Der Bau des Modells beginnt mit der vorderen Stoßstage und den Bauteilen der Baugruppe 1. Hier ist das zugehörige Anleitungsbild …
… und die Bauteile, welche auf zwei Bögen verteilt sind, denn die Bauteile der Umlenkrolle 1i bis 1m befinden sich auf einem anderen Bogen als die Stoßstange selbst. Beim Ausschneiden der nötigen Bauteile ist äußerste Vorsicht geboten, damit man versehentlich keine Teilenummern oder Hinweise (z.B. an welches Teil geklebt werden soll) wegschnippelt. Spätestens jedoch, wenn die Bauteile auf der Bauteilbegrenzungslinie ausgeschnitten werden, gehen diese Informationen verloren. Deshalb empfehle ich vor dem Bau von allen Bögen einen Scan oder ein Foto zu machen, damit man nach dem Ausschneiden der Bauteile trotzdem noch auf diese Informationen zurückgreifen kann. Ich war beim Bau froh diesen Scan zu haben.
Beim Betrachten der Bauteile fallen mir viele Symbole auf, die auf deutschen Modellbaubögen so nicht zu finden sind. Ich habe deshalb die tschechischen Erläuterungen übersetzt und ergänzt:
- Bauteile werden mit einer Nummer und Buchstaben in einem grauen, abgerundeten Rechteck oder Quadrat gekennzeichnet.
- eine klein gedruckte Bauteilnummer weist darauf hin, wohin das Bauteil geklebt werden soll (nochmal: es empfiehlt sich dringend einen Scan der Bögen zu machen).
- Teile mit der Bezeichnung %X werden teilweise auf X geklebt.
- Teile mit * werden einfach mit demselben Karton verstärkt.
- Teile mit 2* werden doppelt mit demselben Karton verstärkt.
- Teile mit 0,5** werden mit 0,5mm starkem Karton verstärkt.
- Teile mit ** werden mit 1 mm verstärkt.
- Teile mit 1,5** werden mit 1,5 mm verstärkt.
- Teile mit 2** werden mit 2mm verstärkt.
- Teile, die vor dem Biegen von hinten gerillt werden müssen, sind mit einem weißen Dreieck gekennzeichnet.
- Teile, die von der Vorderseite gerillt werden, haben ein schwarzes Dreieck.
Den Bau beginne ich mit den beiden Bauteilen 1aL und 1aR, die auf 2mm verstärkt werden sollen. Ich klebe die Teile dafür auf 2mm Finnpappe. Bei den Ringen 1c und den Scheinwerferreflektoren 1f schneide ich die Klebelaschen ab und verklebe die Teile stumpf zu Ringen bzw. zu Kegeln. Den Reflektor kleide ich mit Alufolie aus, das macht ihn realistischer. Die Glasscheibe des Scheinwerfers (Folie) ist in der unteren Hälfte von der Rückseite angeritzt, um etwas von der Streuscheibe nachzubilden – zumindest theoretisch – und auf den Kegel geklebt, nachdem dieser bündig in einen Ring 1c verklebt wurde. Diese Baugruppe (1c, 1f und Streuscheibe) kommt auf die Markierung von 1b und wird mit 1d so abgedeckt, dass der Scheinwerfer durch die Öffnung passt. Zuletzt kommt noch der rote Ring 1e drauf und fertig ist der erste Scheinwerfer.
Ist auch der zweite Scheinwerfer fertig, verbinde ich die bisherige Baugruppe mit 1g (hier ist auf der Rückseite der Bereich der Scheinwerfer noch rot zu färben, damit keine weißen Flächen durchblitzen) und schließe seitlich alles mit 1aL und 1aR ab. An die hochstehenden Laschen von 1b wird rückseitig noch 1hL und 1hR aufgeklebt. Danach sieht die Stoßstange bei mir wie folgt aus…
Weiter geht es mit der Umlenkrolle. Bevor ich die zu Rollen zu formenden Teile 1j und 1k stumpf verklebe, schneide ich wieder die Klebelaschen ab. Zur Verstärkung klebe ich etwas Draht mit hinein, während die beiden Stäbe 1z2 aus 0,5mm Polystyrolstab bestehen. Die fast fertige Baugruppe sieht so aus…
Und wenn die komplette Umlenkrolle auf die Stoßstange geklebt ist, ist auch das erste Anleitungsbild zunächst abgeschlossen. Die dort noch abgebildeten Baugruppen 12 und 52 werde ich gemäß Nummernfolge erst später verbauen.
Weiter geht es mit dem Fahrzeugrahmen … und da fällt mir beim Ausschneiden der benötigten Bauteile auf, dass ich 1e vergessen habe. Auch nach mehrfacher Durchsicht der Bögen hatte ich diese Bauteile beim Bau der Stoßstange nicht gefunden. Ist auch nicht schlimm, denn es ist „nur“ der äußere rote Ring der Scheinwerfer. Ich lasse es nun grau – das passt auch.






































