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„Pharos“ – Brücke mit Einrichtung

Nach den Fallreeps habe ich mich noch mit meiner Lieblingsbeschäftigung auseinander gesetzt: dem Ausschneiden von Fenstern, hier der Brückenverglasung. Weil ich auch die Brücke mit Inneneinrichtung ausstatten wollte, hoffte ich, dass sich die Mühe der Verglasung lohnen und auch hier später etwas zu erkennen sein wird.

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In den beiden Räumen zwei Etagen tiefer muss man schon sehr genau hinsehen, aber es ist etwas zu erkennen. Durch Zufall habe ich gesehen, dass man auf Bild 80 im rechten Fenster (oben im Bild) den runden Tisch samt Sessel sehen kann – wenn man es denn weiß.

Nachdem die Verglasung auf den Karton geklebt und getrocknet war, konnte ich die Außenwände der Brücke aufkleben. Generell ist es von JSC nicht vorgesehen, dass die Brücke ‚offen‘ dargestellt wird, denn normalerweise ist die Brücke aus ähnlichen Kartonquadern zu bauen, wie der Rumpf. Ich habe diese Quader weggelassen und nur dort, wo später die Schornsteine aufgesetzt werden, kleine Würfel zur Verstärkung des Peildecks aufgebaut. Der ‚Fußboden‘ der Brücke wurde in einem freundlichen Blau ausgelegt, auf dem dann die Einrichtung geklebt wird.

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Es folgte die Brückeneinrichtung, die ich einem Scan der „Mellum“-Brückeneinrichtung entnommen habe.

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Zuguterletzt habe ich die Brücke mit verdoppeltem Karton geschlossen. Durch die großen Fenster ist das Interieur noch gut zu sehen.

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An dieser Stelle ein paar Gesamtaufnahmen vom Baustand des Modells.

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„Pharos“ – Unterschiede zum Schwesterschiff „Galatea“

Weil im Bogen des Schwesterschiffes „Galatea“ die Teile für die Fallreeps vorhanden sind, hatte ich in Kürze ein Liste der mir aufgefallen Unterschiede erstellt:

– Farbgebung sämtlicher Decks ist grün (Pharos braun), Luken und Deckel
– Kräne haben gelb/schwarze Sicherheitsstreifen (bekommt meine Pharos auch noch)
– Bugbereich unterhalb des Hubschrauberdecks (wie jetzt meine Pharos)
– Bordwände mit der richtigen Anzahl Bullaugen (wie jetzt meine Pharos) und ‚Rallyestreifen‘ (hat die Pharos nicht)
– Feuerlöschkästen an den Bordwänden (wie jetzt meine Pharos)
– Farbe des Mastes und der Schornsteine gelblicher (Pharos bräunlich)
– Abgasstutzen silber (Pharos schwarz)

Falsch ist bei beiden Modellen das Brückendeck. Es gibt keinen Laufsteg mit Reling um die vordere Brückenverglasung. Darum sieht es in dem Bereich meines Modells auch merkwürdig aus. Da muss ich noch einen Handlauf anbauen oder etwas anderes passendes, um das abgeschnittene Deck zu kaschieren.

Ansonsten ist der Baubogen gleich und hat somit auch diese einwandfreie Passgenauigkeit. Der Lasercut-Zusatz gilt ebenfalls für beide Modelle.

„Pharos“ – Deckswinde, Poller, Reling, Fallreep

In diesem Abschnitt geht es um die Ausrüstung auf dem Arbeitsdeck. Hier sind einige Winden, Umlenkrollen und Mannlochdeckel verbaut. Auf den ersten drei Bildern sind die Einzelteile zur Arbeitswinde, der Zwischenstand beim Zusammenbau sowie die fertige Winde zu sehen.

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Im Anschluss habe ich noch ein paar lästige Poller sowie ein paar kleine Winschen und Lukendeckel gebastelt und auf das Arbeitsdeck geklebt.

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Da ich zwischenzeitlich u.a. die Reling als Ätzteil erhalten und auch schon angepönt hatte, kam das Problem, die Reling als ein Stück auf dem unteren Bootsdeck anzubringen. Ich könnte sie nämlich nicht mehr von oben auf das Deck setzen, denn da sind ja mittlerweile schon weitere Etagen. Wie nun also die unten mit Klebstoff bestrichene Reling von achtern aufs Deck bringen, ohne dass sie auf die falsche Position rutscht und den Klebstoff auf dem Deck verteilt?

Mir kam die Idee, dass ich seitlich der Aufbauten einfach etwas hinlegen musste, was die Reling dort nicht aufs Deck kommen lässt und auch nicht den Kleber über Gebühr verbraucht. Seht selbst…

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Nachdem also die achtere Position der Reling an der Deckskante positioniert war, konnte ich die Reling seitlich der Aufbauten mit der Pinzette von dem untergelegten ‚Auflager‘ hochheben, das ‚Auflager‘ entfernen und die Reling auf die richtige Position setzen.

Hier zunächst noch ein Bild der verbauten Winde sowie eine Gesamtansicht des Arbeitsdecks.

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Es folgen die vorbereiteten Lasercut-Teile, die zum Schutz der Bordwand bei der Bojenaufnahme bzw. beim Bojenaussetzen auf dieser angebracht werden.

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Es folgen noch ein paar Relings.

