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Blog-Umfrage

Moin liebe Blog-Leser

Ich mache mir aktuell Gedanken über die zukünftige Ausrichtung der Detail-Zubehörsätze meiner Modelle. Dafür kommen Lasercut-Teile, aber auch Ätzteile in Frage. Beide Materialien haben ihre Vor- und Nachteile, die allgemein bekannt sein sollten und die ich deshalb hier nicht mehr aufführen möchte.

Um jedoch zu einer Entscheidung zu finden, habe ich in der linken Seitenleiste meines Blogs unterhalb der Sprachauswahl eine „Blog-Umfrage“ installiert, die genau das abfragt. Ich bitte um rege Beteiligung, weiß aber auch, dass solche Umfragen manipulierbar sind.

Liebe Grüße
Andreas

Dampfschiff „Børøysund“ – Vom Original zum Modellbaubogen

D/S „Børøysund“ – Ein norwegisches Museumsschiff als Kartonmodell

Boroysund Original 1

Man fragt sich ja mitunter, wie kommen die Konstrukteure/Verlage bloß auf die Idee, ausgerechnet das Modell „xy“ auf den Markt zu bringen. Im Falle des Modells der „Børøysund“ hatten weder Konstrukteur noch Verlag „Schuld“, hier wurde die Idee eines Modellbauers aufgegriffen. Und eigentlich hat das Projekt eine ganz beachtliche Vorlaufzeit…

Wie Fiete berichtet, fand im Jahre 1988 in Kopenhagen ein North Steam 88 genanntes Dampfertreffen statt, zu dem auch die „Stettin“ eingeladen war, auf der er damals als Heizer fuhr. Eines der weiteren teilnehmenden Schiffe war die „Børøysund“. Zwar hatte er diesen kleinen Küstenfrachter schon das eine oder andere Mal bei seinen zahlreichen Norwegenurlauben in Oslo gesehen, aber ein Schiff in Betrieb zu erleben, ist natürlich ein ganz anderer Schnack. Wenn ich ihn richtig verstehe, war es Liebe auf den ersten Blick! Der Kontakt zu der Crew war dank seiner Sprachkenntnisse kein Problem. Im Laufe der Zeit hat es immer wieder Begegnungen mit diesem kleinen Frachter gegeben, sei es auf dem Dampf-Rundum in Flensburg oder bei Besuchen in Norwegen.

Wenn zu den Freizeitbeschäftigungen auch der Kartonmodellbau gehört, liegt es irgendwie nahe, dass einem der Gedanke kommt, so ein Schiffchen müsste es auch in kartonaler Version geben, zumal es schon in den 90er Jahren den einen oder anderen Dampf-Veteranen als Kartonmodell gab; „Stettin“ oder „Bussard“, damals noch vom Möwe-Verlag, und die „Schaarhörn“ waren ja schon auf dem Markt. Diese Überlegungen stellte auch Fiete an, aber hören wir ihn selbst:

„Über meine Kontakte zum Norsk Veteranskibsklub (NVSK) waren Pläne relativ schnell organisiert, aber wer macht die Konstruktion? Und für welchen Verlag? Nun, zum Konstrukteur bin ich definitiv nicht geeignet und als Verlag kommt natürlich nur einer in Frage, der die Bögen auch im guten alten Offset-Verfahren drucken lässt.

Als Andreas Jacobsen begann, die RUNGHOLT von Peter Brandt zu überarbeiten, wusste ich, wen ich ansprechen müsste. Also machte ich ihm den Vorschlag sich doch mal an eine eigene Konstruktion zu wagen. Nach einer kurzen Weile Funkstille kam von ihm: ‚Dann machst du aber den Kontrollbau!‘ Na gut…“

Im September 2014 war der Bogen so weit gediehen, dass man an einen ersten Probebau des Rumpfes denken konnte. Dabei handelte es sich noch nicht um einen Kontrollbau im eigentlichen Sinne, sondern nur um das Ausprobieren, ob das Modell so umsetzbar sein würde.

Was verbirgt sich aber nun hinter dem Namen „Børøysund“?

Boroysund Original 2

Die „Børøysund“ wurde im Jahre 1908 unter dem Namen „Odin“ von der Werft Trondhjems Mekaniske Værksted als kombiniertes Schlepp- und Passagierschiff gebaut. Eigner war die Trondhjæms Lægtercompani, der Heimathafen Trondheim. Auf der Schiffsglocke ist übrigens auch heute noch der ursprüngliche Name eingraviert. In seinen ersten Lebensjahren war das Schiff also im Bereich des Trondheimfjordes unterwegs.

