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Modellbauausstellung in Lübeck 2018

Am 21. und 22. April findet in der Rotunde der Lübecker Musik- und Kongresshalle eine Modellbauausstellung statt.

Modellbauausstellung 2018

Veranstalter ist der Plastik-Modellbauclub-Lübeck und wir Kartonmodellbauer der Interessengemeinschaft „Die Nordlichter“ sind wieder dabei. Dieses Mal haben wir sieben Tische angemeldet, auf denen wir unsere Modelle und das Basteln demonstrieren wollen, und haben sie auch bekommen.

Unsere Tische befinden sich, wie vor zwei Jahren auch, auf der Empore der Rotunde mit direktem Blick auf die Trave und die Lübecker Altstadt.

Modellbauausstellung 2018

Wer uns besuchen möchte, der ist herzlich willkommen. Ich werde auch ein paar Exemplare meines neusten Projekts, dem Feuerschiff „Fehmarnbelt“, vor Ort zum Kauf anbieten; leider aber noch ohne Zusatzplatine. Selbstverständlich sind auch ein paar Schlepper und Fregatten erhältlich. Bitte am Stand ansprechen.

Die Eintrittspreise liegen bei 6€ für Erwachsene und 3€ für Kinder bis 13 Jahren. Am Samstag zeigen wir von 10 – 18 Uhr und am Sonntag 10 – 17 Uhr unsere Modelle und unser Können.

Fregatte „Lübeck“ besucht die Patenstadt Lübeck

Die Fregatte „Lübeck“ und ihre Besatzung nehmen Kurs auf ihre Patenstadt. Das Schiff der Deutschen Marine wird am Freitag, 10. März, um 10 Uhr für drei Tage am Burgtorkai festmachen. Neugierige bekommen dann die Möglichkeit, sich den grauen Riesen aus der Nähe anzusehen – und selbst einmal an Bord zu gehen. Am Sonnabend von 13 bis 17 Uhr und Sonntag von 10 bis 13 Uhr führt die Besatzung Besucher über das Schiff, das 1987 in Emden gebaut wurde und in Wilhelmshaven beheimatet ist.

Fregatte "Lübeck" in Lübeck

Der Kommandant, Fregattenkapitän Matthias Schmitt, sagt: „Die Patenschaft zwischen der Stadt, der Fregatte und ihrer Besatzung ist tief verwurzelt. Uns
ist es wichtig, Lübeck immer wieder mit dem Schiff anzulaufen.“ Für eins der rund 200 Besatzungsmitglieder ist der Halt ein ganz besonderer: Oberbootsmann Pierre Stolpmann ist der einzige Lübecker an Bord.

Sonnabend wird vormittags eine Schiffsdelegation von Stadtpräsidentin Gabriele Schopenhauer im Rathaus empfangen. Zudem tritt die Besatzung von 10 bis 13 Uhr zum traditionellen Fußball-Freundschaftsspiel an. Gegner ist in der Sporthalle des Carl-Jacob-Burckhardt-Gymnasiums eine Mannschaft des BSV Lübeck.

Zum Abschluss des Besuchs kommen am Sonntag die Kinder, Eltern und Lehrer der Matthias-Leithoff-Schule, der Patenschule der „Lübeck“, an Bord. Die Besatzung lädt sie zu einer Kakaoparty ein.

Von den Hurtigruten an die Trave

Ein ungewöhnliches Schiff machte am Dienstag an der Untertrave fest: Die 1956 gebaute „MS Sjøkurs“ war mehrere Jahrzehnte auf den bekannten Hurtigruten unterwegs und verband die Städte an der norwegischen Küste.

Das Schiff hat Lübeck nicht mit der norwegischen Küste verwechselt, sondern bildet seit 2007 Seeleute aus. Das geschieht hauptsächlich in Norwegen, ab und zu gibt es aber eine Reise in andere europäische Länder. Im Lübecker Stadthafen zeigten die Seeleute ihr ganzes Können, denn das Schiff musste an der Einfahrt zum Stadtgraben gewendet werden. Keine einfache Aufgabe: die „Sjøkurs“ ist immerhin über 81 Meter lang. Rückwärts ging es dann in den Hansahafen.

Für Schiffsliebhaber ist die „Sjøkurs“ ein spannendes Foto-Motiv. Sie gehört zur ersten Nachkriegsgeneration auf den Hurtigruten. Und deshalb musste ich auch mit meinem Fotoapparat in den Hafen und Fotos machen.

