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    Schnellboot Klasse 143A

    Publiziert in der Kategorie: Konstruktion Schnellboot 143A | Kommentieren?
    (11 Bewertung(en), durchschnittlich: 5,00 von 5)
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    Der erste „Meilenstein“ beim Anleitungsbau ist erreicht und die ersten 94 Bauteile im Rumpf und den Aufbauten sind verbaut.

    Schnellboot 143A Schnellboot 143A

    Konstruktion des Schnellboots Klasse 143A abgeschlossen

    Publiziert in der Kategorie: Konstruktion Schnellboot 143A | 5 Kommentare
    (11 Bewertung(en), durchschnittlich: 5,00 von 5)
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    Wenn ich mich in den letzten Wochen etwas rar gemacht habe, dann lag das daran, dass ich an der Konstruktion des Schnellboots der Klasse 143A gearbeitet habe. Diese Konstruktion ist nun abgeschlossen. Während der Konstruktion habe ich zwei Rümpfe gebaut. Um Tinte zu sparen, habe ich dem ersten Rumpf sehr wenig Grau spendiert, deshalb ist er auch etwas farblos. Darauf aufbauend und mit einigen Korrekturen ist der zweite Rumpf entstanden. Er hat dann die richtige Farbe abbekommen.

    Schnellboot 143 Schnellboot 143

    Wie unschwer zu erkennen ist, fehlt bei beiden Rümpfen die Bewaffnung. Nun … hier genügte mir der Bau der jeweiligen Sockel, denn der Rest ist schon auf der Fregatte Klasse 122 oder den Schnellbooten der Klasse 148 gebaut worden. Naja, und auf Kantenfärbung habe ich bei den beiden konstruktionsbegleitenden Modellen größtenteils ebenso verzichtet wie auf die Ausstattung mit (Stab)Antennen.

    Schon während des Konstruktionsbaus habe ich den Baugruppen Nummern vergeben, so dass nach der Konstruktion das Bogenlayout dran war. Da ist es jedes mal spannend, wie man mit dem Platz hinkommt, ohne dass es gequetscht wirkt oder zu viel freier Platz verschenkt wird. Insgesamt werden es vier Bögen der Grammatur 160g/m² sowie ein Streifen 120g/m². Momentan sind es laut Teileliste 778 Bauteile, aber das ist noch nicht verifiziert. Der KvJ-übliche farbige Rückseitendruck ist obligatorisch.

    Schnellboot 143 Schnellboot 143

    Nun ist es ja so, dass es insgesamt zehn Boote dieses Typs gab und alle hatten eine andere Hullnummer und Namensschilder. Hier bin ich noch nicht sicher, wie ich diese individuellen Teile anbieten soll. Ein zusätzlicher Bogen mit den übrigen neun Aufbauten, Heckspiegeln und Namensschilder würde nahezu komplett ungenutzt bleiben.
    Ich könnte mir vorstellen, dass der Kunde in meinem Online-Shop „sein Modell“ aus einer Liste auswählen muss, so wie ich es auch bei der Fregatte realisiert habe. Der Bogen mit den individuellen Teilen wird dann on-demand gedruckt. So entstehen dem Käufer keine unnötigen Kosten für einen Bogen, der so gut wie gar nicht gebraucht wird – und für mich ist es keine unnötige Farbverschwendung.

    Wie geht es nun weiter? Ich starte höchstwahrscheinlich morgen mit dem Bau des Anleitungsmodells. Während das Baus mache ich Fotos. Das abgelichtete Objekt wird mit einer Photo-Software freigestellt, damit kein Hintergrund zu sehen ist, dann etwas aufgehübscht und auf die Anleitungsseite gebracht. Dort werden dann die Teilenummern sowie etwas begleitender Text hinzugefügt.

    OK, das sollte es erstmal gewesen sein. Hier geht es weiter, wenn es vom Anleitungsbau ein paar „Meilensteine“ zu zeigen gibt. Zu Weihnachten geht der Bogen mit der fertigen Bauanleitung zum Kontrollbauer. Der Verkaufsstart der Schnellboote samt Zubehörplatine ist spätestens für Anfang Mai 2020 zum Modellbautreffen in Mannheim geplant.

