KvJ in neuen Räumen

So oder so ähnlich würde wohl die Überschrift lauten, wenn größere Firmen als mein Miniverlag umziehen.

Meine drei Wochen Jahresurlaub endeten vorletztes Wochenende und in denen ist eine Menge passiert. Meine Ziehtochter ist geplant ausgezogen und lebt jetzt mit ihrem Freund zusammen. Dadurch ist ein Zimmer frei geworden, welches ich schon längst zu meinem Bastelzimmer deklariert hatte. Kleine Bedingung war, dass der Teppich im Schlafzimmer und Flur des Obergeschosses raus kommt und durch Laminat ersetzt wird. Ebenso sollte die Treppe vom Erdgeschoss nach oben mit einem neuen Teppich bezogen werden. Früher habe ich so etwas an einem Wochenende gemacht, aber heute? Die „harte“ Arbeit hat mich Schreibtischfuzzi körperlich absolut an meine Grenzen gebracht.

Wie auch immer … zu guter Letzt durfte ich in der letzten Woche mein neues Zimmer einrichten. Dafür konnte ich einen großen Schreibtisch aus einem Bürogebäude abstauben, ich musste ihn nur abholen. Kurz vorher habe ich zwei fast neue große 24″-Monitore geschenkt bekommen, was mich endlich zu einem neuen PC genötigt hatte. Dazu noch ein paar Schränke und Regale eines schwedischen Möbelhauses und fertig war die Ausstattung.

Leider ist das Zimmer etwas kleiner als meine zuvor genutzte Dachboden-Kemenate, so dass ich nur ausgewählte „gute“ Modelle und kaum Kontrollbauten in die vorhandenen Regale stellen konnte, ohne sie zu überfrachten. Ich finde, es ist gut so. Sicherlich hat noch nicht alles seinen Platz gefunden, aber ich komme jetzt schon besser zurecht als noch oben auf dem Dachboden. Hier sind nun ein paar Fotos…

 

Eine Ecke des Zimmers ist noch ungenutzt. Diese wird demnächst durch eine Infrarot-Kabine besetzt und dann kann ich die leichten Verspannungen vom Basteln und Zeichnen am Computer gleich ausmerzen :-).

Und nun kann es mit der Konstruktion der „Fehmarnbelt“ weitergehen…

8 Kommentare

  1. Fiete

    Gratuliere, sieht sehr gut aus!
    Beste Grüße
    Fiete

    • jabietz

      Moin Fiete

      Vielen lieben Dank

  2. Heiner

    Moin Andreas!
    Beim ollen Schweden gibt es auch einen alten Rheinländer, „Det Olf“ (oder so äähnlisch), der hätte Platz, wo Dein Akkuschrauber liegt und nimmt eine Menge kleiner Einheiten gegen Staub in Schutz – ein echter Abstauber quasi!
    Aber auch so ein schöner Raum und eine schöne Ausstattung. Jetzt darf sich nur das Töchterchen nicht verkrachen…

    • jabietz

      Moin Heiner

      ja, ich würde den Platz auch gerne für eine Glasvitrine nutzen, aber die Sauna/Infarot-Kabine ist fast noch wichtiger als nicht-einstaubende Modelle.
      Die Prinzessin/Hexe ist raus und für den kleinen Beziehungsstreit gäbe es im höchsten Notfall (aber auch nur dann) für eine Nacht die Couch im Wohnzimmer. 🙂

  3. Andreas Paul

    Hallo Andreas,
    Gratulation zur neuen Wirkungsstätte. Bei mir war es ähnlich, habe das Zimmer von meinen Stiefsohn geerbt.
    Wo gibt es diese interessante Schreibtischlampe?

    Gruß

    Andreas

  4. Günter Schreyer

    Moin Andreas,

    weniger kann manchmal auch mehr sein, so z.B. die Selektion von Premiummodellen. Schaut gut aus, das neue Umfeld. Glückwunsch.

    Und die Fotoecke habe ich auch entdeckt. Einfache, praktische und sinnvolle Lösung. Das sieht man an den Bildern von der Tante Ju.

    Günter

    • jabietz

      Moin Günter

      Vielen Dank.
      Ja, die Fotoecke ist recht einfach, erfüllt aber ihren Zweck ziemlich perfekt. Für vernünftige Bilder einer anzufertigenden Bauanleitung ist diese Ecke unerlässlich. Etwas anders ist es sicherlich für Fotos in einem Baubericht, aber auch dort müssen es keine Handy-Fotos sein, die das Modell völlig unterbelichtet und meistens unscharf auf einer von Papierschipseln und Werkzeugen übersäten Schneidmatte zeigen. So etwas finde ich immer schade, möchte man doch sein Modell von der besten Seite zeigen und nicht „einfach nur zeigen, dass man etwas bastelt“. Ja, es kostet einigermaßen Zeit, das Modell oder die Einzelteile/Baugruppen von einem Tisch zum anderen zu bewegen, dann die Leuchten einzuschalten, den Fotoapparat zu positionieren, abzudrücken, das gemachte Foto am PC zu kontrollieren und abzuspeichern. Dann muss man ja auch noch etwas Text schreiben und die Fotos hochladen. Und das geht alles von der ohnehin zu geringen Bastelzeit ab aber ich nehme mir diesen „Luxus“ einfach raus.

      Lieben Gruß
      Andreas

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.