Jahr: 2015 (Seite 13 von 14)

Auszeit, Pause und Zukunft

Moin Moin

In der letzten Zeit war es hier wieder sehr ruhig und außer dem Aktualisieren von Terminen ist im Blog nichts passiert. Bedingt durch die aktuelle berufliche Auslastung habe ich abends wenig Lust und vor allen Dingen wenig Zeit mich ausgiebig mit dem Kartonmodellbau zu beschäftigen. Außerdem ist nach Fertigstellung des Bogens der Zollkreuzer auch ein wenig die „Luft raus“.

Letztes Wochenende habe ich mir deshalb mit meiner Süßen eine kurze Auszeit in Cuxhaven genommen und tatsächlich vier Tage keinen Bildschirm gesehen, geschweige denn irgendwie online gewesen. Ja, das geht tatsächlich. Dafür musste aber der Photoapparat herhalten. Und weil wir ein Hotel direkt am Deich mit Blick vom Zimmer/Balkon auf den Bereich der Elbe zwischen Alte Liebe und Kugelbake hatten, gab es auch viel abzulichten.

Cuxhaven 1 Cuxhaven 2 Cuxhaven 3

Ein Besuch bei der im Fischereihafen liegenden „BORKUM“ war obligatorisch, auch wenn sie eine Stunde später schon auf dem Weg in die Nordsee war.

Borkum

Wann geht es hier womit weiter? Eine gute Frage! Zunächst möchte ich bis Ende des Monats den Baubericht zum Dock abschließen. Dazu muss ich allerdings noch die restlichen Bilder sondieren und verkleinern.

Dann hatte ich schon vor einigen Jahren damit begonnen, die Rumpfteile der Fregatte „LÜBECK“ aus dem Wilhelmshavener Modellbaubogen, einer Konstruktion von Piet, neu zu zeichnen. Der Rumpf war auch schon fertig, aber wenn man diese eckigen Spanten nun mit den mir in 1:100 vorliegenden Plänen oder Photos vom Vorbild vergleicht, dann hat das nur wenig mit dem Original zu tun – das hat mir Piet seinerzeit mal bestätigt. Also muss der Rumpf komplett neu konstruiert werden und dabei möchte ich die markante Decksrundung zur Bordwand hin auch umsetzen. Aber zur Konstruktion und den notwendigen Änderungen gegenüber dem WHV-Bogen schreibe ich mehr, wenn es voraussichtlich im Mai mit der Fregatte los geht…

Plan1 Plan2

Und als ich mir selbst die Frage stellte, welche Baustellen noch offen sind, da fiel mir zuerst die „CAP ARCONA“ und der Baustopp bei der Inneneinrichtung ein. OK, also hier würde ich dann vielleicht auch im Laufe des Jahres weitermachen, so dass dieses Modell möglichst bald eine fehlerreduzierte Neuauflage erfahren darf. Hier ein aktuelles Foto vom Modellzustand…

Cap Arcona

Übrigens steht der Rumpf seit fast einem Jahr mit Gewichten auf Bug und Heck im Regal. Beim Anheben von dem völlig ebenen Regalboden konnte ich feststellen, dass sich der Rumpf nicht verzogen hat und das ohne verdoppelte Spanten und/oder Decks oder sonstigen Verstärkungsmaßnahmen im Rumpfbereich, die andere Kartonbastler immer so tätigen.

Also, etwa ab Ostern geht es hier wohl aktiv weiter.
Liebe Grüße aus Travemünde

Zollkreuzer „Helgoland“ – Konstruktion fertig

Moin, leeve Lüd

Die Konstruktion des Zollkreuzers „HELGOLAND“ ist abgeschlossen und mein konstruktionsbegleitendes Modell fertig. Die Teilezahl liegt aktuell bei 1372 zuzüglich der unterschiedlichen Teile für die „BORKUM“, die ich noch zusammenstellen muss. Insgesamt sind es jeweils 12 Bögen für Teile und Anleitung geworden. Einen Lasercutsatz wird es natürlich auch zum Modell geben.

Hier ist nun mein Model…

Helgoland 1 Helgoland 2 Helgoland 3 Helgoland 4

Es wird auch eine Brückeneinrichtung (Grundfläche 43 mm x 33 mm) geben, die Lars Wahl nach Fotos vom Original konstruiert hat. Und weil man das komplette Brückenhaus mit Mast sogar einfach abnehmen kann, lässt sich diese Einrichtung bestens zeigen.