Im Jahre 1923 wurde die „Odin“ nach Bergen an die Reederei Hjelma & Herdla verkauft, die das Schiff unter dem Namen „Skjergar“ in der Region rund um Bergen einsetzte. Allerdings stellte es sich heraus, dass das Schiff für das enge Schärenfahrwasser dort doch eine Nummer zu groß war; das kann man sich bei dem Winzling gar nicht so recht vorstellen. Deshalb wurde die „Skjergar“ schon 1925 wieder verkauft und zwar nach Nordnorwegen an die Vesteraalens Dampskibsselskab (VDS).

Die VDS mit Firmensitz in Stokmarknes war eine der zahlreichen lokalen Reedereien, die den innernorwegischen Warenaustausch betrieben. Bis nach dem 2. Weltkrieg lief ein Großteil des Warenverkehrs über den Wasserweg. Erst ab den 60er Jahren wurde das Straßennetz Norwegens nachhaltig ausgebaut. Übrigens lautet auch heute noch in Norwegen die inoffizielle Bezeichnung der Hurtigrute „Reichsstraße Nr. 1“. Nebenbei bemerkt, die VDS war unter ihrem damaligen Direktor Richard With auch Gründungsreederei der Hurtigrute.

Boroysund Original 3

Die Schiffe der VDS trugen alle Namen, die einen Bezug zum nördlichen Norwegen hatten, wie z.B. „Vesteraalen“, „Lofoten“, „Hadsel“, „Finnmarken“ oder eben auch „Børøysund“.

Heimathafen war nun also Stokmarknes und benannt wurde das Schiff nach dem Sund zwischen Stokmarknes und der vorgelagerten Insel Børøya. Die „Børøysund“ wurde modernisiert und im Lokalverkehr im Bereich der Vesterålen und Lofoten eingesetzt. Im Jahre 1935 wurde das Schiff ein weiteres Mal modernisiert und bekam dabei – abgesehen von der damals noch offenen Brücke – das heutige Aussehen. Die Brücke wurde erst im Zuge der Überholungsarbeiten nach dem Krieg im Jahre 1948 in den heutigen Zustand gebracht. Bis 1955 war das Schiff im Liniendienst eingesetzt, von 1955 bis 1960 wurde es als Reserveschiff vorgehalten.

In 1960 erwarb die Berufsschule Hadsel das Schiff und setzte es unter dem Namen „Hyma“ als Ausbildungsschiff für angehende Maschinisten ein. Der Schiffsname ist übrigens eine Abkürzung: Hadsel Yrkesskole Maskinistaspirant Avdeling (Berufsschule Hadsel Maschinistenanwärter-Abteilung). Auch eine Methode, zu einem Schiffsnamen zu kommen… Allerdings wurde der Bedarf an Maschinisten mit Dampfer-Erfahrung immer geringer und schon Mitte der 60er Jahre hatte die Schule keine Verwendung mehr für das Schiff.

Zur gleichen Zeit hatte sich in Oslo eine Gruppe Leute zusammengefunden, die ein Stück norwegischer Küstenkultur erhalten wollten und den Norsk Veteranskibsklub (NVSK) gegründet hatten. Diese Gruppe erwarb das Schiff im Jahre 1968 für nkr 10.000,- und begann mit umfangreichen Restaurierungsarbeiten, um das Schiff wieder in den Zustand von 1935 zu bringen. Allerdings hat man sich entschlossen, die Brücke im geschlossenen Zustand zu belassen, sie bietet so einfach mehr Komfort. Von der damals noch existierenden Reederei VDS bekam der NVSK die Erlaubnis, die Schornsteinmarke sowie die Bugzier der VDS zu nutzen und dem Schiff wieder den Namen „Børøysund“ zu geben. Die – nie enden wollenden – Restaurierungsarbeiten wurden von der obersten norwegischen Denkmalbehörde, dem Riksantikvaren, schließlich mit der Unterschutzstellung des Schiffes gewürdigt.

