Fregatte „Lübeck“ – Bordwände

Zunächst habe ich noch einen Nachtrag zum Hauptdeck. Ich habe mir die Klebekanten der Aufbauwände aus verdreifachtem Karton erstellt, die Schlitze in den Spanten etwas erweitert und aufs Deck geklebt. Nun hat man einen vernünftigen Anschlag für die Aufbauwände.

Klebekanten

Jetzt geht mit den achteren Bordwänden weiter, die wie folgt aussehen…

AchtereBordwaende1

Im Bereich des Schanzdecks sind Öffnungen in der Bordwand, die mit einer Reling versehen werden müssen. Ich habe mich entschieden, dass man diese Reling vor Anbringen der Bordwand hinter die Bordwand klebt. In einem Versuch habe ich getestet, ob ich die Reling auch aussticheln kann. Es geht tatsächlich und ist ausbaufähig.

Reling1 Reling2

Und weil mich das begeistert hat, folgte der nächste Versuch beim Heckspiegel.

Heckspiegel

Es folgen die vorderen Bordwände. Bei diesen ist es genau so wie bei den achteren Bordwandteilen: ich weiß noch nicht, wie und ob sie überhaupt passen. Die Papiervorlage, die ich jeweils vom Spantengerüst abgenommen habe, ist nur eine Näherung.

Die vorderen Bordwandteile habe ich am Übergang zum Deck gerundet, dann den Steven etwas ausgeformt und anschließend beide Teile in meiner üblichen Art (mit „Jabietz“-Naht) vorne zusammengeklebt. Das durfte eine gute Zeit trocknen, in der ich die achteren Bordwände ebenfalls mit runden Deckskanten auf das Spantengerüst geklebt habe. Dazu kommt der Heckspiegel und dann sieht es so aus…

AchtereBordwaende2 AchtereBordwaende3

Ok, die achteren Bordwände passen schon ganz gut. Sie sind am Heck ~ 0,5mm zu lang geraten und im Bereich des Hangars blitzt die Grundplatte ein paar Zehntel durch, was mit etwas quetschen bestimmt zu beseitigen wäre. Ich werde dort die Kurve des Bauteils etwas ändern, dann könnte es beim nächsten Rumpf schon passen. Die Heckklüse ist auch beim Vorbild sehr groß, aber hier doch etwas zu groß wie auch der Betankungskasten an Steuerbordseite.

Die vorderen Bordwandteile werden von vorne auf das Spantengerüst geschoben und Stück für Stück angeklebt. Im Bugbereich passt das auch sehr gut, aber ab Mitte der Bauteile, läuft die Form der Bordwand aus dem Kurs und steht an der Naht zur achteren Bordwand etwa 1,7mm zu hoch. Hier ist extremer Korrekturbedarf.

Bordwaende

Nun wollte ich den Rumpf nicht gleich in die Tonne drücken, sondern habe die vorderen Bordwände am Deck angeklebt und nach unten „weggedrückt“, was sich in den Beulen, die man von der Unterseite des Rumpfes sehr gut sehen kann, deutlich abzeichnet.

Beulen

Die weiteren Erkenntnisse dieses ersten Rumpfes sind,

  • dass sich die Decksrundung, wie ich sie mir ausgedacht habe, wunderbar bauen lässt (es sind später genügend Bordwandteile mit unterschiedlichen Hullnummern zum Üben auf dem Bogen)
  • dass die gewählte Bordwandlänge der vorderen Teile genügend Überstand lässt
  • dass der Bug schon eine richtig gute Linie erahnen lässt (wenn man den kleinen Hubbel noch wegnimmt).

Decksrundung Überstand Bugspitze

Ich habe die Korrekturen bereits eingearbeitet und werde diese beim nächsten Rumpf kontrollieren. Ein zweiter Rumpf ist ohnehin nötig, denn mit dem Bau dieses ersten Rumpfes erfahre ich erst, in welcher Reihenfolge man alles bauen kann/muss und kann danach erst die Teilenummern vergeben. Außerdem brauche ich noch geeignete Bilder für die Bauanleitung.

Die nun folgenden Aufbauten basieren ebenfalls auf diesem Rumpf, denn das Deck wird keine Änderungen mehr erfahren, außer dass vielleicht ein paar Texturen und Markierungen hinzukommen.

3 Kommentare

  1. Fiete

    Moin Andreas,
    macht sich gut, viel Spaß mit der Fortsetzung.
    Beste Grüße
    Fiete

  2. HaJo

    Moin, moin Andreas,
    ich freue mich Dir mitteilen zu können, dass die Dienstzeit der Fregatte LÜBECK (F 214)bis zum Ende des Jahres 2021 verlängert wird – die alte Dame bleibt uns also noch ein paar Jahre erhalten….sie hat es verdient! Du kannst Dir also mit der Neukonstruktion ruhig Zeit lassen…..

    Gruß
    HaJo

    • jabietz

      Moin HaJo
      Vielen Dank für die Info. Ich habe dir ausführlicher in einer Mail geantwortet.
      Lieben Gruß
      Andreas

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