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„Pharos“ – Eigene Zusatzteile (1)

Jedes Mal, wenn ich auf die Originalbilder geschaut habe, dann fiel mir ein weiteres Detail auf, welches ich auch noch bauen könnte. Und so kam ich vom Zehntel zum Hundertstel. Beim Tausendstel wollte ich eigentlich aufhören, aber … leider ist von der Peildeck-Ausstattung wenig dabei. Eigentlich nur die beiden Schornsteine samt der Abgasrohre, der Mast mit drei Podesten und einem Radar, einem Windsack (kommt noch) und zwei Satelliten-Radome (kommen auch noch). Ansonsten ist nichts dabei, obwohl noch einige Markierungen auf dem Deck zu erkennen sind.

Es fehlen leider die zusätzlichen Masten, Positionslaternen, Schriftzug, die Scheinwerfer, Kompass, Flaggenkasten, Radar, Reling, Lüfterkästen, ein weiterer Radom und einige Antennen – eben fast alles, was auf dem Originalbild zu erkennen ist. Ähnliches gilt für den Mast des vorderen Topplichtes. Der ist zwar da, aber nur als Stück Draht vorgesehen. Auch hier fehlen die Laternen selbst. Die Löschkanonen werde ich auch selbst bauen. Für die Lichterführung im Heckbereich ist auch nur ein Stück Draht auf dem Krandeckshaus vorgesehen. Hier werde ich auch noch mehr draus machen.

Darum habe ich zunächst die Masten selbst erstellt, in dem ich die ungefähre Größe dem Bild vom Peildeck entnommen, auf den Karton übertragen und ausgeschnitten habe.

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Zusätzlich habe ich die Podeste für die zusätzlichen Laternen angebracht und von innen schon mal die Halterungen für die Leiter angeklebt. Nun muss der Mast noch angemalt werden und dann kann er auch aufs Deck.

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… und dann sieht es nach guten 3 Stunden Bastelei so aus …

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So, nun sind auch die Leitern dran sowie die Bändsel zum Hissen der Bälle bzw. Rhomben.

An dieser Stelle möchte ich kurz erläutern, was es mit diesen ‚Dingern‘ auf sich hat. Diese Bälle und Rhomben sind dazu da, um anderen Schiffen die Passierseite anzuzeigen, an der sie vorbeifahren müssen, wenn die Pharos als manövrierbehindertes Schiff Tonnen auslegt oder aufnimmt. Nachts wird dieses durch die roten und grünen Laternen an diesen Masten angezeigt. Zwei Grün übereinander, bzw. tagsüber zwei Rhomben, zeigen dann die Passierseite an, während zwei Rot, bzw. tagsüber zwei Bälle, die gesperrte Seite anzeigen. Zusätzlich ist auf jeden Fall noch Rot-Weiß-Rot (Kennung für ein manövrierbehindertes Fahrzeug) im Hauptmast zu setzen.

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Auf den unteren Bildern sind die Fahrtstörlichter (Rot-Weiß-Rot an Steuerbordseite) und Schlepplichter (3 Weiß an Backbordseite) im Mast montiert. Dazu gehören die entsprechenden Podeste im Kleinstformat.

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Dann habe ich noch die drei Radome gebaut und zwei Feuerlöschkanonen fürs Hubschrauberlandedeck.

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Die letzten Bastelstunden habe ich mich mit den Laternen, Kompass, Antennen und dem Windsack auseinandergesetzt. Hier ist das Ergebnis.

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„Pharos“ – Mast, Hubschrauber, Tonnen

Jetzt geht es mit dem Mast und den Satelliten-Radomen weiter. Das war’s dann, d.h., die Schiffsteile des Baubogens sind verbaut. Leider fehlt dann noch sehr viel Kleinkram (Positionslaternen, Flugleitfeuer vorn und achtern, jede Menge Antennen, Scheinwerfer, Löschkanonen u.v.m.), den ich zusätzlich angebaut habe. Ach ja, ein Hubschrauber und drei Tonnen kommen auch noch, aber die sind auch im Baubogen dabei.

Weil jetzt viel Kleinkram dran war, gab es auch Kuddelmuddel auf dem Basteltisch. Die Teile mussten trocknen, bis sie weiter verarbeitet werden konnten. So kam es, dass der Mast, die Radome, die Feuerlöschkanonen, zwei Hubis und eine Tonne gleichzeitig gebaut wurden.

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Zunächst der Mast: Ein wenig enttäuscht war ich schon von der Einfachheit. Es fehlen Details, keine Antennen dabei, nur ein Radar usw. Wenn man sich mal das Original-Peildeck ansieht, dann ist da ganz schön was drauf.

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Nehmen wir den ‚kleinen‘ Hubschrauber. Er ist vom Typ McDonnel Douglas MD 902 Explorer. Ich bin mir ja nicht sicher, aber in der Größenordnung kenne ich keinen Hubi ohne Heckrotor. Das ganze Heck scheint völlig falsch konzipiert. Also musste ich auch hier ran und einiges umgestalten – zumindest mit den Möglichkeiten, dessen Aufwand auch lohnenswert ist, ohne dass gleich ein ganz neuer Hubi konstruiert werden musste.

NACHTRAG: Der MD 902 hat tatsächlich keinen konventionellen Heckrotor.

Mal abgesehen von der Rotorfarbe, bei dem meine künstlerische Freiheit ein Rot erlaubt, ist er jetzt doch ziemlich gut geworden. Die Fenster habe ich nicht ausgeschnitten. Das erschien mir ohne Minispanten doch etwas zu gewagt.