Die „Børøysund“ ist 33,10 m lang, 5,50 m breit und hat einen Tiefgang von 3,60 m. Dabei ist sie mit BRZ 179,38 vermessen. Das Schiff wird von einer 3-Zylinder-dreifach-Expansionsmaschine mit einer Leistung von 210 PSi angetrieben und macht dabei eine maximale Fahrt von 9 kn, das entspricht rd. 16 km/h. Der erforderliche Dampf wird in einem Zylinderkessel mit zwei Feuern erzeugt. Der Kohleverbrauch liegt bei etwa 220 kg/h, die Bunker fassen 14,2 t Kohle. Die Anzahl der Passagiere, die heute mitgenommen werden dürfen, liegt bei 100 Personen, früher waren es – je nach Fahrtgebiet – zwischen 100 und 238 Personen, die mitgenommen werden konnten, wobei es bei 238 Personen schon ziemlich drängelig gewesen sein muss…

Weil das Original schon nicht sehr groß ist, fällt natürlich auch das Modell in 1:250 eher ein wenig kleiner aus. Trotzdem war ich mir mit dem Kontrollbauer schnell darüber einig, dass eine Brückeneinrichtung unbedingt erforderlich sei. Peter Brandt hatte es seinerzeit bei seiner Überarbeitung der „Stettin“ für den Verlag vorgemacht, auch wenn deren Brücke ein wenig geräumiger ausfällt. Bei seinem Probebau machte Fiete auch gleich einen ersten Versuch, die Fenster auszusticheln und nahm zum Verglasen die absolut durchsichtige Verpackungsfolie von Niederegger (so konnte er das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden… 😛  ). Dabei wurde ganz schnell klar – im wahrsten Sinne des Wortes – , dass auch das Kartenhaus irgendeine Art von Innenleben braucht. Nur angedeutet, aber immerhin; diese Folie ist wirklich extrem durchsichtig.

Am Dampf-Rundum im Jahre 2015 hat auch die „Børøysund“ wieder mal teilgenommen, sodass ich anlässlich einer Mitfahrt jede Menge Detailaufnahmen schießen konnte. Und damit begann der Endspurt meiner Konstruktion. Im Januar 2016 waren alle Teile fertig gezeichnet und die Bauanleitung anhand von Bildern meines Probebaues fertiggestellt.

Boroysund Original 4

Am 30.01.2016 war es soweit, der Bogen war – vorläufig – fertig und ich drückte Fiete die ersten Ausdrucke samt Bauanleitung und Teileliste in die Hand und damit begann der Kontrollbau dieses Modells. Die meisten kritischen Punkte hatten wir schon im Laufe der Konstruktion gemeinsam „ausgebügelt“. Aber es tauchten doch noch ein paar Kleinigkeiten auf, die jeweils über einen kurzen Gedankenaustausch bereinigt wurden.

Der Kontrollbau war am 01.03.2016 abgeschlossen, die Korrekturliste abgearbeitet und damit konnte die Datei über den Verlag an die Druckerei gehen.

Boroysund Original 5

Hjertelig til lykke, MS „Nordstjernen“!

Das unter Denkmalschutz stehende Nostalgieschiff feiert 2016 Geburtstag und wird stolze 60 Jahre jung. Zum alten Eisen gehört die „Nordstjernen“ damit noch lange nicht. Im Gegenteil: Im Sommer 2016 können Hurtigruten Gäste mit ihr die arktische Insel Spitzbergen auf polaren Expeditions-Seereisen erkunden.

Das dienstälteste Schiff der Hurtigruten feiert 2016 sein 60. Jubiläum. 1956 bei der Werft Blohm & Voss in Hamburg für den Hurtigruten Dienst gebaut und nach dem Polarstern benannt, fuhr MS „Nordstjernen“ über viele Jahre als klassisches Hurtigruten Postschiff entlang der norwegischen Fjorde. In den Jahren 2000 und 2014 wurde das Schiff umfassend renoviert und 2012 unter Denkmalschutz gestellt.

Nostalgie in historischer Atmosphäre

Die „Nordstjernen“ erstrahlt nach der behutsamen Modernisierung 2000 und 2014 in frischem Glanz: Der traditionelle, maritime Materialmix – viel Holz, viel Messing – ist erhalten geblieben und sorgt in Verbindung mit der klassischen Inneneinrichtung für ein gemütliches Ambiente. Authentischer kann eine Seereise kaum sein. Alle Räume und Deckflächen sind mit wunderschönem, altem Holz gestaltet. Die Decks sind teilweise überdacht, weshalb man sich auch bei widrigen Wetterbedingungen gut geschützt im Freien aufhalten kann. Im historischen Speiseraum, der Bar, dem Café, und dem Salon herrscht eine behagliche, kommunikative Atmosphäre. Seereise-Nostalgiker schätzen auch die unmittelbare Nähe zum Wasser, von dem sie weniger als drei Meter trennen, was das Erleben einer Schiffsreise zu einem Abenteuer im Stile historischer Polarhelden macht. Die 71 Außen- und Innenkabinen sind nahezu unverändert gemütlich geblieben und bieten maximal 130 Personen Platz an Bord der „Nordstjernen“.

