Kategorie: HMV-Modelle (Seite 3 von 26)

„Børøysund“ – Bootsdeck

Die Ausstattung des Bootsdecks beginnt direkt hinter der Brücke mit zwei Backskisten …

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… und dann geht es mit dem Schornstein weiter. Damit bekommt die Kleine allmählich Profil…

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Neben dem Schornstein stehen zwei Lüfter, deren Innenseiten im hellen VDS-Blau gemalt sind. Weil der Rückseitendruck nur in Abstufungen von Schwarz möglich ist (anners ward dat to dür…), hat Andreas die Lüfter einfach auf die Rückseite des Bogens „verbannt“ und vorne ein hellblaues Feld vorgesehen.

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Auf den Bildern kommt es nicht so recht raus, aber die Windhutzen sind innen tatsächlich blau. Neben dem Schornstein auf dem Deck platziert und schon sieht es wieder ein wenig dem Original ähnlicher aus…

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Weiter geht es mit den beiden Beibooten auf dem Brücken-/Bootsdeck. Die haben es in sich, denn Andreas und ich haben eine Weile herum getüftelt, bis die Boote – dazu gehört auch noch die Jolle auf dem Sonnendeck – so waren, dass wir mit ihnen zufrieden waren. Schließlich wollten wir keine Wilhelmshavener Kartoffelspalten… ;) :D
Die zu verdoppelnden Teile dürfen jetzt erst mal die Nacht über in Ruhe durchtrocknen. Auch hier werde ich nicht auf die LC-Teile zurückgreifen, sondern die Teile aus dem Bogen verbauen.

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Zunächst mal habe ich die Bootsschalen im Bug mit Weißleim zusammengeklebt. Das darf jetzt erst mal gut durchtrocknen.

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Die beiden großen Boote auf der BØRØYSUND sind eigentlich immer mit Persennings abgedeckt. Deshalb werde ich auf die Teile a verzichten und gleich mit den Teilen b und c fortfahren. Das Heck wird auch noch ganz schön kniffelig in Form zu bringen sein. Und deshalb geht es ab jetzt nur sinnig und sutje voran… ;)

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Bootsschalen am Kiel verleimt (darf jetzt wieder gut durchtrocknen, aber das kennt man ja schon…)…

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… und bei der Gelegenheit schon mal die Bootslager auf dem Deck angeklebt.

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die ersten beiden Boote sind fertig und stehen an ihrem Platz. Wie gesagt, diese waren recht einfach zu bauen, weil sie nach oben mit einer Persenning abgeschlossen sind. Ach ja, das dachförmige Knicken ist bei den Persennings vom Bogen nicht vorgesehen. Das ist eine der wenigen Sachen, die uns dann doch durchgerutscht sind.

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Die Davits sind auch an ihrem Platz, getakelt werden die zum Schluss.

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Die Achterkante vom Brückendeck bekommt auch noch eine Reling, an der auch noch ein weiterer Rettungsring seinen Platz findet.

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Jetzt kommt das nächste blaue Feld ins Spiel, das sind die Lüfter 39. Andreas hatte diese erst als flache Ausgabe vorgesehen, aber nach etwas gutem Zureden hat er dann noch die entsprechenden Trichter gezeichnet. Und damit die Innenseite auch so nett blau wird wie beim Original, kommt auch hier wieder der Rückseitendruck zum Einsatz.

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Die Lüfter auf dem Brückendach sind fertig und eingebaut. Auf dem leider etwas unscharfen Bild 129 kann man sogar erkennen, dass man durchschauen kann…

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„Børøysund“ – Vorschiff mit Winden

Weiter geht es demnächst auf dem Vorschiff, das Wetterdeck wird „möbliert“. Heute kam schon mal die Luke drauf und es folgen Rettungsinseln, Backskisten, Poller und – wirklich sehenswert! – die Ankerwinde und Ladewinde. Die werden richtig schnuckelig…

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Weiter ging es mit den Rettungsinseln auf dem Vorschiff. Insgesamt drei Stück werden es. Zwei davon sind etwas größer und stehen sozusagen klar zum Werfen an den Durchlässen der Reling. (Sicherlich hat sich schon der eine oder andere gefragt, was diese „Löcher“ dort zu suchen haben?) Die kleinere Insel steht an Backbord hinter der größeren. Auf dem nächsten Bild kann man sie schon mal an ihrem Platz sehen.

