Kategorie: HMV-Modelle (Seite 20 von 26)

SMS „Baden“ – weitere Kleinteile an Oberdeck

Die Baugruppe 148 enthält 16 Bekohlungswinden. Jede Winde besteht aus 13 Bauteilen, so dass nur alleine hierfür 208 Teile ausgeschnitten und kantengefärbt werden müssen – das hat bei mir 3 Stunden gedauert. Nach dem Zusammenbau der Einzelteile sehen die Winden wie auf dem Bild unten aus und können an Deck verteilt werden.

93 - Bekohlungswinden

Die Bauanleitung zeigt zwar in Abbildung 43, wie die Baugruppen 167 und 168 um den Flaggenstock am Bug zu bauen sind, hier aber noch zwei Bilder zur Verdeutlichung.

94 - Flaggenstock am Bug 95 - Flaggenstock am Bug

Gleiches gilt auch für die Heckpartie der Teile 170 bis 172 …

96 - Flaggenstock am Heck 97 - Flaggenstock am Heck

… und für die Backspieren 165.

98 - Backspiere Backbord 99 - Backspiere Steuerbord

Ja, und dann fehlen noch die Kräne 166 und 169 für die Torpedoübernahme. Die kleinen Kräne habe ich noch gebaut.

100 - Torpedoübernahmekran

Ich werde diese und auch die größeren Kräne nicht aufs Deck stellen. Einerseits ist nicht eindeutig, wo die Kräne genau aufgestellt werden müssen. Die Anleitung zeigt nur die kleinen Kräne mittschiffs (Decksmarkierungen dafür sind gar nicht vorhanden), was aber gar keinen Sinn macht, denn diese Kräne sind nur zum Aufnehmen der Torpedos von der Pier aufs Deck zuständig und dafür ist die Reichweite eindeutig zu kurz. Also müssten sie weiter an der Deckskante stehen – wie auf dem Modell im Maritimen Museum in Hamburg. Auf Bildern und in Büchern, die mir vom Vorbild vorliegen, sind diese Details leider nur schwer zu erkennen.

Modell im MMH

Andererseits würden diese Kräne meines Erachtens das Gesamtbild doch etwas stören, es sei denn, man macht eine kleine Torpedobeladeszenerie daraus. Das überlasse ich dann anderen.

Deshalb geht es in der nächsten Bauphase mit der Takelage weiter. Leider gibt es dazu unterschiedlichstes Bildmaterial, so dass ich mir erst mal eine Skizze machen werde, was alles angebaut werden muss und was alles noch angebaut werden kann. Also bis demnächst…

EGV „FFM“ – RAS-Portalträger

Weiter geht es mit dem RAS-Mast. Zunächst sind die beiden senkrechten Rahmen des Portalträgers herzustellen, die, bis auf die Kette R20n/R21n, problemlos zu bauen sind. Bei der Kette ist die Schwierigkeit, dass diese „auf Zug“ sein sollte, wenn es gut aussehen soll. Vielleicht hätte ich an dieser Stelle eine richtige Kette nehmen sollen statt des Kartons.

EGV FFM 160EGV FFM 161

Die beiden oben abgebildeten Rahmen sind beim Vorbild nicht spiegelbildlich sondern gleich. Das gilt auch für den weiteren Bau des Portals. Warum das so ist, weiß wohl nur der Konstrukteur des 1:1-Modells. Leider ist das im Bogen bei den Teilen R21b+c nicht berücksichtigt. Das ist aber nicht schlimm, denn später sind die falschen Markierungen nicht mehr zu sehen.

EGV FFM 163EGV FFM 164

Etwas unübersichtlich und nicht gerade motivierend erscheinen die Bauteile für die Hydraulikstempel, die für die Spannung der festen Seil-/Leinenverbindung zum zu versorgenden Schiff zuständig sind.

EGV FFM 162

Bei den Füßen der Hydraulikeinheiten gibt es Differenzen zwischen den Bildern der Anleitung und den Bauteilen. In den Bildern erscheinen die Füße gespiegelt, das ist aber falsch. Die Bauteile sind richtig und somit sind vier gleiche Einheiten zu bauen.

EGV FFM 165 EGV FFM 166 EGV FFM 167 EGV FFM 168 EGV FFM 169

Bei den Rollen am oberen Ende der Hydraulikeinheit ist in der Schnittzeichnung der Abbildung 51 auch nicht alles richtig. Die Korrektur folgt hier.

