Aktuell, also gegen 0900, dürfte sich die „Lucky Lübeck“ etwas nördlich von Lissabon befinden. Die letzte Position auf der Karte ist von heute Morgen 0600.
Kategorie: Aktuelles zur „F214“ (Seite 15 von 23)
Heute Vormittag um 10:00 Uhr ist die Fregatte „Lübeck“ zu ihrer Mission ins östliche Mittelmeer aufgebrochen. Mit Hilfe der Schlepper „Bugsier 8“ und „Corvin“ legte die Fregatte pünktlich ab und nahm Kurs auf die Jade und Nordsee.
Auf der Höhe von Hooksiel und von Schillig hatten die dortigen Webcams die Fregatte aufgenommen…
… ehe sie in Richtung Nordsee verschwand.
Ich wünsche der Besatzung eine gute Reise, immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel und eine glückliche Heimkehr.
Quelle: presseportal.de
Am Montag, den 21. August 2017 um 10 Uhr, verlässt die Fregatte „Lübeck“ ihren Heimathafen Wilhelmshaven, um die Fregatte „Brandenburg“ bei der Standing NATO Maritime Group 2 (SNMG2) in der Ägäis abzulösen.
„Die Fregatte ‚Lübeck‘ wird in den kommenden Monaten als Teil eines NATO-Verbandes in der Ägäis patrouillieren“, so Fregattenkapitän Matthias Schmitt (42), Kommandant der ‚Lübeck‘. „Unser Hauptauftrag ist die griechischen und türkischen Behörden sowie die europäische Grenzschutzagentur Frontex zu unterstützen, um in einem sehr engen Seegebiet illegale Flüchtlingsbewegungen zu kontrollieren und zu unterbinden. Meine Besatzung geht dabei hoch motiviert und gut vorbereitet in diesen Einsatz“, fügt er hinzu.
Anfang September wird die Fregatte „Lübeck“ das Seegebiet vor der türkischen Küste erreichen, um dann nach einer kurzen Übergabe die Aufgaben der Fregatte „Brandenburg“ zu übernehmen. Die Männer und Frauen der „Lübeck“ werden voraussichtlich Mitte November nach Wilhelmshaven zurückkehren.
Hintergrundinformation
Die NATO unterhält zurzeit vier ständige maritime Einsatzverbände. Diese Verbände sind alle Teil der NATO und international besetzt. Die Standing NATO Maritime Group 2 ist einer dieser Verbände.
Die heutige SNMG2 wurde 1992 unter dem Namen STANAVFORMED gegründet. Der Verband operiert vor allem im Mittelmeer, kann bei Bedarf aber sofort in andere Krisengebiete verlegt und dort eingesetzt werden. Seine Aufgabe ist es, die Seewege im Mittelmeer zu überwachen und zu sichern.
Seit Februar 2016 trägt die NATO zur Erstellung eines Lagebilds für die griechische und türkische Küstenwache sowie die europäische Grenzschutzagentur FRONTEX in der Ägäis bei. Ziel des Einsatzes ist es, den Informationsaustausch und Reaktionszeiten zu verbessern, damit nationale Behörden gegen Schlepper und ihre Netzwerke vorgehen können.
Am gestrigen Mittwoch hat die Fregatte einen mehrstündigen Ausflug zum Jade-Weser-Port gemacht.

Quelle: Royal Navy und „Deutsche Marine Blog“/Facebook
Britische „Wildkatze“ zur Ausbildung auf der „Lübeck“
Der neueste Hubschrauber der britischen „Fleet Air Arm“ hat nach siebenwöchiger intensiver Ausbildung bewiesen, dass er mit der Deutschen Marine in den Einsatz gehen kann.
Ein Wildcat-Hubschrauber vom Royal Navy Fliegerhorst Yeovilton begleitete die Fregatte „Lübeck“ durch dessen Einsatzausbildungsprogramm. Zum ersten Mal wurde der neueste einsatzbereite Hubschrauber der Royal Navy auf einer ausländischen Einheit eingeschifft.
Nachdem es zu Problemem mit Rissen im Heckausleger der „Sea Lynx“-Bordhubschrauber kam, suchte man Unterstützung bei verbündeten Seestreitkräften. Darauf bot sich das 815. Naval Air Squadron (NAS) mit einen ihrer neuen Wildcat-Hubschrauber als Ersatz an.
Nur ein Mitglied des 11-köpfigen Teams von Piloten und Technikern war ein fließend Sprachkundiger. Der Rest durchlief täglich je drei Stunden Deutschunterricht für fünf Monate (Operation Language Barrier), während die Luftfahrzeugbesatzung, vor der Einschiffung auf die „Lübeck“, gleichzeitig vom „Lynx“ auf die „Wildcat“ umgeschult wurde.
Der „Wildcat Flight“ verbrachte den Winter auf dem deutschen Marinefliegerhorst Nordholz (dem Äquivalent zu RNAS Yeovilton) und in Wilhelmshaven (Deutschlands Portsmouth), um den ersten Eindruck von der direkten Zusammenarbeit mit der Deutschen Marine zu erhalten.
