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Einlaufparade zum Hansetag in Lübeck

Am gestrigen Tag und Abend trafen sich die Koggen in Travemünde und boten ein schönes Bild im Fischereihafen für uns „Sehleute“. Bei angenehmen Temperaturen konnte man die Schiffe hautnah besuchen.
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Heute Mittag startete der Schiffskonvoi mit den Koggen dann traveaufwärts in Richtung Lübeck, wo die Parade gegen 15:30 Uhr die Eric-Warburg-Brücke passieren musste. Angeführt wurden die Schiffe vom Lübecker Feuerlöschboot „Senator Emil Peters“ (Baujahr 1972), dem tatsächlich ältesten Schiff in der Reihe.

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Es folgte die „Alexander von Humboldt II“ (Stapellauf 25.5.2011)

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Dann kam die „Lisa von Lübeck“, der Nachbau einer Kraweel (Stapellauf 27.3.2004). An Bord sorgte der Seemannschor „Möwenschiet“ ordentlich für Stimmung.

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Es folgte die Kieler Hansekogge (Fertigstellung 1991).

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Und dann kamen noch drei weitere „Oldtimer“ um die Ecke des Hansehafens…

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Zunächst die „Ubena von Bremen“ (Stapellauf 18.8.1990) …

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… dann die Kampener Kogge (seit 1997 in Fahrt), die ihre Reise aus den Niederlanden angetreten hat …

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… und den Abschluss bildete die Poeler Kogge „Wissemara“ (Stapellauf 29.5.2004).

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Es war bei traumhaftem Wetter ein schönes Bild mit tollem Publikum vor der historischen Altstadt-Kulisse Lübecks – der „Königin der Hanse“.

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Ursprünglich sollte noch eine weitere Kogge dabei sein, die „Tvekamp af Elbogen“ aus Malmö, aber die habe ich nicht gesehen. Vielleicht liegt sie als Nachzügler mittlerweile im Hafen.

In den kommenden drei Tagen wird im Hafen ordentlich was los sein.

Die nächsten Hansetage an der deutschen Ostseeküste finden 2018 in Rostock, 2028 in Stralsund und 2029 in Wismar statt. Wer also keine vier Jahre mehr warten will, um diese Dichte an Koggen in solcher Pracht zu sehen, der sollte sich auf den Weg nach Lübeck machen. Im Museumshafen können die Schiffe besichtigt werden. Am Samstag findet gegen 11:00 Uhr eine Seeschlacht im Hansehafen statt. Viele weitere Attraktionen rund um die Hanse warten auf die Besucher.

25000 Besucher

Heute früh um 6:13 Uhr war es so weit und ich durfte mich über den fünfundzwanzigtausendsten Besucher meines Blog freuen.

Ich danke allen Interessierten aus allen Ländern dieser Erde für die Unterstützung.

25000

Peter Brandt Wettbewerb

Im Rahmen eines Wettbewerbes zum Gedenken an den Konstrukteur Peter Brandt, habe ich mit meiner „Mellum“ in der Kategorie ‚Einzelmodelle‘ den ersten Platz erreicht. Ich danke der unabhängigen Jury, dass sie mein Modell ein klitzekleines bisschen besser beurteilt haben, als die wunderbaren „Bismarck’s“ auf den Plätzen 2 und 3. Für mich sind aber auch die anderen Teilnehmermodelle genauso wert, dass sie einen Preis verdient hätten. Gleichzeitig gratuliere ich auch allen Gewinnern und Teilnehmern der Kategorie ‚Diorama‘. Auch dort sind ganz wunderbare Modelle entstanden. Ach, wenn Piet das doch alles sehen könnte.

Ich möchte an dieser Stelle dem Verlag für den wunderbaren Preis, der Druckvorlage des DIN A2 Bogens für den Jade Verlag von Peter Brandt in der Schwarzform des Museums-Seezeichendampfers „Bussard“, danken. Sie hat in meinem Modellbauzimmer gleich einen Ehrenplatz gefunden.

