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Schlepper „Bugsier 17“ – Spantengerüst und Hauptdeck

An dieser Stelle beginne ich einen neuen Baubericht und zwar soll es der Seehafen-Assistenzschlepper „Bugsier 17“ meines kleinen Eigenverlags werden. Auf das Vorbild gehe ich nicht weiter ein  und verzichte hier auch auf eine Bogenvorstellung, die ich bereits in meinem Online-Shop erstellt habe. Auch werde ich in diesem Baubericht nicht jeden einzelnen Schritt beschreiben, sondern eine Art Schnellbaubericht erstellen. Ich werde viele Detailaufnahmen (als Makro) zeigen, die wegen der Anzeige auf einem großen Monitor wahrscheinlich nicht immer schön anzusehen sind, aber mit dem normalen Betrachtungsabstand von 30cm durch das menschliche Auge relativiert sich alles und man findet die Problemzonen nicht wieder.

Ich habe für mich zwar auch schon die „18“ gebaut, allerdings ist diese noch nicht mit den Bauteilen der Zubehörplatine ausgestattet. Diese soll nun die „17“ erhalten.

Zunächst noch einmal eine Übersicht über sämtliche Kartonteile…

001 - Bugsier 17

Die Kiellegung des Rumpfes beginnt wie immer mit der Grundplatte (1). Hier sind die Klebelaschen von der Rückseite zu rillen. Leider habe ich es immer noch nicht geschafft den Rückseitendruck, wie er ab dem Schubverband in meinen Bögen gedruckt wird, auch auf die älteren Modellbaubögen zu übertragen. Nachdem auch der Mittelspant, die Querspanten sowie zwei weitere Längsspanten ausgeschnitten sind, können diese auf die Grundplatte geklebt werden. Besonderes Augenmerk ist auf den genauen Einbau von Spant (5) und Spant (6) zu legen, denn diese Spanten sind die Referenzpunkte für den späteren Anbau der Bordwände.

002 - Bugsier 17 003 - Bugsier 17

Anschließend geht es mit dem Hauptdeck weiter (12-c) weiter. (12) ist ein „Blinddeck“ und soll das Spantengerüst noch verwindungssteifer machen. Auf das Deck (12a) werden noch eine Gummimatte (12b) und ein Mannlochdeckel (12c) geklebt.

004 - Bugsier 17 005 - Bugsier 17

Ist das Deck auf das Spantengerüst geklebt, sieht es bei meiner „17“ so aus…

006 - Bugsier 17 007 - Bugsier 17

Konstruktion des Forschungsschiffs „Poseidon“ abgeschlossen

Die Konstruktion des Modells ist abgeschlossen und die Bauanleitung sowie das Bogenlayout sind fertig und meinerseits überprüft. Die Fertigstellung musste ich mit dem üblichen Linie „feiern“.

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Das Zeichnen der künftigen Platine muss jetzt bis nach dem Urlaub warten. Morgen geht der Bogen zum Kontrollbauer. Je nachdem, wie flott er voran kommt und ich anschließend die Platine in Auftrag geben kann und geliefert bekomme, sollte eine Veröffentlichung des Modellbaubogens zu Weihnachten 2019 klappen.

Der künftige KvJ-Modellbaubogen wird 9 Bögen enthalten und das Modell aus 1470 Bauteilen bestehen. 12 Seiten Fotobauanleitung und Skizzen, die wie üblich bei KvJ mit Texten ergänzt wurden sowie eine Teileliste vervollständigen den Modellbaubogen. Der farbige Rückseitendruck ist obligatorisch.

Aus der Feder von Lars Wahl – an dieser Stelle gilt ihm mein Dank für die Datei – stammen das Tauchboot „Jago“ und der Tauchroboter „ROV Phoca“. Ich habe seine Konstruktion an mein Corporate Identity anpassen dürfen und eine Bauanleitung spendiert. Hier folgen ein paar Fotos meines Anleitungsbaus …

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Das Titelblatt des Bogens wird höchstwahrscheinlich wie folgt aussehen:

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FS „Poseidon“ – Speedboot, großer Kran, Fischereiwinde

Endlich hat es auch das Speedboot samt Kran an Bord geschafft. In der leeren Box hinter dem Kran werden beim Vorbild die Mülltonnen gesammelt. Früher war an der Stelle ein zweites Boot mit einem zweiten Kran aufgestellt. Ebenfalls dazu gekommen sind eine Beiholerwinde und eine Einleiterschleppwinde.