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Rettungsinseln auf Kartonmodellen kenne ich seit meiner Anfangszeit, damals auf den Einheiten der Bundesmarine. Weißer Zylinder, zwei Deckel, fertig. Sie sahen eher wie weiß gemalte Ölfässer aus. Die Originale haben abgerundete Ecken, na, egal, passt schon irgendwie, war das damalige Motto. Mich ärgerte nur, dass die „Deckel“ eigentlich immer einen Hauch zu groß ausfielen. Dass man damit die Chance zur Verbesserung hat, die Idee kam mir erst viel später. In irgendeinem anderen Baubericht habe ich mal gezeigt, wie ich diese Deckel mit Hilfe eines Stecknadelkopfes „sphärisch“ verformt , sie also rund gemacht habe. Ein freundlicher Kollege mit zahnmedizinischem Hintergrund hat mir dann ein Werkzeug zukommen lassen, das man gemeinhin als „Kugelstopfer“ bezeichnet. Damit geht es noch besser, wie man auf den folgenden Bildern hoffentlich erkennen kann.

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Auf dem nächsten Bild sind alle drei Behälter auf dem Vordeck eingebaut.

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Nächster Arbeitsschritt ist der Niedergang zu den Räumen im Vorschiff (Nur am Rande erwähnt: Man kommt auch innerhalb des Schiffes, also trockenen Fußes, nach vorn). Auf den folgenden Bildern ist er schon mal an Bord eingebaut, es kommt noch ein Lüfter drauf und die Schiffsglocke.

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Es gibt ein Bauteil auf diesem Bogen, das nicht kontrollgebaut wurde, das ist die Schiffsglocke samt Halterung.

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Als der Bogen (eigentlich) schon fertig war, auch der Kontrollbau abgeschlossen war, kam eine Mail von Andreas. „Fiete, wir haben die Glocke vergessen!“ Eine zu zeichnen, war natürlich kein Problem, etwas kniffelig war es dann schon, das Teil nachträglich in der Anleitung unterzubringen, aber auch das klappte. Nur die Halterung ist im Nachhinein 1 mm zu lang geraten, das haben wir nicht mehr überprüfen können. Also: bitte um 1 mm kürzen. Dann passt es aber perfekt, wie man auf den angehängten Bildern sehen kann.

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Anschließend wurden noch drei Backskisten auf dem Vordeck untergebracht.

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Auf dem Vorschiff sind die vier Poller dazu gekommen …

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und dann habe ich noch die Ladewinde zusammengebaut. Die einzelnen Schritte sind recht unspektakulär, man muss nur aufpassen und sorgfältig die Kanten färben. Die langen Streifen an der Grundplatte sind übrigens Abdeckungen für die Dampfleitungen.

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Jetzt geht es ein wenig weiter mit der „Möblierung“ des Vorschiffes weiter, die Ankerwinde ist an der Reihe. Zunächst mal zwei Bilder vom Original.

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Auf dem folgenden Bild sieht man die Fundamentplatte und das Untersetzungsrad mit einer „Kettennuss“. Die Kettennüsse setzen sich aus jeweils zwei Teilen b und einem Teil b1 zusammen. Diese etwas merkwürdig erscheinende Zusammensetzung ergab sich aus dem allmählichen Herantasten an die richtige Breite; zwei verdoppelte und eine einfache Scheibe waren genau das Maß der Dinge.

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Die Seitenteile c/d und e/f sind ganz vorsichtig austzusticheln, aber es geht. Sogar mit meinen „Heizerpranken“, wie man am nächsten Bild feststellen kann.

