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    Fregatte „Lübeck“ – Vordere Aufbauten

    Publiziert in der Kategorie: "Lübeck" | Kommentieren?
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    Die vorderen Aufbauten beginnen mit dem Sea-Sparrow-Deck (79) oder auch B-Deck genannt. Das Deck (79a) wird mit (79) verdoppelt und auf das Spantengerüst geklebt.

    0256 - Fregatte "Lübeck" 0257 - Fregatte "Lübeck"

    Die Aufbauwand (80) hat eine Besonderheit, nämlich ein Bullauge. Dahinter verbirgt sich der Wohnraum des Kommandanten. Ich werde das Bullauge so belassen und nicht mit Folie hinterkleben, weil es später ohnehin kaum zu sehen sein wird und durch die blaue Farbgebung vielleicht besser zu erkennen sein wird.

    Beim Einbau des Decks (79) ist mir aufgefallen, dass die Länge irgendwie nicht passt und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass nach hinten zu den Spanten (39h) und (39i) etwa ein Millimeter fehlt. Ich kann das so auch in der Konstruktionsdatei nachvollziehen und habe deshalb das Deck mit Unterdeck in der Datei um diesen Millimeter verlängert.

    0258 - Fregatte "Lübeck"

    Das nächste Deck (81) ist das D-Deck; eine andere Bezeichnung ist mir nicht geläufig. Auf diesem Deck sind die Marineleichtgeschütze MLG 27 installiert. Der Arbeitsablauf ist bekannt und nichts Neues mehr: das Deck aufdoppeln und gemäß Anleitung auf das Spantengerüst kleben und vorne mit der Wand (80) verbinden. Nach einer halben Stunden Trocknungszeit kommen die sechs Spanten (81b) bis (81e) auf das D-Deck.

    0259 - Fregatte "Lübeck" 0260 - Fregatte "Lübeck" 0261 - Fregatte "Lübeck"

    Das nächste Bauteil dürfte zu einem der längsten Teile im Bogen zählen. Es ist die Aufbauwand (82). Bei der Konstruktion habe ich eine Weile überlegt, ob man diese Wand aus einem Stück auch wirklich anbauen kann. Aber nachdem auch der Kontrollbauer kein Veto eingelegt hat, waren diese Zweifel beseitigt.

    0262 - Fregatte "Lübeck"

    Die vier Fenster auf Steuerbordseite gehören zur O-Messe (Gemeinschaftsraum der Offiziere). Ich habe die „Kartonfenster“ mit dem Skapell ausgestichelt und mit Antistatikfolie aus dem Computerbereich hinterklebt. Sollte jemand die O-Messe auch noch mit Möbeln ausstatten wollen, dann lässt der Raum zwischen den Spanten genügend Freiheit :-). Ich habe mich derweil auf die vier Seeschlagblenden, die zur Sicherung der Fenster bei schwerer See und zur Verdunkelung der O-Messe dienen, sowie die drei Rettungswesten beschränkt, die auf die Wand geklebt werden.

    0263 - Fregatte "Lübeck" 0264 - Fregatte "Lübeck"

    Den Anbau dieser Wand habe ich mit der Rückseite begonnen. Dazu hat die untere und die obere Kante der Rückwand einen dünnen Weißleimstreifen bekommen, mit dem ich die Wand unten an der verdreifachten Grundplatte (39e) und oben ans Deck (81-a) geklebt habe. Nach dem Antrocknen des Klebers kam die Steuerbordseite dran. Dazu kam Uhu auf die Klebelaschen von (79) und (81), den ich wie üblich mit dem Finger etwas abgetupft habe und Weißleim auf die Unterkante der Aufbauwand. Derselbe Vorgang funktioniert auch für die Backbordseite. Danach sieht es bei meinem Modell so aus…

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    Leider ist mir der Übergang zur vorderen Wand (80) nicht optimal gelungen. Da hoffe ich einfach, dass die Sea-Sparrow-Bunker (89-a) noch einiges verdecken werden.