Auf drei Routen arktischen Lebensraum entdecken

Im Jubiläumsjahr haben Gäste an Bord der „Nordstjernen“ die Möglichkeit an 24 Terminen auf unterschiedlichen Routen den arktischen Lebensraum weit nördlich des Polarkreises in 6 oder 15 Tagen zu erkunden. Bei der 6-tägigen Expeditionsreise „Ein Arktisches Abenteuer“ steht die Küste Spitzbergens mit ihren beeindruckenden Fjorden im Vordergrund. Die Reisen finden von Juni bis August 2016 an insgesamt 23 Terminen statt.

Landschaftlich und kulturell besonders reizvoll ist die 15-tägige Reise „Von der Arktis bis nach Hamburg“: Am 2. September führt sie entlang der Küsten Spitzbergens und Norwegens bis in die „Geburtsstadt“ der „Nordstjernen“.  Auf allen Reisen faszinieren Walrosse, Eisbären, die Vogelwelt, kalbende Gletscher oder eindrucksvolle Fjorde. Dazu sorgen tägliche Anlandungen und Fahrten mit Polarcirkel-Booten für Expeditionsstimmung. Bei Ausflügen und aktiven Landprogrammen begleitet die Gäste ein fach- und ortskundiges Expeditionsteam. Die Geologen, Historiker, Biologen und Outdoor-Profis vermitteln ihr Wissen über den arktischen Lebensraum ebenfalls in anschaulichen Vorträgen an Bord.
(Quelle: hurtigruten.de)

Am 16. September soll die „Nordstjernen“ Hamburg erreichen. Warten wir mal ab, ob es so weit kommt, denn im letzten Jahr war sie auch schon für Hamburg angekündigt. Trotzdem, alles erdenklich Gute MS „Nordstjernen“ und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel!

Weltweite Blogger bei JABIETZ

Gestern habe ich durch Zufall gesehen, dass 7 Blogger annähernd gleichzeitig bei mir unterwegs waren und habe gleich einen Screenshot davon gemacht. Die Blogger kamen aus den USA, Deutschland, Polen, Österreich, Südafrika und China. Hier ist der „Beweis“…

Weltweite Blogger

Leuchtturm „Westerheversand“ – Leuchtfeuer

Das Spantengerüst für das Leuchtfeuer besteht aus den Teilen (56) bis (69) sowie (72) und (73) und sieht ganz einfach aus. Und doch habe ich mich vertan, weil die Nummerierung in der Anleitung nicht ganz stimmt. Deshalb möchte ich den Bau an Hand mehrerer Bilder ohne weitere Kommentare verdeutlichen.

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Den Bereich, in dem die Beleuchtung eingebaut wird, habe ich schwarz eingefärbt. Bei einer Probeaufstellung des Spantengerüstes auf dem Turm habe ich gesehen, dass das so nicht passen kann. Stimmt auch, denn es kommt später natürlich noch die Plattform (52) dazwischen. Diese Plattform hat leider kein Loch für die Kabel abbekommen; also wird es schon mal angezeichnet.

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Bevor ich mit den Teilen (74) bis (76) weiter gemacht habe, musste ich mir etwas wegen des Leuchtfeuers selbst einfallen lassen. Ursprünglich wollte ich drei weiße 10mm-LEDs verwenden, die ihr Licht jeweils nach vorne abgeben sollten. Das scheiterte aber ziemlich schnell am mangelnden Platz im Leuchtfeuer. „Ok, nehmen wir also vier 5mm-LEDs.“ Selbst dafür ist nicht genügend Platz. Weitere LED-Ausführungen stehen mir nicht zur Verfügung. Eine normale Miniatur Glühlampe wollte ich einerseits wegen der damit verbundenen Wärmeabgabe und andererseits wegen der höheren Stromaufnahme nicht einsetzen. Somit blieb mir nur die 10mm-LED als Rundumleuchte einzusetzen. Ein kurzer Test, ob sie auch seitlich genügend Licht durch den Leuchtkörper abgibt, war einigermaßen positiv, so dass ich mich dafür entschieden habe.

Aus diesem Grund mussten die Baugruppen (70) und (71) geändert werden und konnten teilweise entfallen. Ich habe die weiße LED durch (71) gesteckt, die Drähte abgewinkelt, einen Widerstand angelötet und (70) bis (70b) drunter geklebt.

