Am Samstag war schließlich „Tag der offenen Tür“ im Marinearsenal. Darauf hatte ich mich schon lange gefreut. Diese Freude währte allerdings nicht sehr lange, denn von den anwesenden Einheiten, konnte man längst nicht alle besichtigen und so blieb (eigentlich) nur das Ölauffangschiff „Eversand“ übrig. Hier die Bilder von den dortigen ausgemusterten und noch fahrenden Einheiten…
Nachmittags haben wir uns zum Bontekai begeben. Da lag wenigstens die Fregatte „Hessen“ und von der habe ich noch keine Bilder in meiner Sammlung. Das sollte auch so bleiben, denn an Bord war Fotografierverbot.
Was soll das? In den Werkstätten des Marinearsenals konnte ich noch jede Menge Details der Lenk- und Rohrwaffen ablichten, selbst das neue 127mm-Marinegeschütz der Fregatte Kasse 125, und nun so etwas? Da passt etwas nicht mehr zusammen, was zusammen gehören sollte.
Also sind wir auch nicht an Bord der „Hessen“ gewesen, sondern haben uns zum Dampfeisbrecher „Wal“ begeben und dort einen Kaffee getrunken.
Was gibt es Neues von der Fregatte „Lübeck“, die in der Neuen Jadewerft in Wilhelmshaven liegt? Nüscht! Eingerüstet bis auf zwei sichtbare Stengen im Mast. Ursprünglich sollte sie schon im Mai ausdocken, aber wegen personeller Probleme auf der Werft (Werft-Personal wurde nach Hamburg auf die Fregatte „Augsburg“ geschickt) verschiebt sich das in den August.
Am Sonntag fuhren wir weiter nach Bremerhaven. Im Fischereihafen kam uns die „Bugsier 20“ mit einem riesigen Schiffsmittelteil auf einem Ponton entgegen.
Vom Fischereihafen ging es dann zu den Havenwelten, wo wir uns das Klimahaus angesehen haben. Ehrlich? Im Nachhinein hätten wir die gut zwei Stunden lieber am Deich gesessen und für das Eintrittsgeld viel Eis gegessen und ein leckeres Bierchen getrunken. Egal, die Langweiligkeit des Klimahauses werden wir uns kein zweites Mal antun.
Dafür war das gebuchte Hotel der Kracher zum Urlaubsreiseausklang. Die Aussicht aus der sechsten Etage auf die Wesermündung ist sensationell und entschädigt für einiges.
Bei fast perfektem Sonnenuntergang ließen wir uns auf den Sesseln am Fenster nieder und bei (nicht nur) einem Glas Wein dann richtig gut gehen.
Unten ging die Geschäftigkeit auf der Weser weiter.
Montagmorgen stand mit Cuxhaven das letzte Ziel unseres kleines Nordsee-Urlaubs auf dem Programm. Viele Schiffe lagen im Hafen und auch auf der Elbe war einiges los. Mittags ging es dann mit der neu eingerichteten Fährverbindung von Cuxhaven nach Brunsbüttel und dann weiter nach Hause.
Insgesamt sind in diesem Urlaub über 1900 Bilder auf der Chipkarte gelandet und viele Motive könnten auch als Projekt für ein Kartonmodell herhalten. Mal sehen, was draus wird.



































































