Fregatte „Lübeck“ – Rettungsinseln, Kommunikationsanlagen, Großmast

Leider hat es am Wochenende zeitlich nicht so geklappt, wie ich es mir vorgestellt habe, denn der Großmast ist nicht fertig geworden. Aber die Teile sind alle gezeichnet und auch schon ausgedruckt und die Verdoppelungsflächen sind zum Ausschneiden der Gittermastteile vorbereitet.

Geschafft habe ich aber die Rettungsinseln samt Halterung – na ja, zumindest eine Baugruppe, bestehend aus 9 Bauteilen, davon. Die weiteren 11 Inseln mit Halterungen erspare ich mir an dieser Stelle.

Auf dem „Luftfilterraum“, ich nenne ihn mal so, weil ich nicht weiß, wie der Kasten genau bezeichnet wird, sind die Sockel für den Großmast, zwei SAT-Kommunikationsanlagen und etwas Reling dazu gekommen.

Zu guter Letzt noch ein Großmast-dummy, mit dessen Hilfe ich die Abmessungen überprüft habe. Er passt. Einzig die Halterungen am Schornstein waren falsch. Die würden aber wohl jedes Mal falsch sein, denn die Position ist letztendlich abhängig von der Genauigkeit des Modellbauers. Darum habe ich mir überlegt, dass diese Halterungen nicht mit dem Bau des Schornsteins angeklebt werden, sondern erst, wenn auch der Großmast auf die Sockel geklebt werden soll.

2 Kommentare

  1. Klaus Moeller

    Serfaus Andreas,
    der Prototyp sieht ja bisher recht ordentlich aus. Wenn es nicht zu viel Mühe macht wie wäre es mit einer Orangenschalenabwicklung für die Radome – sieht mE durchaus besser aus als die Kugelschalensegmente.
    Als Nachfolgemodelle schlage ich mal die Typen F124 und F125 vor – wie wärs?
    LG Klaus (SY 190)

  2. jabietz

    Moin Klaus

    Zunächst ein herzliches Willkommen in meinem Blog. Schön, dass auch du den Weg hierher gefunden hast.

    Die Abwicklung solcher Radome ist wohl eine „Glaubensfrage“; wie die Frage nach „Diesel“ oder „Benzin“. Meine ersten Gehversuche mit Radomen in Orangenschalenabwicklung sind nicht gut gelungen, denn entweder sind es Zwiebeltürmchen geworden oder sie sind oben regelrecht eingesackt.
    Um so mehr war ich froh, als ich zum ersten mal bei der „Mellum“ und später beim EGV die Kugelelemente verarbeiten durfte. Mit diesen Teilen kann einfach gar nichts schief gehen, es sei denn, der Konstrukteur hat eine falsche Abwicklung des Radoms erzeugt.

    Und so wird es bei meinen zukünftigen Modellen immer letztere Abwicklung geben. Ich werde es wahrscheinlich aber so machen, dass ich die Farbe der Bauteile auf die Rückseite drucke und die Umrisslinien der Bauteile auf die Vorderseite. Dann muss nach dem Ausschneiden nur rückwärts gebaut werden und man sieht so später keine Schnittlinien.

    Zur 124 oder 125 kann ich nur sagen, dass sich da meines Wissens andere mit beschäftigen. Solch eine Fregatte ist ein Riesenprojekt und setzt viele Bilder (Pläne wären vorhanden) voraus. Ich habe jedoch genügend andere Modellideen, die es mindestens genauso wert sind, dass sie als Kartonmodell konstruiert werden sollten.

    Lieben Gruß
    Andreas

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