Jahr: 2019 (Seite 5 von 9)

Schlepper „Bugsier 17“ – Bordwände

Hier geht es nun mit den Bordwänden (13-b) und (14-b) weiter.

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Nach dem Ausschneiden von zwei schraffierten Flächen für die Ankertaschen sind die vorderen und achteren Enden der Bordwände sind so vorzuformen, dass die Streifen aufeinanderliegen. Anschließend werden diese Streifen stumpf verklebt. Ich trage dafür ein bisschen Weißleim auf etwa einen Zentimeter Länge auf die Schnittkante des unteren Streifens auf und drücke nun die Schnittkante des oberen Streifens vorsichtig in den Leim. Nach wenigen Sekunden hat der Leim angezogen und ich „verschweiße“ die Stelle von der Rückseite mit etwas mehr Weißleim. Nach dem Verkleben der Streifen haben beide Bordwände automatisch die richtige Form erhalten und können auf das Spantengerüst geklebt werden. Zuvor sind jedoch unbedingt noch die Ankertaschen (a) mit dem angedeuteten Anker (b) von der Rückseite anzukleben.

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Ich habe die jeweilige Bordwand zunächst mit Uhu zwischen den Spanten (4) und (7) angeklebt und einige Minuten trocknen lassen. Referenzpunkte sind die Spanten (5) und (6), deren Position auf der Rückseite der Bordwände markiert ist. Nach der Trockenpause habe ich den vorderen und achteren Teil der Bordwände mit fein dosiertem und unverdünntem Weißleim verklebt. Sind beide Bordwände dran, dann sieht es nach 105 Minuten Bastelzeit bei meiner „17“ so aus…

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Ja, ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Auch direkt von unten oder oben betrachtet habe ich nichts auszusetzen.

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Schlepper „Bugsier 17“ – Spantengerüst und Hauptdeck

An dieser Stelle beginne ich einen neuen Baubericht und zwar soll es der Seehafen-Assistenzschlepper „Bugsier 17“ meines kleinen Eigenverlags werden. Auf das Vorbild gehe ich nicht weiter ein  und verzichte hier auch auf eine Bogenvorstellung, die ich bereits in meinem Online-Shop erstellt habe. Auch werde ich in diesem Baubericht nicht jeden einzelnen Schritt beschreiben, sondern eine Art Schnellbaubericht erstellen. Ich werde viele Detailaufnahmen (als Makro) zeigen, die wegen der Anzeige auf einem großen Monitor wahrscheinlich nicht immer schön anzusehen sind, aber mit dem normalen Betrachtungsabstand von 30cm durch das menschliche Auge relativiert sich alles und man findet die Problemzonen nicht wieder.

Ich habe für mich zwar auch schon die „18“ gebaut, allerdings ist diese noch nicht mit den Bauteilen der Zubehörplatine ausgestattet. Diese soll nun die „17“ erhalten.

Zunächst noch einmal eine Übersicht über sämtliche Kartonteile…

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Die Kiellegung des Rumpfes beginnt wie immer mit der Grundplatte (1). Hier sind die Klebelaschen von der Rückseite zu rillen. Leider habe ich es immer noch nicht geschafft den Rückseitendruck, wie er ab dem Schubverband in meinen Bögen gedruckt wird, auch auf die älteren Modellbaubögen zu übertragen. Nachdem auch der Mittelspant, die Querspanten sowie zwei weitere Längsspanten ausgeschnitten sind, können diese auf die Grundplatte geklebt werden. Besonderes Augenmerk ist auf den genauen Einbau von Spant (5) und Spant (6) zu legen, denn diese Spanten sind die Referenzpunkte für den späteren Anbau der Bordwände.

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Anschließend geht es mit dem Hauptdeck weiter (12-c) weiter. (12) ist ein „Blinddeck“ und soll das Spantengerüst noch verwindungssteifer machen. Auf das Deck (12a) werden noch eine Gummimatte (12b) und ein Mannlochdeckel (12c) geklebt.

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Ist das Deck auf das Spantengerüst geklebt, sieht es bei meiner „17“ so aus…

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Konstruktion des Forschungsschiffs „Poseidon“ abgeschlossen

Die Konstruktion des Modells ist abgeschlossen und die Bauanleitung sowie das Bogenlayout sind fertig und meinerseits überprüft. Die Fertigstellung musste ich mit dem üblichen Linie „feiern“.

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Das Zeichnen der künftigen Platine muss jetzt bis nach dem Urlaub warten. Morgen geht der Bogen zum Kontrollbauer. Je nachdem, wie flott er voran kommt und ich anschließend die Platine in Auftrag geben kann und geliefert bekomme, sollte eine Veröffentlichung des Modellbaubogens zu Weihnachten 2019 klappen.

