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    Fregatte Klasse 122 – Ätzteile

    Publiziert in der Kategorie: Konstruktion Fregatte "Lübeck" | 9 Kommentare
    (8 Bewertung(en), durchschnittlich: 5,00 von 5)
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    Ich habe in den letzten Tagen alle relevanten Bauteile für eine Ätzteil-Platine zusammen gesammelt und aus ökonomischen Gründen zunächst auf zwei Platinen verteilt; in eine mit den wichtigen Bauteilen (Reling, Niedergänge, Leitern, Grätings usw.) und eine mit nicht ganz so wichtigen Bauteilen (Gittermast, Sockel der Radome, Rahen, Ankerkette usw.). Die Platinen hätten unabhängig voneinander bestellt werden können.

    Und hier kam der Kontrollbauer meines Vertrauens ins Spiel, der gleich meinte, die zweite Platine wäre unnötig und enthielte Bauteile, die er auf jeden Fall aus dem Bogen verwenden würde. Somit sind von der zweiten Platine nur noch die Rettungsinselhalter und ein Gitter in die Platine gekommen. Genau so stelle ich mir als Konstrukteur, und auch der Kontrollbauer, eine topp Zusammenarbeit vor, in der man Dinge bespricht, notfalls auch ausdisktuiert und gemeinsam eine Lösung findet. An dieser Stelle möchte ich Fiete einmal mein großes Lob zukommen lassen und einfach nur „Danke“ sagen.

    Insgesamt sind es 150 Teile geworden, die in einer Platine der Größe 187,5 mm x 137,5 mm untergekommen sind.

    So wird die Platine höchstwahrscheinlich aussehen…

    Ätzteile Fregatte Klasse 122

    Beim Preis der Platine möchte ich mich noch nicht festlegen und muss die Produktionskosten abwarten. Ich darf aber sagen, dass er sicherlich unter 30 EUR liegen wird. Und wenn ich schon bei den Preisen bin, dann wird der Bogen wohl bei 35 EUR liegen und nicht, wie zuletzt angedeutet, bei 40 EUR.

     

    9 Kommentare zum Thema Fregatte Klasse 122 – Ätzteile

    1. Hallo,
      Ich bin mir ganz sicher, dass Fiete tatsächlich die zweite Ätzplatine nicht benötigt, da er ein Kartonmodellbaugenie ist. Aber nicht alle sind so begabt, möchten aber trotzdem ein authentisches und gut gebautes Modell zustande bringen – und da ist ein umfangreicher Ätzsatz sehr nützlich und willkommen. Die Idee, zwei Ätzsätze anzubieten, finde ich sehr gut, und ich glaube, ich bin da nicht der Einzige.
      Viele Grüße Dieter Müller

      1. Moin Herr Müller

        Anfangs fand ich die Idee der zwei Platinen auch klasse. Beim Zusammensammeln und bei der Anordnung und Verteilung der Bauteile auf die Platinen bekam ich schon die ersten Bedenken, denn die Größen der Platinen sind nicht beliebig, wenn man das Geld nicht aus dem Fenster werfen möchte. Da bedarf es schon einer ökonomischen Aufteilung und natürlich einer bestimmten Stückzahl, um auch bezahlbare Preise machen zu können. Außerdem bin ich bei den Preisen zusätzlich noch vom Hersteller der Platinen abhängig.

        Ja, sicherlich ist Fiete ein Modellbaugenie und benötigt das eine oder andere Bauteil nicht als Ätzteil. So bestimmt auch nicht den Gittermast und die Sockel und Stengen der anderen Sensoren. Aber es geht in diesem Fall wirklich auch ohne Ätzteile, das hat mir mein Anleitungsbau gezeigt. Genauso wie ich früher gesagt habe, man kann doch keine Reling aussticheln! Doch, das geht!

        Und nun kommt meine eigentliche Rechtfertigung, weswegen es eine zweite Platine nicht geschafft hat. Mich persönlich hat es bei den gekauften Zusatzplatinen immer geärgert, wenn da Teile drauf waren (egal, ob lasergeschnitten, ob aus Neusilber oder Messing), die ich ohnehin nicht nutzen würde; warum also diese Teile bezahlen? (So ergeht es wohl auch Fiete)
        Nun habe ich es selbst in der Hand und werde nur diejenigen Bauteile aus Fremdmaterial anbieten, die filigran sind und das sind nun mal Relings, Leitern, Niedergänge und Grätings – und genau diese Bauteile zuzüglich der Scheibenwischer und Schleuderscheiben sind auf der Platine vorgesehen.

        Ich hoffe, ich konnte nicht nur Ihnen, lieber Herr Müller, meine Einstellung erläutern.

        Beste Grüße
        Jabietz

        1. Hallo,
          Hatte mir schon gedacht, dass ökonomische Gründe dafür sprechen. Ich bin der Meinung, dass niemand gezwungen wird, alle Teile einer Platine auch wirklich zu verwenden. Und schließlich und letzlich entscheidet der Käufer, ob er viel oder wenig mag. Deshalb ist auch die Diskussion darüber, ob zuviel z.B. auf einer Laser-Cut-Platine sich befindet, ziemlich überflüssig.
          Nachdem ich jahrzehntelang mit allen möglichen Materialien herumgedocktert hatte, L. Strüver von den (suboptimale ) Fadenrelings überzeugt hatte (deshalb gab es eine zeitlang chirurgisches Fadenmaterial im Angebot), war ich unendlich dankbar über Ätzplatinen und Lasercuts. Und deshalb finde ich jede Reduktion widersinnig.
          So long, Dieter Müller

      2. Moin zusammen,
        der Bezeichnung „Modellbaugenie“ mal ganz entschieden widersprechen! Da gibt es andere, auf die das viel eher zutrifft…
        Beste Grüße
        Fiete

        1. Der Anfang des Satzes „ich möchte“ fehlt natürlich. So viel zu „Genie“… 😉

        2. Moin Fiete

          Ja, da könnte man drüber nachdenken, aber wenn man sieht, was du (nicht nur) aus dem fehlerbehafteten Bogen der „TS Hamburg“ machst, dann erübrigt sich das allerdings. 🙂

          Liebe Grüße von der Trave an die Elbe
          Andreas

          1. Also wäre „geduldig“ das zutreffende Wort…

        3. Hallo Fiete,
          Doch, doch! Aber eins ist richtig: es gibt noch mehr von diesen Genies (siehe Bremerhaven 2017).
          Dieter

          1. Nö, siehe oben 😉

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