Jahr: 2021 (Seite 3 von 4)

Lotsenboote

Die Konstruktion der Lotsenboote vom Typ Alupilot 17M – V2 Germany ist abgeschlossen und der Bogen geht in den Kontrollbau.

Nach letztmaliger Korrektur der Teileliste sind es 182 Bauteile geworden, die sich auf 73mm Modelllänge verteilen. Aus dem Bogen lassen sich wahlweise 2 Modelle aus den sechs Vorbildern „Bülk“, „Holtenau“, „Laboe“, „Schilksee“, „Stein“ und „Travemünde“ bauen. Eine Platine, die ebenfalls die Bauteile von zwei Modellen enthalten wird, ist geplant.

Hier nun die Bilder vom Anleitungsbau der „Laboe“…

Im Konstruktionsbüro geht es nun mit dem Anleitungsbau des Leuchtturms Kiel weiter. Erst wenn dieser auch kontrollgebaut ist und die zugehörigen Platinen alle geliefert wurden, gehen diese beiden Modellbaubögen in den Verkauf. Als geplantes Erscheinungsdatum gebe ich mal vorsichtig „Weihnachten 2021“ an.

Verzögerung bei der Platine zum Schwimmdock

Liebe Modellbauer

Auf Grund der Corona-Situation ist es in der von der Firma Saemann beauftragten Ätzerei wegen geänderter Arbeitsabläufe – es arbeitet weniger Personal gleichzeitig – und wegen der dadurch entstandenen größeren Auslastung zu Lieferverzögerungen gekommen. Das Lieferdatum der Ätzplatine zum Schwimmdock ist somit vollkommen offen.

Weil ich den Kartonmodellbaubogen erst anbieten möchte, wenn auch die Platine bei mir konfektioniert ist, verzögert sich auch das Veröffentlichungsdatum des Bogens.

Ich bitte höflichst um Verständnis, aber in dieser Zeit lassen sich solche Unwegbarkeiten leider nicht vermeiden.

Liebe Grüße aus Travemünde
Andreas Jacobsen

Leuchtturm Kiel mit Lotsenbooten

Nachdem ich nun einige Zeit nicht wusste, was ich kartonbautechnisch einmal für mich bauen könnte, und das auch im vorherigen Beitrag kund getan habe, äußerte sich Dirk Göttsch in einem Kommentar. Von dem Zeitpunkt an wusste ich, was ich machen wollte … den Leuchtturm Kiel mit der Lotsenstation. Als Dirk mich vor ziemlich genau einem Jahr besuchte, um seine Modellbaubogenstellung persönlich abzuholen, hatten wir eine Weile geklönt und kamen dabei auch irgendwann auf den Leuchtturm Kiel.

Diesen Leuchtturm gibt es meines Wissens noch nicht als Kartonmodell. Was liegt da also näher als diesen zu konstruieren. Während der Bildrecherche sind mir auch immer wieder die Lotsenboote aufgefallen. Diese müssen natürlich auch konstruiert werden; wahrscheinlich werde ich sie in einem gesonderten Modellbaubogen anbieten.

Mittlerweile ist meine Machbarkeitsstudie so weit vorangeschritten, dass ich das Modell auf jeden Fall komplett konstruieren werde. Auf den folgenden Bildern ist der aktuelle Stand zu sehen. Es sind nicht alle bereits gezeichneten Teile gebaut und auch nicht alles hat Kantenfärbung bzw. Rückseitendruck bekommen. Außerdem fehlt noch der Leuchtturm selbst sowie ganz viel Geländer und beim Lotsenboot auch noch die Reling, aber ich denke, man kann sehr gut erkennen, wie es mal werden wird.

Eine vorsichtige Zeitplanung gebe ich auch schon bekannt. Die Fertigstellung der Konstruktion mit Bauanleitung und Bogenlayout für den Kontrollbauer ist bis Ende Juni geplant. Danach käme der Kontrollbau dran sowie die Platine … und bums steht Weihnachten vor der Tür, so dass der Bogen mit Platine (hoffentlich) ab Dezember in meinem Shop käuflich erworben werden kann. Eine Preisvorstellung habe ich allerdings noch nicht, weil ich noch nicht weiß, wie viele Bögen es letztendlich werden.

Und nun?