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Anschließend kommt die Lampe mit ganz viel Weißleim (das Konstrukt muss eventuell Autofahrten und Ausstellungen überstehen) auf ihre Position im Gehäuse. Danach wird das Kabel angelötet – der dicke Knoten im Kabel im unteren Bereich dient als Zugentlastung; nicht dass ich beim Durchziehen des Kabels durch den Turm oben alles abreiße.  😥

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Bei den folgenden Teilen (74) und (76) habe ich mich entschieden sie nicht schwarz zu färben, sondern zu lassen, wie sie sind. (75) klebe ich nicht ein, weil sie keinen Sinn machen.

Nun wird das Gehäuse von unten beginnend mit (77) und den Scheiben (77a) sowie der Tür (79) mit Türknauf (79a) geschlossen.

Westerheversand 057

Beim Anpassen des Bauteiles (77) ans Spantengerüst ist aufgefallen, dass man durch die Bullaugen die dahinter liegenden Spanten erkennen kann. Also musste dort der Maler noch einmal ran, bevor ich alles verklebt habe.

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Die Verglasung des oberen Teil (78) soll mit der Folie (78a) gemacht werden.

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Leider fehlen hier die farbigen Sektoren, die für die Schifffahrt sehr wichtig sind. Deshalb musste eine Folie her, auf der ich die Sektoren aufdrucken kann. Wie aber mache ich das? Und nun wird es etwas mathematisch…

Laut Wasser- und Schifffahrtsamt Tönning sind folgende Sektoren vorhanden:

12,2°  – 69° weiß
69°  – 79,5° grün
79,5°  – 80,5° weiß
80,5°  – 107° rot
107°  – 233° weiß
233°  – 248° rot

Der gesamte Öffnungswinkel beträgt somit 235,8°. Der Umfang des Bauteils (78) beträgt 163mm; das ergibt einen Radius von 25,95mm. Gemäß der Kreisformel Bogenlänge=(Sektorwinkel * Radius * π) / 180 ergeben sich folgende zugehörige Sektorbreiten: 26mm weiß, 5mm grün, 1mm weiß, 12mm rot, 57mm weiß und 7mm rot.

Diese so errechneten Felder habe ich mit CorelDraw auf eine Folie gedruckt, die nun wie folgt aussieht:

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Will man nun diese Folie hinter die schwarze Wand kleben, dann stellt man fest, dass Shipyard wieder saumäßig recherchiert hat. Die farbigen Sektoren stimmen nicht mit den Öffnungen der Streben von (78) überein. Eine ähnliche Schlamperei ist mir schon beim Bau der „HMS Alert 1777“ aufgefallen, die damals zum Abbruch des Baus führte. Dort ging es um den Mast, der historisch gesehen einfach falsch ist.

Ich mache hier beim Leuchtturm auf jeden Fall weiter und klebe die Folie trotzdem an. Die zusätzlichen Papierstreifen (77b – e) und (78b -c) komplettieren diese Baugruppe um das Leuchtfeuer.

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Auf dem letzten Bild kommen die farblichen Sektoren leider nicht so gut rüber wie live. Auch mit geändertem Weißabgleich am Fotoapparat kann ich das nicht besser ablichten.

Weiter geht es mit den Galerien. Die Reling (55) soll in die kleinen Löcher von der Plattform (52) geklebt werden. Und … es geht tatsächlich. Auch die obere Plattform (80) bis (83) ist reine Formsache. Alles passt perfekt zusammen …

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… so dass ich nach einer gewissen Trockenzeit das Leuchtfeuer auf den Turm kleben kann. Anschließend noch die Stützen unter die Plattform, etwas rote Farbe und gut ist es. Einzig dieses Durcheinander der Teilenummern zwingt einen schon genau hinzusehen.

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Zuletzt kommt noch das Kuppeldach aus den Bauteilen (89) bis (95) drauf. Bis zu diesem Zeitpunkt waren alle Teile perfekt in der Länge, aber was sich Shipyard bei den zu langen schmalen Streifen (94) gedacht hat, das bleibt wohl deren Geheimnis. Egal, lieber abschneiden als zu kurz.

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Auf die Turmspitze soll eine Kugel aus Modelliermasse gebildet werden. Ich habe stattdessen eine passende Kugel an unserer Pinwand gefunden. Anschließend drei Lagen Farbe drauf und fertig ist das Leuchtfeuer.

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Nun fehlen nur noch ein paar Antennen, aber die kommen erst dran, wenn ich den Sockel für den Leuchtturm fertig habe.

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