    Den vorderen Abschluss der Aufbauten bildet die Wand (82a) mit seinen vielen Anbauteilen zur RAS-Übernahme auf dem Vorschiff. Diese Wand habe ich zunächst mit Uhu an seinen drei Klebelaschen auf das Sea-Sparrow-Deck geklebt. Mit Uhu deshalb, weil ich zum Ausrichten des Bauteils etwas länger Zeit habe als mit Weißleim. Nach ein paar Minuten Trockenzeit geht es Stück für Stück weiter, bis die untere Kante mit einem Weißleimstreifen vor der Grundplatte (39e) abschließt. In den Schrägen musste ich etwas nachdrücken und unten habe ich an Steuerbordseite nicht aufgepasst, denn die Wand liegt nicht vor der Grundplatte sondern steht auf. Das ist mir allerdings erst bei der Ansicht der Makroaufnahmen aufgefallen. Vervollständigt wird die Wand noch mit der Decksbeleuchtung und zwei Leitern.

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    Am rückwärtigen Teil der Aufbauwandwand (82) wird noch die Deckskante (82p) angeklebt sowie zwei Kästen mit Schiffssicherungsausrüstung und die im Bogen noch fehlenden gelben Ecken aufgesetzt. Seitlich kommen die Podeste für die MLGs auf die Wand (82) und dann kann es wie folgt aussehen …

    0272 - Fregatte "Lübeck" 0273 - Fregatte "Lübeck" 0274 - Fregatte "Lübeck"

    Mit meinem Ergebnis dieser Baugruppe bin ich persönlich nicht ganz zufrieden und habe auch gemerkt, dass ich nicht sauber genug arbeite, weil ich mit dem Modell zu schnell fertig werden möchte. Das kann so nicht funktionieren, also mache ich mal eine Baupause, die hier im Blog wohl nicht weiter auffällt, weil ich zeitlich mit dem Baubericht hinterher hänge.

     

    Fregatte „Lübeck“ – Davit, RAS, Relings, Speedboot

    Publiziert in der Kategorie: "Lübeck" | 2 Kommentare
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    Der Davit (74) besteht aus insgesamt 47 Klein- und Kleinstteilen.

    0213 - Fregatte "Lübeck"

    Im Bogen habe ich auf das Detail der Seilführung von der Winde zum Speedboot verzichtet. Bei meinem Modell möchte ich es versuchen umzusetzen. Des Weiteren gibt es rund um den Davit noch ein paar weitere Streben, die ich vielleicht als Superung anbauen werde – mal sehen. Doch zunächst die beiden „Beine“…

    Die erste Baugruppe besteht aus (74) bis (74b), die zweite enthält (74c) und (74d). Beide Baugruppen werden nach dem Zusammenkleben vereint. Zwei kleine Markierungen an (74a) habe ich zuvor mit einer Stecknadel durchstochen, um später das „Seil“ durchfädeln zu können – wie beim Vorbild. Das übernächste Bild zeigt übrigens an der Stelle ein Stück Stahldraht, den ich vor dem Zusammenkleben der beiden Baugruppen durchgefädelt habe, um ein Verkleben der Löcher zu verhindern.

    0214 - Fregatte "Lübeck" 0215 - Fregatte "Lübeck"

    Anschließend werden die Verbindungsstücke (74e) und (74f) vorbereitet. Dazu kommt das Gitter (74g), welches als Ätzteil vorhanden ist (bei mir leider mit zu viel Farbe in den Löchern), mittig auf (74f) und zwei Umlenkrollen (74o) auf (74e). Danach werden (74e) und (74f) auf die Markierungen von (74a) geklebt. Gut trocknen lassen, bevor (74) auf das jeweils andere Ende der Verbindungsstücke geklebt wird. Weitere Anbauteile an dieses Grundgerüst des Davits sind die Seilumlenkungen (74h-j), (74k-l), zweimal (74m-n) sowie (74o) und (74p). Außerdem habe ich noch den Schlitten (74x) und (74y) zusammengebaut und ans Gerüst geklebt.

