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„Passat“ – Niedergänge, Poller, Klüverführungen, Anker

Die Niedergänge des Modells habe ich aus einem Standard-Lasercutsatz gebaut. Zuerst werden die Stufen auf zwei Wangen geklebt und seitlich die Handläufe dran gesetzt.

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Nach einer positiven Stellprobe werden die Handläufe noch weiß angemalt und alles an Bord gebracht.

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Auch die Poller sind teilweise aus „Fremdmaterial“ gebaut. Dazu habe ich die Isolierung eines Kupferdrahtes in kurze Stückchen geschnitten und mit Sekundenkleber auf Karton geklebt.

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Nach dem Ausschneiden wurden die Poller auf den Sockel geklebt und grün angemalt.

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Anschließend kommt wieder alles an Bord.

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Für die Klüverführungen habe ich mir auch wieder etwas Vernünftigeres aus einer Ätzteilankerkette gebastelt. Ich denke, die Bilder sprechen für sich.

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Im nächsten Bauabschnitt sind die Ankerkräne und Anker zu bauen. Das geht locker von der Hand und auch hier sprechen die Bilder für sich.

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„Passat“ – Stagverankerungen, Nagelbänke

Bevor es nun mit den Stagverankerungen losgeht, möchte ich eine Übersicht über die Stage und deren Bezeichnungen geben.

Stage

(1) Vor-Royal-Stag, (2) Vor-Bram-Stag, (3) Außen-Klüverleiter, (4) Binnen-Klüverleiter, (5) Vor-Stenge-Stag, (6) Fock-Stag, (7) Groß-Royal-Stag, (8) Groß-Bram-Stag, (9) Groß-Stenge-Stag, (10) Groß-Stag, (11) Kreuz-Royal-Stag, (12) Kreuz-Bram-Stam, (13) Kreuz-Stenge-Stag, (14) Kreuz-Stag, (15) Besan-Bram-Stag, (16) Besan-Stenge-Stag, (17) Besan-Stag

Bei den Stagverankerungen wird erstmals etwas Garn benötigt. Dieses wird zwischen die Bauteilhälften 54 geklebt. Leider fehlt im Bogen die Verankerung für das Fockstag auf dem Backdeck, so dass diese selbst gefertigt werden muss.

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Die nächsten Nagelbänke sind hauptsächlich für das laufende Gut bestimmt. Und weil mir ein einfaches Brett nicht genügt, habe ich ein Stückchen Stahldraht hindurch gesteckt und am Drahtende einen Tropfen Weißleim aufgebracht, der nach dem Trocknen grau angemalt wurde.

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Und dann kommt alles aufs Deck.

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„Passat“ – Ruderanlage, Positionslaternen, Lüfter

Das Rudergetriebegehäuse und der Niedergang auf dem Poopdeck sind einfach zu bauen.

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Gleiches gilt für die Positionslaternen. Diese sehen zwar etwas gewöhnungsbedürftig aus, sind aber nun mal so.

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Beim Bau der Lüfter ist beachten, dass die rote Fläche jeweils nach innen kommt. Bauteile, die zu engen Röhren zu runden sind, wie eben diese Lüfter, feuchte ich an, in dem ich sie ganz kurz mit der Zunge berühre. Dann rolle ich die Teile mit der Stecknadel über die Fingerkuppe zu Röhren und lasse sie in diesem Zustand trocknen.

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Nach dem Trocknen ist die Naht fast schon geschlossen, so dass „nur noch“ der Kleber dazwischen muss. Das mache ich, in dem ich den Weißleim mit einer Stecknadel aufnehme und diese von innen durch den Spalt der Röhre nach außen ziehe. Anschließend noch ein paar Sekunden zusammenhalten und dann gut trocknen lassen.

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Auf die gleiche Weise werden die Trichter angefertigt und diese dann auf die Röhren geklebt.

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Nach einer weiteren Trockenpause werden die Lüfter auf den Decks verteilt.

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Die Räder der Ruderstände sind aus dem Ätzteilsatz zur „Preussen“, während die Gitter für die Rudergängerpodeste aus einem anderen Gitter aus Neusilber passend ausgeschnitten wurden.

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„Passat“ – Nagelbänke

Nach eingehendem Studium des Stehenden Gutes habe ich festgestellt, dass die Markierungen für die Brassen in den Nagelbänken passend sind und von der Anzahl her ausreichen müssten. Deshalb habe ich die Nagelbänke mit einer Nadel durchstochen und den rückseitig überstehenden Karton um die Löcher herum mit einem Skalpell weg rasiert, damit später das Garn gut durchläuft.

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Beim Verdoppeln der Nagelbankstützen ist Vorsicht geboten, denn die Rückseiten von 45a, 46a, 47a, und 48a sind falsch. Der braune Streifen deckt sich nach dem Umklappen nicht mit der Vorderseite – siehe Bild 84!

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Angeklebt habe ich die Stützen alle mit Weißleim. Dazu mach ich mir immer einen Tropfen des Klebers auf ein Stück Restkarton und streife das anzuklebende Bauteil über den Tropfen, so dass er ganz wenig des Klebers an der Kante aufnimmt.

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Und so sieht mein Ergebnis aus … es ist unbedingt darauf zu achten, dass die Löcher der Nagelbank nicht verdeckt werden, sonst kann es schwierig werden später das Garn durch zu fiedeln.

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„Passat“ – Aufbauten und Luken

Die Scheuerleisten 25e und 26e habe ich aus Tonkarton erstellt.
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Beim Kartenhaus habe ich alle Fenster mit Folie hinterklebt.

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Die Lukensülle und -deckel sind ohne Probleme zu bauen und passen in die vorbereiteten Schlitze in den Decks.

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Auch bei den kleinen Oberlichtern sind die Scheiben durchsichtig.

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Zwei Gesamtansichten…

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