„LÜBECK“ zurück in Wilhelmshaven

Nachdem das Manöver „Baltops 2020“ am Dienstag zu Ende ging, sind viele ausländische Einheiten nach Kiel gefahren, um dort den Abschluss zu feiern. Ursprünglich sollte das im Rahmen der Kieler Woche stattfinden. Diese fällt in diesem Jahr leider aus, weswegen die Fregatte „Lübeck“ die Heimreise nach Wilhelmshaven angetreten hat, wo sie heute gegen 09:30 Uhr eingelaufen ist.

„LÜBECK“ auf dem Weg ins Manöver BALTOPS 2020

Am Freitag, den 05. Juni 2020 um 10 Uhr, wird die Fregatte „Lübeck“ unter dem Kommando von Fregattenkapitän Mathias Rix (45) in Warnemünde einlaufen und bis Sonntag, den 07. Juni 2020, am Passagierkai liegen.

Bereits am Dienstag, den 02. Juni 2020, hat das mehr als 5.000 Tonnen schwere Schiff und seine rund 200-köpfige Besatzung den Heimathafen Wilhelmshaven in Richtung Ostsee verlassen, um an dem internationalen Manöver Baltic Operations 2020 (BALTOPS) teilzunehmen. Das jährlich stattfindende Manöver dient dazu die multinationale Zusammenarbeit von Boden-, See- und Luftstreitkräften in verschiedenen militärischen Übungsszenarien im Ostseeraum zu trainieren.

„Der Fokus der diesjährigen Übung liegt in den Bereichen der Luftverteidigung, der Uboot-Jagd und der Überwasserseekriegsführung. Die Männer und Frauen der ‚Lübeck‘ sind daher bestens ausgebildet und hochmotiviert dieses Manöver zu bestreiten, deshalb freue ich mich, mit meiner Besatzung an BALTOPS 2020 teilnehmen zu dürfen“, so Fregattenkapitän Rix.

Geführt wird die Übung von der 6. US Flotte. Knapp 28 Schiffe und 28 Luftfahrzeuge sind daran beteiligt. Zu den teilnehmenden Nationen gehören neben Deutschland und den USA auch die NATO-Mitgliedsaaten Polen, Großbritannien, Litauen, Lettland, Estland, Norwegen, Frankreich, Italien, Dänemark, Kanada, Türkei, Spanien, Portugal, Griechenland, Niederlande sowie die nicht NATO-Mitgliedstaaten Finnland und Schweden.

Von der Deutschen Marine sind neben der Fregatte „Lübeck“ und den zwei an Bord befindlichen Hubschraubern des Typs Sea Lynx Mk 88 A, auch die beiden Tender „Werra“ und „Donau“, die Minenjagdboote „Weilheim“ und „Grömitz“ sowie ein Seefernaufklärer vom Typ P-3C „Orion“ beteiligt.

Zum Erhalt der Einsatzbereitschaft werden auch bei BALTOPS besondere Infektionsschutzmaßnahmen zur Eindämmung des COVID-19 Virus getroffen. „An Bord der ‚Lübeck‘ versuchen wir – dort wo es geht – den Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Um die Gefahr einer Fremdansteckung durch bordfremde Personen zu minimieren, habe ich deshalb entschieden, dass meine Besatzung und ich in Warnemünde an Bord verbleiben. Das heißt im Umkehrschluss leider auch, dass während des Hafenaufenthaltes keine Besuche auf der Fregatte gestattet sind“, erklärt Rix.

Der kurze Aufenthalt in Warnemünde wird von Schiff und Besatzung für letzte Vorbereitungen, wie beispielsweise eine Kraftstoffübernahme genutzt, bevor es auf den weiteren Weg in die Ostsee geht. Nach Abschluss des Manövers wird die Fregatte „Lübeck“ in ihren Heimathafen Wilhelmshaven zurückkehren, um sich auf weitere Seefahrten vorzubereiten.

Quelle: PIZ der Marine

„LÜBECK“ zurück in Wilhelmshaven

Vor wenigen Minuten ist die Fregatte „Lübeck“ vom multinationalen Flugzeugträgerverband zurückgekehrt und hat im Marinestützpunkt Wilhelmshaven festgemacht.

Aktuell zeigt sie sich auch noch als ihr eigener „Schatten“ , dem Frachter „Cap Pasado“.

Die Fregatte war Teil des multinationalen Flugzeugträgerverbandes „Mission Foch“ rund um den französischen Flugzeugträger „Charles de Gaulle“.