Peter Brandt Preis 1 Peter Brandt Preis 2

Peter Brandt Preis 3

Höchstes Leuchtfeuer Europas wird 40 Jahre alt

In Travemünde stehen bekanntlich der älteste Leuchtturm Deutschlands und das höchste Leuchtfeuer Europas. Das im Jahre 1226 als Hafenzeichen in Dienst gegangene Leuchtfeuer wurde 1539 durch den heute noch dort stehenden Leuchtturm ersetzt und tat seitdem unentwegt seinen Dienst bis … ja, bis das Hotel „Maritim“ gebaut wurde. Im Jahre 1972 ist dann auf der bronzenen Tafel am Leuchtturm zu lesen: «Löschung des Leuchtfeuers, durch Hochhaus verdeckt« und zwei Jahre später, im Jahre 1974, heißt es dort: »Zündung des neuen Leuchtfeuers auf dem benachbarten Hochhaus. Feuerhöhe 115 m.« Das war heute vor 40 Jahren, am 30. April 1974.

Hafeneinfahrt

Infos zum Leuchtfeuer
Das Leuchtfeuer besteht aus einem Drehspiegelfeuer, das eine Blitzkennung mit 4 sec Wiederkehrzeit zeigt. Mit der gedoppelten Lichtquelle – 2 x 24 V / 250 W Halogenglühlampen – wird eine Betriebslichtstärke von 80.000 Candela erzeugt. Bei einem Sichtwert von Sigma 0,741 wird hiermit für den weißen Orientierungssektor eine Tragweite von ca. 19 sm (35,2 km) und für den roten Orientierungssektor von ca. 16 sm (29,6 km) erreicht. Zur Erzeugung eines Restlichtes wird zusätzlich eine Gürtelleuchte, die mit einer 230 V / 100 W Glühlampe bestückt ist eingesetzt.
Aufgrund des hohen Standortes (114,7 m) im Maritim-Hochhaus (119 m) wurden in einem weiteren Technikraum alle erforderlichen Seefunkanlagen, die von der Verkehrszentrale am Traveausgang fernbedient werden, eingebaut.
Die Energie- und Notstromversorgung der gesamten Anlagen erfolgt aus dem Schalthaus in Nähe des alten Leuchtturmes in Travemünde.

Alt und Neu Maritim

Modellbauausstellung in Lübeck (3)

Abschließen möchte ich meinen Bildbericht von der Ausstellung mit Modellen anderer Aussteller, die mit Karton nichts zu tun haben. Ich erspare mir an dieser Stelle meine Kommentare und lasse die Bilder für sich sprechen.

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Zu dem folgenden Bild möchte ich doch noch etwas sagen. Meine Deutschlehrerin hätte bei einem Aufsatz wahrscheinlich gesagt:“ 6 – setzen – am Thema vorbei“. Warum? Nun, die Idee mit der RügenFisch-Dose und dem Modell da drin, die ist erstklassig. Aber warum ein U-Boot? Da gehört – Achtung Wortspiel – ein(e) Bismarck(hering) hinein!!!

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Basteln vor historischer Altstadtkulisse, wer kann das schon von sich behaupten?

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Fazit: Es war eine tolle Veranstaltung mit sehr vielen Kontakten und interessanten Gesprächen. Die Zuschauerresonanz war trotz des leider überragenden Sonnenscheins ziemlich gut und ich würde sagen, nicht schlechter als vor zwei Jahren.

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei Thomas, Peter, Peter, Wolfgang, Fiete, Nils, Karl (Flensburg hat es ja auch ohne dich ins Final4 geschafft!!!), Walter und Ralph für ihr Engagement bedanken. Es hat mir sehr viel Spaß mit euch gemacht. Sollte diese Veranstaltung in zwei Jahren wieder stattfinden, dann fürchte ich, brauchen wir noch mehr Tische, denn es war doch recht knapp und wir hatten noch nicht einmal alle Modelle auspacken können.

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