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    Bei so viel Kleinstteilen ist die Frage erlaubt: wer baut so etwas noch? Ich denke, diejenigen, die den Davit nicht mit einer Seilführung supern wollen, können getrost auf ein paar Bauteile verzichten.

    In der Zeit, in der das bisher gebaute Gerüst gut durchtrocknen sollte, kann man sich mit den Kleinteilen (74q) bis (74w) der Winde beschäftigen.

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    Bei der Seilführung der Winde bin ich mal gespannt, ob das auch alles so geht, wie ich mir das gedacht habe. Es ist nicht sehr aufwändig, aber das ganze Konstrukt des Davits ist trotz ausreichender Trockenzeit immer noch recht wackelig. Als Seil habe ich Serafil 120/2 ein Uni-Yarn aus dem Bereich der Fliegenfischerei in schwarz verwendet. Hier mein Ergebnis in drei Makroaufnahmen …

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    Das Aufstellen des Davits an Bord habe ich folgender Reihenfolge bewerkstelligt: Reling 74z1 (leider ist das Bauteil etwas zu lang) an die Gräting (74g) kleben – den achteren Fuß vom Davit an die Markierung der Bordwand geklebt – warten – dann den vorderen Fuß an die Bordwand – warten – Davit oben leicht nach außenbords drücken, so dass er sich vom Deck abhebt und Kleber unter die hinteren Füße aufgebracht – Davit zurück aufs Deck drücken – passt. Als letztes kommt der Niedergang (74z) auf seine Position und dann sieht es nach gut zwei Bastelstunden bei mir so aus…

    0228 - Fregatte "Lübeck" 0229 - Fregatte "Lübeck" 0230 - Fregatte "Lübeck"

    Leider ist von der Verseilung des Davits nicht viel zu erkennen und es bleibt die Frage, ob sich diese Mühe wirklich gelohnt hat? Letzten Endes muss jeder Modellbauer es selbst für sich entscheiden, aber ich würde es nicht noch einmal machen.

    Weiter geht es mit den RAS-Masten (75) und (76). Bei den Teilen (75a) und (76a) wäre es schön, wenn die Markierungen zum Rollen des jeweiligen Bauteils auch auf der Rückseite gedruckt wären – ist jetzt für die künftigen Bogen geschehen. Ansonsten sind die Bauteile gemäß Nummerierung zusammenzubauen.

    0231 - Fregatte "Lübeck"

    Nachdem die beiden RAS-Masten an Bord sind, kommen noch die Relingteile (77) auf das Bootsdeck. Leider ist mir aus unerklärlichen Gründen eine Reling beim vorderen Schornstein abhanden gekommen und ich musste sie aus Karton ersetzen.

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    Nun fehlt noch das Speedboot (78). Bei den zugehörigen Bauteilen auf Bogen 15 ist bei einigen Exemplaren des Bogens noch die falsche Bauteilnummer 75 eingezeichnet.

    0236 - Fregatte "Lübeck"

    Der Rumpf des Bootes wird aus den drei Teilen (78) bis (78c) gefertigt. Dabei ist (78) gut vorzuformen und stumpf zu verkleben. (78b) bekommt zusätzlich noch eine kleine Klappe und den Feuerlöscher aufgedoppelt. Danach können die vier Bauteile gemäß Anleitung zusammengeklebt werden.

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    Weiter geht es mit dem Schwimmkörper, der aus 9 kleinen Röhren (78d) bis (78l) und 2 Kegeln (78m) besteht. Bei mir sind daraus drei Baugruppen entstanden.

    0241 - Fregatte "Lübeck" 0242 - Fregatte "Lübeck"

    Diese Baugruppen habe ich einzeln auf den Rumpf geklebt und zuletzt mit (78n) abgeschlossen.

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    Dies ist das Ergebnis nach ziemlich genau einer Bastelstunde.

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    Bevor es mit den „Aufbauten“ weitergeht, darf der Rumpf erst mal durchtrocknen.

