Kategorie: Blog-internes (Seite 1 von 14)

Es geht weiter…

Lange, lange ist hier nichts mehr passiert, deshalb wird es Zeit mich mal wieder zu melden…

Bis vor ein paar Wochen habe ich in den letzten Monaten kaum dem Kartonmodellbau gefrönt, weil ich unschlüssig war, womit ich konstruktionstechnisch in meinem Kleinverlag weitermachen soll. Im nächsten Jahr hätte ich auch noch 10jähriges Verlags-Jubiläum und da soll ein passender Modellbaubogen erhältlich sein. Die Gretchenfrage ist allerdings seit Monaten: Eisenbahn oder doch wieder Schiffe? Außerdem habe ich den letzten Arbeitstag herbeigesehnt und nichts Neues anfangen wollen. Nun bin ich offiziell im Ruhestand und habe hoffentlich ganz viel Zeit für den Modellbau.

Nach vielen Überlegungen und Gedankenspielen ist mein Ausflug in die Eisenbahnwelt beendet, weil ich einerseits für mich keinen passenden Maßstab gefunden habe und es andererseits schwierig ist, an Zeichnungen sowie Fotos insbesondere von den Drehgestellen heranzukommen. Ein Kasten mit aufgedruckten Rädern und Federn kommt bei mir nicht in Frage. Mein erster Eisenbahn-Modellbaubogen der KÖF II in 1:45 hat eine wunderbare Detaildichte erhalten und ist ein prima Modell geworden. Allerdings käme eine BR 103, V200 oder eine Siemens Vectron in jeweils ähnlicher Detaildichte bestimmt auf 20 Bogen. Deswegen hatte ich mich umentschieden und erneut die KÖF II in 1:87 konstruiert. Das Modell ist schon deutlich kleiner, aber auch längst nicht so detailreich wie der „große Bruder“. Dafür reduziert sich aber der Materialeinsatz.

Des Weiteren hatte ich ja auch die kleine Hoffnung, mir meinen Kindheitstraum zu erfüllen und dass ich mir nebenbei eine kleine Modellbahnanlage aufbauen kann – das hat sich nach ausführlichen Planungen und Recherchen aus Platzgründen und insbesondere aus Kostengründen ebenfalls erledigt. Apropos Kosten … wirtschaftlich soll sich ein Modellbaubogen für mich ja auch noch lohnen, auch wenn ich zu allererst Spaß bei der Konstruktion eines Modells haben möchte und dabei nicht auf die Auflagenzahl schaue. Aber … die KÖF II – insbesondere in 1:87 – verkauft sich längst nicht so gut wie eines meiner Schiffsmodellbaubogen.

Wenn also in 1:45, dem von mir (eigentlich) bevorzugten Maßstab, doch wieder so viele Bogen für ein Modell benötigt würden, damit ein Modell KvJ-typisch einigermaßen detailliert ist, dann kann ich auch mit den Schiffsmodellen weitermachen, bei denen ich mich am meisten auskenne. Außerdem ist es im Schiffbaubereich für mich einfacher an Generalpläne, Zeichnungen oder auch (Detail)Fotos zu kommen.

Anfang Juni habe ich den Bau des X-Wing Starfighters aus der Star Wars Reihe vom Konstrukteur UHU02 im Rahmen eines Wettbewerbs begonnen. Und weil ich beim Basteln viel nachdenken kann, ist mir tatsächlich eine Idee für das nächste Projekt gekommen. Deswegen habe ich heute eine kleine Baupause eingelegt – ich bin mit dem Modell dem Baubericht ohnehin ein paar Tage voraus – und mich mit der Machbarkeit einer OGR 7, der Ari-Richtsäule, beschäftigt, die auf dem künftigen Projekt vorhanden ist. Als ich die 20 Bauteile ausgedruckt habe, musste ich ob der Größe echt schlucken. Meine Güte, ist das klein, aber es lässt sich bauen. Hier ist das Ergebnis…

Zwei, drei kleinere Korrekturen sind bereits in die Zeichnung eingeflossen. Somit gehe ich demnächst den Rumpf an und wenn der passt, dann … schaun mer mal, was es wird.