Brückeneinrichtung von Stb. achtern Brückeneinrichtung von Bb. vorne

Wie kommt man vom Kartonmodellbau zur Forschung von Kaltwasserkorallen?

Senckenberg-Magazin

Titelbild des Senckenberg-Wissenschaftsmagazins Band 145 Heft 1/2 2015

Ganz einfach … man fährt am 22.11.2014 nach Hamburg zum OpenShip auf dem Forschungsschiff „SONNE“ und stellt eine Auswahl der gemachten Bilder ins Internet.

OK, das reicht normalerweise noch nicht für solch eine Verbindung.

Als ich am 12. Dezember letzten Jahres eine Mail eines mir bis dahin unbekannten Absenders mit dem Betreff „EILSACHE: Copyright-Anfrage“ erhielt, da wollte ich diese zunächst wegen Spam-Verdachts direkt löschen. Ich weiß nicht warum, aber ich habe die Mail trotzdem geöffnet und war bass erstaunt, denn die Mail begann mit folgendem Text:

Sehr geehrter Herr Jacobsen,
auf Ihrer Website jabietz.de/kartonmodellbau bin ich auf tolle OpenShip-Fotos gestoßen. Ich würde gerne zwei bis drei Aufnahmen (jene aus der zweiten Fotoreihe) für einen Artikel Professor André Freiwalds – er forscht über Kaltwasserkorallen – zur entsprechenden Veranstaltung verwenden. Die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung war als Aussteller mit ihrer Meeresforschung in Wilhelmshaven auch mit von der Partie und darüber wollen wir gerne in unserer populärwissenschaftlichen Mitgliederzeitschrift berichten. Wir haben selbst zwar auch einige Fotos geschossen, doch Ihre sind besser!

Diese Mail stammte von Herrn Wenzel, einem Wissenschaftsredakteur und die Schriftleitung des Resorts „Natur – Forschung – Museum“ für die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung.

Ich habe meine Bilder sehr gerne für diesen Zweck zur Verfügung gestellt. Zu Wochenbeginn habe ich die Mail erhalten, dass die Zeitschrift fertig ist und meine Bilder sind natürlich auch dabei. Da die Belegexemplare nun auch bei mir angekommen sind und ich den Artikel freundlicherweise in meinem Blog veröffentlichen darf, ist hier der Beitrag:

Schwimmdock – Ständerwerk und Oberdeck

Die nächsten Baugruppen betreffen das Ständerwerk, welches unter dem Oberdeck angebracht wird. Es sind viele Quadrate und Dreiecke auszusticheln, die einen Zeigefinger ganz schön ramponieren können.

Dock 015 Dock 016 Dock 017 Dock 018

Zum Schutz der Ecken auf der Einfahrtsseite des Docks werden Fender angebracht. Diese sind aus einem zu biegenden Bauteil vorgesehen. Das erschien mir ein wenig zu einfach und so habe ich das Bauteil zunächst verdoppelt und dann die einzelnen Balken abgetrennt und einzeln an die Rundung des Rahmens geklebt.

Dock 019 Dock 020 Dock 021 Dock 022

Auf dem Dockboden werden Laufstege (44) verbaut.

Dock 023 Dock 024 Dock 025

Weitere schmale Laufstege, auf denen die Pallhölzer zum Abstützen des Schiffes gelegt werden, kommen innen an die Dockwände.

Dock 026 Dock 027 Dock 028 Dock 029

Das „nackte“ Dock kann dann so aussehen…

Dock 030 Dock 031 Dock 032

Das achtere Rumpfteil des Doppelhüllentankers „Seatrout“ darf schon mal Probeliegen.

Dock 033

Zollkreuzer „Helgoland“ – Speedboot und Davit

Weil die Resonanz auf das kleine Speedboot des Zollkreuzers einigermaßen groß war, möchte ich zwei Bilder vom fertigen Davit mit dem Boot an Bord nicht vorenthalten. Es passt tatsächlich alles in die vorgesehene Lücke neben und oberhalb der Boarding Plattform, auch wenn das alles recht knapp bemessen ist. Damit ist der größte Wackelkandidat Geschichte und ich kann mich mit den letzten Kleinteilen des Hauptdecks beschäftigen: Poller, Klampen, Klüsen, Winschen, Umlenkrollen, Notausgänge, Ankerwinde, Reling, Lüfter, Fallreep.

Speedboot an Bord 1 Speedboot an Bord 2

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