    Die Aufbauten bestehen aus dem Steuerstand und der Motorabdeckung. Das Steuerrad, hier als Ätzteil, hat einen Durchmesser von 1,5 mm. Das nur, um anzudeuten, wie klein das doch alles ist.

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    Auf der Motorabdeckung wird die Mimik zum Absenken und Heben des Bootes angebracht und achtern kommt schon mal das Sitzkissen drauf.

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    Fehlt nur noch die Plicht um das Sitzkissen herum sowie der Antrieb.

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    Nun kann das Speedboot nach etwas mehr als anderthalb Bastelstunden an zwei Tagen auf dem Davit montiert werden.

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    Mit der Seilführung zum Boot bin ich nicht ganz zufrieden, aber das lässt sich nicht mehr ändern. Ich hätte das Boot etwa 2 mm weiter nach vorne aufkleben müssen.

     

    Fregatte „Lübeck“ – Mittlere Aufbauten mit Lüfteraufbau und Schornsteinen

    Publiziert in der Kategorie: "Lübeck" | Kommentieren?
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    Das nächste Bild zeigt die relevanten Bauteile der mittleren Aufbauten.

    0179 - Fregatte "Lübeck"

    Die mittleren Aufbauten beginnen mit dem Bootsdeck (64) und dessen Unterseite (64a), die von der Rückseite zu rillen ist. (64b) ist ein Notausstieg. Das Deck schließt beim Vorbild nach oben hin viele Räumlichkeiten ab, wie beispielsweise den Halon Behälterraum, den Harpoon Geräteraum, mehrere Filter- und Lüfterräume, die Seeversorgungslast usw.

    Beim Aufsetzen des Decks auf das Spantengerüst kann man sich gut an den Markierungen auf (64a) orientieren, ansonsten muss man mit dem Auge gut vermitteln können.

    0180 - Fregatte "Lübeck"

    Ist das Deck aufgesetzt geht es mit der vorderen Abschlusswand (65) und den gelb-schwarzen Winkeln (65a+b) weiter. Die Rückseite dieser Winkel ist beim Vorbild ebenfalls nur gelb angepönt.

    0181 - Fregatte "Lübeck"

    Vor die Wand kommen drei Kästen (66), in denen Schiffssicherungsausrüstung gelagert wird.

    0182 - Fregatte "Lübeck"

    Die Reihenfolge der nun folgenden Bauteile (67) bis (69) habe ich auf Grund von Hinweisen zweier Modellbauer nachträglich im Bogen etwas geändert. Wer also noch einen der ersten Bogen im Fundus hat, darf sich über die andere Nummerierung bitte nicht wundern.

    Ein paar mehr verdoppelte Anbauteile bekommt die Rückwand (67), während die Seitenwände (68) und (69) mit ein paar zusätzlichen Lüftungsklappen auskommen.

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    Sind alle Wände an Bord, dann sieht es bei meinem Modell so aus…

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    Damit ist der Decksaufbau abgeschlossen und es geht mit dem Lüfteraufbau (70) weiter. Es empfiehlt sich diesen komplett fertigzustellen, bevor man mit dem Spantengerüst des Schornsteins beginnt. Auch wenn das Anleitungsbild 14 etwas anderes zeigt, sollte man der Empfehlung im Text folgen, um sich beim Bau nicht zu behindern. Um diese Bauteile geht es im weiteren…

    0189 - Fregatte "Lübeck"

    Der Lüfteraufbau mit seinen vielen Luftfiltern dient einerseits zur Luftversorgung der Gasturbinen sowie für die Luftversorgung der normalen Schutzumgebungsluft. Das Schiff ist zwecks permanenten ABC-Schutzes mit einem sogenannten „Dauer Schutzluft Klimatisierungssystem (DSK)“ ausgestattet. Hierbei wird das Schiff permanent über die ABC-Schutzluftstationen im Überdruck betrieben, dem sogenannten Zitadellenbetrieb. Die Zitadelle ist der Bereich des Schiffes, der mit Schutzluft, d.h. gefilterter Luft, die frei von ABC-Bedrohungen ist, versorgt wird. Der Zugang von außen erfolgt durch eine ABC-Schleuse (teilweise) mit Dekontaminierungsvorrichtungen.