    Beginn der Konstruktion der „Neuwerk“

    Publiziert in der Kategorie: Konstruktion GS "Neuwerk" | Kommentieren?
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    Vor einigen Wochen habe ich mit der Machbarkeitsstudie zur Konstruktion des Kartonmodells vom Gewässerschutzschiff „Neuwerk“ begonnen. Aktuell ist der Rumpf fertig und auch die Aufbauten sind bis unter den Mast konstruiert. Auf der Brücke würde es zwar eine Einrichtung geben, aber das Brückendach wird verlagsseitig bei diesem Modell nicht abnehmbar sein – aber es wäre durchaus möglich.

    Die Länge des Modell beträgt etwa 31 cm, die Breite liegt bei 7,2 cm und die Höhe dürfte 14 cm erreichen.

    Ein kleines Problem stellte zwischendurch das Winchdeck dar, denn die Unterkonstruktion muss mit seinen Streben und dem gasdichtem Containerlagerraum zuerst unter das Deck geklebt werden. Erst anschließend kann die gesamte Baugruppe samt Reling und Kransockel auf das Hauptdeck gesetzt werden.

    Die beiden folgenden Bilder zeigen mein erstes „Handmodell“, auf dem noch viele Ungenauigkeiten zu finden sind, weil ich an diversen Stellen die eine oder andere Kartonstärke nicht berücksichtigt habe oder ich nach dem Bau einer Baugruppe eine sinnvollere Baureihenfolge wählen würde. Außerdem sind die vorderen Aufbauten wie auch das Winchdeck noch nicht mit dem Rumpf verklebt.

    GS "Neuwerk" GS "Neuwerk"

    Insgesamt bin ich nun an einem Punkt angekommen, an dem es nicht wirklich weitergeht, weil mir Detailaufnahmen fehlen. Die vorhandenen Pläne sind leider oft auch nur eine Näherung und haben mit dem Vorbild längst nicht mehr viel gemein. Dazu muss ich auch leider erwähnen, dass der mir vorliegende Download-Plan aus der Zeitschrift Modellwerft 12/2018 (eigentlich) eine Frechheit für den Modellbauer ist, denn da stimmt außer dem Namen so gut wie gar nichts; nicht einmal die Anzahl der Fenster!

    Wie auch immer, ich habe am 1.Oktober einen Besichtigungstermin auf der „Neuwerk“ und dann wird die Speicherkarte meiner Digitalkamera glühen. Ab jetzt wird die Konstruktion des Schnellbootes der Klasse 143A fortgesetzt. Wenn dann der Kontrollbauer im Winter seine Arbeit an der „S-Pütz“ aufnimmt, geht es hier mit der Konstruktion und dem Baubeginn des konstruktionsbegleitenden Modells weiter.

    „Pjotr Weliki“ – Vordere Aufbauten … und endgültiger Bauabbruch

    Publiziert in der Kategorie: "Pjotr Weliki" | 4 Kommentare
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    Die ersten Aufbauten, die zu erstellen sind, sind diejenigen vor der Brücke. Auf den folgenden Bildern ist der Bereich gelb eingekreist.

    "Pjotr Weliki" "Pjotr Weliki"

    Sie betreffen die Spanten (N65) bis (N75). Dazu verdoppelnde Deck (N73) hatte ich noch nicht verarbeitet und deswegen lange suchen müssen. Hier die Spanten sowie die Aufbauwände und deren Anbauteile.

    Pjotr Weliki 0435 Pjotr Weliki 0436

    Die ersten drei Anbauwände sind mit Anbauteilen versorgt, bzw. weitere Anbauteile sind vorbereitet und werden erst nach dem Ankleben der Wände auf das Spantengerüst aufgesetzt.

    Pjotr Weliki 0437

    Beim Anbau dieser Wände folgt der nächste Ärger … die oberen Kanten sollen gerundet werden, aber das passt bei mir nicht wirklich gut am Deck; außerdem entsteht in der einen Ecke jeweils eine Lücke, weil der Konstrukteur eindeutig falsch gezeichnet hat.