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Die Tonnen werden durch den Lasersatz aufgewertet. Hier eine Tonne mit Kardinalzeichen (die Tonne müsste im unteren Bereich gelb angepönt sein, deshalb wird sie wegen der unvorschriftsmäßigen Bemalung an Bord geholt).

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Zwischendurch wieder ein paar Übersichtsaufnahmen.

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Damit ist das Modell fertig; zumindest wenn man den Baubogen betrachtet und die letzten Tonnen vernachlässigt, die später noch kommen.

„Pharos“ – Hydraulikkran

Der große Hydraulikkran ist das Highlight des gesamten Modells und prägt auch die Silhouette des Schiffes.

Aus vielen Teilen entsteht ein Kran. Da wäre zunächst der Sockel, der später fest mit dem Deckshaus verklebt wird. In diesen Sockel wird dann die längere Röhre gesteckt und nicht verklebt. So bleibt der Kran später drehbar. Die Röhre wird oben dicht gemacht und seitlich werden Kanzel und Gegengewicht angeklebt. Die Kanzel wird selbstverständlich wieder verglast.
Der Ausleger sieht beim Ausschnippeln der Teile etwas kompliziert aus, insbesondere der Teil, mit dem die Bojen und Tonnen aufgenommen werden, aber mit den beiliegen Skizzen und Erläuterungen lässt er sich einwandfrei zusammen bauen. Die Achsen habe ich aus Draht nachgebildet, um auch die Auf- und Ab-Beweglichkeit des Auslegers zu ermöglichen.

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Auf Bild 102 habe ich den Ausleger mit einer Farbdose ein klein wenig belastet, damit er sich beim Trocknen nicht verzieht bzw. sich beim Trocknen gerade zieht. Zum Kleben des Auslegers habe ich ausschließlich die ‚FlinkeFlasche‘ verwendet.

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Wichtiger Nachtrag: Kurz vor der Fertigstellung des Modells habe ich eine Tonne mit etwas Gewicht an den Ausleger gehängt. Durch das mehrfache Hin und Her beim Einfädeln des Garns in die Haken habe ich festgestellt, dass die Stabilität des Krans in der drehbaren Aufnahme auf dem Deckshaus etwas leidet. Es empfiehlt sich dringend das Teil 122 von unten mit Abfallkarton zu schließen und so die ‚Röhre‘ stabiler zu machen.

Hier folgen zwei Bilder, bei denen ich den Kran lose auf die zukünftige Position gestellt habe.

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Weiter gebastelt habe ich mit dem Hydraulikzylinder des Krans. Der erste Versuch, sie mit Draht, der in seiner umgebenden Isolierung hin- und hergeschoben werden kann, schlug wegen zu dünnem Materials fehl. Dann habe ich 1,5mm² Draht aus der Haustechnik verwendet. Das ging, nachdem ich die Kupferspitzen schön entgratet hatte, auch gut. Aber bei jedem 5ten Mal verbog sich die Isolierung und knickte. Darum habe ich außen herum noch eine Lage weißen Karton geklebt und mir so das Anmalen der Kunststoffisolierung gespart.

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Fehlen nur noch die Trossen. Da war mir überhaupt nicht klar, wie die Seilführung funktionieren soll. Aus der Baubeschreibung geht es nicht hervor und die dazugehörige Zeichnung ist definitiv falsch. Die Bilder, die ich vom Original habe, zeigten auch nicht die Details, die ich benötigte. Aber nach dem dritten oder vierten Bierchen kam die Erleuchtung. Es kann nur ein „Tampen“ über die vorderen Rollen laufen und nicht beide. Der zweite Stropp, der durch die gelb/schwarzen Blöcke laufen soll, muss schräge von der Trommel kommen. Auf den Bildern ist der Faden bisher nur an den Rollen verklebt und hängt sonst beiderseitig noch lose herum…

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OK, die Fäden sind geklebt, die Reling ist auch dran und der Kran auf dem Arbeitsdeck installiert.

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Bei dem folgenden Bild 113 habe ich mal die Bilder 111 und 112 übereinander gelegt, um zu zeigen in welchem Bereich der Kran sich heben und senken lässt und ich glaube, man kann gut erkennen, wozu die Hydraulikzylinder in der Lage sind.

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Bild 114 zeigt eine Ansicht weiter vom Heck. Die herunterhängenden Fäden hatte ich noch so gelassen, bis ich später wusste, wie ich eine Tonne oder Boje einhängen konnte.

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Bild 115 zeigt die Kanzel und die Hydraulikzylinder. Den Draht an der oberen Aufhängung (Pfeil) hatte ich so gelassen wie er ist (nämlich unmöglich), falls ich den Ausleger während des weiteren Baus noch mal abbauen muss.

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„Pharos“ – Beiboote

Die Arbeits- und Tenderboote sind einfach und lassen sich gut zusammenbauen.

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Auf der Steuerbordseite sind die Tenderboote schon mal auf den Positionen angebracht – ebenso die Rettungsinseln. Das größere Schlauchboot hat auch noch einen „Überrollbügel“ erhalten.

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Das letzte Boot, das ‚große Arbeitsboot‘, wollte ich noch etwas Supern. Die Davits zum Aussetzen und Einholen stehen aber schon.

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Und so sieht jetzt das große Arbeitsboot aus… sicherlich, man könnte noch mehr Supern, aber hier ist genug der Fitzelei getan.

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