    Wegen der Balkenbucht in den Querspanten (70c) bis (70e) ist das Spantengerüst mit seiner Grundplatte direkt auf dem Deck (64) aufzubauen.

    0190 - Fregatte "Lübeck"

    Der Mantel des Lüfteraufbaus (70f-g) wird mit 12 Luftfiltern (70i) bestückt. Abweichend von der Nummernfolge probiere ich diese Baugruppe anders zusammenzusetzen. Sollte das funktionieren, dann ändere ich die Teilenummern künftig ab. Also, erst (70i) auf (70f-g). Dann den Mantel entsprechend der Knicklinien knicken und oben Stück für Stück mit dem Deckel (70h) schließen.

    0191 - Fregatte "Lübeck" 0192 - Fregatte "Lübeck" 0193 - Fregatte "Lübeck" 0194 - Fregatte "Lübeck"

    Tja, die gewählte Reihenfolge bringt keine Verbesserung. Aber wenn schon anders, dann klebe ich noch die 6 Kästen (70l) bis (70n) auf den Mantel und stülpe ihn anschließend über das Spantengerüst.

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    Nein, das war keine gute Idee. Der Mantel passt zu genau um die verdreifachte Grundplatte (70) und musste mit sanfter Gewalt aufgesetzt werden. Ich fürchte, der eine oder andere Modellbauer macht mit dieser Reihenfolge eher etwas kaputt, als dass er etwas aufbaut.

    Deswegen: Luftfilter (70i) auf den Mantel kleben, diesen zusammenkleben und über das Spantengerüst schieben. So hat man mit der Pinzette die Möglichkeit an der einen oder anderen Stelle etwas zu wirken. Abschließend den Deckel (70h) einkleben.

    Die Kartonrelings und -leitern werden wieder durch die Ätzteile ersetzt und angebaut.

    0198 - Fregatte "Lübeck" 0199 - Fregatte "Lübeck"

    Das Spantengerüst (71) bis (71c) des großen Schornsteins wird ebenfalls auf dem Deck (64) hochgezogen.

    0200 - Fregatte "Lübeck" 0201 - Fregatte "Lübeck"

    Die beiden Bauteile (71d) und (71e) des Abschlussdeckels habe ich zuerst zusammengeklebt und danach die Öffnungen mit dem Skalpell ausgestichelt. Dann sind die Abgasrohre (71f-h) und (71i-k) einzusetzen und von unten zu verkleben. Anschließend wird alles auf das Spantengerüst geklebt. Ich habe zuvor auch noch die Kappen (71n) sowie die Ringe (71o) und die Klappe (71p) auf den Deckel geklebt.

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    Wie oft habe ich mich schon bei Modellbaubögen darüber geärgert, dass ein äußerer Ring nie über ein Rohr gepasst hat. Meistens war der außen anzusetzende Ring zu kurz, selten zu lang, genau gepasst hat er (eigentlich) nie. An dieser Stelle muss ich meine Konstruktion mal loben, denn die Ringe (71h) und (71k) passen 100%ig um (71f) und (71i). Und auch von der bisherigen Passgenauigkeit des Bogens insgesamt bin ich überzeugt. Ich mag gar nicht an den Atomkreuzer „Pjotr Weliki“ oder die „Planet“ denken und wie oft ich dort jeweils die Bauteile anpassen musste. Aber das nur so nebenbei.

    Nun kann der Schornsteinmantel (71l) mit der Klebelasche (71m) verbunden und über das Spantengerüst gestülpt werden. Hier gehört noch der kleine Hinweis hin, das der Mantel unten geknickt werden muss, während er oben an der Kappe an der Vorderkante „nur“ gerundet wird. Auf dem Mantel der Fregatte „Lübeck“ ist übrigens der Lübsche Adler zu sehen und darunter die Inschrift „Concordia Domi Foris Pax“ („Eintracht innen, draußen Friede“), die auch auf dem Holstentor in Lübeck zu lesen ist.