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Der Zusammenbau ergibt sich aus den Markierungen auf den Teilen c und e, es passt wirklich bestens. Nun noch Spillköpfe und den angedeuteten Antrieb ran, fertig ist das Decksmaschinchen.

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Auf dem Deck wird zunächst die Einfassung für die Klüsenlöcher montiert. Die Löcher muss man nicht unbedingt ausstechen, zumal man sie nur erahnen kann, aber man hat so einen besser Anhalt, wo später die Kette „landen“ soll. Und schließlich kommt die Winde aufs Deck…

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… und zuletzt die Ketten mit den Kettenstoppern.

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„Børøysund“ – Brücke und Kartenraum

Als nächste Baugruppe ist die Brücke an der Reihe. Der Brückenboden ist einen Tick heller als die Außendecks.

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Und nun sind die Brückenfenster auszustechen. Andreas hat für die Fensterverglasung eine Schablone vorgesehen, nach der man die Folie zuschneiden kann, eine sehr pfiffige Lösung, finde ich. 

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Ich mache mich also über die Fenster und Brückeneinrichtung her.

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Als nächstes kommt die Brückenrückwand samt Kartenhaus an die Reihe. Dazu gibt es auch eine kleine Geschichte…

Dass der Kartentisch – zumindest angedeutet – mit auf dem Bogen gelandet ist, war eine Folge der Brückeneinrichtung. Ich hatte beim Probebau auch schon die Fenster ausgestochen und mit absolut klarer Folie (Niederegger-Marzipanverpackung) verglast. Da kann man bei den Kartenhausfenstern nicht plötzlich zu anderen Materialien greifen. Und dann sieht man durch die Kartenhausfenster tatsächlich die knallweiße Innenseite des Kartons und sogar Markierungsstriche! Mail an Andreas: „Dat geiht so nich! Doar mutt wat rinn…“ Antwort: „Fiete!! Nö…“ Ergebnis: Siehe Bogen.

Natürlich sieht man nicht jede Einzelheit, schon gar nicht, wenn man sich das Modell aus dem normalen Betrachtungsabstand von 30 bis 50 cm anschaut. Aber es ist wie bei der Brückeneinrichtung, man sieht tatsächlich, dass dort etwas vorhanden ist. Und wenn man ganz dicht ran geht, kann man tatsächlich Einzelheiten erkennen. Auch beim Original kann ich von der Pier aus nicht genau erkennen, was im Einzelnen auf der Brücke rumsteht, wenn ich vor dem Brückenschott stehe allerdings sehr wohl.

Dabei kommt dann auch der angedeutete Kartentisch mit der Seekarte von der Flensburger Förde (Bild 65) zum Einsatz. Nicht, dass man später allzu viel von den Bauteilen (25d) und (25e) sehen wird, aber alleine die Tatsache, dass die Innenseite nicht nur aus einer weißen Fläche besteht, belebt das Ganze ungemein. Hätte ich so tatsächlich nicht erwartet.

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Ohne Dach hat man einen guten Blick ins Innere…

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Aber natürlich gehört das Dach drauf…und da ist es auch.

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Und jetzt kommen auch die Teile (16b) und (16c), die Führungen der Ruderkette, auf das Brückendeck.

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Das nochmalige Betrachten meines Modelles gibt mir Anlass zu einer kleinen Anmerkung: Es kann von Vorteil sein, die Fenstersprossen der Brückenrückwand (21d) braun zu färben. Wenn beim Zusammenkleben der Teile (21c) und (21d) die Sprossen sich auch nur einen Hauch verschieben, blitzt es sofort! Das ist ärgerlich und bei mir wohl nicht mehr zu beheben. Das nur so als kleiner Tipp, „Bastlerfehler“ macht man ja immer wieder gerne mal… 

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Nun fehlen an den Außenseiten der Brückenrückwände noch die dort angebrachten Rettungsringe. Natürlich bietet der Verlag diese auch als LC-Teile an; aus Bild 72 wird deutlich, warum ich lieber die Teile aus dem Bogen verwende: Ich bekomme die kleine Schrift mit meinen zitterigen Hände einfach nicht so gelungen hin…

