Kategorie: Modellfotos (Seite 1 von 2)

„NEUWERK“ von Peter Hoppe

Von Peter Hoppe bekam ich Fotos seiner wunderbar gebauten „Neuwerk“ mit folgendem Begleittext:

Angeregt zum Bau der „Neuwerk“ wurde ich auf einer Ausfahrt mit dem Tonnenleger „Bussard“ anlässlich der Hansesail in Rostock. Im Rahmen der Fahrt wurde das ‚Schwesterschiff‘ (Anmerkung des Kapitäns der „Bussard“), die „Arcona“ umrundet und ich konnte mir die vielen interessanten Details ansehen. Wieder daheim musste sofort der Bogen + Ätzsatz der „Neuwerk“ her, da hier fast gleiches Equipment eingesetzt wird.

Der Bau des Modells hat mir sehr viel Spaß gemacht – ich hab aber eine Menge Geduld und Spucke verbraucht, was aber nur an mangelnden Fähigkeiten lag. Hätte ich genau genug vorgearbeitet, wäre manches nicht passiert – Ungenauigkeiten verzeiht die Konstruktion nicht. Beim Kranausleger z.B. habe ich eine Ehrenrunde gemacht – der Einzelbogenservice von KvJ hat vorzüglich funktioniert.

Die meisten Bauten der „Neuwerk“ werden das Schiff in ‚Grundstellung‘,  d.h. mit abgelegten Skimmern, aufgenommenen Beibooten und dem Kranausleger im Auflieger, darstellen. Daher habe ich mich entschlossen, mein Modell in der fiktiven Arbeitsposition „Reparatur/Austausch eines Skimmers“ zu zeigen.

Verbaut habe ich im Wesentlichen die Teile des Bogens und des Ätzsatzes – ergänzt um ein paar Kleinigkeiten:
– zusätzliche Kisten auf dem Winschdeck als Ersatzteil-Ladung
– der ausgelegte und deshalb halbierte 3. Skimmer entstand aus einer Kopie
– ein paar Rohrleitungen, die Aufstiegsgitter an den Leitern des Krans
– einige Flachteile bei den hohen Lüftern auf dem Wischdeck habe ich durch Messingrohre ersetzt

Ich bedanke mich ganz herzlich bei Peter Hoppe für seine Fotos und den Erläuterungen.

„Bugsier 17/18“ von Lars Günzel

Das „Seil“ der Reifenfender habe ich mit einer Schlaufe aus 0,09 mm Spulendraht durchgefädelt, damit konnte problemlos der Faden gezogen werden. Dieser besteht aus feinem Takelgarn (Ultra Thread 140 weiß), welches ich zuvor mit einer blau gefärbten, verdünnten Weißleimschicht überzogen habe.

Und dann noch eine Erklärung zum Bauteil 25 (orangefarbene Dachblende). Seit etwa 15 Jahren sind beide Schlepper eher zufällig in meinen Bildarchiven aufgetaucht. Letztmalig war ich im März bewusst in Hamburg, um mir den „Bugsier 18“ anzuschauen. Je nach Perspektive wirkt die Blende minimal größer als das vorgesehene Bauteil. Zudem hatte ich den Wunsch ein etwas kräftigeres Orange darzustellen (auf einigen Fotos ist die Blende aber auch rot lackiert z.B. 2019 die „Bugsier 17“). Den knappen Resten des LC-Satzes der „Nordic“ konnte ich einen geeigneten farbigen Karton entnehmen. Daraus sind dann neue Blenden entstanden. Aus diesem Grund die abweichende Farbe und der minimale Größenunterschied zwischen beiden Modellen (bei der 18 ist es minimal zu hoch geworden).

Das war aber auch meine einzige Änderung am Bogen, die Modelle sind einfach top konstruiert!

Ich befürchte nur, dass „Bugsier 17/18“ jetzt nicht mehr die einzigen Modelle mit ausgestichelten Fenstern bleiben werden. Im Vergleich mit der (unverglasten) „Bremerhaven“ (Passat-Verlag) wirken die Bugsier-Schlepper deutlich realistischer.

(Text: Lars Günzel)

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