Jahr: 2016 (Seite 7 von 14)

„Børøysund“ – Vorschiff mit Winden

Weiter geht es demnächst auf dem Vorschiff, das Wetterdeck wird „möbliert“. Heute kam schon mal die Luke drauf und es folgen Rettungsinseln, Backskisten, Poller und – wirklich sehenswert! – die Ankerwinde und Ladewinde. Die werden richtig schnuckelig…

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Weiter ging es mit den Rettungsinseln auf dem Vorschiff. Insgesamt drei Stück werden es. Zwei davon sind etwas größer und stehen sozusagen klar zum Werfen an den Durchlässen der Reling. (Sicherlich hat sich schon der eine oder andere gefragt, was diese „Löcher“ dort zu suchen haben?) Die kleinere Insel steht an Backbord hinter der größeren. Auf dem nächsten Bild kann man sie schon mal an ihrem Platz sehen.

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Rettungsinseln auf Kartonmodellen kenne ich seit meiner Anfangszeit, damals auf den Einheiten der Bundesmarine. Weißer Zylinder, zwei Deckel, fertig. Sie sahen eher wie weiß gemalte Ölfässer aus. Die Originale haben abgerundete Ecken, na, egal, passt schon irgendwie, war das damalige Motto. Mich ärgerte nur, dass die „Deckel“ eigentlich immer einen Hauch zu groß ausfielen. Dass man damit die Chance zur Verbesserung hat, die Idee kam mir erst viel später. In irgendeinem anderen Baubericht habe ich mal gezeigt, wie ich diese Deckel mit Hilfe eines Stecknadelkopfes „sphärisch“ verformt , sie also rund gemacht habe. Ein freundlicher Kollege mit zahnmedizinischem Hintergrund hat mir dann ein Werkzeug zukommen lassen, das man gemeinhin als „Kugelstopfer“ bezeichnet. Damit geht es noch besser, wie man auf den folgenden Bildern hoffentlich erkennen kann.

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Auf dem nächsten Bild sind alle drei Behälter auf dem Vordeck eingebaut.

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Nächster Arbeitsschritt ist der Niedergang zu den Räumen im Vorschiff (Nur am Rande erwähnt: Man kommt auch innerhalb des Schiffes, also trockenen Fußes, nach vorn). Auf den folgenden Bildern ist er schon mal an Bord eingebaut, es kommt noch ein Lüfter drauf und die Schiffsglocke.

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Es gibt ein Bauteil auf diesem Bogen, das nicht kontrollgebaut wurde, das ist die Schiffsglocke samt Halterung.

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Als der Bogen (eigentlich) schon fertig war, auch der Kontrollbau abgeschlossen war, kam eine Mail von Andreas. „Fiete, wir haben die Glocke vergessen!“ Eine zu zeichnen, war natürlich kein Problem, etwas kniffelig war es dann schon, das Teil nachträglich in der Anleitung unterzubringen, aber auch das klappte. Nur die Halterung ist im Nachhinein 1 mm zu lang geraten, das haben wir nicht mehr überprüfen können. Also: bitte um 1 mm kürzen. Dann passt es aber perfekt, wie man auf den angehängten Bildern sehen kann.

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Anschließend wurden noch drei Backskisten auf dem Vordeck untergebracht.

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Auf dem Vorschiff sind die vier Poller dazu gekommen …

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und dann habe ich noch die Ladewinde zusammengebaut. Die einzelnen Schritte sind recht unspektakulär, man muss nur aufpassen und sorgfältig die Kanten färben. Die langen Streifen an der Grundplatte sind übrigens Abdeckungen für die Dampfleitungen.

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Jetzt geht es ein wenig weiter mit der „Möblierung“ des Vorschiffes weiter, die Ankerwinde ist an der Reihe. Zunächst mal zwei Bilder vom Original.

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Auf dem folgenden Bild sieht man die Fundamentplatte und das Untersetzungsrad mit einer „Kettennuss“. Die Kettennüsse setzen sich aus jeweils zwei Teilen b und einem Teil b1 zusammen. Diese etwas merkwürdig erscheinende Zusammensetzung ergab sich aus dem allmählichen Herantasten an die richtige Breite; zwei verdoppelte und eine einfache Scheibe waren genau das Maß der Dinge.

