Auszeit, Pause und Zukunft

Moin Moin

In der letzten Zeit war es hier wieder sehr ruhig und außer dem Aktualisieren von Terminen ist im Blog nichts passiert. Bedingt durch die aktuelle berufliche Auslastung habe ich abends wenig Lust und vor allen Dingen wenig Zeit mich ausgiebig mit dem Kartonmodellbau zu beschäftigen. Außerdem ist nach Fertigstellung des Bogens der Zollkreuzer auch ein wenig die „Luft raus“.

Letztes Wochenende habe ich mir deshalb mit meiner Süßen eine kurze Auszeit in Cuxhaven genommen und tatsächlich vier Tage keinen Bildschirm gesehen, geschweige denn irgendwie online gewesen. Ja, das geht tatsächlich. Dafür musste aber der Photoapparat herhalten. Und weil wir ein Hotel direkt am Deich mit Blick vom Zimmer/Balkon auf den Bereich der Elbe zwischen Alte Liebe und Kugelbake hatten, gab es auch viel abzulichten.

Cuxhaven 1 Cuxhaven 2 Cuxhaven 3

Ein Besuch bei der im Fischereihafen liegenden „BORKUM“ war obligatorisch, auch wenn sie eine Stunde später schon auf dem Weg in die Nordsee war.

Borkum

Wann geht es hier womit weiter? Eine gute Frage! Zunächst möchte ich bis Ende des Monats den Baubericht zum Dock abschließen. Dazu muss ich allerdings noch die restlichen Bilder sondieren und verkleinern.

Dann hatte ich schon vor einigen Jahren damit begonnen, die Rumpfteile der Fregatte „LÜBECK“ aus dem Wilhelmshavener Modellbaubogen, einer Konstruktion von Piet, neu zu zeichnen. Der Rumpf war auch schon fertig, aber wenn man diese eckigen Spanten nun mit den mir in 1:100 vorliegenden Plänen oder Photos vom Vorbild vergleicht, dann hat das nur wenig mit dem Original zu tun – das hat mir Piet seinerzeit mal bestätigt. Also muss der Rumpf komplett neu konstruiert werden und dabei möchte ich die markante Decksrundung zur Bordwand hin auch umsetzen. Aber zur Konstruktion und den notwendigen Änderungen gegenüber dem WHV-Bogen schreibe ich mehr, wenn es voraussichtlich im Mai mit der Fregatte los geht…

Plan1 Plan2

Und als ich mir selbst die Frage stellte, welche Baustellen noch offen sind, da fiel mir zuerst die „CAP ARCONA“ und der Baustopp bei der Inneneinrichtung ein. OK, also hier würde ich dann vielleicht auch im Laufe des Jahres weitermachen, so dass dieses Modell möglichst bald eine fehlerreduzierte Neuauflage erfahren darf. Hier ein aktuelles Foto vom Modellzustand…

Cap Arcona

Übrigens steht der Rumpf seit fast einem Jahr mit Gewichten auf Bug und Heck im Regal. Beim Anheben von dem völlig ebenen Regalboden konnte ich feststellen, dass sich der Rumpf nicht verzogen hat und das ohne verdoppelte Spanten und/oder Decks oder sonstigen Verstärkungsmaßnahmen im Rumpfbereich, die andere Kartonbastler immer so tätigen.

Also, etwa ab Ostern geht es hier wohl aktiv weiter.
Liebe Grüße aus Travemünde

3 Kommentare

  1. Fiete

    Moin Andreas,
    ich habe bislang auch keine Verstärkungsmaßnahmen bei meinen HMV-Modellen vorgenommen, die Konstruktionen sind in sich so stabil, das ist völlig überflüssig. Gut, jeder hat ’n anders Hobby, muss man mit leben…
    Viel Erfolg bei Deinen Baustellen wünscht
    Fiete

  2. Thomas Pleiner

    … vielen Dank für diesen Beitrag! Bestätigt mir das doch, wie wichtig ein Zurückfahren manchen Engagements ist, um nach einiger Zeit der Ruhe (und Konzentration auf andere Prioritäten) daraus neue Energie schöpfen zu können.

    MfG
    Thomas Pleiner

  3. jabietz

    Moin Thomas Pleiner

    Vielen Dank für den Kommentar.
    Anderthalb Monate später ist meine Lust noch nicht viel besser geworden, aber es gibt mittlerweile Tage, an denen ich schon wieder ein paar Stunden an der Fregatte oder einem kleinen Dampfschiff zeichne und zur Probe baue.

    Lieben Gruß
    Andreas

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