Als ich an der Gangway ein Besatzungsmitglied fragte, wann sie Lübeck denn wieder verlassen würden, antwortete er „Tomorrow at 8 o’clock. But … would you like to have a tour over the ship?“ Da konnte ich doch überhaupt nicht Nein sagen. Brücke, Maschinenraum, Sozialräume usw., alles hat er mir im Schnelldurchgang gezeigt. Ich konnte mein Glück kaum fassen.

Heute Morgen stand ich dann wie schon oft an der Eric-Warburg-Brücke und habe das Auslaufen des alten Hurtigruters erwartet. Leider war es mit 08:15 Uhr noch recht früh und damit einigermaßen dunkel, aber man kann schon etwas vom Schiff erkennen.

Die „Sjøkurs“ nimmt nun wieder Fahrt nach Hause auf und Kurs auf Kristiansand.

Taufe „Mein Schiff 5“ in Travemünde

Am gestrigen Abend fand in Travemünde die Taufe des neuen Kreuzfahrtschiffes von TUI-Cruises, der „Mein Schiff 5“, statt.

Pünktlich gegen 21:00 Uhr lief das Schiff in die Lübecker Bucht ein und ließ dabei der „Finnlady“ der Reederei Finnlines die Poolposition zur Einfahrt in die Trave.

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Die Strand- und Travepromenade war mit unzähligen Sehleuten besetzt.

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Es ging traveaufwärts bis zur Siechenbucht. Das ist in Travemünde die breiteste Stelle der Trave wo auch die Fährschiffe ihr Wendemanöver einleiten, um rückwärts in die Anleger einzuparken.

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Nach dem Wendemanöver, das gegen 21:45 Uhr beendet war, wartete die „Mein Schiff 5“ auf die ab 22:00 Uhr auslaufenden Fähren, weil danach für alle Schiffe das Fahrwasser während der Taufzeremonie gesperrt wurde. Und so wurde es kurz nach 22:00 Uhr noch einmal richtig voll auf der Trave, denn die „Finntrader“ und die „Nils Holgersson“ verließen den Hafen. Normalerweise sind diese beiden Fähren für sich allein genommen riesig groß, aber gestern war das irgendwie alles anders…

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Die „Mein Schiff 5“ wurde mit Hilfe zweier Schlepper in Position gebracht und perfekt zwischen Süder- und Nordermole aufgestoppt.

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Es begann die Show zur Taufe mit der Taufpatin Lena Meyer-Landrut. Selbst auf dem Wasser konnte man sie drei ihrer bekanntesten Lieder singen hören, bis sie dann den bekannten Spruch aufsagte, die Champagner-Flasche kaputt ging und das Banner über dem Schiffsnamen entfernt wurde.

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Nach der Taufe begann ein riesiges Feuerwerk. OK, da habe ich wahrlich schon größere gesehen.

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Gegen 23:30 Uhr lösten die Schlepper die Leinen und die „Mein Schiff 5“ nahm langsame Fahrt auf und verabschiedete sich mit Drei Lang Richtung Ostsee.

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Es war eine schöne Taufe, die wir uns auch so ähnlich vorgestellt habe.

Einzig, dass wir mit der Mitfahrt auf der „MS Hanse“ einen Griff ins Klo gemacht haben, trübt die Freude. Ich habe noch NIE, wirklich noch NIE, einen solch schlechten Service erlebt. Das erste Bier hat 70 (!!) Minuten auf sich warten lassen und der versprochene Prosecco zur Begrüßung wurde gar nicht ausgeschenkt. Abfahrt war 35 Minuten später als angekündigt, dafür haben wir aber auch früher wieder festgemacht. Zur Pfifferling-Suppe gab es zunächst keinen Löffel und es wurde auch kein „Guten Appetit“ gewünscht. Andere Gäste bekamen zur Flasche Wein zunächst keine Gläser. Auf dem Oberdeck fragten die Gäste das unfreundliche und genervte Personal, ob sie sich selbst die Getränke holen sollen. Und der Kapitän war trotz zweier kräftiger Maschinen und einer Bugschraube nicht in der Lage das Schiff auf Position zu halten, sondern drehte und schwoite hin und her wie kein anderes Schiff/Boot, so dass sich alle Gäste lautstark geärgert haben.

Wenn jemand heute noch nicht verstanden, wie man Geld verdienen kann, dann ist diese Besatzung ganz weit vorne!

NIEMALS fahre ich noch mal mit der MS HANSE!!! Ich empfehle es auch keinem!!!

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