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    Konstruktion eines Schubleichters beendet

    Publiziert in der Kategorie: Konstruktion Schubboot "Thyssen II" | 5 Kommentare
    (14 Bewertung(en), durchschnittlich: 5,00 von 5)
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    6 Wochen nach dem Schubboot „THYSSEN II“ ist nun auch der zugehörige Leichter fertig geworden. Der Leichter ist ein Europa-Leichter Typ IIa. Das gemeine Vorbild hat die Abmessungen 76,50m Länge und 11,40m Breite. Mein Modell hat jedoch kein direktes Vorbild, denn ich habe aus vielen Fotos aus dem Internet meinen KvJ-Leichter gezeichnet und die Farben an das Schubboot angepasst.

    Auf dem Vorschiff sind zwischen den beiden Koppelwinden und hinter dem Wellenbrecher eine Ankerwinde, zwei Luken und der Signalmast untergebracht, während sich auf dem Achterschiff hinter den beiden Luken und Koppelwinden nur noch die beiden Schubschultern befinden. Poller sind auf dem Deck rundherum in unterschiedlichen Größen verteilt. Die Kohlepyramiden in der Lademulde haben unterschiedliche Höhen und können nach eigenem Gutdünken eingesetzt werden.

    Auf den beiden nächsten Fotos ist der gesamte Schubverband zu sehen, wie er später aus dem Bogen gebaut werden kann.

    Hier noch ein Foto mit allen während der Konstruktion gebauten Exemplaren. Die beiden Weißmodell sind meine sogenannten Machbarkeitsstudien, während die unfertigen Modelle im oberen Teil des Bildes meine konstruktionsbegleitenden Bauten sind.

    Obligatorisch ist bei mir schon als Abschluss eines fertig konstruierten Modellbaubogens die Taufe mit „Linie fra Norge“…

    Nun geht es mit der Kontrolle von Bogen, Bauanleitung und Teileliste weiter. Anschließend bekommt ein Kontrollbauer meines Vertrauens einen kompletten Bogen für den Kontrollbau. Nun hat mir Andreas allerdings schon wenig Zeit signalisiert, so dass der Kontrollbau wohl erst im September abgeschlossen sein könnte. Danach kommt noch die Produktion der Ätzplatine. Das alles bedeutet, dass der Verkauf leider erst frühestens im November starten kann. Aber ich glaube, jeder Kartonmodellbauer hat noch genügend Modelle in der Schublade liegen, ansonsten darf ich auf meine anderen erhältlichen Modelle verweisen.

     

    „Pjotr Weliki“ – Schornsteinpodeste

    Publiziert in der Kategorie: "Pjotr Weliki" | Kommentieren?
    (7 Bewertung(en), durchschnittlich: 5,00 von 5)
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    Der nächste Teil des Bauberichtes beschäftigt sich mit den ersten Podesten, die seitlich am Schornstein angebracht werden und auf denen Sensoren untergebracht sind. Hier zunächst wieder die Bauteile:

    Pjotr Weliki 0413

    Im Verlauf kommen noch ein paar Ätzteile dazu. Beim Anbau der Stützen (216), bei denen ich die Erleichterungslöcher ausgestichelt habe, unter das Deck (215a) musste ich bis auf (215b) und (216e) sowie (217e) alle Querstreben anpassen. Und weil ich ohne Deckskante nicht zufrieden war, habe ich auch hier wieder einen Kartonstreifen spendiert. Auf dem Finger sind übrigens die MP-503 «Kantata-M» ESM Radar Systeme, wie sie auf jeder Seite vorkommen.

    Pjotr Weliki 0414 Pjotr Weliki 0415

    Nun wird es filigran, denn die kleinen Podeste werden nur mit den Relingstückchen (pr95) und (pr96) unter das große Podest geklebt. Wie ich das nun geschafft habe, kann ich gar nicht richtig sagen, aber hier ist das Ergebnis…

    Pjotr Weliki 0416 Pjotr Weliki 0417

    Danach habe ich mich entschieden die ESM-Geräte auf die Podeste zu kleben und anschließend die Podeste am Schornstein zu befestigen. Abschließend die Reling oben drauf und ein paar Leitern anbringen. Anschließend habe ich noch das kleine Podest 222 mit einem Relingstück (pr99 ist nicht im Ätzsatz!) sowie zwei lange Leitern angebaut und nach knapp 6 1/2 Stunden sind die ersten beiden Podeste aus zusammen 127 Bauteilen fertig.

