Die Bordwände waren so weit OK und konnten zunächst übernommen werden.
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Liebe Blogger
Mit Fake-Mail-Adressen als Absender werde ich hier keinen Kommentar freigeben und schon gar nicht, wenn sie unqualifizierten Inhalt haben und/oder in der Orthographie auf dem Level von „Ground Zero“ liegen. Die IP-Adressen dieser Damen oder Herren sind mir bekannt und ich behalte mir zukünftig Maßnahmen der Verfolgung vor.
Anlass dieses Beitrages ist eine im Hintergrund geführte Diskussion um meine 10.000 Besucher. Gibt es da irgendwo wieder ein paar Neider, die mir nicht einmal diesen Blog gönnen können??? Hatte ich hier im Beitrag noch geschrieben, dass ich alle Besucher stündlich nur ein Mal zähle, so scheint das einigen nicht zu passen. Seit ein paar Tagen lasse ich nur noch täglich eine IP-Adresse zu und dazu gehört dann auch noch nicht einmal meine eigene, also die des angemeldeten Administrators. Und was soll ich sagen, trotzdem ist die Tageszahl der Besucher nicht wesentlich geringer. Mit einem neuen Statistik-PlugIn ist es mir jetzt auch möglich zu zeigen, woher meine Besucher weltweit kommen und ich bin ob der Verteilung schon einigermaßen überrascht.
Was nun die erwähnten Beitragszähler diverser Foren betrifft, diese lassen sich weiterhin manipulieren und sind somit überhaupt nicht aussagekräftig. Ja, sie lassen den jeweiligen Modellbauer sogar in dem Glauben, sie hätten einen höchst interessanten Baubericht oder sonstigen Beitrag geschrieben. Doch es gibt auch Administratoren, die lassen solche Manipulation selbst in den Beiträgen nicht zu, aber die verwenden auch eine andere (vielleicht doch bessere?) Forensoftware, als die des erwähnten deutschen Forums. Ursprünglich sollte das aber nicht der Gegenstand einer Diskussion werden, was ich (eigentlich) sagen wollte, war, dass diese Manipulation in meinem Blog nicht möglich ist und ich deshalb stolz auf diese „echten“ 10.000 Besucher innerhalb von gut 6 Monaten bin – und in den letzten drei Wochen sind schon wieder fast 1.000 dazu gekommen.
Liebe Grüße
Andreas
Das Modell ist im Rahmen eines Modellbauwettbewerbes im Jahr 2009 entstanden. In der Zwischenzeit habe ich meine Fähigkeiten im Basteln und Fotografieren erheblich verbessert, so dass dieses Modell und auch die Bilder (eigentlich) nicht mehr meinen Ansprüchen genügen. Trotzdem möchte ich mein Modell hier vorstellen.
Der hier beginnende Baubericht des von mir komplett überarbeiteten Modellbaubogens vom WHV erhebt keinen Anspruch auf lückenlose Beschreibung aller Bauschritte.
Infos zum Modellbaubogen
Das Modell wurde von Peter Brandt konstruiert. Die 7 DIN-A3-Bögen enthalten 979 Teile. Die Länge des Modells beträgt knapp 54 cm und der Maßstab ist 1:250. Insgesamt 9 Seiten Bauanleitung komplettieren den Kartonmodellbaubogen, der leider nicht mehr erhältlich ist. Leider gibt es auch keinen Fotoätz- oder Lasercutsatz, so dass man auf Standardzubehör zurückgreifen muss.
Der Baubogen zeigt das Modell im Zustand der Klasse 103A, also vor dem Umbau 1982. Ich habe das Modell im letzten Fahrzustand, also als Klasse 103B, gebaut und deshalb waren diverse Änderungen nötig. Hauptsächlich betrifft das die Bewaffnung und den vorderen Mast. Andere Kleinigkeiten habe ich aus Fotos einer Besichtigung des Museumsschiffes übernommen.
Wegen der genannten Änderungen war es nötig den kompletten Bogen einzuscannen und sämtliche Teile auch farblich zu überarbeiten. Die Druckqualität eines Tintenstrahldruckers kann natürlich nicht so ganz mit der einer Druckerei mithalten … und das sieht man (leider) auch.
„Jetzt geht’s looos….“
Auch dieses Schiffsmodell beginnt mit einer Grundplatte sowie den Längs- und Querspanten.
Auf das Spantengerüst kommt das überarbeitete Hauptdeck (alle Markierungen der aufzuklebenden Teile sind überarbeitet), auf dem achtern ein zusätzlicher RAM-Starter montiert wurde. Dadurch ist auch eine rote Markierung des Schwenkbereiches dieser Waffe hinzugekommen.
Die Aufbauwände sind ebenfalls komplett überarbeitet (alle Markierungen der anzubauen Teile sind korrigiert) und dabei habe ich gleichzeitig alle Knicklinien außerhalb der Bauteile angedeutet.
Der Lenkwaffen-Zerstörer „Mölders“ wurde als zweite Einheit der Klasse 103 (Lütjens-Klasse) in Dienst gestellt und war ein Kriegsschiff der Bundesmarine. Benannt wurde der Zerstörer nach Luftwaffenoberst Werner Mölders.