Ich kann mich momentan nicht auf das Konstruieren von Modellen einschießen, weil ich einfach keine Lust dazu finde. Dieselbe Situation hatte ich (eigentlich) nach jeder Fertigstellung eines Modellbaubogens. Zuletzt war das nach der Fertigstellung des Docks, nach der ich mich an der „Gotengo“ versucht habe. Das Modell hatte ja auch Spaß gemacht zu bauen, aber nach diversen ziemlich gut passenden Baugruppen konnte ich mich mit dem Modell immer noch nicht identifizieren. Vielleicht hätte ich mir den Film „U2000 – Tauchfahrt des Grauens“, den ich im permanenten Schnelldurchlauf gesehen habe, nicht ansehen sollen.

Es ist einfach nicht mein Genre, weswegen ich den Bau wohl abbrechen werde. Zunächst liegt jedenfalls alles zur „Gotengo“ in einem Karton verstaut auf dem Dachboden.

Letztes Wochenende ist mein im Februar 2022 erscheinendes Jubiläumsmodell vom Kontrollbauer zurückgekommen und die Platine könnte beauftragt werden. Bis vor ein paar Tagen habe ich an der Konstruktion der Schnellboote 142 und 142mod gearbeitet. Der Rumpf ist fertig, aber für die Fortsetzung mit den Aufbauten genügt mein Spaß an der Konstruktion momentan leider nicht. Also muss zum Ablenken wieder ein Modell her, was ich für mich bauen kann. Aber was? Architektur vielleicht? Angefixt von einem Beitrag im Fernsehen über den Mont-Saint-Michel hätte ich mich gerne am Modell von L’Instant Durable versucht, aber die Grundplatte von fast 60cm x 50cm ist definitiv zu groß.

Nein, die Grundfläche der mich interessierenden Architektur-Modelle passt nicht in das mir zur Verfügung stehende Raumangebot.

Ich könnte mich auch mal an einer Lokomotive probieren. Da gäbe es schon den einen oder anderen wirklich tollen Kartonmodellbaubogen in 1:25, der mich auch von der Detaillierung her interessieren würde – und es wäre mal eine Abwechslung zu den vielen Schiffen, die ich fast ausschließlich gebaut habe. Ich schiele nämlich immer wieder Richtung Eisenbahn (dazu passt eine Spinnerei mit einer vor langer Zeit einmal geplanten Hafenbahn in Spur Z und passenden Papierschiffen), auch wenn ich mir eine elektrische Eisenbahn nie leisten könnte. Ich hätte aber etwas Bammel vor meiner ersten Lok.

Ich könnte jedoch auch eine „Poseidon“ oder „Neuwerk“ mit Ätzteilen für eventuelle Ausstellungen in meinem Portfolio gebrauchen, kann aber derzeit keine Schiffe mehr sehen. Ach, ich bin so unschlüssig. Na, „schaun mer mal, dann sehn mer schon“ wo meine Entscheidungsreise am Wochenende hingeht…

Schwimmdock mit Zollkreuzer

Auf Grund einer Anfrage in den Kommentaren, ob und wenn ja, wie der Zollkreuzer „Helgoland“ oder „Borkum“ in das neue KvJ-Dock passt, möchte ich an dieser Stelle antworten.

Der Zollkreuzer sollte gut in das Dock passen. Seitlich sind etwa 12mm Platz zu den Seitenkästen, das entspricht beim Vorbild ungefähr 3m. Auf dem folgenden Bild sind die Abmessungen gut zu erkennen.

Schwimmdock mit Zollkreuzer

Nun zu den Kielpallen: Da von diesen im wahren Leben immer nur so viele auf dem Dockboden installiert werden, wie man auch für das zu dockende Schiff benötigt, könnte man sich beispielsweise für meine „Bugsier“-Schlepper auf 25 Pallen der insgesamt 81 vorhandenen Kielpallen beschränken. Da die Klebemarkierungen auf dem Ponton keine weißen Flächen aufweisen, ist das Weglassen auch kein Problem.
Beim Zollkreuzer müssten die Kielpallen natürlich zweireihig in einem Abstand von knapp 60mm angeordnet werden. Dabei könnten an einigen Stellen die Mannlochdeckel des Pontons ein wenig im Weg sein. Wenn der Modellbauer an diesen Stellen beiderseits jeweils eine Pallung weglässt, was auch bei den Vorbildern immer wieder mal zu sehen ist, dann sollte die Anzahl der Kielpallen im Bogen auch für den Zollkreuzer ausreichen. Hierbei ist auf jeden Fall etwas Improvisation gefragt, die ich einem Modellbauer, der das Dock baut, aber durchaus zutraue.

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