    Pjotr Weliki 0418 Pjotr Weliki 0419 Pjotr Weliki 0420 Pjotr Weliki 0421 Pjotr Weliki 0422 Pjotr Weliki 0423 Pjotr Weliki 0424 Pjotr Weliki 0425

    Insgesamt ist der Bau der Podeste ziemlich frickelig und man muss sich die Arbeitsschritte sehr genau überlegen, um sich nicht den weiteren Weg zu verbauen. Dazu kommt, dass die Relingteile sehr filigran sind und ein versehentliches Anstoßen mit der Pinzette oder dem Pinsel nicht gut verkraften.

    Auf Konstruktionsfehler der unteren Relings gehe ich nicht mehr ein, mit solchen Dingen muss man bei diesem Bogen einfach leben. Gleiches gilt für die nahezu unbrauchbare Anleitung, weswegen ich meinen Bau hier aus ausführlicher und mit mehr Fotos als üblich zeige.

     

    „Pjotr Weliki“ – Schornstein (Turmmast)

    Publiziert in der Kategorie: "Pjotr Weliki" | Kommentieren?
    (7 Bewertung(en), durchschnittlich: 5,00 von 5)
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    Dieser markante Turmmast mit dem oben drauf befindlichen riesigen Radargerät vom Typ „MR-800 Voskhod“ (Top Pair), einem 3D-Langstrecken-Suchradar, macht die Silhouette des Schiffes aus.

    Silhouette

    Die Bauanleitung ist für eine Anleitung ziemlich gruselig und ich habe schon einen halben Tag damit verbracht, sie irgendwie zu lesen.

    Grundsätzlich scheinen die Bauteile bei der Nummer (203) zu beginnen. Die Seitenteile heißen jedoch (151L+R) und sind richtig groß, weil auch noch Aufbauwände der beiden unteren Etagen und des Brückenkomplexes dran hängen. Wahnsinn, wer baut das so an? Ich nicht! Darum habe ich mir mindestens eine Dreiteilung überlegt, wahrscheinlicher sind jedoch vier Teile, aber das entscheidet sich später. Hier ein Foto beider Bauteile, die übrigens nicht in der Bauanleitung auftauchen, und wie ich sie trennen werde.

    Die blaue Linie – hier mit 1 beschriftet – trennt die Seitenwand der Schornsteine ab. Die violette Linie – 2 – trennt die Brückenaufbauten ab. Und die grüne Linie teilt noch einmal die Aufbauten Decks übereinander. Weil später, wahrscheinlich wenn erst die sämtlich Hauptaufbauten fertig sind, seitlich noch Decks angebracht werden, dürfte man diese Schnittstellen nicht sehen. So weit meine Überlegungen … und nun geht es zur Tat.

    Pjotr Weliki 0388

    Die Lüftergitter (177) – diese Bauteile sind in der Zusatzplatine enthalten, was ich leider zu spät bemerkt habe, weil ich diese Teile unerklärlicherweise nicht in meiner Teileliste eingetragen hatte – werden hinter die auszuschneidenden Öffnungen der Seitenteile geklebt. Bei der Suche nach den Anbauteilen (152) bin ich auch bei den kurzen Aufbauwänden vor dem Schornstein fündig geworden. Es sind dies die Teile (153L+R), die allerdings in der Anleitung zu den achteren Aufbauten gehören sollen, was falsch ist. Bei den kurzen Wänden habe ich die Fenster ausgestichelt und mit Antistatikfolie hinterklebt. Den entsprechenden Spant, auf den diese beiden Wände aufgeklebt werden, habe ich im Bereich der Fenster geschwärzt, so dass keine Blitzer durchscheinen sollten.

