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    „Børøysund“ – Takelage, Bestuhlung und Fertigstellung

    Publiziert in der Kategorie: "Børøysund" | 2 Kommentare
    (3 Bewertung(en), durchschnittlich: 5,00 von 5)
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    So ganz allmählich nähern wir uns der Ziellinie.

    Auf die Back kommt noch ein Lüfter, der die dortigen Räume versorgt.

    Boroysund 153

    Als nächstes sind die Positionslampen und die Hecklaterne an der Reihe.

    Boroysund 154 Boroysund 155

    Nun kommen noch die Flaggen an ihre Positionen. Die Postflagge, die an Stelle der Nationalen gefahren wird, kommt achtern an den Flaggstock, die Kontorflagge (VDS) kommt in den Vortopp,der Namenswimpel in den Großtopp.

    Boroysund 156 Boroysund 157

    Auf dem nächsten Bild sieht man die LC-Platinen. Der größte Teil der dort vorhandenen Teile ist nicht auf dem Modell gelandet. Lediglich Relinge, Niedergänge, die Gräting über dem Ruderquadranten, das Ruder und die Schandeckel vom Vorschiff habe ich verbaut. Alle anderen Teile sind gnadenlos dem Bogen entnommen, es sieht einfach besser aus. Das ist sicherlich nur meine persönliche Meinung, aber das war auch schon bei den Ätzteilen der Fall…

    Boroysund 158

    Damit sind alle erforderlichen Teile aus dem Bogen verbaut, was nun noch fehlt – und kommt – ist die Takelage. Hier erste Impressionen…

    Boroysund 159 Boroysund 160

    Ich hatte es oben schon erwähnt, eigentlich sollten Tische und Stühle mit im LC-Satz enthalten sein. Tja, in den Pausen, in denen die Befestigungspunkte der Wanten aushärten, kümmere ich mich dann schon mal um das zusätzliche Mobiliar. Und ich brauche die Tische nicht selber zu schnitzen, wie befürchtet, die sind auch in dem Standard-LC-Satz enthalten. Einer steht schon auf dem Sonnendeck, sieht richtich nüdelich aus… :D

    Boroysund 161

    Es folgt wieder etwas Takelung…

    Boroysund 162 Boroysund 163

    Dann wieder ein paar Bilder von den „Gartenmöbeln“. Sind schon ein wenig filigran, aber es sieht schon nett aus.

    Boroysund 164 Boroysund 165

    Die letzten Takelarbeiten waren dran. Die Geien vom Ladebaum sind keine einfachen Strippen, sondern ich habe jeweils eine Talje angedeutet. Aber wenn die Kleine schon so detailliert daher kommt, dann kann man sich an der Stelle ja auch ein wenig Mühe geben…

    Boroysund 166 Boroysund 167 Boroysund 168

    Zwischendurch ist mir auf Bildern aufgefallen, dass die Norweger ihr stehendes Gut weiß gepönt haben. na gut, Also nochmal die weiße Farbe rausgekramt und ein wenig nachgearbeitet. Sogar ohne zu kleckern…
    Und damit ist das Schiffchen fertig und präsentiert sich auf dem von anderen Modellen schon bekannten Küchentisch…

    Boroysund 169 Boroysund 170 Boroysund 171 Boroysund 172

    Geschafft. Das kleine Dampferchen ist fertig, nachdem die Takelei fast mehr Zeit in Anspruch genommen hat, als der eigentliche Bau.

    Was bleibt zu sagen?
    Die BØRØYSUND ist sicherlich kein Anfängermodell, ganz und gar nicht, und die Einstufung in den Schwierigkeitsgrad „mittel“ durch den Verlag halte ich persönlich auch für ein wenig untertrieben. Aber der Bau macht Spaß, der ansonsten gelegentlich auftauchende Unmut über Passungenauigkeiten, wie er bei Modellen aller Verlage auftreten kann, bleibt hier aus. Der Bogen ist einfach gründlich recherchiert und sauber konstruiert; diese kleine Norwegerin verdient absolut das Attribut „klein, aber oho“. Und an den Konstrukteur ein großes „BRAVO ZULU“! Er hat eindeutig unter Beweis gestellt, dass es möglich ist, ein Modell nahezu ohne Fehler zu konstruieren. (Die zu lang geratene Glockenhalterung ist die berühmte Ausnahme, die die Regel bestätigt…)
    Die „nur“ zwei Bogenseiten Bauteile könnten zu dem Schluss verleiten, das Ding bau ich mal so eben nebenbei. Vor einer solchen Einschätzung kann ich nur warnen. Die Abmessungen der Bauteile drücken doch ein wenig auf das Tempo. Und für manche Teile sollte man sich wirklich Zeit nehmen. Beispiel: Beiboote. Bei denen sollte man schon ein wenig Zeit darauf verwenden, die Bootskörper sorgfältig vorzubereiten. Aber das Ergebnis spricht für sich. Gleiches gilt für die Winden, bei denen ich nur dafür plädieren kann, die Teile aus dem Bogen zu verwenden. Gut, man muss dann die Kanten färben und das auch noch ganz vorsichtig, von wegen die Filigranität und so, aber sie sehen mit der Textur vom Bogen einfach besser aus.

    Abgeschlossen wird der Bericht mit einer „Portraitaufnahme“ der kleinen Norwegerin zusammen mit einem dazu passenden Getränk. Ist zwar nicht die Reederei, aber die Region… Und im Vergleich zu dem Glas wird dann nochmal deutlich, wie klein das Teil eigentlich ist.

    Boroysund 173

    An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei Fiete dafür bedanken, dass er mir diesen wunderbaren Baubericht für meinen Blog zur Verfügung gestellt hat.

    Dieser nun abgeschlossene Baubericht ist natürlich hier im Download-Bereich als PDF-Datei verfügbar.

    Alle anderen Bauberichte im Download-Bereich habe ich mittlerweile überarbeitet und mit einem neuen Titel versehen sowie gefundene Tippfehler bereinigt und Seitenumbrüche korrigiert.

     

    2 Kommentare zum Thema „Børøysund“ – Takelage, Bestuhlung und Fertigstellung

    1. Moin Andreas,
      aber gerne doch! So am Stück gelesen macht der Bericht sogar dem Autor Spaß…
      Beste Grüße
      Fiete

    2. Moin Fiete
      Na wunderbar … der nächste „kleine Scheißer“ macht sich auch schon ganz gut. Rumpf ist fertig, Aufbauten zu, beide Schornsteine drauf und der Mast steht… 😉
      Liebe Grüße
      Andreas

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