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Die Seitenteile c/d und e/f sind ganz vorsichtig austzusticheln, aber es geht. Sogar mit meinen „Heizerpranken“, wie man am nächsten Bild feststellen kann.

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Der Zusammenbau ergibt sich aus den Markierungen auf den Teilen c und e, es passt wirklich bestens. Nun noch Spillköpfe und den angedeuteten Antrieb ran, fertig ist das Decksmaschinchen.

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Auf dem Deck wird zunächst die Einfassung für die Klüsenlöcher montiert. Die Löcher muss man nicht unbedingt ausstechen, zumal man sie nur erahnen kann, aber man hat so einen besser Anhalt, wo später die Kette „landen“ soll. Und schließlich kommt die Winde aufs Deck…

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… und zuletzt die Ketten mit den Kettenstoppern.

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Taufe „Mein Schiff 5“ in Travemünde

Am gestrigen Abend fand in Travemünde die Taufe des neuen Kreuzfahrtschiffes von TUI-Cruises, der „Mein Schiff 5“, statt.

Pünktlich gegen 21:00 Uhr lief das Schiff in die Lübecker Bucht ein und ließ dabei der „Finnlady“ der Reederei Finnlines die Poolposition zur Einfahrt in die Trave.

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Die Strand- und Travepromenade war mit unzähligen Sehleuten besetzt.

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Es ging traveaufwärts bis zur Siechenbucht. Das ist in Travemünde die breiteste Stelle der Trave wo auch die Fährschiffe ihr Wendemanöver einleiten, um rückwärts in die Anleger einzuparken.

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Nach dem Wendemanöver, das gegen 21:45 Uhr beendet war, wartete die „Mein Schiff 5“ auf die ab 22:00 Uhr auslaufenden Fähren, weil danach für alle Schiffe das Fahrwasser während der Taufzeremonie gesperrt wurde. Und so wurde es kurz nach 22:00 Uhr noch einmal richtig voll auf der Trave, denn die „Finntrader“ und die „Nils Holgersson“ verließen den Hafen. Normalerweise sind diese beiden Fähren für sich allein genommen riesig groß, aber gestern war das irgendwie alles anders…

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Die „Mein Schiff 5“ wurde mit Hilfe zweier Schlepper in Position gebracht und perfekt zwischen Süder- und Nordermole aufgestoppt.

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Es begann die Show zur Taufe mit der Taufpatin Lena Meyer-Landrut. Selbst auf dem Wasser konnte man sie drei ihrer bekanntesten Lieder singen hören, bis sie dann den bekannten Spruch aufsagte, die Champagner-Flasche kaputt ging und das Banner über dem Schiffsnamen entfernt wurde.

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Nach der Taufe begann ein riesiges Feuerwerk. OK, da habe ich wahrlich schon größere gesehen.

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Gegen 23:30 Uhr lösten die Schlepper die Leinen und die „Mein Schiff 5“ nahm langsame Fahrt auf und verabschiedete sich mit Drei Lang Richtung Ostsee.

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Es war eine schöne Taufe, die wir uns auch so ähnlich vorgestellt habe.

Einzig, dass wir mit der Mitfahrt auf der „MS Hanse“ einen Griff ins Klo gemacht haben, trübt die Freude. Ich habe noch NIE, wirklich noch NIE, einen solch schlechten Service erlebt. Das erste Bier hat 70 (!!) Minuten auf sich warten lassen und der versprochene Prosecco zur Begrüßung wurde gar nicht ausgeschenkt. Abfahrt war 35 Minuten später als angekündigt, dafür haben wir aber auch früher wieder festgemacht. Zur Pfifferling-Suppe gab es zunächst keinen Löffel und es wurde auch kein „Guten Appetit“ gewünscht. Andere Gäste bekamen zur Flasche Wein zunächst keine Gläser. Auf dem Oberdeck fragten die Gäste das unfreundliche und genervte Personal, ob sie sich selbst die Getränke holen sollen. Und der Kapitän war trotz zweier kräftiger Maschinen und einer Bugschraube nicht in der Lage das Schiff auf Position zu halten, sondern drehte und schwoite hin und her wie kein anderes Schiff/Boot, so dass sich alle Gäste lautstark geärgert haben.

