Kategorie: Konstruktion „KÖF II“ (Seite 2 von 5)

KÖF II – Rückwand, Dach, Druckluftbehälter, Handgriffe

Die Bauteile für die Rückwand und dem Dach des Führerstands sehen wie folgt aus…

Nun habe ich im Eifer der Bastelei tatsächlich keine Fotos von der Innenseite der Rückwand gemacht, weil ich schon das Dach aufgesetzt hatte. Das wirkt sich leider auch auf die Bauanleitung aus. Vor den Gesamtansichten folgen also weitere Anbauteile.

Direkt vor der Frontwand des Führerstands wird die Baugruppe 23 des Druckluftbehälters auf die Motorhaube gesetzt. Die Baugruppe 24 bildet den Tankstutzen, der durch die Vorderwand gesteckt wird. 25 ist für die Motorzuluft und 26 bis 26d sind diverse Handgriffe.

Nach Anbau der Baugruppen sieht mein Modell so aus…

 

Ganz wunderbar kann man den Bedienstand durch die seitlichen Öffnungen der KÖF erkennen.

KÖF II – Druckluftschieber

Die Bedeutung des Vorbilds dieser Baugruppe ist mir nicht vollständig klar, aber sie dürfte für die Druckluft der Bremsen, die Druckluft für das Signalhorn auf dem Dach und auch für die Druckluftversorgung der Bremsen der Anhänger zu tun haben.

KÖF II – Seitenwände

Die linke Seitenwand wird aus den folgenden Bauteilen hergestellt…

Beim rückseitigen Zusammenkleben von 16 und 16a sollte man gleich, nach Prüfung der Deckungsgleichheit, die Rundung am unteren Ende der Bauteile gemäß der Rundung der Frontwand des Führerstands herstellen.

Weitere Anbauteile vervollständigen die Seitenwand.

Die rechte Seitenwand ist analog zur linken Seite zu fertigen. Wenn beide Seitenteile angebaut sind, kann es so wie bei meinem Modell aussehen…

KÖF II – Bedienstand mit Dieseltank

Der Bedienstand innerhalb des Führerstandshauses besteht aus 30 Bauteilen …

…und ist ohne besondere Schwierigkeiten zu bauen.

Eine Besonderheit der KÖF ist allerdings der im Führerstand untergebrachte Dieseltank, der über einen Stutzen – kommt später –  von außen betankt werden kann.

KÖF II – Führerstandsfrontwand und Motorhaube

So, nun wird es deutlich spannender, geht es doch um die Frontwand des Führerstandes (Baugruppe 12) und um die Motorhaube (Baugruppe 13).

Die Innen- und Außenseite der Frontwand ist auf 160g-Papier jeweils zu verdoppeln und mit Anbauteilen zu versehen. Vor dem rückseitigen Zusammenkleben, sollte noch durchsichtige Folie als Fensterscheiben dazwischen geklebt werden. Danach wird die Frontwand auf den Rahmen gesteckt und verklebt, wobei auf rechtwinklige Ausrichtung zu achten ist.

Auch hier habe ich bei der Erstellung der Fotos mehr auf den Wert für die Bauanleitung geachtet und deswegen die Zwischenstände nicht abgelichtet. Auch das Spantengerüst für die Motorhaube ist bereits mit dem Rahmen verklebt.

Vielleicht ist es dem einen oder anderen bereits aufgefallen, dass ich für meinen Verlag eine neue Bauteilkennzeichnung eingeführt habe: Die grüne Nummer im Sechseck ist ja schon von den Zusatzplatinen her bekannt. Nun bekommt diese Nummer noch einen Index; ebenfalls grün.

Diese Bauteile sind grundsätzlich auf entsprechend dicken Karton zu kleben und auszuschneiden. Die Angabe im Index entspricht der zu verwendenden Kartonstärke in Millimeter. Das Kartonteil wäre auch als Lasercut-Teil einer gesondert zu bestellenden Platine erhältlich.

Hier die zusammengebaute Baugruppe der Motorhaube…

Ob der Anbau der Handgriffe zu diesem Zeitpunkt sinnvoll ist? Nun, beim Weiterbau wird sich zeigen, ob ich sie durchs Handling abbreche oder ob es gutgeht. Die Bauteile 13s bis 13u sind übrigens der Deckel für den Sandkasten.

An dieser Stelle folgt der Hinweis auf eine weitere Neuerung in der Bauteilbezeichnung:

Die oben gezeigten Bauteile haben eine blaue Nummer im Kreis oder Oval sowie einen blauen Index. Diese Bauteile können alternativ auch aus Draht oder Kunststoff hergestellt werden. Der Durchmesser des Materials wird durch den Index in Millimetern angezeigt. Selbstverständlich sind die Alternativteile farblich anzupassen. Prinzipiell entspricht das den bekannten (bei manchem auch unbeliebten) Schablonen der osteuropäischen Modellbaubogen, die dort meistens in der Bauanleitung auftauchen.

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