    Voller neuer Motivation bin ich letzte Woche angetreten, um an dem Raketenkreuzer weiter zu machen. Ich habe mich wieder in das Modell und die Denke des Konstrukteur eingearbeitet, aber ich breche den Bau an dieser Stelle nach 112 Bastelstunden und 2741 gebauten Teilen endgültig ab. Bauberichte anderer Modellbauer, die das Modell zwar „irgendwie“ zusammengeklebt haben, bestätigen mich, denn es geht insgesamt so fehlerhaft weiter. Bis hierher hatte ich ja auch schon mächtig Probleme gehabt, um das Modell überhaupt so weit zu bekommen. Mein Anspruch an Kartonmodellbau ist definitiv ein anderer … dazu gehört nicht dieser Modellbaubogen. Ich bin beim Basteln wahrlich ein geduldiger Mensch, aber die Bauteile müssen passen und nicht erst mit Papiermatsche passend gemacht werden. Ich möchte auch nicht erst eine ganze Weile recherchieren, wie die Teile, nachdem man sie denn endlich auf den Bögen gefunden hat, zusammengebaut werden müssen. Das muss alles eindeutig sein und auch relativ schnell aus der Bauanleitung oder auch nur aus den Bauteilen erkennbar werden. Irgendwie habe ich hier an der „Pjotr Weliki“ gerade ein Déjà-vu mit der „Cap San Diego“ in 1:250 von Dom Bumagi – deshalb ist auch hier jetzt Schluss. Ich gehöre mit dem mir seit vielen Jahren, ach, es sind bereits mehr als drei Jahrzehnte, angedichteten Perfektionismus scheinbar nicht zur Zielgruppe osteuropäischer Modellbaubögen.

    Mein Fazit zum Modellbaubogen des „Pjotr Weliki“ bis hierhin: der Karton ist gewöhnungsbedürftig, weil er sich auf Grund der Stärke nicht gut formen lässt. Der Druck ist teilweise außerhalb der Bauteile gerutscht. Zur Bauanleitung fällt mir nicht viel ein; sie ist eben nur eine Empfehlung. Der gesamte Bogen ist etwas für Modellbauer, die sehr viel improvisieren können und vor allen Dingen das auch so wollen. Von meiner Seite gibt es absolut keine Kaufempfehlung, denn für 200 EUR incl. Platinen erwarte ich deutlich mehr als diesen nicht kontrollgebauten Bogen. Wahrscheinlich hat nicht einmal der Konstrukteur sein Modell nach Konstruktionsende gebaut, denn dann hätten ihm diese vielen Fehler auffallen müssen.

    Sollte sich ein Interessent für dieses begonnene Modell finden, dann bitte eine Mail an mich, ansonsten wird in ein paar Wochen alles der Altpapierverwertung zugeführt.

     

    „Pjotr Weliki“ – Kombinierte Waffenanlage „Kashtan“

    Publiziert in der Kategorie: "Pjotr Weliki" | Kommentieren?
    (11 Bewertung(en), durchschnittlich: 4,36 von 5)
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    Laaaaaange ist es her, dass ich hier am Kreuzer zuletzt gebaut habe. Da ich mit meinen Konstruktionen momentan nicht weiterkomme und zwei Besuchstermine jeweils an Bord abwarten muss und eine dritte Konstruktion nicht beginnen möchte, habe ich mir gedacht, ich schaffe hier beim Kreuzer mal wieder eine Baugruppe. Es betrifft ….

    … die kombinierte Waffenanlage „Kashtan“ (NATO-Codename SA-N-11 Grison). Es ist ein Nahverteidigungssystem, welches in den 1980er Jahren entwickelt wurde.

    Kortik

    Das Kortik-System nimmt eine Sonderstellung unter den Nahbereichsverteidigungssystemen ein, da es eine Kombination aus Abfangraketen und Gatling-Kanonen darstellt, die in einem Turm vereint sind. Es soll Schutz vor Seezielflugkörpern, Anti-Radar-Raketen und präzisionsgelenkter Munition bieten. Zudem kann das System gegen Flugzeuge und kleinere Bodenziele, wie Angriffsboote, eingesetzt werden.