Wenn jemand heute noch nicht verstanden, wie man Geld verdienen kann, dann ist diese Besatzung ganz weit vorne!

NIEMALS fahre ich noch mal mit der MS HANSE!!! Ich empfehle es auch keinem!!!

„Børøysund“ – Brücke und Kartenraum

Als nächste Baugruppe ist die Brücke an der Reihe. Der Brückenboden ist einen Tick heller als die Außendecks.

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Und nun sind die Brückenfenster auszustechen. Andreas hat für die Fensterverglasung eine Schablone vorgesehen, nach der man die Folie zuschneiden kann, eine sehr pfiffige Lösung, finde ich. 

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Ich mache mich also über die Fenster und Brückeneinrichtung her.

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Als nächstes kommt die Brückenrückwand samt Kartenhaus an die Reihe. Dazu gibt es auch eine kleine Geschichte…

Dass der Kartentisch – zumindest angedeutet – mit auf dem Bogen gelandet ist, war eine Folge der Brückeneinrichtung. Ich hatte beim Probebau auch schon die Fenster ausgestochen und mit absolut klarer Folie (Niederegger-Marzipanverpackung) verglast. Da kann man bei den Kartenhausfenstern nicht plötzlich zu anderen Materialien greifen. Und dann sieht man durch die Kartenhausfenster tatsächlich die knallweiße Innenseite des Kartons und sogar Markierungsstriche! Mail an Andreas: „Dat geiht so nich! Doar mutt wat rinn…“ Antwort: „Fiete!! Nö…“ Ergebnis: Siehe Bogen.

Natürlich sieht man nicht jede Einzelheit, schon gar nicht, wenn man sich das Modell aus dem normalen Betrachtungsabstand von 30 bis 50 cm anschaut. Aber es ist wie bei der Brückeneinrichtung, man sieht tatsächlich, dass dort etwas vorhanden ist. Und wenn man ganz dicht ran geht, kann man tatsächlich Einzelheiten erkennen. Auch beim Original kann ich von der Pier aus nicht genau erkennen, was im Einzelnen auf der Brücke rumsteht, wenn ich vor dem Brückenschott stehe allerdings sehr wohl.

Dabei kommt dann auch der angedeutete Kartentisch mit der Seekarte von der Flensburger Förde (Bild 65) zum Einsatz. Nicht, dass man später allzu viel von den Bauteilen (25d) und (25e) sehen wird, aber alleine die Tatsache, dass die Innenseite nicht nur aus einer weißen Fläche besteht, belebt das Ganze ungemein. Hätte ich so tatsächlich nicht erwartet.

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Ohne Dach hat man einen guten Blick ins Innere…

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Aber natürlich gehört das Dach drauf…und da ist es auch.

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Und jetzt kommen auch die Teile (16b) und (16c), die Führungen der Ruderkette, auf das Brückendeck.

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Das nochmalige Betrachten meines Modelles gibt mir Anlass zu einer kleinen Anmerkung: Es kann von Vorteil sein, die Fenstersprossen der Brückenrückwand (21d) braun zu färben. Wenn beim Zusammenkleben der Teile (21c) und (21d) die Sprossen sich auch nur einen Hauch verschieben, blitzt es sofort! Das ist ärgerlich und bei mir wohl nicht mehr zu beheben. Das nur so als kleiner Tipp, „Bastlerfehler“ macht man ja immer wieder gerne mal… 

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Nun fehlen an den Außenseiten der Brückenrückwände noch die dort angebrachten Rettungsringe. Natürlich bietet der Verlag diese auch als LC-Teile an; aus Bild 72 wird deutlich, warum ich lieber die Teile aus dem Bogen verwende: Ich bekomme die kleine Schrift mit meinen zitterigen Hände einfach nicht so gelungen hin…

