Fregatte „Lübeck“ – Schanzdeck

Das Schanzdeck wird natürlich mit Kleinteilen ausgestattet – es werden wohl 69 Einzelteile sein. Die Türen von Spant 26 sind nicht aufgedoppelt, weil sie einfach nicht hervorstehen. Zu den Pollern und dem Spill beim „alten“ Bogen ist eine zweite Seiltrommel hinzugekommen. Diese Trommeln werden am Spant 26 angeklebt, wie auch die neuen Schaltkästen. Vor dem Spill ist eine blaue Schleppöse hinzugekommen und die achtere große Klüse ist dreidimensionalisiert. Letzte Neuerung auf dem Deck ist die Torpedotäuschkörperanlage AN/SLQ-25 „Nixie“ auf der Backbordseite.

Luebeck_Schanz1 Luebeck_Schanz2 Luebeck_Schanz3

Das Deck selbst ist verdoppelt (das Bild zeigt nicht die aktuellste Version), wobei die Unterseite die Klebelaschen für die Bordwandteile bekommt.

Luebeck_Schanzdeck

Problematisch wird die Ausführung der Relings. In der vereinfachten Variante wird sie an den Bordwänden bleiben und kann ausgestichelt werden – oder auch nicht. Als Lasercut oder separate Bauteile müssten sie vor dem Anbringen der Bordwände und des Heckspiegels auf das Schanzdeck geklebt werden. Das wird sicherlich gehen, aber in wie weit das später das Anbauen der Bordwände behindert, wird man sehen. Darum kümmere ich mich, wenn die achteren Bordwände an der Reihe sind.

7 Kommentare

  1. Fiete

    Moin Andreas,
    was das „blaue Auge“ anbelangt, da würde ich mal an Bord fragen. Ich wüsste höchstens, warum der eine oder andere Untersatz eine blaue Nase hat, die gibt es immer nach Fahrten in polare Bereiche.
    Was die Relinge anbelangt, könnte man die nicht nach dem Anbau der Bordwände nachträglich einsetze? Müsste doch eigentlich gehen…
    Beste Grüße
    Fiete

    • jabietz

      Moin Fiete
      Ich habe heute gefragt: es ist eine Schlepp-Öse und deshalb blau markiert. Ich habe es im Text geändert und die Frage gelöscht. Die gelben Markierungen an Deck oder Bordwänden beispielsweise gehören alle irgendwie zum RAS.
      Der WTO (Waffentechnikoffizier) hat mir heute übrigens alles gezeigt; frei nach dem Motto „Was wollen Sie noch sehen?“. Es war eine tolle Tour über und ins Schiff. Eine Frage allerdings konnte er mir auch nicht beantworten: warum ist der Messingschriftzug „LÜBECK“ an der Brückennock auf lackiertem Holz, also brauner Hintergrund der Buchstaben, und nicht in blau, wie wahrscheinlich alle anderen Schiffe der Marine?
      Ausgewählte Bilder meines heutigen Rundganges, in dem es hauptsächlich um das Innere des freigeräumten Hangars ging, stelle ich heute oder morgen in die Bildergalerie auf meiner Homepage zur F214.
      Lieben Gruß

  2. Fiete

    Moin Andreas,
    hab ich doch gesagt, Marine ist gar nicht so zugeknöpft. Kenne ich ja auch von der LÜTJENS.
    Und die Sache mit dem Namensschild bekommst Du auch noch raus…
    Gruß zurück
    Fiete

  3. jabietz

    Ja, Fiete, da hast du Recht … und wer nicht fragt bekommt auch keine Antworten – das weiß ich seit dem Besuch auf dem Zollkreuzer. Ich habe heute alles mögliche erfragt und bis auf OPZ auch wieder alles fotografieren dürfen, selbst aus dem Leitstand für die Flugkontrolle am Helideck. 😎 😎 😎 😎 Ich könnte dem Ding also auch eine Inneneinrichtung spendieren 🙂 .

  4. Fiete

    Inneneinrichtung? Jo!

  5. jabietz

    Aber du weißt schon, dass der Raum nur 9x8mm groß ist und die Fenster eine Gesamtfläche von 3x6mm haben? 😮

  6. Fiete

    Das ist doch mal eine Herausforderung… 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.