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Unter dem beim Vorbild irgendwann einmal nachträglich angebrachten „Freizeitdeck“ mit der dort verstauten Stelling befindet sich die Fischereiwinde oder auch Kurrleinenwinde. Diese große Winde besteht in meinem Modellbaubogen künftig aus 66 Bauteilen.

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Es folgt der große Ladekran – 93 Bauteile. Die Verseilung mit Garn ist mir absolut nicht gelungen und darf gerne als schlechtes Beispiel gelten; „da beißt die Maus keinen Faden ab“. Beim nächsten Mal werde ich wieder mit Wonderwire takeln. Der Flaggenstock sollte ebenfalls schon zu diesem Zeitpunkt mit der Flagge angebaut werden, weil es später, nach dem noch zu bauenden Heckgalgen, schwieriger sein könnte.

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Hier noch zwei Gesamtaufnahmen des aktuellen Konstruktionsstandes. Wird sie nicht schön?

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Was fehlt noch? Zunächst natürlich ein paar Poller auf dem Arbeitsdeck und dann kommt der große Heckgalgen an die Reihe. Anschließend noch zwei kleine Galgen oder Kranarme sowie die Heckpforte und die Reling an Backbordseite. Ganz vorne fehlt noch der Flaggenstock mit der Schleswig-Holstein-Flagge, aber dies beides ist auch im Hafen nur auf ganz vereinzelten Fotos zu sehen. Trotzdem kommen sie auf den Bogen … so, wie auch … neeee … das sage ich noch nicht, das ist noch eine Überraschung …

FS „Poseidon“ – Vordere Decks, Einleiterwinde, Mast

Die nächsten Bauabschnitte vom Forschungsschiff „POSEIDON“ betreffen das Deck vor der Brücke, wo sich ein paar Lüfter, zwei Rettungsinseln und ein umgelegter Mast befinden. Auf dem Backdeck sind der Proviantkran (das Gehäuse wird später im Bogen noch knapp 3mm höher ausfallen), zwei Luken, die Ankerwinde sowie ein paar Poller und Umlenkrollen zu installieren.

Poseidon 17

Mittschiffs befindet sich an Backbordseite eine Einleiterwinde und ein A-Rahmen, über den beim Vorbild etwa 6000m Draht abgespult werden können. Außerdem ist noch ein Schlauchboot an den Aufbauten dazu gekommen.

Poseidon 18

In der geplanten Reihenfolge geht es nun mit dem Mast am Schornstein weiter, auf dem viele kleine Lampen installiert werden.

Poseidon 19

Insgesamt hat die Konstruktion des Modells aktuell folgenden Bauzustand.

Poseidon 20

Nun geht es an Steuerbordseite mit dem Bootskran und einem Speedboot weiter. Eigentlich ist der Kran sogar schon fertig und auch schon an Bord, aber ich habe Probleme mit dem Speedboot. Meine letzten beiden Konstruktionen waren einfach zu groß. Ich werde noch eine dritte Version zeichnen und bauen müssen.

Bis hierhin sind etwa 1025 Bauteile in das Modell geflossen, die ich bisher auf sechseinhalb Bögen layoutet habe. In der Bauanleitung geht es mit Seite 9 weiter. Es wird … liebe Modellbauer … es wird!

31. Internationales Kartonmodellbautreffen, Mannheim, 3.5.-5.5.2019

Moin liebe Blog-Leser

Das 31. Internationales Kartonmodellbautreffen in Mannheim ist Geschichte. Für mich und meinen Kleinverlag war es der erste Auftritt bei einem Treffen bzw. Ausstellung … und es war definitiv nicht der letzte. Auch wenn die etwa 630 km lange An- und Abreise schon einiges von mir abverlangt hat (vor 30 Jahren ging das alles deutlich leichter), so war die Ausstellung für mich und meinen Verlag ein voller Erfolg. Ich hatte am Freitag noch gar nicht ganz aufgebaut, da ging schon der erste Bogen samt Platine über den Tisch. Insgesamt hatte ich 10 Bögen und 10 Platinen von jedem Modell dabei, vom neuen Schnellboot Klasse 148 sogar jeweils 20.

