Jahr: 2021 (Seite 9 von 11)

„Gotengo“ – Zusammenbau der vorbereiteten Baugruppen (Teil 3)

Dieser Abschnitt beginnt mit dem Einbau des vierten Torpedorohres sowie der Treppen und Handläufe. Auch der Stuhl wird aufgestellt.

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Die Rückwand wird mit dem Öltank und dem Pult bestückt und anschließend auf ihre endgültige Position geklebt.

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Für den Anker und die Ankerwinde musste ich das vierte Torpedorohr etwas „korrigieren“…

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… während ich für meine Kabelführung eine zusätzliche Klebelasche wieder entfernen musste.

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Die Bauteile 54 bis 56 gehören zum oberen und unteren Drahtschneider.

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Zwischen die Gehäusehälften 55 und 56 werden in sägezahnartiger Bauweise 54 geklebt.

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Beim Einbau dieser Drahtschneider ist erneut ein Konstruktionsfehler im Bogen, denn die Schlitze in den Bauteilen 6 und 7 sind deutlich zu schmal. Bei mir kommt noch hinzu, dass die oberen Schlitze aus Flucht der Schiffsmitte geraten sind. OK, das schiebe ich mal auf einen Baufehler. Komisch nur, dass die unteren Schlitze in der Flucht sind. Nun denn, mal sehen, was mich noch erwartet. Insgesamt kann ich sagen, dass schon häufig die berühmte Kartonstärke fehlte oder zu viel war; hier ist es beim Schlitz jedoch deutlich mehr.

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Also musste ordentlich Weißleim eingesetzt werden, damit die (Bau)Fehler nicht so auffallen.

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Damit ist dieser Bauabschnitt abgeschlossen. Für die nächsten beiden Fotos habe ich die Bohrspitze lose auf das Motormodul gestellt.

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Hier noch ein Hochkant-Foto „in quer“ mit der grünen Beleuchtung.

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Damit habe ich an 17 Basteltagen 8 Stunden und 32 Minuten reine Bastelzeit für die 165 Bauteile gebraucht.

„Gotengo“ – Zusammenbau der vorbereiteten Baugruppen (Teil 2)

Nun wird die Baugruppe von Motor mit Flurplatte in das Verbundteil 6/7 eingeschoben. Dabei fällt gleich auf, dass die Öffnung von 10 zu klein ist (Nachtrag in „Bohrmotor Teil 2“) und vergrößert werden muss, damit die Welle 37 hindurchpasst. Bei der ersten Passprobe fallen mir weitere Kleinigkeiten auf. Die Aussparungen in 8a für die Torpedorohre sind sehr knapp bemessen. Ich habe sie ebenfalls etwas vergrößert. Die seitliche Öffnung für das Tiefenruder in 7 musste ich auch noch leicht vergrößern, damit es passt. Und weil die Flurplatte 11 mit den Torpedorohren ganz leicht über 7 hinausragte, habe ich vorne an 11 etwa 0,5mm abgeschnitten. Zuletzt stören die Enden der Auspuffrohre unter Flurplatte, die ich in der Höhe etwas gekürzt habe. Mit diesen Vorarbeiten lässt sich der Motor viel entspannter einschieben.

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Bevor der Motor endgültig verklebt wird, habe ich mich noch um die Beleuchtung gekümmert. Dazu sind zwei blaue 3mm-LED mit Vorwiderstand für 12V zum Einsatz gekommen.

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Ich denke, das kann man so machen. Es stellt sich jetzt die Frage, wie ich die Kabel aus dem Motor herausführen kann. Zur Klärung greife ich ganz weit vor und bereite das Bauteil 291b, ein Teil der Außenhaut, vor. Und wie ich mir so die Stellen zum Durchführen der LEDs suche, finde ich im Verbundbauteil drei grüne Kreise. Diese könnten doch die Lampen des Motorraums sein. Also habe ich diese noch ausgeschnitten, die LEDs durchgesteckt und das Bauteil 291b von außen angehalten. Es sollte passen. Die Leds und die zugehörigen Strippen tragen offenbar nicht so weit auf, dass die Außenhülle nicht passt.

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Anschließend habe ich die LEDs und Strippen von außen mit Restkarton verklebt.

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Nun kann endlich der Motor eingeschoben und verklebt werden. Letzteres ging immer nur punktuell und hat seine Zeit gedauert. Hier das Ergebnis…

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Zum Ende dieses Abschnitts noch ein Bild mit eingeschalteten LEDs. Ich habe doch die grünen LEDs genommen, weil ich ja die grünen Kreise ausgeschnitten und durch die Lämpchen ersetzt habe. Mir gefällts.

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„Gotengo“ – Zusammenbau der vorbereiteten Baugruppen (Teil 1)

Vor dem Zusammenbau der einzelnen vorbereiteten Baugruppen wird noch das Schott 53 vorbereitet. Ich werde bei diesem Bauteil die 6 schwarzen Kreisflächen (Erleichterungslöcher?) auch ausschneiden. Vielleicht brauche ich die Löcher noch mal für eine eventuelle Verkabelung der Beleuchtung..

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Hier noch einmal die bisher vorbereiteten Baugruppen als Arrangement…

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Los geht’s mit dem stumpfen Verbinden der Innenwände 6 und 7. Um eine nahezu runde Form zu bekommen und vor allen Dingen auch zu halten, habe ich mir ein Gummiband um die Bauteile gelegt. Es ist nicht sehr stramm, aber doch so stramm, dass es die Form der Kartonteile hält. Weil die dunkelgraue Rückseite später noch mit der Bordwand 291a verkleidet wird, habe ich allen Klebenähten noch eine Extralage Weißleim spendiert, die nahezu unsichtbar auftrocknet. Beim schmalen Streifen musste ich eine extra Klebelasche anbringen, damit die Klebenaht nicht aufreißt.