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Der Zugang ins Kartenhaus erfolgt übrigens von der Brücke aus. Direkt hinter dem Ruder ist ein Schott, das auf der inneren Brückenrückwand auch aufgedruckt ist. Ich habe nur versäumt/unterlassen/mir geschenkt, das Schott geöffnet darzustellen. Hätte man durchaus machen können, das hätte der Brücke auch noch etwas mehr Realität gegeben.
Ursprüngliche war die Brücke ja offen und das Kartenhaus (norw. „bestikklugar“) wirklich ein separates Häuschen auf dem Brückendeck. Schott war nach vorne, logisch, musste man nicht um die Bude herum laufen. Nach Bau der geschlossenen Brücke blieb der Zugang sinnvoller Weise so und man hat auf die Weise eine direkte Verbindung Brücke – Kartenraum.

„Børøysund“ – Achtere Aufbauten

Bevor es hier mit den achteren Aufbauten los geht, möchte ich eine kleine „Diskussion“ nicht vorenthalten, die in dem besagten Forum, aus dem ich diesen Baubericht kopieren durfte, in Gang kam; schließlich ist sie großer Ansporn für meine künftigen Projekte.

Günter schrieb:

Moin Fiete,
teilst Du meine Meinung, dass es wohl nicht verkehrt ist, wenn ein guter Modellbauer sich traut, auch in die Konstrukteursliga einzusteigen?
Denn was ich hier im Forum von den Modellen von Andreas Jacobsen so sehe, auch wieder bei diesem Winzling, spricht für mich dafür. Sieht super aus und wirkt sicher verkaufsfördernd für den Verlag und den Konstrukteur. 
Schön, dass Du die Neuerscheinung so schnell umsetzt. Weiter viel Spaß wünscht
Günter (OpaSy)

Fiete schrieb:

Im Falle von Andreas würde ich deine Frage mit einem klaren und deutlichen „JA!!“ beantworten. Einerseits weiß er, was auf einen Bastler zu kommt und wo möglicherweise die Grenzen des Machbaren sind. Außerdem ist Andreas ein „Genauigkeits-Fanatiker“. Kein Teil wird für gut befunden, ehe es nicht absolut passgenau ist. Ich habe das hier wieder an dem Rumpf gemerkt. Es passte absolut 100%ig zusammen. Kein Nacharbeiten, keine Lücken, alles gut. Und immer wenn beim Kontrollbau neue Ideen auftauchten (auch da passte alles schon bestens zusammen, es gab nur Verbesserungen in Details), wurden die von ihm ohne Verzug umgesetzt. Das Ergebnis spricht für sich.

Dirk schrieb:

Hallo Fiete,
wenn ich das so richtig mitbekomme, scheint es eine tolle Zusammenarbeit zwischen dir und Andreas gegeben zu haben, wo einfach gemeinsam die Messlatte höher gelegt wurde. Als Freund von Inneneinrichtungen gefällt mir das natürlich sehr gut.
Gruß pianisto

Fiete schrieb:

Doch, das kann ich bestätigen. Nun waren wir beide uns auch darüber einig, dass so viel wie möglich von dem Original umgesetzt werden sollte. Zu alten Wilhelmshavener Zeiten wäre so ein Modell – wenn es das überhaupt gegeben hätte – mit maximal 50 Teilen ausgekommen, statt mit 350…  Insofern war sicherlich auch von Vorteil, dass wir beide schon mal ein Kartonmodell gebaut hatten, also wussten, was mit Schere, Cutter & Co. möglich ist.
Erschwerend kam hinzu, dass mir sehr viel an diesem Schiffchen liegt, wie ja wohl aus dem ersten Beitrag herauszulesen war…  [Anm.: siehe ersten Beitrag „Vom Original zum Modell“ dieses Bauberichtes]
Alles in allem eine Kombination, die zu einem ganz brauchbaren Ergebnis geführt hat…finde ich…so rein subjektiv…

Weiter im Text mit dem Baubericht … Natürlich hatte Andreas als Konstrukteur auch eigene Ideen, so beispielsweise bei den Relingen an der Achterkante des Wetterdecks, dass die Stützen rückseitig zu verdoppeln sind. Das findet sich auch bei den LC-Teilen wieder, wie man auf dem Bild 45 sehen kann. Auf dem Bild 46 kann man die Relinge eingebaut sehen.