    Pjotr Weliki 0389

    Beim Anhalten des Bauteils fällt auf, dass es einen Millimeter höher ist als die Fläche, auf welche die Wand geklebt werden soll. Ist das bei den anderen Bauteilen auch so? Jain, denn die Seitenteile sind auch höher, während Vorder- und Rückseite passen.

    Pjotr Weliki 0391 Pjotr Weliki 0390

    Was ist denn nun richtig? Wenn man sich den Versatz zwischen Vorderteil (203) und den Seitenteilen (151) genauer ansieht, dann stellt man fest, dass mitten im Bauteil beginnend die Texturen nach oben gerutscht sind. Unten passt es noch (siehe grüne Markierung), während es oben gleichmäßig verschoben ist (rote Markierung).

    Bei den kleinen Wänden (153) muss man die obere Kante abschneiden und am Knick leicht anpassen. Bei den Seitenwänden habe ich mich entschieden, dass ich diese oben bündig anklebe und dann den Überstand unten abschneide. Danach passen immerhin die sieben Markierungen im oberen Teil des Turmmastes, während unten nur zwei daneben liegen. Den abgetrennten rot-weißen Streifen an der Unterkante habe ich mir zunächst ins „Ersatzteillager“ gelegt und entscheide später, ob ich ihn noch ansetze. Hier mein Ergebnis…

    Pjotr Weliki 0393 Pjotr Weliki 0394

    Pjotr Weliki 0395 Pjotr Weliki 0396

    Man erkennt, dass nun das rückwärtige Teil mit den Texturen nicht sauber passt, weil diese nun gänzlich verschoben sind, aber lieber alle Markierungen anders als nur ein paar wenige :-). Den unteren Abschluss bildet (201), das leider nicht passte und ich deshalb in zwei Teilen eingesetzt habe.

    Pjotr Weliki 0397

    Das stellte sich letztendlich auch als nicht richtig heraus, denn die Knicklinien auf Steuerbordseite sind alle um einen Millimeter zur Außenkante verrutscht. Die bei meinem Modell entstandene Lücke ist mit Weißleim verschlossen und angemalt.

    Pjotr Weliki 0398 Pjotr Weliki 0399

    Damit ist der untere Teil des Schornsteins fertig und es geht oben mit diesen vier Bauteilen und den beiden Spantengerüsten weiter. Hier erkennt man auch sehr gut das Nummernchaos, weil nämlich (237) an bzw. hinter die Öffnung von (205) geklebt werden soll. Ansonsten passt es diesmal mit nur kleinsten Korrekturen.

    Pjotr Weliki 0400 Pjotr Weliki 0401 Pjotr Weliki 0402

    An die Rückseite dieser Baugruppe kommt noch die Schornsteinkappe mit den Abgasrohren. Leider sind die schwarzen Stummel der Abgasrohre von der Rückseite nicht schwarz gefärbt, so dass hier ein Nacharbeiten erforderlich ist.

    Pjotr Weliki 0403

    Ich beschränke mich bei den Nacharbeiten allerdings nicht nur auf die Rohre, sondern male auch die graue Fläche mit den Öffnungen schwarz an. Es gibt wohl kaum ein Schiff, welches keine schwarze Kappe hat, schon gar nicht bei den Russen – und das meine ich nicht despektierlich. Ein aktuelles Foto vom Vorbild gibt mir da zumindest Recht, auch wenn der Bogen einem älteren Entwicklungsstand des Kreuzers zugrunde liegt und selbst das Grau des Kreuzers heute viel heller scheint.

    Pjotr Weliki 0404 Pjotr Weliki 0405 Pjotr Weliki 0406

    Damit kann diese Kappe an den Schornsteinturm angeklebt werden. Damit die Kappe beim Anbau seitlich nicht zusammengedrückt werden kann und damit ich auch mehr Klebefläche habe, musste ich ihr noch eine Verstärkung aus Restkarton mit auf den Weg geben.

    Pjotr Weliki 0407

    In der Zeit des Trocknens habe ich die ersten Anbauteile für den Schornstein zusammen gesucht. Es sind dies die Teile (211) bis (214) sowie drei Türen (146) und (30) – bis auf (211) ist keins der Bauteile in der Bauanleitung zu finden.

