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Umbauten an den Lotsenbooten

Bei meiner heutigen Tour an der Trave entlang, stutzte ich beim dort liegenden Lotsenboot „Holtenau“. „Was ist denn das da jetzt am Heck? Und was haben die da auf dem Dach? Das war noch nicht da, als ich den Kartonmodellbaubogen gezeichnet habe.“

Die beiden viereckigen Rettungsinseln an der Heckreling sind weg. Dafür sind zwei Rettungsinseln auf dem Dach dazugekommen. Am Heck ist nun eine Art hydraulisch absenkbare „Badeplattform“ dazugekommen.

Wenige Minuten später hat die „Stein“ die Mole einlaufend passiert und zeigt dieselben Umbauten.

Hier noch mal ein Foto der „Travemünde“, wie es vor dem Umbau aussah…

Fregatte „Hamburg“ – RAS und Schornsteine

In den letzten beiden Wochen habe ich mich mit dem RAS-Mast und den Schornsteinen beschäftigt. Bei Letzteren war ich kurz vor der Aufgabe, weil ich den achteckigen Schornsteinmantel einfach nicht vernünftig abgewickelt bekommen habe, bis ich die zündende Idee hatte. Nun passt alles wie „Arsch auf Eimer“. Des Weiteren weisen die drei Fregatten Unterschiede in der Maling der schwarzen Kante am Schornstein auf, die es zu berücksichtigen gilt. Der Backbordschornstein zeigt die Ausführung für die „Hamburg“, der steuerbordseitige für „Sachsen“ und „Hessen“.

Achtern ist auch schon der Unterbau für das SMART-L-Radar aufgesetzt sowie auch der Verbindungslaufsteg. Die Gesamtaufnahme zeigt, dass das Modell allmählich eine 124er Fregatte wird.

Auf Steuerbordseite weist die „Hamburg“ eine weitere Brücke zum Hangardeck auf, die es bei ihren Schwestern bisher nicht gibt. Bei der Ausführung ist beim Vorbild der Einstieg zum (noch zu konstruierenden) Speedboot verlängert und verbreitert worden.  Auf dem nächsten Foto ist das erste Bauteil der Baugruppe zur Prüfung der Länge nur aufgelegt.

Fregatte „Hamburg“ – Brückenaufbau

Zwischen dem Anbau der Bordwänden und der Konstruktion des Brückenaufbaus habe ich mich auch noch mit einer neuen Version von CorelDraw beschäftigt, weil ich die vorhandene X7 nach über sechs Jahren ablösen möchte. Die heruntergeladene Testversion lief ausgesprochen stabil, so dass ich mich für die Abo-Variante entschied, die bei mir gerade in der 30-tägigen Geld-zurück-Garantie läuft. Einige Dinge sind anders, nein, sie sehen anders aus und sind deswegen gewöhnungsbedürftig, auch wenn ich deren Vorteile schon erkenne. Insbesondere möchte ich hier das Andockfenster der Objekte erwähnen. Wie auch immer, ich werde diese Programmversion (aktuell ist es 24.4.0.636 vom Juni 2023) wohl zukünftig einsetzen. (Für die kleine Werbung des Produktes bekomme ich kein Geld!)

Und somit ist die Brücke mit dem Aufbau und einigen Anbauten auch schon in der neuen CorelDraw-Version entstanden.  Hier zwei aktuelle Fotos…

Ich habe nicht alle Anbauten wie Antennen und Radome gebaut, weil sie größtenteils von meinen anderen Modellen stammen würden und passen. So werde ich auch die Konstruktion der Bewaffnung von meinen anderen Modellen übernehmen, weil sie sich offensichtlich bewährt haben … und passgenau sind. Damit geht es neu-konstruktionstechnisch mit den Speedbooten und deren Aussetzvorrichtung weiter. Bis hierhin werden mit allen Kleinteilen wahrscheinlich schon mehr als 860 Bauteile im Bogen stecken.

Übrigens gefällt mir die Farbe der Bordwände und Aufbauten ausgesprochen gut. Ich hoffe damit auch bei anderen Modellbauern ins „Graue“ getroffen zu haben?!

Ich möchte noch einmal darauf hinweisen, dass dies der konstruktionsbegleitende Bau ist, in den noch viele minimale Korrekturen einfließen.

Fregatte „Hamburg“ – Bordwände

Nachdem das Hauptdeck auf das Spantengerüst geklebt war, kam die nächste Etage mit dem C-Deck an die Reihe.  Die Baugruppe habe ich zunächst separat erstellt.

Noch vor den Bordwänden müssen die Torpedorohre, die Fallreeps und Fangleinenausleger gebaut werden. Etwas Reling kommt auch noch aufs Deck.

Auf dem folgenden Foto ist die Baugruppe lose auf das Hauptdeck gestellt.

Nachdem die Korrekturen eingearbeitet waren, musste ich alles noch einmal direkt auf den vorbereiteten Rumpf bauen, damit ich im nächsten Schritt die Bordwand nach der Tesafilm-Methode abnehmen konnte.

Nach dem Einscannen und Nachzeichnen der mit Filzstift auf die Tesastreifen gezeichneten Konturen des Spantengerüstes, waren noch diverse Texturen anzubringen. Hier das Ergebnis des zweiten Ausdrucks der Bordwände in aufgeklebten Zustand.

Ich bin absolut zufrieden. Bei der Steuerbordansicht fallen dem Beobachter sicherlich die Unterschiede der „Hamburg“ zu ihren Schwestern auf, denn die Bordwand ist vor dem Hangar etwas länger – wie übrigens auch das Hangardach – und die „Hamburg“ hat einen Fangleinenausleger unter dem C-Deck. Ich denke mal, dass sich die Änderungen nach der nächsten Werftliegezeit auch bei der „Sachsen“ und „Hessen“ wiederfinden werden.

Mit diesem erfreulichen Zwischenergebnis des konstruktionsbegleitenden Baus ohne Kantenfärbung kann es mit der Brücke und dem APAR-Antennenmodul weitergehen. Insgesamt ist das Modell in der Konstruktion durch die vielen schrägen Wände sehr aufwändig. Mal sehen, wie mir der achteckige Mast und später die schrägen achteckigen Schornsteine gelingen.

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