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Leider sind keine Fallreeps im Modell der Pharos vorgesehen. Darum habe ich mal im JSC-Baubogen des Schwesterschiffs Galatea nachgesehen. Und siehe da, es sind zwei dabei. Also habe ich diese eingescannt und ausgedruckt. Nun war mir der ‚Pappstreifen‘ aber doch etwas zu zweidimensional. Deshalb habe ich die Teile ein weiteres Mal gedruckt, auf Karton verdoppelt und die Streben der Unterseite des Fallreeps ausgeschnitten und aufgeklebt. Ich denke, nun kann auch ein Laie erkennen, was es sein soll.

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Frohe Weihnachten und eine guten Rutsch

Moin leeve Lüüd

Ein spannendes Jahr mit für mich vielen Veränderungen im Kartonmodellbau geht zu Ende. Aber … nächstes Jahr wird alles anders und vielleicht besser, denn ich bin nicht mehr von den konstanten Unzuverlässigkeiten eines Verlages abhängig.

Meine Vorbereitungen für einen kleinen Eigenverlag gehen auf die Zielgerade. Das erste Modell ist im Kontrollbau und sollte auch die Ätzteilplatine zeitnah fertig werden, dann ist das Modell unter (m)einem neuen Label noch im Januar erhältlich.

An dieser Stelle wünsche ich allen Blog-Lesern das, was sie mir wünschen – nur drei Mal mehr. Insbesondere aber ein wunderschönes und besinnliches Weihnachtsfest im Kreise der Lieben und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2017. Mögen alle Wünsche fürs neue Jahr in Erfüllung gehen.

Also, schöne Weihnachten und ein gutes neues Jahr 2017
wünscht
Andreas (Jabietz)

„Pharos“ – Bordwände

Für die Bordwände hatte ich mir auch einiges überlegt. Die Bullaugen wurden ausgestanzt und mit Papier hinterklebt – wie schon bei den Aufbauten. Die Speigatts und Klüsen wurden auch ausgestanzt/ausgeschnitten und der kleine Steg in der Öffnung durch Faden ersetzt.

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Wie schon beim Spantengerüst, so gibt es auch bei den Bordwänden eine Besonderheit. An der Wasserlinie sind Klebelaschen auszuschneiden, die später auf der unbedruckten Seite ‚eingekleistert‘ und dann von unten an die Grundplatte geklebt werden.

Leider sind die Ankertaschen sind am Modell nicht vorgesehen; ebenso wenig die Anker. Also musste ich diese Teile selbst erstellen.

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Nun sind die ersten Bordwände dran. Was ich schon erwähnte, nämlich dass die Klebelaschen unter den Rumpf kommen, hat sich bestätigt. Sicherlich ist es eine etwas ungewöhnliche, aber dafür äußerst passgenaue Angelegenheit. Nur bei mir nicht … aber das hat andere Gründe.
Ich hatte, wie in der Anleitung empfohlen, im Bug etwas Karton zum Verbinden der Bordwände verklebt. Das war unnötig und trägt jetzt etwas auf, so dass die Nahtstelle im oberen Bereich nicht ganz geschlossen ist. Ich musste aus Restkarton, der später bei den hinteren Bordwandteilen abgefallen ist, noch einen kleinen Keil einpassen.

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Das Deck mit den Ankerwinden wird geschlossen. Auf dem folgenden Bild sind die Teile zu sehen. Die Originalteile habe ich eingescannt und etwas bearbeitet. So sind es jeweils nur noch zwei große Öffnungen und eine kleine sowie eine hinzugefügte Panama-Klüse.

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Ans Modell geklebt sieht es dann so aus…

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Und wer nun wissen will, was man noch von den Ankerwinden und Pollern sieht, der muss hier gucken…

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Den kleinen Knick an der einen Klüse habe ich bereits beseitigt – den habe ich erst hier auf dem Bild so gnadenlos gesehen.

Weiter geht es mit den achteren Bordwänden und Bordwandöffnungen. Das hat doch etwas länger gedauert, als erwartet, aber ich bin mit dem Ergebnis so weit zufrieden. Deutlich zu erkennen sind wohl auch die ausgeschnittenen Rollklüsen. Von der Innenseite werden noch Kartonstreifen gegen geklebt. Erstes Anhalten der noch nicht ausgeschnittenen Teile sieht vielversprechend aus, so dass die entsprechenden Öffnungen an der selben Position sind und sich nichts um einen Millimeter verschiebt.
Noch eine Anmerkung zu diesen Bordwänden: Auf dem Bild 54 ist zu sehen, dass sie am rechten Rand (das ist Richtung Schiffsmitte) eine Überlänge haben, um den Stoß mit der vorderen Bordwand genauestens herzustellen – genial.

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Nach dem Kantenfärben der entsprechenden Teile wurde das innere Schanzkleid angebracht. Die Öffnungen sind zumindest an den Seitenteilen deckungsgleich; auch die Rollenklüsen. Nun kommen die abgebildeten Teile an den Rumpf.

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Zwischen dem Ankleben der restlichen Bordwände hatte ich in der Trockenzeit noch eine Etage drauf gesetzt.

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Die achteren Bordwände passen einwandfrei. Die ausgeschnittenen Speigatten und Klüsen sind tatsächlich deckungsgleich – bis auf den Heckspiegel, da passt es wirklich nicht. Ansonsten bin ich total begeistert von der Passgenauigkeit und dem Modell.

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