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Weiter geht es mit der Baugruppe (19). Das ist eine sehr umfangreiche Baugruppe, die praktisch die gesamte „Achterdecks-Möblierung“ umfasst. Als erstes ist die Abdeckung des Zuganges zum Salon im Achterschiff dran, den man auf dem Bild 47 in der Mitte sehen kann.

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Dort ging es ein halbes Deck nach unten zum Salon 1. Klasse. Der ist in der Zwischenzeit wieder in den Zustand von 1936 versetzt worden. Hier zwei Bilder aus meinem Archiv, die während des Dampf-Rundum 2009 entstanden sind. In dem Salon sind sogar Bilder des damaligen norwegischen Königspaares, Haakon VII und Königin Maud, vorhanden.

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Die große weiße Fläche hinter dem Niedergang ist eine Profilscheibe, die dem achteren Aufbau Form und Ausrichtung gibt. In diesem Aufbau sind zwei Passagierkammern und der Rauchsalon untergebracht. 

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Achteraus von dem Aufbau sitzt der Ruderquadrant. Dort greifen die beiden Ruderketten an, die vom Handrad auf der Brücke bewegt werden und über Deck nach achtern laufen. Im Gegensatz zu beispielsweise „Bussard“ oder „Stettin“ gibt es hier keine Rudermaschine. Auf einer Anreise zum Dampf-Rundum nach Flensburg mussten zwei Mann am Ruder stehen, um das Ruder bewegen zu können…
Über dem Quadranten kommt als Schutz noch eine Gräting, die ich auch aus dem LC-Satz nehme. 

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Was man bei dem Modell nicht sehen wird, ist die Inneneinrichtung der Kammern und Salons. Ich habe dem achteren Aufbau tatsächlich noch etwas Innenleben gegönnt. Die beiden Türen – je eine an Stb. und Bb. – gehören zu einem Quergang. Davor liegen die beiden Passagierkammern, der Salon achteraus. Damit man nun nicht quer durch den Aufbau schauen kann, habe ich ein paar Wände eingezogen. Dazu noch die Poller und dann sieht es so aus…

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 Anschließend kamen das Sonnendeck (20) und die Reling (19l) an Bord. Bei der Reling muss noch der obere Durchzug, der Handlauf, geschwärzt werden. Ebenso werde ich die untere Kante noch schwärzen. Auf dem Bild 55 kann man ganz gut sehen, dass das noch erforderlich sein sollte.

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Weiter geht es mit dem Niedergang vom Wetter- zum Sonnendeck.

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„Børøysund“ – Bordwände

Nun geht es an die Bordwände. Es sind ein paar Bulleyes auszustechen, die Schnittkanten sind zu färben und danach sind die Bordwandstreifen achtern mit einer Weißleimnaht zu verkleben. Die darf jetzt gut durchtrocknen, derweil die Stb.-Seite entsprechend vorbereitet wird.

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Danach war die Stb.-Seite an der Reihe. Die darf nun auch durchhärten und dann kann ich in den kommenden Tagen mit der Montage der Bordwände weitermachen.

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Im Gegensatz zum Kontrollbau, bei dem die Bulleyes ja nicht ausgestochen waren, werde ich hier ein wenig bei den Klebelaschen des Achterdecks nacharbeiten müssen. Aber auch das sollte zu schaffen sein.

So, die Bordwände sind dran, ebenso die ersten Relinge samt Handlauf/Schandeckel. Die Schanzkleidstützen vorne sind aus dem Bogen, ebenso der „Rallye-Streifen“ achtern, also die schmale Heckzier. Die hat übrigens einen schmalen Markierungsstrich, damit man sie genau mittig anbringen kann.

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