Mannheim 1

Am Samstag öffnete das Technoseum um 09:00 Uhr die Pforten und bis 18:00 Uhr bin ich kaum zum Sitzen gekommen. Es war ständig etwas los. Die Gespräche waren durchweg von fachlich hoher Qualität. Gefreut habe ich mich sehr über den Zuspruch der „Sehleute“ und über die vielen Wiedersehen mit Modellbaufreunden. Mit dem Feierabend ging bereits der letzte Bogen vom Feuerschiff in den Verkauf. Von den KvJ-Flyern blieben ebenfalls nur noch wenige im Ständer.

Der Sonntag startete ebenfalls um 09:00 Uhr und endete mit dem Abbau um 13:00 Uhr. Bis dahin blieben mir nur noch zwei, drei Exemplare von jedem Bogen, so dass ich nicht mehr ganz so viel Gewicht mit nach Hause schleppen musste. Auch die mitgebrachten kleinen Marzipanbrote waren sehr begehrt und es blieb keines übrig. Um 13:30 Uhr war ich wieder auf der Autobahn und um 18:30 Uhr bereits in Travemünde.

Vielen Dank an die vielen Käufer, die mich darin bestärkt haben, dass ich mit meinem Verlag auf dem richtigen Weg ist. In den vielen, teilweise langen, Gesprächen wurde sehr deutlich, dass die Kleinverlage den „Großen“ vom Angebot und der Flexibiltät her überlegen sind. Immer wieder wurde die Druckqualität der KvJ-Bögen und der Bögen vom Mannheimer Modellbaubogen Verlag hervorgehoben. Ich hatte meinen Ausstellungstisch übrigens direkt neben den Mannheimern beziehen dürfen, was die Diskussionen um die Qualität der Bögen leichter machte. Deutlich wurde in den Gesprächen aber auch, dass Verlage, die keine Neuigkeiten auf den Markt bringen, oder aus welchem Grund auch immer gleich gar nicht anwesend sind, Gefahr laufen in Vergessenheit zu geraten.

Leider bin ich nicht wirklich in den zweiten Ausstellungsraum gekommen, weil vorne bei den Verlagen permanent hoher Zustrom an Besuchern war. Das kann auch in dem nebenan gelegenen Hörsaal begründet sein, in dem die Vorträge abliefen. Auch hier konnte ich keinen einzigen wahrnehmen. Trotzdem interessierten mich im zweiten Ausstellungsraum natürlich die kleinen Dioramen von Philipp Tietz, der drei (vielleicht auch vier) meiner Modelle wunderbar in Szene gesetzt hat. Die Modelle der anderen ausstellenden Modellbauer konnte ich leider nur zu kurz wertschätzen – das wird von meiner Seite im nächsten Jahr anders.

Mannheim 2 Mannheim 3 Mannheim 4 Mannheim 5

An dieser Stelle möchte ich mich bei den Veranstaltern des Treffens bedanken. Dies sind der Arbeitskreis Geschichte des Kartonmodellbaus (AGK) e.V., der Betreiberkreis des Internetforums www.kartonbau.de und als lokaler Partner der „Mannheimer Kreis“. BZ, es war aus meiner Sicht alles perfekt organisiert.

Wie geht es bei mir austellungsbedingt weiter? Ich werde im Oktober erstmalig beim „Treffen der Kartonmodellbauer“ in Mespelbrunn zugegen sein. Dies ist keine Verkaufsveranstaltung, weswegen ich meine Modelle dort „nur“ zeigen und nicht offiziell verkaufen werde, auch wenn ich bestimmt ein paar Exemplare im Kofferraum habe. Im nächsten Jahr plane ich den Besuch beim „Tag des Kartonmodellbaus“ in Flensburg, wenn man mich mit meinem Verlag dort haben möchte. Des Weiteren könnte im Frühjahr 2020 wieder die Ausstellung in Lübeck stattfinden, an der ich wohl ebenfalls teilnehmen werde. Und vom 01.05. – 03.05.2020 findet das 32.Internationale Kartonmodellbautreffen in Mannheim statt. Bis dahin plane ich zwei Neuheiten in meinem Verlag: das Forschungsschiff POSEIDON sowie den Hurtigruter MS FINNMARKEN (1956). Und weil Marzipan nach dem Treffen in Mannheim offenbar mit meinem Verlag verbunden wird, wären die kleinen Hüftgold-Brote natürlich auch überall dabei.

Liebe Grüße
Andreas Jacobsen für den KvJ-Verlag

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