EGV FFM 171 EGV FFM 170

Die vier fertigen Stempel und die Antriebe sehen bei mir wie auf den beiden folgenden Bildern aus. Die Seile sind mittels „WonderWire“ (ein Keramik-Draht mit ca. 0,015mm Durchmesser, der bisher nur in den USA erhältlich ist) ausgeführt.

EGV FFM 172EGV FFM 173

Es folgt der Zusammenbau der einzelnen Baugruppen.

EGV FFM 174 EGV FFM 176

Zwischen die beiden Rahmenteile kommt dann oben der Querträger mit den beiden großen Auslegern. Dazu noch ein paar Podeste und jede Menge Reling und fertig ist das RAS-Portal.

EGV FFM 177 EGV FFM 178 EGV FFM 179 EGV FFM 180

SMS „Baden“ – Kleinteile an Oberdeck

Nun ist das neue Jahr schon wieder 12 Stunden alt. Es wird also Zeit für ein erstes Blog-Update in 2013.

Die Ankerwinden auf der Back sind einfach zu bauen.

76 - Ankerwinden und Ketten

Aber weil die Bauanleitung einiges nicht hergibt, hier der Hinweis, dass 131c auf die grauen Markierungen von 35i+j geklebt werden sollen. 131e kommt auf die kleine Markierung am Achterdeck und 131f wiederum da oben drauf. Die gedruckten Ankerketten habe ich nicht durch die lasergeschnittenen Teile ersetzt sondern durch brünierte Messingketten mit einem Kettenglieddurchmesser von ca. 1,7mm. Die kurzen Sicherungsketten haben einen Kettenglieddurchmesser von ca. 1mm. Die Sicherungskette wollte ich wieder durch ein Glied der Ankerkette fädeln, aber nach 15 Minuten des Versuchens habe ich das aufgegeben und die beiden Ketten mit Garn verknotet.

77 - Ankerketten 78 - Ankerketten 79 - Ankerketten

In der weiteren Baureihenfolge kämen nun die Beiboote dran. Nachdem sich das Boot 135 regulär überhaupt nicht bauen lässt und Boot 137 nur durch Weglassen des Kiels halbwegs vernünftig fertigstellen lässt, habe ich gefrustet aufgehört und nur noch die Bootslager (leider sind mehr Markierungen auf dem Deck als Lager) aufs Deck geklebt und dann die Teile für die übrigen weißen Flächen auf den Decks gebaut. Dazu zählen die Seiltrommeln (142 – 148), Niedergänge (149), Umlenkrollen (150), Poller (151 – 153), Klampen (154) und Oberlichter (155 – 164).

80 - Poller 81 - Oberlichter 82 - Vorschiff 83 - Achterschiff 84 - Achterschiff 85 - Seiltrommeln

Beim Aufstellen der Seiltrommeln erwies sich der Anbau der Kräne 128/129 als ungünstig. Ich empfehle die Seiltrommeln unbedingt vor dem Anbau der beiden Kräne aufzustellen. Nach dem Aufkleben der Seiltrommeln sieht der Mittschiffs-Bereich dann so aus…

86 - Seiltrommeln und Bootslager 87 - Seiltrommeln und Bootslager 88 - Seiltrommeln und Bootslager 89 - Seiltrommeln und Bootslager

Und bevor die letzten Bauteile gebastelt und angebaut werden mal wieder zwei Gesamtaufnahmen des aktuellen Baustandes.

90 - Gesamtaufnahme 91 - Gesamtaufnahme

EGV „FFM“ – Mittlere Aufbauten ohne RAS-Mast

In diesem Bauabschnitt geht es um die mittleren Aufbauten, die sich um den RAS-Mast drängen. Dem RAS-Mast (RAS = Replenishment At Sea) widme ich mich im nächsten Artikel. Zunächst sind wieder Türen und Lüfter aufzudoppeln. Die Kantenfärbung geschieht mit einem Pinsel, der die entsprechende Farbe von einem Aquarellstift der Marke FaberCastell aufnimmt.  Selbstverständlich sind auch andere Farbquellen möglich, aber ich habe festgestellt, dass ich mit dem Farbkasten „Albrecht Dürer 120“ bisher noch jede Farbe getroffen habe.

EGV FFM 141EGV FFM 142EGV FFM 143

Nach diversen Anbauteilen und einem Schlauchboot…

EGV FFM 144EGV FFM 145

… sehen die Aufbauten, die vor den RAS-Mast kommen, dann so aus.

EGV FFM 146EGV FFM 147

Hinter dem RAS-Mast ist das Windenhaus mit den Sattelwinden für das RAS-Geschirr und den Bedienkanzeln positioniert und dahinter ein weiterer hallenartiger Anbau, auf dem sich neben ein paar Seiltrommeln auch das Bootslager der Pinasse „Hotte“ befindet.