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In den runden Ring wird nun die Platte 10 eingeklebt. Dazu stelle ich das Verbundteil 6/7 mit dem Ring nach unten auf den Tisch, lege die Platte 10 von oben so ein, dass die rote Markierung zum Kiel zeigt und verklebe die Platte auch von oben mit Weißleim.

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Weiter geht es mit den Torpedorohren 9a bis 9c. Diese Teile sind so zu offenen Rohren zu formen, dass die weißen Markierungen im Verbundteil 6/7 verdeckt werden.

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Nun wird Spant 8a mit der Bodenplatte 11 kombiniert. Dazu biege ich 11 ein wenig, damit der Spant unfallfrei in die Schlitze rutschen kann. Der erste Versuch ging schief, weil die Schlitze zu kurz sind. Also habe ich sie deutlich länger gemacht und schon klappt’s.

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Es folgt die vorbereitete Tiefenrudersteuerung 13 bis 19 …

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… und dann wird der 14-Zylinder-Doppelsternmotor eingebaut. Leider ist mir nicht klar geworden, wo der Motor befestigt werden soll, weswegen ich ihn mit den Auspuffrohren an den beiden roten Handrädern der Tiefenrudersteuerung verklebt habe. Nach dem Ausrichten und Trocknen des Klebers kamen noch die langen Auspuffrohre unter die Flurplatte.

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„Gotengo“ – Der Bohrmotor (Teil 3)

Auf der Rückseite des Motors werden Einlass- und Auslassrohre sowie diverse Aggregate verbaut. Hier zunächst wieder die Bauteile…

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Gestartet bin ich mit der Vorbereitung von 41, 42 und 43. Anschließend kamen die Bauteile in dieser Reihenfolge auf die Welle.

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Tja, und dann war da diese Verdoppelungsfläche von 43. Ich finde viel zu kompliziert, denn es soll (eigentlich) nur der Ring verdoppelt werden – die roten Flächen müssen schließlich alle weg. Ich werde 43 von der Vorderseite ausschneiden und den Ring der Rückseite, von beiden Teilen die Kanten färben, beide rückseitig zusammenkleben, die inneren roten Flächen ausschneiden und die letzte Kante färben.

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Zusammen mit 44 sehen die drei vorbereiteten Auspuffteile dann bei mir so aus, wie auf dem nächsten Bild. Die farblichen Markierungen habe ich mir auf die Rückseite der Bauteile übertragen, damit ich weiß, welches „Rohr“ an welcher Stelle angesetzt wird.

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Beim Aufstecken der Baugruppe auf den Motor ist mir aufgefallen, dass ich vermutlich schon 42 minimal verdreht aufgeklebt habe, auch wenn ich es mir nicht vorstellen kann, denn die Markierungen liegen 100%ig übereinander. Nun sollen die Auspuffrohre von 43/44 gemäß Bauanleitung neben die von 42 geklebt werden. Dafür ist bei mir kein Platz, weswegen ich die Rohre einfach übereinander geklebt habe. Generell erscheint es mir sehr knapp für ein Nebeneinanderliegen der Rohre.

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Es folgen die Anbauteile 45 bis 52. Das sind Aggregate wie Lichtmaschine, Anlasser, Pumpen sowie ein Bedienpanel.

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Und wenn diese Teile am Motor angeklebt sind, dann ist dieser Bohrmotor nach siebeneinhalb Bastelstunden fertig. Er besteht aus 65 Bauteilen.

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Der Motor wird nun zur Seite gelegt.

„Gotengo“ – Der Bohrmotor (Teil 2)

Um nun nicht gleich die nächsten 7 Zylinderköpfe bauen zu müssen, greife ich der Anleitung ein klein wenig vor und baue das Motor- bzw. Kurbelgehäuse zusammen mit der Antriebswelle (Bauteile 35 bis 37).

35 und 36 werden nach Entfernen der roten Kreisflächen zu einem Siebeneck geformt und 37 zu einem Zylinder, für den ich mir eine zusätzliche Klebelasche spendiert habe.

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Im nächsten Schritt wird 35 auf seine Position auf die Achse geschoben und so ausgerichtet, dass der kleine rote Pfeil zur Naht der Achse 37 zeigt. Auch 36 wird entsprechend auf die Achse geschoben und mit 35 verklebt.

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Jetzt können die ersten sieben Zylinderköpfe auf 35 geklebt werden und danach sieht der erste Stern meines Motor so aus…

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Das Ergebnis versöhnt mich dann auf jeden Fall und der Bogen begeistert mich immer mehr. Vielleicht baue ich von UHU02 demnächst auch noch den X-Wing Starfighter, der es ja ursprünglich sein sollte.

Nun beschäftige ich mich mit dem anderen Stern … der anderthalb Bastelstunden später auch fertig ist.

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Es folgen die Teile 38 und 39, die vermutlich mit der Kraftstoffversorgung zu tun haben.

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38 wird auf die Welle gesteckt und so mit 35 verklebt, dass der rote Pfeil zur Klebenaht von 37 zeigt. Die langen grauen dünnen Kraftstoffleitungen werden nach hinten durchgesteckt und mit den gelben Punkten auf den Zylinderköpfen der hinteren Reihe verklebt. Die kurzen grauen Leitungen kommen auf die gelben Punkte der vorderen Zylinderreihe. Mit dem Aufkleben der Kraftstoffpumpe (?) 39 ist die Vorderseite des Motors fertig.

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Im letzten Bild, einer gnadenlosen Makroaufnahme, kann man erkennen, dass ich keinen Zylinderkopf wie den andren hinbekommen habe. Aber ich finde, das fällt auf dem „Normalbild“ überhaupt nicht auf.

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