Eine weitere Idee habe ich auch schon für das Jubiläumsmodell und werde demnächst die Pläne bestellen.

Also, bis demnächst wieder…
Andreas

Ausflug in die Eisenbahnwelt (2)

Zwischenzeitlich ist die Klemmbaustein-Köf nach gut 90 Minuten aus 447 Bausteinen fertig geworden. Ich finde sie total knuffig.

Wie kommt man nun von der Klemmbaustein-Lokomotive zurück zum Kartonmodellbau? Dabei hat mich ein „Bild der Woche“ in einem Kartonbauforum mitgenommen, welches mir die Eisenbahn generell noch schmackhafter gemacht hat. Somit suchte ich nach einem Kartonmodellbaubogen der „KÖF II“.

Siehe da – es gibt einen Modellbaubogen von Albrecht Pirling in 1:38. Dieser lässt deutlich Superungen zu, weil er recht einfach gehalten ist; mir dann doch etwas zu einfach. Des Weiteren gibt es den Vegesacker Modellbaubogen in 1:45, doch der erschien mir einerseits in der e-Bucht deutlich überteuert und anderseits: wenn das markante Handrad am Bedienstand 7 Speichen hat, ist die Konstruktion ziemlich fragwürdig und tue ich mir nicht an. Und es gibt noch einen Bogen in 1:25 von Angraf. Doch das ist eine Konstruktion von Adrian Wandtke, einem genialen und gleichzeitig auch umstrittenen Konstrukteur.

Letzterer Bogen erscheint mir sehr detailliert. Einzig der Maßstab macht das Modell recht groß – zu groß für mich. Sollte ich meine Modellbauleidenschaft tatsächlich mit Eisenbahnen fortsetzen und irgendwann mal eine V200 oder ein Schweizer Krokodil CE6/6 bauen wollen, dann würden diese Modelle in 1:25 knapp 74 cm bzw. 78 cm lang sein. Im Maßstab 1:45 (Nenngröße NULL) und einer Modell-Spurweite von 32 mm wären es mit 41 cm bzw. 43 cm fast die Hälfte. Das bedeutet rein wirtschaftlich gesehen schon weniger Papier- und Tintenverbrauch.

Fazit: ich muss mir eine eigene KÖF II in 1:45 zeichnen.

Ja, jetzt dreht Jabietz völlig durch … aber aufgegleist auf Schienen und mit Sandungsvorrichtung.

Ausflug in die Eisenbahnwelt (1)

Nach der Konstruktion der „Finnmarken“, dem Rumpf der „Papegojan“, dem Versuch den Lotsenbooten die neue Rettungsplattform beizubringen und nach der weit vorangeschrittenen Konstruktion der Minenjagdboote war es wieder so, wie schon so oft: ich kann keine Schiffe mehr sehen. Mir gehen auch diese ollen Klein- und Kleinstteile ein wenig auf den Keks. Deswegen wollte ich mal wieder etwas Anderes bauen.

Der Zufall wollte es so, das mir vor einiger Zeit beim Besuch der Enkel auffiel, dass wir so gar kein Spielzeug für die Jungs haben. Den McLaren aus Klemmbausteinen hatte ich vor langer Zeit wieder zerlegt und verkauft. Also musste etwas Neues her. Und wie ich so durch die Klemmbausteinbausätze stöbere, stoße ich auf ein paar Kleinlokomotiven mit überschaubarer Teilezahl und Größe. Das wäre es doch. Ich habe mich für die Köf II entschieden.

Quelle: wikipedia

Geliefert wurde folgendes…

Noch während des Zusammenklemmens habe ich mich an meine Kindheit erinnert, in der ich immer eine Modelleisenbahn haben wollte, aber meine Eltern konnten sich diese kaum leisten und so blieb es bei auf dem Teppich verlegten Schienen und Weichen sowie ein wenig rollendes Material.