Der künftige KvJ-Modellbaubogen wird 9 Bögen enthalten und das Modell aus 1470 Bauteilen bestehen. 12 Seiten Fotobauanleitung und Skizzen, die wie üblich bei KvJ mit Texten ergänzt wurden sowie eine Teileliste vervollständigen den Modellbaubogen. Der farbige Rückseitendruck ist obligatorisch.

Aus der Feder von Lars Wahl – an dieser Stelle gilt ihm mein Dank für die Datei – stammen das Tauchboot „Jago“ und der Tauchroboter „ROV Phoca“. Ich habe seine Konstruktion an mein Corporate Identity anpassen dürfen und eine Bauanleitung spendiert. Hier folgen ein paar Fotos meines Anleitungsbaus …

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Das Titelblatt des Bogens wird höchstwahrscheinlich wie folgt aussehen:

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FS „Poseidon“ – Speedboot, großer Kran, Fischereiwinde

Endlich hat es auch das Speedboot samt Kran an Bord geschafft. In der leeren Box hinter dem Kran werden beim Vorbild die Mülltonnen gesammelt. Früher war an der Stelle ein zweites Boot mit einem zweiten Kran aufgestellt. Ebenfalls dazu gekommen sind eine Beiholerwinde und eine Einleiterschleppwinde.

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Unter dem beim Vorbild irgendwann einmal nachträglich angebrachten „Freizeitdeck“ mit der dort verstauten Stelling befindet sich die Fischereiwinde oder auch Kurrleinenwinde. Diese große Winde besteht in meinem Modellbaubogen künftig aus 66 Bauteilen.

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Es folgt der große Ladekran – 93 Bauteile. Die Verseilung mit Garn ist mir absolut nicht gelungen und darf gerne als schlechtes Beispiel gelten; „da beißt die Maus keinen Faden ab“. Beim nächsten Mal werde ich wieder mit Wonderwire takeln. Der Flaggenstock sollte ebenfalls schon zu diesem Zeitpunkt mit der Flagge angebaut werden, weil es später, nach dem noch zu bauenden Heckgalgen, schwieriger sein könnte.

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Hier noch zwei Gesamtaufnahmen des aktuellen Konstruktionsstandes. Wird sie nicht schön?

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Was fehlt noch? Zunächst natürlich ein paar Poller auf dem Arbeitsdeck und dann kommt der große Heckgalgen an die Reihe. Anschließend noch zwei kleine Galgen oder Kranarme sowie die Heckpforte und die Reling an Backbordseite. Ganz vorne fehlt noch der Flaggenstock mit der Schleswig-Holstein-Flagge, aber dies beides ist auch im Hafen nur auf ganz vereinzelten Fotos zu sehen. Trotzdem kommen sie auf den Bogen … so, wie auch … neeee … das sage ich noch nicht, das ist noch eine Überraschung …

FS „Poseidon“ – Vordere Decks, Einleiterwinde, Mast

Die nächsten Bauabschnitte vom Forschungsschiff „POSEIDON“ betreffen das Deck vor der Brücke, wo sich ein paar Lüfter, zwei Rettungsinseln und ein umgelegter Mast befinden. Auf dem Backdeck sind der Proviantkran (das Gehäuse wird später im Bogen noch knapp 3mm höher ausfallen), zwei Luken, die Ankerwinde sowie ein paar Poller und Umlenkrollen zu installieren.

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Mittschiffs befindet sich an Backbordseite eine Einleiterwinde und ein A-Rahmen, über den beim Vorbild etwa 6000m Draht abgespult werden können. Außerdem ist noch ein Schlauchboot an den Aufbauten dazu gekommen.

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In der geplanten Reihenfolge geht es nun mit dem Mast am Schornstein weiter, auf dem viele kleine Lampen installiert werden.

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Insgesamt hat die Konstruktion des Modells aktuell folgenden Bauzustand.

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Nun geht es an Steuerbordseite mit dem Bootskran und einem Speedboot weiter. Eigentlich ist der Kran sogar schon fertig und auch schon an Bord, aber ich habe Probleme mit dem Speedboot. Meine letzten beiden Konstruktionen waren einfach zu groß. Ich werde noch eine dritte Version zeichnen und bauen müssen.

Bis hierhin sind etwa 1025 Bauteile in das Modell geflossen, die ich bisher auf sechseinhalb Bögen layoutet habe. In der Bauanleitung geht es mit Seite 9 weiter. Es wird … liebe Modellbauer … es wird!

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