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Der Zugang ins Kartenhaus erfolgt übrigens von der Brücke aus. Direkt hinter dem Ruder ist ein Schott, das auf der inneren Brückenrückwand auch aufgedruckt ist. Ich habe nur versäumt/unterlassen/mir geschenkt, das Schott geöffnet darzustellen. Hätte man durchaus machen können, das hätte der Brücke auch noch etwas mehr Realität gegeben.
Ursprüngliche war die Brücke ja offen und das Kartenhaus (norw. „bestikklugar“) wirklich ein separates Häuschen auf dem Brückendeck. Schott war nach vorne, logisch, musste man nicht um die Bude herum laufen. Nach Bau der geschlossenen Brücke blieb der Zugang sinnvoller Weise so und man hat auf die Weise eine direkte Verbindung Brücke – Kartenraum.

Bilder eines maritimen Urlaubes an der Nordsee (Teil 2)

Am Samstag war schließlich „Tag der offenen Tür“ im Marinearsenal. Darauf hatte ich mich schon lange gefreut. Diese Freude währte allerdings nicht sehr lange, denn von den anwesenden Einheiten, konnte man längst nicht alle besichtigen und so blieb (eigentlich) nur das Ölauffangschiff „Eversand“ übrig. Hier die Bilder von den dortigen ausgemusterten und noch fahrenden Einheiten…

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Nachmittags haben wir uns zum Bontekai begeben. Da lag wenigstens die Fregatte „Hessen“ und von der habe ich noch keine Bilder in meiner Sammlung. Das sollte auch so bleiben, denn an Bord war Fotografierverbot.

Was soll das? In den Werkstätten des Marinearsenals konnte ich noch jede Menge Details der Lenk- und Rohrwaffen ablichten, selbst das neue 127mm-Marinegeschütz der Fregatte Kasse 125, und nun so etwas? Da passt etwas nicht mehr zusammen, was zusammen gehören sollte.

Also sind wir auch nicht an Bord der „Hessen“ gewesen, sondern haben uns zum Dampfeisbrecher „Wal“ begeben und dort einen Kaffee getrunken.

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Was gibt es Neues von der Fregatte „Lübeck“, die in der Neuen Jadewerft in Wilhelmshaven liegt? Nüscht! Eingerüstet bis auf zwei sichtbare Stengen im Mast. Ursprünglich sollte sie schon im Mai ausdocken, aber wegen personeller Probleme auf der Werft (Werft-Personal wurde nach Hamburg auf die Fregatte „Augsburg“ geschickt) verschiebt sich das in den August.

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Am Sonntag fuhren wir weiter nach Bremerhaven. Im Fischereihafen kam uns die „Bugsier 20“ mit einem riesigen Schiffsmittelteil auf einem Ponton entgegen.

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Vom Fischereihafen ging es dann zu den Havenwelten, wo wir uns das Klimahaus angesehen haben. Ehrlich? Im Nachhinein hätten wir die gut zwei Stunden lieber am Deich gesessen und für das Eintrittsgeld viel Eis gegessen und ein leckeres Bierchen getrunken. Egal, die Langweiligkeit des Klimahauses werden wir uns kein zweites Mal antun.

Dafür war das gebuchte Hotel der Kracher zum Urlaubsreiseausklang. Die Aussicht aus der sechsten Etage auf die Wesermündung ist sensationell und entschädigt für einiges.

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Bei fast perfektem Sonnenuntergang ließen wir uns auf den Sesseln am Fenster nieder und bei (nicht nur) einem Glas Wein dann richtig gut gehen.

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Unten ging die Geschäftigkeit auf der Weser weiter.

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Montagmorgen stand mit Cuxhaven das letzte Ziel unseres kleines Nordsee-Urlaubs auf dem Programm. Viele Schiffe lagen im Hafen und auch auf der Elbe war einiges los. Mittags ging es dann mit der neu eingerichteten Fährverbindung von Cuxhaven nach Brunsbüttel und dann weiter nach Hause.