EGV FFM 148EGV FFM 149

Zwischendurch eine Stellprobe, um zu sehen, wie es mal aussehen wird.

EGV FFM 150

Die Kanzeln sind mit einem Hocker und dem Bedienpult sehr gut ausgestattet – die Verglasung ist obligatorisch und trotzdem freiwillig.

EGV FFM 151EGV FFM 152EGV FFM 153

Ein Highlight sind die unterschiedlichen Sattelwinden. Leider stimmt die Bauteilnummerierung nicht mit der Abbildung überein, so dass ich mir deren Farbgebung in die Abbildung 48 geschrieben habe. Der Bau dieser kleinen Winden ist für mich wieder grenzwertig und kostet viel Geduld.

EGV FFM 154EGV FFM 155

Ich habe die Trommeln mit feinem Uni-Thread-Garn 6/0 bewickelt. Dazu habe ich an einem Ende einen „dicken“ Knoten gemacht, diesen durch die Trommel (Teilbezeichnung „h“) gefädelt, dann „h“ auf „g“ geklebt und den Faden bis zum Knoten zurückgezogen. Das folgende Bild soll zeigen, was ich meine.

EGV FFM 156

Nun kann man die Trommel mit dem zweiten Teil „g“ schließen. Und wenn alles gut durchgetrocknet ist, dann lässt sich das Garn auf die Trommel spulen und mit Weißleim fixieren. In der Trockenphase kann man sich mit dem Gehäuse und dem Motor der anderen Winden beschäftigen.

Wie klein das alles ist, kann man nur schwer mit Bildern festhalten, aber hier ist ein Versuch.

EGV FFM 157

Und so sehen die Winden fertig aus, wenn sie sich an ihren richtigen Positionen auf dem Deck des Windenhauses befinden.

EGV FFM 158EGV FFM 159

Was diese Winden nun bewegen, das ist auf folgendem Bild vom Vorbild zu sehen.

Sattel

„SMS Baden“ – Masten, Kräne und Davits

Es geht endlich wieder bei der „SMS Baden“ weiter und zwar mit dem Großmast und seinen vielen kleinen Plattformen.

60 - Vorderer Mast

Nachdem die Baugruppen 116 bis 121 vorbereitet waren, habe ich alles am Modell zusammengesteckt und erst nach dem Ausrichten der Podeste alles miteinander verklebt. Der Zusammenbau ist insgesamt nicht einfach, zumal die Lasercut-Relingteile auch noch sehr empfindlich auf versehentliche Berührungen reagieren. Weitere Anbauteile wie die Scheinwerfer und Antennen  sowie der achtere Mast vervollständigen den wunderbaren Gesamteindruck, den das Modell bis hierhin schon hat.

61 - Scheinwerfer 67 - Gesamtaufnahme 66 - Gesamtaufnahme 65 - Maststenge 64 - Achterer Mast 63 - Vorderer Mast

Auch wenn es bei dem folgenden Bild so aussieht, als würde der Mast insgesamt schief sein, so ist dem nicht so – das liegt an der Perspektive.

62 - Vorderer Mast

Zwischendurch wieder zwei Gesamtaufnahmen.

66 - Gesamtaufnahme 67 - Gesamtaufnahme

Die Bootskräne und Davits 128 bis 130 machten Probleme, weil die Anleitungsbilder zwischen Bauanleitung und dem Lasercutsatz und die Zahl der Bauteile differieren. Leider sind die Kransockel mit den beiden Podesten auch nicht gespiegelt. Ich habe beim Bau die vielen Lasercutteile verwendet, die mich wegen ihrer Miniaturisierung (insbesondere die Blöcke) an die Grenzen meines Machbaren gebracht haben.

Nichtsdestotrotz machen sich die Kräne sehr gut. Beim Aufstellen der Kräne 128 und 129 dann das nächste Problem: die Decksmarkierungen müssten etwa 2mm weiter zur Schiffsmitte.

68 - Bootskran 69 - Bootskran

Die Davits sind sehr filigran und fast komplett aus dem Lasercutsatz gebaut.

70 - Davits

Nach dem Anbau ragen die Davits einen guten Zentimeter über die Bordwand hinaus – hoffentlich passiert da beim weiteren Bau des Modells nichts. Hier nun ein paar Detailaufnahmen der Kräne und Davits…

71 - Kräne und Davits 75 - Kräne und Davits 74 - Kräne und Davits 73 - Kräne und Davits 72 - Kräne und Davits

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