    Pjotr Weliki 0408

    Mit diesen Kleinteilen und der angebauten Schornsteinkappe sieht der Schornstein nun bei mir so aus …

    Pjotr Weliki 0409 Pjotr Weliki 0410 Pjotr Weliki 0411 Pjotr Weliki 0412

    Zu diesem Zeitpunkt habe ich die 100 Stunden-Marke an Bastelzeit in 67 Basteltagen erreicht und dabei 2523 Teile verbaut. 

    Datenschutzerklärung

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    „Pjotr Weliki“ – Spantengerüst der Aufbauten

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    Weitere Spantengerüste sind für die Brücke (N36) bis (N42) und einen dortigen weiteren Aufbau (N43) bis (N46) vorhanden. Für die Brücke hatte ich zu Baubeginn des Modells eventuell eine selbst erstellte Einrichtung in Erwägung gezogen. Aber da die Fenster sehr klein sind und der Raum der Brücke von den Fenstern aus betrachtet beim Vorbild nicht sehr tief ist, wird dort nicht viel zu erkennen sein. Somit werde ich von den Aufbauwänden „nur“ die Fenster aussticheln und mit Antistatikfolie hinterkleben. Eventuell muss noch der eine oder andere Spant etwas bearbeitet werden, damit er nicht durchscheint.

    Zur Brücke: Die Bauteile (N42) und (N46) sind in der Anleitung vertauscht worden. Ordnet man die richtigen Bauteile den Baugruppen zu, dann passt es auch alles wunderbar zusammen. Von den beiden Teilen (N37) habe ich das vorderste Ende abgeschnitten und etwas enger einzeln in das Spantengerüst geklebt und so zwar so, dass die Spanten nicht hinter einem Brückenfenster liegen. Außerdem habe ich diese Modulbauweise wohl verstanden und nebenbei die Kanten eines Spantengerüstes jeweils so gefärbt, dass eine Kante, an der eine Aufbauwand mit der Oberkante aufhört, grau ist und dort, wo die Unterkante einer Aufbauwand mit der roten Linie endet, die Spanten ziegelrot sind.

    Pjotr Weliki 0365 Pjotr Weliki 0366 Pjotr Weliki 0367

    Beim kleinen achteren Aufbau ist wieder ein Fehler in der Anleitung.

    Korrektur der Anleitung

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    Vor den großen Brückenaufbauten liegen noch flache Aufbauten für diverse Sensoren, die ebenfalls mit einem Spantengerüst beginnen. Es sind dies die Bauteile (N65) bis (N75). Die Bauteilnummer (N65) ist hier erneut vergeben worden, denn es gab sie schon bei den Schornsteinseitenteilen, ansonsten passt jedoch alles ganz wunderbar.

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    Damit sind die Spantengerüste der vorderen Hauptaufbauten fertig und es geht achtern mit den Bauteilen (N76) bis (N104) für fünf Baugruppen weiter. Hier zunächst die Einzelteile von (N78) bis (N79) sowie (N80) bis (N83) und (N89) bis (N91).

    Pjotr Weliki 0374 Pjotr Weliki 0375

    Und hier die beiden fertigen Baugruppen.

    Pjotr Weliki 0376 Pjotr Weliki 0377

    Es folgen die letzten drei Spantbaugruppen (N84) bis (N88), (N92) bis (N96) und (N97) bis (N104). Ich zeige die Bauteile insgesamt sehr gerne so ausführlich, denn so kann sich ein nachfolgender Modellbauer besser orientieren, als wenn man fertige Baugruppen aus 10 Perspektiven zeigt.

    Pjotr Weliki 0378 Pjotr Weliki 0379 Pjotr Weliki 0380 

    Nach einer guten Stunde Bastelzeit sehen die fertigen Baugruppen bei mir so aus …

    Pjotr Weliki 0381 Pjotr Weliki 0382

    Im folgenden gesamten Spantengerüst verbergen sich 172 Bauteile verteilt auf 14 Baugruppen.

    Pjotr Weliki 0383 Pjotr Weliki 0384 Pjotr Weliki 0385