Im Ostatlantik und der Nordsee hatten die teilnehmenden Fregatten, Zerstörer und Versorgungsschiffe geübt, im Verband zu agieren. Dafür wurden standardisierte Verfahren vertieft. Der 30 Jahre alten Fregatte „Lübeck“ ist dabei eine besondere Rolle zugekommen. Im Trägerverband konnte die älteste, noch aktive Fregatte Deutschlands durch ihre U-Boot-Jagd-Fähigkeiten unterstützen. Auch über Wasser bot sie der „Charles de Gaulle“ Schutz, indem sie sich zwischen Flugzeugträger und eine mögliche (simulierte) Bedrohung positionierte oder beim Flugbetrieb den Bereich um das Flaggschiff herum freihielt.

Mit diesen Fähigkeiten hat die „Lübeck“ einen essentiellen Beitrag zur „Mission Foch“ geleistet. Durch die internationale Kooperation im multinationalen Trägerverband konnte die operative Zusammenarbeit von Seestreitkräften verbessert werden. Damit haben die Fregatte „Lübeck“ und der gesamte Verband zur Sicherheit der Seewege in nationalen und internationalen Gewässern von EU- und NATO-Mitgliedstaaten beigetragen.

„LÜBECK“ westlich von Helgoland

Heute Abend hat es die Fregatte fast bis Helgoland geschafft.

Nun noch etwas Reinschiff und dann steht dem morgigen Einlaufen in Wilhelmshaven nichts mehr im Wege.

„LÜBECK“ vor Le Havre

Aktuell dümpelt die Fregatte „Lübeck“ mit knapp 5 kn vor Le Havre im Ärmelkanal. Ob sie dort wohl Ostereier sucht?

Wie auch immer. Ich wünsche der Besatzung „Frohe Ostern“.

„LÜBECK“ westlich von Brest/Frankreich

Aktuell ist das AIS-Signal der Fregatte westlich von Brest zu empfangen. Es scheint so, als hätte sie den französischen Befehls- und Nachschubtanker „SOMME“ bis Brest begleitet und biegt nun in Richtung Englischen Kanal und Kurs Wilhelmshaven ab.

Flugzeugträger verlässt den Verband vorzeitig

Der Flugzeugträger „Charles De Gaulle“ verlässt den Manöververband vorzeitig auf Grund einer Virusinfektion eines Besatzungsmitgliedes mit Covid-19.

Das französische Militärministerium gab heute Morgen, am 8. April, bekannt, dass eine „Quarantäne“ von Seeleuten des Flugzeugträgers Charles de Gaulle Symptome aufwies, die die Befürchtung einer Infektion durch das Coronavirus aufkommen ließen. Die Entscheidung wurde getroffen, um seine Mission zu verkürzen und das Boot fährt nach Toulon, seinem Heimathafen, den es in wenigen Tagen erreichen sollte. Die Situation an Bord scheint sich bis Ende des Wochenendes verschlechtert zu haben. „Ein Screening-Team mit Testmitteln wird an Bord des Flugzeugträgers geschickt, um die aufgetretenen Fälle zu untersuchen und um die Ausbreitung des Virus an Bord des Schiffes zu verhindern „, sagte das Ministerium. Der Flugzeugträger verließ Toulon am 21. Januar und sollte ursprünglich am 23. April dorthin zurückkehren. Der letzte echte Zwischenstopp war Brest vom 13. bis 15. März, also vor mehr als drei Wochen. Der Flugzeugträger befindet sich derzeit vor der Küste Portugals. Einige Verdachtsfälle an Bord waren bereits vor Montag isoliert worden und es wurden besondere Gesundheitsmaßnahmen getroffen.

Ob die Fregatte auch nach Hause entlassen wurde, ist mir bisher nicht bekannt. Der geplante Einlauftermin in Wilhelmshaven ist somit weiterhin der 15. April um 10:00 Uhr.

„LÜBECK“ kurzzeitig zurück in Wilhelmshaven

Gestern Vormittag hat die „Lübeck“ gegen 11 Uhr in ihrem Heimathafen Wilhelmshaven festgemacht. Sie wird nun Proviant und Kraftstoff übernehmen. Danach geht es zurück zum Flugzeugträgerverband um die „Charles De Gaulle“. Da aktuell kein Auslandshafen angelaufen werden darf, muss man zwangsläufig so handeln.

Gegen 18:30 Uhr verließ die Fregatte den Hafen wieder in Richtung Nordsee, wo südwestlich von Helgoland auch das AIS-Signal abgeschaltet wurde.

„LÜBECK“ in der Nordsee

Nach vielen Tagen der Unsichtbarkeit via MarineTraffic ist die Fregatte „Lübeck“ in der Nordsee wieder aufgetaucht. Nimmt sie etwa Kurs Wilhelmshaven?