Bau und Indienststellung
Auf der Helling der Bath Iron Works in Maine wurde am 12. April 1966 der Bau als DDG 29 begonnen. Die Taufe des Neubaus erfolgte am 13. April 1968 auf den Namen „Mölders“. Der Taufakt wurde durch die Mutter von Luftwaffenoberst Werner Mölders, Anna Maria Mölders, vollzogen. Anschließend erfolgte der Stapellauf. Der Zerstörer wurde am 20. September 1969 in Boston durch seinen ersten Kommandanten Fregattenkapitän Günter Fromm, für das 1. Zerstörergeschwader in Kiel in Dienst gestellt. Der Zerstörer „Mölders“ bekam bei der Indienststellung die Kennung D 186 und das Funkrufzeichen DBYC zugewiesen. Mit dem 1. Dezember 1981 wurde das Funkrufzeichen in DRAF geändert.
Von November 1977 bis April 1978 fand eine Modernisierung zur Klasse 103A statt. Der Umbau und die Ausrüstung zum Zerstörer der Klasse 103B erfolgte vom April 1982 bis zum Januar 1983. Anfang 1995 kamen dann die RAM-Starter an Bord.
Einsätze
Die „Mölders“ nahm an zahlreichen Übungen der NATO teil, unter anderem regelmäßig als Bestandteil der ständigen Einsatzverbände der NATO im Atlantik (STANAVFORLANT) und im Mittelmeer (STANAVFORMED).
In der Nacht des 15. Dezember 1987 kam es auf der Rückfahrt von einem Einsatz im Mittelmeer, während der Durchfahrt durch den Ärmelkanal, fast zu einem Totalverlust des Schiffes. In der Kombüse brach ein Feuer aus, welches sich durch Kabelbahnen und Abluftschächte ausbreitete und mit Bordmitteln nur schwer unter Kontrolle zu bekommen war. Zeitweise drohte der über der Kombüse auf Deck montierte ASROC-Starter sich aufgrund der Hitze selbst zu entzünden. Mit Unterstützung der im Verband begleitenden Schiffe konnte das Feuer gegen Morgen von der Besatzung eingedämmt und gelöscht werden. Die „Mölders“ konnte anschließend sogar aus eigener Kraft in ihren Heimathafen Kiel weiter laufen. Menschen kamen bei dem Feuer nicht zu Schaden.
1992 fing die „Mölders“ ein deutsches Frachtschiff beladen mit tschechoslowakischen T-72-Panzern im Mittelmeer ab – die erste Aktion solcher Art für die deutsche Bundesmarine. Sie war ebenfalls an der Durchsetzung des Embargos gegen die Bundesrepublik Jugoslawien (Operation Sharp Guard) beteiligt.
Verbleib
Nach 34 Dienstjahren wurde der Zerstörer „Mölders“ am 28. Mai 2003 im Marinearsenal Wilhelmshaven außer Dienst gestellt, nachdem sie bereits am 21. November 2002 außer Fahrbereitschaft genommen wurde. Nachdem die ex-„Mölders“ zunächst in die Wehrtechnische Studiensammlung Koblenz des Bundes aufgenommen wurde, kam sie dann als Dauerleihgabe zum Deutschen Marinemuseum in Wilhelmshaven. Seit dem 24. Juni 2005 ist sie als schwimmendes Museumsexponat der Öffentlichkeit zugänglich.
Maschinenanlage und Antrieb
2 Dampfturbinen mit je 25.750 KW aus 4 Hochdruckkesseln
Bewaffnung als 103B
2x 127 mm /54 Mk 42 Mod 10
1x Einzel-FK Starter Mk 13 Mod 1 für Standard Missile und Harpoon
1x ASROC-Starter MK16 Mod.4
2x Dreier Torpedorohrsätze UTR 324 mm Mk 32 Mod 7
2x RIM-116 Rolling Airframe Missile-Starter MK 49 mit je 21 Raketen
2x SRBOC-Düppelwerfer Mk36
2x Bordgeschütz 20 mm
optional zwei Fliegerfäuste und zwei Maschinengewehre
Technische Daten
Länge: 134,48 m
Breite: 14,35 m
Tiefgang: 6,1 m
Verdrängung: 4162t
Besatzung: 334
Geschwindigkeit: > 30 kn
Moin Moin
Der ehemals größte Hochseebergungsschlepper der Welt, die „Oceanic“, ist verkauft worden. Das fast 90 Meter lange Schiff wird derzeit im Bremerhavener Fischereihafen umgeflaggt und verlässt die Stadt voraussichtlich in den nächsten Tagen in Richtung Bosporus. Ein Sprecher der Bugsier-Reederei hat den Verkauf wohl bestätigt. Der neue Eigner ist das türkische Unternehmen „Karadeniz Holding“. Karadeniz baut und betreibt schwimmende Kraftwerke, für deren Fortbewegung die „Oceanic“ vermutlich eingesetzt werden soll. Das Schiff hatte viele Jahre lang einen festen Liegeplatz im Bremerhavener Kaiserhafen und war ein beliebtes Fotomotiv.
Die „Oceanic“ wird zukünftig unter liberianischer Flagge fahren und den Namen „Osman Khan“ tragen – das AIS-Signal kann jedenfalls schon aus Bremerhaven empfangen werden.
Damit dürfte dann der Wunsch nach einer „aktuellen“ Oceanic als Kartonmodell schwinden. Schade eigentlich.
