    0206 - Fregatte "Lübeck" 0207 - Fregatte "Lübeck"

    Mit aufgesetzter markanter Schornsteinkappe, zwei Kästen und den beiden seitlichen Antennenhaltern, bei denen ich die dunkelgrauen Erleichterungslöcher vorsichtshalber nicht ausgestichelt habe, ist der Schornstein fertig. Vor den Lüftungsaufbau (70) wird noch der Schornstein (72), der baugleich mit (63) ist, gesetzt. Seitlich und vor den großen Schornstein (71) werden noch insgesamt vier Kästen (73-d) aufgestellt und damit sind die mittleren Aufbauten bestehend aus insgesamt 93 Bauteilen nach knapp 5 Bastelstunden fertig.

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    Der vordere Schornstein (72) versorgt übrigens die beiden vorderen E-Diesel mit Luft.

     

    Fregatte „Lübeck“ – Schlauchboot, Torpedorohre, SRBOC, Schornstein, kleine Kräne

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    Im Folgenden geht es um die Baugruppen (60) bis (63), die an oder auf dem Torpedoraum installiert werden. Auf dem übernächsten Bild sind die Bauteile zu sehen, die ich bereits um die fehlenden Kräne ergänzt habe – Bauteile ganz links. Sie haben die Teilenummern (63e) bis (63g) bekommen. Ein Foto der „Lübeck“ zeigt die Ecke, um die es geht und welche Kräne fehlen.

    0165 - Fregatte "Lübeck" 0166 - Fregatte "Lübeck"

    Beim Schlauchboot ist der Schwimmkörper aus zu rundenden Bauteilen herzustellen, die auf 120g/m² Papier gedruckt wurden. Der Ablauf ist wie üblich: ausschneiden, Kanten färben, anfeuchten, mit einem Stahldraht runden und dann trocknen lassen, damit der Karton wieder „hart“ wird. Um die Wartezeit zu überbrücken könnte man sich schon mit den Torpedorohren (61) und/oder den Düppelwerferrohren (62a) und (62b) beschäftigen, die den gleichen Aufwand haben.

    Bootsunterseite (60a) knicken und vorne leicht runden, dann oben mit (60) abschließen. (60b) knicken, rückseitig verleben und achtern so auf (60) kleben, dass die runden Markierungen für den Schwimmkörper zu sehen sind. Die vorbereiteten (60c) und (60d) mit der Naht nach unten auf die Kante von (60) kleben. Nachdem auch (60e) und (60f) angeklebt sind, schließt (60g) die Lücke am Bug. Achtern kommen noch die Kegel (60h) an (60b) und dann das Boot samt den Lagern (60i) auf das Deck. Ich habe es entgegen der Anleitung mal andersherum aufgeklebt, damit man dieses Kleinod auch erkennt.

    0167 - Fregatte "Lübeck" 0168 - Fregatte "Lübeck" 0169 - Fregatte "Lübeck" 0170 - Fregatte "Lübeck"

    Bei den Torpedorohren ist die Klappenmechanik etwas sehr klein, aber durchaus machbar, wenn man dem Karton Zeit lässt, dass er auch wieder trocknen darf. Ich hab das Teil über die lange Seite dreimal geknickt und verklebt. 15 Minuten Trocknen lassen. Eine abstehende Seite anklappen und verkleben. 15 Minuten Trocknen lassen. Die andere Seite ankleben. 15 Minuten Trocknen lassen. Erst jetzt das mit (61a) abgeschlossene Rohr (61) auf die RAS-Wand (46) kleben und jeweils oben oder unten mit (61b) bestücken. Dabei störte die neue gelbe Ecke ein wenig, so dass ich sie in der Reihenfolge erst mit den Kränen empfehlen und ihr die Bauteilnummer (63h) spendieren werde.