Ich muss die Qualität der Fotos von 1964 entschuldigen, aber besser konnte ich sie aus meinem Kinderalbum nicht ablichten. Meine Schwester und mein Vater hatten scheinbar auch Spaß an der Eisenbahn.

Im Studium nach meiner Bundeswehrzeit hatte ich während irgendwelcher nicht enden wollenden Semesterferien angefangen diese elektrische Modelleisenbahn im Keller wieder zum Leben zu erwecken – ich wollte sie sogar mit Eigenbauplatinen digitalisieren. Aber auch ich musste feststellen, dass es ein äußerst teures Hobby ist und bin viele Jahre später wieder beim Kartonmodellbau gelandet.

Doch auch hier hatte ich vor einigen Jahren die Idee eine Hafenanlage im Maßstab 1:250 zu bauen und dafür rollendes Material der Spur-Z zu verwenden. Als ich mir dann die Dimensionen klargemacht hatte, die das Projekt einnehmen würde, wusste ich: das wird definitiv zu groß – und damit auch nicht umgesetzt.

Druckereinstellungen

Moin Moin

Seit einiger Zeit bin ich im Besitz eines neuen Großformatdruckers mit 10 Farben, weil der bisherige Canon-Drucker herstellerseitig abgekündigt ist und keinerlei Druckköpfe mehr zu bekommen sind – einen habe ich allerdings noch als letzte Reserve. Erste Druckversuche mit dem neuen Drucker waren Ok, aber noch nicht der Weisheit letzter Schluss, weswegen ich mit den Treibereinstellungen herumgespielt habe. Vorlage dafür waren einige Farbflächen in Grün (Brückendeck der „Finnmarken“), Blau (Bordwand der „Poseidon“), Grau (Marine) und das Holzdeck der „Finnmarken“. Es ist schon erstaunlich, wie man sich den Druck auf immer demselben Papier mit den (nicht)gemachten Treibereinstellungen versauen kann. Hier ein Beispiel anhand des Brückendecks der „Finnmarken“… bei Tageslicht und am Fenster kommen die Unterschiede noch etwas deutlicher rüber als auf dem Foto.

Wie oben geschrieben, es wurde immer auf dem demselben Papier gedruckt und nur das ausgewählte Medium (verschiedene matte Papiere, Hochglanzpapiere, Seidenglanzpapiere) im Druckertreiber verändert. Weitere Möglichkeiten bieten noch die Korrektur über die Farbdichte bei der Papierkonfiguration oder Farbanpassungen über den AdobeRGB-Farbraum bzw. auch Epson Standard (sRGB).

Mit diesen Erkenntnissen wundert es nicht, wenn der Druck auf einem Heimdrucker bei dem einen Modellbauer anders aussieht als bei dem anderen Modellbauer, auch wenn beide vielleicht sogar dasselbe Papier nutzen. Das Papier und eben die zugehörigen Treibereinstellungen machen den großen Unterschied … und die Kenntnis ob dieses Umstands.

Alles Gute und bleibt gesund
Andreas

Schnorchel bei „U995“

Moin Moin

Aktuell baue ich für mich persönlich ein Kartonmodell des U-Boots Typ VII-C/41 im Maßstab 1:72. Weil ich das Modell im Wettbewerb zur „Goldenen Schere 2023“ im Kartonmodellbauforum „Die Kartonmodellbauer“ baue, darf ich gemäß den Wettbewerbsregeln hier keinen Baubericht zeigen, aber…

… an dem Modell lässt sich der Schnorchel aufstellen und wieder absenken, was ich gerne zeigen möchte und habe dazu ein kurzes Video gedreht.  Dieses Video lässt sich leider nicht im Kartonmodellbauforum zeigen bzw. abspielen, weswegen ich hierhin ausweiche.

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