Ende April waren die Marineflieger endlich bereit, sich der „Lübeck“ anzuschließen, welche das „Operational Sea Training“ bei der Royal Navy vor Plymouth durchlief.
Das Flugdeck der „Lübeck“ fanden die Marineflieger „gefährlich schmal“, aber nicht so eng wie den Hangar, der Wildcat -Hubschrauber hatte in ihm gerade mal 15 Zentimeter Luft vorn und hinten.
Gemeinsam gingen Fregatte und Hubschrauber dann durch die harte Ausbildung: Brandabwehr, Abwehr von Luft- und U-Bootangriffen, reagieren bei Katastrophen an Land, durchführen von Geleitschutz und vieles mehr. Unterbrochen wurde die Ausbildung von den ruhigen Wochenenden im Hafen, wo die britischen Kameraden dann auch das „Einlaufbier“ kennenlernen durften.
Laut Fregattenkapitän Matthias Schmitt, Kommandant der „Lübeck“, sind die Briten und Deutschen „ein wirklich großartiges Team, auf dass ich mich verlassen kann, auch nach einigen anfänglichen Sprachschwierigkeiten“.
„Um es der britischen Crew leichter zu machen, sich an das tägliche Leben an Bord zu gewöhnen, wurden alle Lautsprecherdurchsagen auf Englisch wiederholt“, so Schmitt.
„Es wurde viel Deutsch gesprochen, etwas Englisch und manchmal „Denglisch“ – und wenn sie die richtigen Worte gar nicht finden konnten, wurden Hände und Füße benutzt.“
Die häufigste und geläufigste Lautsprecherdurchsage lautete während der Ausbildung: Achtung, Wildkatze! Action Wildcat!
Eigentlich sollte die „Wildkatze“ auch für den nachfolgenden Einsatz an Bord der „Lübeck“ verbleiben, doch aufgrund operativer Gründe kann der Hubschrauber die Fregatte nicht zum SNMG 2 Einsatz in der Ägäis begleiten.
„Unser deutsches Abenteuer war eine enorme Herausforderung und wir sind am Boden zerstört, dass es aufgrund operativer Gründe verkürzt wurde“, sagte „213 Flight“ Commander Lt Oliver Brooksbank.
„Aber wir haben bewiesen, dass wir einen brandneuen Hubschrauber in einer anderen Sprache auf bzw. von einem ausländischen Schiff einsetzen können – und das ebenso effektiv wie auf einem Schiff der Royal Navy. „Wildcat“ und „Lübeck“ waren ganzheitlich integriert, kompatibel und bereit für weitere NATO-Aufgabenzuteilung.
Zwei Marinen, eine Mannschaft – „two navies, one crew“ – war unser Motto für die ganze Mission und wohin immer auch die Royal Navy uns schicken mag, hoffen wir, mit der Deutschen Marine auf diesem Weg zu arbeiten.“
„213 Flight“ kehrte gutgelaunt zum britischen Stützpunkt Yeovilton zurück – für einen Besatzungsmitglied im besonderen Maße. Am letzten Tag auf der „Lübeck“ hatte AET (Luftfahrzeugmaschinentechniker) Anthony Cotgreave seine Freundin Rachel Jones an Bord zum Familientag eingeladen. Sie fand das Schiff größtenteils verlassen vor, mit Ausnahme des Luftfahrzeugmaschinentechnikers in seiner ersten Garnitur, der auf dem Flugdeck DIE Frage stellen wollte.
Sie sagte JA zum Heiratsantrag, worauf sich das Hangartor öffnete und der Rest des Hubschrauberteams mit Champagnergläsern erschien.
Im Laufe des Montagvormittags hat die „Lübeck“ vom Bontekai durch die Schleuse in den Marinestützpunkt verholt.
Nach aktuellen Informationen direkt von Bord wird die Fregatte im August auslaufen und Richtung Mittelmeer steuern, wo sie dem NATO-Marineeinsatzverband SNMG2 (Standing NATO Maritime Group 2) unterstellt wird.
Im November soll die „LÜBECK“ zurückkehren, weil auch ein Kommandantenwechsel bevor steht.
Und im Dezember kann wieder der berühmt-berüchtigte Glühweinstand auf dem Lübecker Weihnachtsmarkt besucht werden.
Quelle: marinetraffic.com
Am Montag, den 26.Juni, hat die „LÜBECK“ um 16:00 Uhr den Hafen von Portsmouth verlassen und Kurs Heimathafen genommen.
Gestern Nachmittag machte sie noch ein paar Kringel in der Nordsee gemacht …
… bevor sie heute Vormittag gegen 10:45 Uhr am Bontekai in Wilhelmshaven festgemacht hat. Ab jetzt laufen sicherlich die Vorbereitungen auf das „Wochenende an der Jade“.
Ich werde am Sonntag mal hinfahren und nicht nur von der „LÜBECK“ ein paar Bilder machen.

