    0171 - Fregatte "Lübeck" 0172 - Fregatte "Lübeck"

    Die Teileliste des Bogens beschreibt die nächste Baugruppe (62) mit „4 SRBOC-Werfer“. Die Abkürzung steht für „Super Rapid Blooming Offboard Chaff“ und heißt zu deutsch „Düppelwerfer“. Diese Rohre verschießen kleine Aluminiumstreifen zur Radartäuschung und erzeugen IR-Wolken, um wärmeempfindliche Suchköpfe zu täuschen. Die Teile (62a) und (62b) unterscheiden sich im Aufstellwinkel, deshalb ist auf strikte Trennung der Teile beim Bau zu achten. Meine fertigen Werfer sehen so aus …

    0173 - Fregatte "Lübeck" 0174 - Fregatte "Lübeck"

    Der Schornstein (63) ist beim Vorbild für die Zu- und Abluft der beiden achteren E-Diesel, die je eine Leistung von 750kW erzeugen, zuständig. Hier im Modell sind ein paar kleine Revisionsdeckel auf den Schornstein zu kleben und eine Verbindungslasche (63a) an die Naht. Bei der Lasche ist darauf zu achten, dass die waagerechte Linie an der Trennung zwischen Schwarz (für das Kantenfärben ist eher ein Dunkelgrau zu verwenden) und Hellgrau zum Liegen kommt.

    0175 - Fregatte "Lübeck"

    Wie schon angedeutet, sind die nun hier folgenden kleinen Kräne leider nicht im Bogen vorhanden, haben es aber bereits samt Kurzanleitung auf einen Ergänzungsbogen geschafft, der im Download-Bereich meines Blogs heruntergeladen werden kann, was auch schon eifrig genutzt wurde. Die kleinen Halterungen (63e) werden knapp oberhalb der dunkelgrauen Kante an die RAS-Wand (46) direkt neben die Leitern geklebt. Der Kran kommt dann darauf und wird mit der Nase ebenfalls an die Wand geklebt. Fertig. Die Takelung der Kräne ist beim Vorbild nicht immer angebracht sondern wird bei Bedarf angeschlagen und dann um die Reling gewickelt. Bei meinem Modell entfällt diese Takelung.

    Nachdem dann auch noch die vier Ätzteil-Relings an Bord sind, ist dieser Bauabschnitt komplett.

    0176 - Fregatte "Lübeck" 0177 - Fregatte "Lübeck" 0178 - Fregatte "Lübeck"

    An 18 Basteltagen habe in etwas mehr als 18 Stunden 386 Teile verbaut.

     

    Fregatte „Lübeck“ – Oberer Hangarteil mit Hangartor und -dach

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    Auf das Zwischendeck wird ein Spantengerüst mit Aufbauwand und zwei Leitern in der Reihenfolge ihrer Bezeichnung gesetzt. Beim Vorbild befinden sich außen zwei Munitionskammern für die Düppelwerfer (62) und mittschiffs ein Radarsenderaum. Eine weitere Seiltrommel (53) komplettiert außen die Wand.

    0139 - Fregatte "Lübeck" 0140 - Fregatte "Lübeck"

    Rückwärtig, also zum Hangar hin, wird das Spantengerüst mit der Baugruppe (54) abgeschlossen, die auf nun bekannte Weise vorbereitet und angebaut wird.

    0141 - Fregatte "Lübeck"

    Weiter geht es mit der Bestückung der Seitenwände (55) und (56) den Stützen für das Hangardach, bevor die Wände selbst angeklebt werden.

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    Nach dem Ankleben kommen noch Relings dran, damit niemand herunterfällt. Damit jemand hinauf kann, sind Leitern vorgesehen.

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    Wer den nun folgenden Leitstand (57) nicht bauen möchte, der überspringt diese Baugruppe einfach und spart sich bei der Hangartorwand auch das Ausschneiden der Fenster. Für mich kommt das nicht in Frage und beginne mit der Kabine (57) und klebe schon mal eine Ecke zusammen, in die ich die Ablage (57a) und den Stuhl (57b – d) einkleben kann. Nebenbei habe ich die Hangartorwand vorbereitet.

