteren Hydraulikteile sind jetzt auch passend zu platzieren und fertig kann es dann so aussehen…

    Somit fehlen bis zur Fertigstellung des Modells nur noch etwas Takelage, Rettungsinseln, Positionslaternen und anderer Kleinkram.

    „Nordic“ – Speicherwinde und Podeste

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    Hinter dem Aufbau befindet sich eine Hatlapa Speicherwinde. Sie hat einen Niederdruck-Hydraulikmotor und drei unabhängig zuschaltbare Trommeln.

    Der Bau der Winde brachte mich mal wieder an die Grenze meines Machbaren. Und nachdem die Winde an Bord ist, geht es hinter den Aufbauten mit zwei Podesten und den entsprechenden Treppen noch zwei Etagen weiter nach oben.