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Insgesamt sind in diesem Urlaub über 1900 Bilder auf der Chipkarte gelandet und viele Motive könnten auch als Projekt für ein Kartonmodell herhalten. Mal sehen, was draus wird.

Bilder eines maritimen Urlaubes an der Nordsee (Teil 1)

Wir waren über den letzten Monatswechsel eine gute Urlaubswoche an der Nordsee zwischen Emden und Cuxhaven unterwegs. Viele maritime Objekte kamen uns dabei vor die Linse, die ich hier gerne zeigen möchte. Hier zunächst eine kleine Übersichtskarte…

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In Emden ging es mit den beiden Museumsschiffen „Georg Breusing“ und „Amrumbank / Deutsche Bucht“ los.

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Die ersten Nächte verbrachten wir in Norddeich. Und das erste Abendessen haben wir etwas rustikaler mit leckeren Fischbrötchen und Wein auf dem Balkon des Hotels verbracht.

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Am nächsten Tag sind wir mit den Fahrrädern auf der „Frisia I“ nach Norderney gefahren. Seemöwen waren ständige Begleiter und immer auf der Suche nach etwas Essbaren.

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Im Hafen von Norderney lag der Seenotrettungskreuzer „Bernhard Gruben“. Nach einer kurzen wunderschönen Fahrradtour durch die Dünen zum Leuchtturm und dem anschließendem Erklimmen der 253 Stufen hatten wir einen wunderbaren Blick über die Insel und das Wattenmeer. Sogar der Notschlepper „Nordic“, der auf seiner Ankerposition lag, war zum Greifen nah.

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Hier ein paar Schiffe, die uns auf der Rückfahrt begegneten…

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Am nächsten Tag hatten wir eine Verabredung auf der Meyer Werft in Papenburg. Doch auf dem Weg dorthin sind wir dem „Geheimtipp“ von Peter Dobertin (er versorgt mich u.a. mit Bildern und Infos zur Fregatte „Lübeck“) gefolgt und nach Petkum gefahren. Dort gibt es eine kleine Ems-Fähre, mit der man auch mit dem Pkw nach Ditzum übersetzen kann. Diese abenteuerliche Fahrt kann ich jedem nur ans Herz legen!!!

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Die Besichtigung der Meyer Werft war hochinteressant und dauerte zweieinhalb Stunden. Viele Information wurden bei einem Rundgang per Wort, Bild und Modell vermittelt. In der großen Schiffbauhalle liegt aktuell die „Genting Dream“ der chinesischen Reederei Dream Cruises. Sie soll im Herbst 2016 ausgeliefert werden.

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Am Donnerstag war der mit 65m höchste Leuchtturm Deutschlands unser Ziel, der Leuchtturm Campen an der Mündung der Ems in die Nordsee. Auf dem Weg zur Aussichtsplattform wurden wir von einem Turmfalken (?) beobachtet.

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Auf der Rückfahrt nach Norddeich kamen wir noch bei Ottos Leuchtturm in Pilsum und dem niedlichen Fischerdorf Greetsiel vorbei.

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Freitags ging es nach Wilhelmshaven, wo an dem Wochenende das „Wochenende an der Jade“ stattfand. Bei einem kurzen Stopp in Neuharlingersiel ist mir eine kleine Helling aufgefallen, auf der ein Krabbenkutter im Trockenen lag.

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In Wilhelmshaven am Südstrand angekommen, fällt einem gleich ein Leuchtturm im Wattenmeer auf, der Leuchtturm „Arngast“. Und von der Kaiser-Wilhelm-Brücke hatte man einen schönen Blick auf die Partymeile am Bontekai mit der Fregatte „Hessen“ als Hingucker.

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Nichtsdestotrotz war nach der Ankunft am frühen Nachmittag ein Besuch des Marinemuseums Pflicht. So sind auch wieder viele Bilder des Zerstörer „Mölders“ auf der Chipkarte gelandet. Die neuste Attraktion im Museumshafen ist seit wenigen Wochen das Schnellboot „Gepard“.

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