    Weitere Information sowie technische Daten sind bei Wikipedia zu finden. Auf Youtube ist hier ein spannender Film über das System und dessen Funktion zu finden.

    Der Modellbaubogen realisiert dieses Waffensystem aus 56 Bauteilen.

    Pjotr Weiliki 0426

    Der Bau gestaltet sich zunächst recht einfach. Das Waffensystem kann bespielbar, also drehbar gebaut werden, was ich aber nicht machen werde. Einzig die Bauteile (80h) sehen etwas anders aus als in dem Bild zur Bauanleitung. Hier die 80er Baugruppen…

    Pjotr Weiliki 0427

    Die Baugruppe (81) startet mit dem Radargehäuse (81a). Nach dem Rillen, Falten und Verkleben bleibt eine Fläche offen. Das kann so nicht gedacht sein und deshalb habe ich die Fläche mit Restkarton geschlossen. Des Weiteren fehlen die Markierungen für die Halter (81b) der Antennenstrahler. Das ist schon einigermaßen blöd, weil man sich zeitlich mehr Gedanken über das Zusammensetzen der Bauteile machen muss wie die Bastelei selbst dauert. Auf den Empfangsspiegel (81c) habe ich die Empfangseinheit (81d) mit kurzen WonderWire-Drahtstücken befestigt.

    Pjotr Weiliki 0428

    Weiter geht es mit der optischen Zielerfassungseinheit (81e,f,g) und dem zweiten Antennenstrahler (81h – k), bei dem ich mir die fitzelige Empfangseinheit erspare und den Abschussrohren, für die es fast eine Bastelstunde gebraucht hat. Bei letzten Teilen kann man sich durchaus fragen, ob man diese auch aus Polystyrolrundstäben hätte bauen können.

    Noch einen Satz zu den kleinen Gehäusen (81h), welche aus drei Teilen bestehen: wenn der Verbindungsstreifen geknickt wird, stellt man sehr schnell fest, dass die Seitenteile überhaupt nicht dazu passen; es sei denn, man lässt eine Öffnung. Diese Öffnung ist jedoch falsch und kann mit grauem Restkarton geschlossen werden.

    Pjotr Weiliki 0429

    Nun sollen die Rohre (81n) „irgendwie“ mit (81o) und (81p) auf (81l) geklebt werden. Hier einmal das Anleitungsbild dazu…

    Pjotr Weiliki 0430

    Aber … entweder sind die Rohre zu dick oder die Streben zu kurz. Außerdem sind keinerlei Markierungen auf irgendwelchen Bauteilen für die jeweilige Position. Wie weit müssen denn die Rohre eigentlich vorne überstehen? Die Anleitung gibt auch dazu keine vernünftige Antwort. Also werde ich alles nach Gutdünken zusammensetzen. Für einen Modellbaubogen, der samt Zubehör 200 EUR gekostet hat, ist das ein Armutszeugnis – und meinerseits keine Kaufempfehlung, aber da wiederhole ich mich wahrscheinlich. Wenn ich nicht schon so viel Zeit investiert hätte, dann … warten wir mal ab.

    Hier nun nach fast sechs Stunden Bastelei an 3 Tagen die beiden fertigen Waffeneinheiten. Die Baugruppen mit den Rohren passen nur bedingt an ihre Position und die Baugruppe (80i) mit der Stange (pr23) hat überhaupt keine sinnvolle Anbauposition. Wie gesagt, ich habe es jetzt alles irgendwie zusammengeklebt, was für mich absolut unbefriedigend ist.

    Pjotr Weiliki 0431 Pjotr Weiliki 0432

    Und so sehen die Starter an Bord des Kreuzers aus…

    Pjotr Weiliki 0433

    Und so sieht der Kreuzer aktuell aus. Die Aufbauten sind nur lose auf das Deck gestellt und auch untereinander noch nicht verklebt.

    Pjotr Weiliki 0434