Kategorie: HMV-Modelle (Seite 21 von 26)

EGV „FFM“ – Ladeluken und Container

Nun kämen in der Reihenfolge (eigentlich) die Aufbauten mit der RAS-Einheit dran, aber ich habe zunächst die Ladeluken und Container hinter dem Wellenbrecher gebaut, weil ich befürchtete, die RAS-Einheit würde mir später etwas im Weg sein. Zu den Luken und Containern ist nichts zu sagen. Sie sind gemäß Anleitung zu bauen. Wie die Container auf den Twist-Locks verteilt werden, das ist jedem Bastler freigestellt. Eine Anmerkung möchte ich jedoch zu den Relingteilen L12-a machen. Diese sind gemäß Abbildung 78 nach oben anzubauen und nicht wie in Abbildung 86 nach unten. Insgesamt befinden sich die Relingteile auf der Steuerbordseite der Luken. Die folgenden Fotos vom Vorbild zeigen hoffentlich, was ich meine.

 Ladeluke

Hier nun die Bilder vom unspektakulären Bau der Luken und Container.

Und hier die Bilder des aktuellen Baustandes:

EGV „FFM“ – Hydraulik-Kran hinten

Weil ich mich von den Aufbauten weiter nach vorne „durchbauen“ wollte, war die nächste Baugruppe der achtere Hydraulik-Kran. Hier sind die zugerhörigen Bauteile zu sehen.

Bei der Kanzel habe ich die Fenster ausgestichelt und durch Folie ersetzt. Das Schutzgitter stammt aus dem Ätzteilsatz.

Der Kransockel ist aus runden und eckigen Teilen einfach herzustellen.

Beim Kranausleger ist in der Anleitung zwar der Hinweispfeil zu Bauteil K15c falsch, aber die wunderbaren dreidimensionalen Anleitungsbilder lassen keine Fragen zum Bau des gesamten Krans offen.

Die Seiltrommeln habe ich mit Serafilgarn 120/2 bewickelt, die Kolbenstange der Hydraulikzylinder ist ein Polystyrolstab entsprechenden Durchmessers und die Haken entstammen wieder dem Ätzsatz.

Die Aufstellposition des Krans ist direkt vor den MERZ-Containern. Weil der Ausleger auf diesen Containern abgelegt werden sollte, habe ich zunächst den Kransockel auf das Deck geklebt …

… und erst danach die einzelnen Auslegerteile an dem Sockel befestigt. Die Lasthaken und etwas Seil sind in einer dafür vorgesehen Wanne abgelegt. Der fertige Kran sieht dann so aus:

„Nordic“ – Nachtrag

Das Vorbild hat nun bereits vor fast zwei Jahren den Betrieb aufgenommen. In dieser Zeit hat es diverse Änderungen gegeben, die im Modellbaubogen nicht berücksichtigt sind. Der Winchpunkt ist nur eine Sache gewesen, die ich beim Bau bereits geändert habe.

Mittlerweile ist auch ein Auslegerarm Backbord vorne zum Vertäuen eines Beibootes dazu gekommen.

Das Kruzifix ist mit einer blauen Persenning abgedeckt. Links und rechts vom Kruzifix sind kleine Plattformen angebaut worden, die den Zugang zu den Deckeln der Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen erleichtern sollen.

Des Weiteren haben die Einstiegspforten auf dem Achterdeck rote Einstiegshilfen bekommen und eine schwarz/gelbe Markierung.

Zwischen dem Store und dem mittleren Schleppbügel ist eine Grating auf der Höhe des Bügels gesetzt worden. Hinter dem letzten Schleppbügel ist eine Gitterbox dazu gekommen, in der ein Schleppseil aufbewahrt wird, mit dem das eigentliche Stahl-Schleppseil zum Havaristen übergeben wird.

Und dies ist dann also der momentan letzte Baustand meiner „Nordic“…

„Nordic“ – Galeriebilder

Die folgenden Bilder zeigen das fertige Modell, wie man es aus dem Modellbaubogen bauen könnte. Einzig die Möglichkeit, dass man das Peildeck samt Schornstein und Mast abnehmen kann, um die Brückeneinrichtung zur Schau zu stellen, ist ohne zusätzliche Bauteile und Änderungen nicht möglich.

„Nordic“ – Boote und Kräne

Für die Steuerbordseite sind ein Podest und ein Davit zu bauen, der ein kleines Beiboot aussetzen kann.

Für die Backbordseite ist ein Speedboot mit Jetantrieb zu bauen.

Zum Aussetzen des Bootes gibt es einen hydraulischen Knickauslegerkran an Bord. Seine pendelarme Lastaufhängung ermöglicht ein sicheres Aussetzen und Aufnehmen des Arbeitsbootes unter ungünstigen Bedingungen. Der Kran hat im Hafen eine zulässige Tragkraft von 6,5t bei 16m Ausladung. Auf See reduziert sich die Tragkraft auf 3,6t. Der Einsatz ist bis zu einer signifikanten Wellenhöhe von 2m möglich.

Der Bau des Krans ist in der Anleitung ausführlich bebildert und stellt kein Problem dar.

Beim Aufstellen des Krans ist eine saubere Ausrichtung wichtig. Dazu habe ich das vordere Ende des Auslegers in seine Aufnahme an Deck geklebt und ihn so hingedreht, dass er Richtung Kransockel weist. Den Steuerstand mit Winde habe ich auf den Sockel geklebt und in Richtung unteren Ausleger weisen lassen. Nun lässt sich der erste Auslegerteil wunderbar in die Lücke kleben.

Die weiteren Hydraulikteile sind jetzt auch passend zu platzieren und fertig kann es dann so aussehen…

Somit fehlen bis zur Fertigstellung des Modells nur noch etwas Takelage, Rettungsinseln, Positionslaternen und anderer Kleinkram.

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