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    Danach wird der Leitstand, in dem der Fly Commander die Starts und Landungen überwacht, geschlossen und außen mit einer Fensterfolie versehen. Ich verwende dafür eine Folie, die seinerzeit als Schutz vor einem LCD-Monitor angebracht war. Sie lässt sich mit Weißleim kleben und ist gut durchsichtig. Der Einbau des Leitstandes ist relativ einfach: ohne Klebstoff von oben in die Lücke schieben und so weit drücken, wie es geht. Nun kann der Leitstand oben mit etwas Weißleim fixiert werden.

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    Die Hangartorwand wird angeklebt und mit den im Ätzsatz mitgelieferten Scheibenwischern außen am Leitstand versehen.

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    Nun bleibt noch das Hangartor (58b) bis (58d). Die Elemente des Sektionaltores werden auf die breiten und schrägen Linien zwischen den Wänden (49a) und (50a) geklebt. Diejenigen, die den Hangar nicht ausgebaut haben, werden das Tor wohl geschlossen darstellen und kleben dafür die Elemente jeweils an das untere Ende jeder Linie.

    Für ein offenes Tor gibt es meinerseits keine Leitlinie, denn wie weit der Modellbauer sein Tor öffnen möchte, obliegt ihm selbst. Ich mache es ziemlich weit auf und werde die Torelemente eng zusammenkleben – wie in der Bauanleitung. Hier eine Ausschnittsvergrößerung der Abbildung 11 und wie ich die Elemente letztendlich eingeklebt habe.

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    Mir gefällt die Öffnungsgröße sehr gut. Mal sehen, was man noch sieht, wenn das Dach drauf ist.

    Das Hangardach (Baugruppe 59) schließt den Hangar noch oben hin. Den Hinweis der Bauanleitung, dass jetzt wohl die letzte Gelegenheit wäre, einen Hubschrauber mit angelegten Rotorblättern in den Hangar zu stellen, ignoriere ich, denn ich stelle keinen Hubschrauber hinein. Von meinem Anleitungsbau nehme ich mit, dass es zwar interessant aussieht, man aber nur noch sehr wenig von der Hangareinrichtung sieht. Ich denke, ohne Hubschrauber ist mehr zu sehen. Alternativ ist es konstruktiv vorgesehen, dass man das Hangardach auch herausnehmbar bauen kann.

    Die beiden Dachteile (59) und (59a) werden rückseitig verklebt und auf (59a) zunächst mit den Klebekanten (59c) bis (59i) bestückt. An dieser Stelle verleihe ich dem Konstrukt bereits eine leichte Balkenbucht.

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    Auf bzw. an diese Klebekanten müssen die Deckenträger für die Lüftungsschächte und den Deckenkran geklebt werden. Dadurch wird auch die endgültige Krümmung der Balkenbucht des Hangardaches bestimmt. Das kleine „v“ auf den Bauteilen zeigt jeweils nach vorne und ist später nicht zu sehen. Zuletzt kommt der Kran auf die Träger und das Flammschutzdeck (59b) außen drauf. Sind alle Bauteile verbaut, dann sieht es bei mir wie folgt aus…

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    Eine Passprobe ist ganz ordentlich und somit wird das Dach eingeklebt. Ich habe mich gegen ein abnehmbares Dach entschieden, weil ich keinen Hubschrauber in den Hangar gestellt habe. Denjenigen, die einen SeaLynx in den Hangar stellen, empfehle ich ein herausnehmbares Dach. Die künftigen Aufbauteile wie Radar und RAM-Werfer beeinträchtigen diese Funktion nicht.

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    Nach sechseinhalb Stunden Bastelzeit an 5 Tagen ist der Hangar, bestehend aus insgesamt 152 Bauteilen, fertig … und bei entsprechendem Blickwinkel kann man richtig viel erkennen.