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EGV „FFM“ – Veränderungen am Vorbild

Seit der Erstauflage des Bogens hat sich der EGV durch mehrere Werftliegezeiten an einigen Stellen deutlich verändert. Diese Änderungen wollte ich auch bei meiner „Frankfurt am Main“ einfließen lassen und habe ein wenig recherchiert. Auf dem folgenden Bild sind einige der wesentlichen Änderungen zu sehen:
1 – das Radarpodest ist leer
2 – die RAM-Werfer sind nie an Bord gekommen
3 – die Radome links und rechts vom Schornstein sind mit ihren Podesten vergrößert worden
4 – der Aufbau auf dem Peildeck ist verändert
5 – an der Hangarrückwand ist ein Palfinger-Hydraulikkran angebracht worden
6 – der Auslegerkran am achtern Brückendeck fehlt

Änderungen am Vorbild FFM mit großen Radomen FFM mit kleinen Radomen Hydraulikkran

Mit diesen gewünschten Änderungen am Modell habe ich Piet einen kleinen Wunschzettel geschrieben. Er hat mein Flehen erhört und mir die größeren Radome und Podeste mit Reling sowie den Hydraulikkran konstruiert und zur Verfügung gestellt. Nach einem Probedruck war aber schnell klar, dass mein Drucker andere Farben wiedergibt als der Bogen sie liefert. Was tun? Folgendes war meine Idee und Lösung…

Das unten stehende Bild zeigt links die von Piet erstellt Datei und rechts meine gedruckte Version, in der ich nur noch die Umrisslinien der Bauteile etwas großzügiger auf der Seite verteilt habe.

EGV FFM 250

Auf Grund der nicht benötigten Bauteile von der „Berlin“ hatte ich diverse graue Flächen, die ich verwenden konnte.

EGV FFM 251

Diese Restkartonstückchen habe ich mit Tesafilm auf die mit den Umrisslinien bedruckten Stellen des Bogens geklebt, anschließend das Blatt erneut in den Einzelblatteinzug des Druckers gesteckt und meine Teiledatei erneut ausgedruckt; diesmal jedoch genau auf die grauen Restkartonteile.

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Der Zusammenbau der wenigen Teile der neuen Radome ist dann reine Formsache.

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Gleiches gilt für den kleinen Hydraulikran, dessen kleines Bedienpult neben dem MLG an der Reling steht.

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EGV „FFM“ – Rettungsboote, Speedboot, Kutter

Die nächsten 26 Bastelstunden habe ich mich mit den über 300 Teilen der Davits und den etwa 220 Teilen der Rettungsboote, des Speedbootes und des Kutters beschäftigt. Die Teile sind nach den Anleitungsbildern zusammen zu bauen und an Bord zu bringen.

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Das Speedboot und dessen Davit ist wegen der Kleinteile etwas aufwändiger und mit mehr Sorgfalt herzustellen.

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Bei den Rettungsbooten sind die Bordwände sauber vorzuformen und die Streifen stumpf zu verkleben. Dann habe ich das jeweilige Spantengerüst unter das „Dach“ geklebt und die Bordwände um die Spanten geklebt und unten verschlossen. Bei den kleinen Aufbauten sind die Fenster durch Folie ersetzt.

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Auch beim Kutter „Hotte“ sind die Fenster ausgestichelt und durch Folie ersetzt.

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In den Trockenpausen habe ich weitere Kleinteile gefertigt. Hier nun eine Übersicht der gebauten Boote und Kleinteile.

EGV FFM 237

Die Boote der Steuerbordseite…

EGV FFM 238

… und die Boote auf der Backbordseite. Das Speedboot ist beim Vorbild zusätzlich mit gelben(!) Spanngurten befestigt.

EGV FFM 239 Speedbootsicherung

Auch der Kutter „Hotte“ hat seinen Platz gefunden…

EGV FFM 240

Über dem Hangartor ist beim Vorbild auf dem kleinen Podest eine Sitzgruppe vor der Löschkanone aufgestellt. Die darf bei meinem Modell natürlich auch nicht fehlen.

Achteres Podest EGV FFM 241

Und hier wieder zwei Gesamtansichten.

EGV FFM 242 EGV FFM 243

14. Nordlichtertreffen

… und schon ist das Treffen wieder Geschichte, aber eine spannende. Diese Lokalität hatten wir zum ersten Mal ausgewählt und ich muss sagen, sie eignet sich ganz ausgezeichnet für solche Treffen. Der eigene großzügige Raum bietet alle Möglichkeiten die mitgebrachten Modelle zu präsentieren. Und das leibliche Wohl dürfte bei Niemandem zu kurz gekommen sein. Ich habe (fast überall) nur leckere Steaks oder Steakpfannen auf dem Teller gesehen und die pfiffige Bedienung ließ uns nie auf dem Trockenen sitzen.

Zu den mitgebrachten Modellen: Ich hatte meine „SMS Baden“ im Dock, die „Nordstjernen“, den Fehmaraner Leuchtturm „Westermakelsdorf“ und den Kontrollbau der neuen Schnellboote Klasse 143 dabei. Von Thomas ist hier die „Dreadnougth“ zu sehen.

Weitere Modelle von Thomas sind die Großtonne „Lanby“ und ein Leuchtturm von Papershipwright, sowie die noch nicht ganz fertige „Edmund Fitzgerald“. Auf dem linken Bild ist rechts eine wunderschön gebaute „Alexandra“ von Karl zu sehen. Die „Maria S. Merian“ auf dem rechten Bild ist ebenfalls von Karl.

Den Schlepper „Pieter“ hatte Peter im Gepäck und der Sextant ist von Ully, meinem Leeblingskloogscheeter.

Der nächste Eyecatcher, der Saugbagger „Willem van Oranje“, kam von Wolfgang aus Bremen.

Und nicht nur ich habe fotografiert. Immer wieder blitzte es mal in der einen oder anderen Ecke… und der Smalltalk mit vielen Geschichten, Annekdoten und blöden Sprüchen (teilweise unter dem Niveau  ;-)) ), in denen es nicht nur um den Kartonbau ging, machten das Treffen letztendlich „rund“ und schürt die Vorfreude auf das nächste Treffen.

 

Bleibt nur noch zu sagen: DANKE an alle Beteiligten, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben.

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