„LÜBECK“ läuft zur SNMG2 aus

Die Fregatte „Lübeck“ verließ am 6. August ihren Heimathafen, um in der Ägäis Teil des Verbandes „Standing Nato Maritime Group 2“ zu werden.


Die Fregatte „Lübeck“ verlässt ihren Heimathafen
(Quelle: 2018 Bundeswehr / Kim Brakensiek/Presse- und Informationszentrum Marine)

Die Fregatte „Lübeck“ hatte sich seit Anfang des Jahres auf Seefahrten und Ausbildungsabschnitten sowie der Teilnahme an der NATO Großübung „Joint Warrior“ auf den Einsatz vorbereitet. Der Kommandant des Schiffes, Fregattenkapitän Christoph Sallermann, freut sich darauf, mit seiner Besatzung einen Beitrag als Teil des NATO Verbandes zu leisten:
Bereits im letzten Jahr hat die Fregatte ‚Lübeck‘ die Aufgabe eines Führungsschiffes mit einem zusätzlichen an Bord befindlichen NATO Stab erfolgreich gemeistert. Die Zusammenarbeit und der Austausch mit Angehörigen unserer Partnernationen wird sicherlich erneut eine Bereicherung für die Besatzung der Fregatte ‚Lübeck‘ sein und somit eins der Highlights des Einsatzes darstellen.

Die Fregatte „Lübeck“ wird gegen Ende Dezember in Wilhelmshaven zurückerwartet.


Angehörige der Besatzung winken zum Abschied
(Quelle: 2018 Bundeswehr / Kim Brakensiek/Presse- und Informationszentrum Marine)

Die Webcams von Hooksiel und Schillig habe ich leider verpasst, weil mir erst mittags wieder ein Zugang zum Internet zur Verfügung stand, aber MarineTraffic ist bisher zuverlässig.

 

Weitere Fotos vom Auslaufen sind im Marine Blog von Facebook zu finden – wenn man denn Mitglied ist.

 

Fünf Traditionsnamen für neue Korvetten der Klasse 130

Bundesministerin der Verteidigung Ursula von der Leyen hat am 18. Juli gebilligt, die geplanten fünf neuen Korvetten der Deutschen Marine auf die Namen „Köln“, „Emden“, „Karlsruhe“, „Augsburg“ und „Lübeck“ taufen zu lassen. Die gleichnamigen Städte übernehmen damit auch die Patenschaften für die Schiffe.

Die Marineführung hat diese Namen anhand verschiedenster Kriterien ausgesucht. Entlang der Linie des neuen Traditionserlasses der Bundeswehr entschied sich die Marine für Schiffsnamen aus ihrer eigenen Geschichte. Bei der Vergabe der Paten-schaften und Namen der neuen Korvetten hat die Marine auch die grundsätzliche Linie der Schiffe der „Braunschweig“-Klasse K130 fortgeführt, die sich bereits in Dienst befinden.

Der Inspekteur der Marine, Vizeadmiral Andreas Krause (62), übermittelte am 30. Juli allen fünf Bürgermeistern die Entscheidung über die Namensgebung. So schrieb er etwa an den Oberbürgermeister der Stadt Emden, Herrn Bernd Bornemann: „Es freut mich ungemein Ihnen als höchstem Repräsentanten der Stadt mitteilen zu können, dass die Verteidigungsministerin meine Entscheidung gebilligt hat, eine der fünf neuen Korvetten der Deutschen Marine auf den Namen ‚Emden‘ taufen zu lassen.“

Die Verbindung der Stadt mit der Marine ist über einhundert Jahre alt. Bereits fünf deutsche Kriegsschiffe trugen diesen Namen, darunter zwei der Bundeswehr. Umso mehr freue es ihn, so Krause, daran anknüpfen zu können: „Es gibt nur wenige Namen in der deutschen Marinegeschichte, die eine solche historische Beachtung gefunden haben wie ‚Emden'“.

Die mit der Namensgebung verbundenen Patenschaften sind für Vizeadmiral Krause von großer Bedeutung: „In Zeiten hoher Einsatzbelastung und langer Abwesenheiten von Zuhause sind es eben solche Patenschaften, die den Soldatinnen und Soldaten der Marine die Gewissheit geben, dass sie in der Mitte der Gesellschaft stehen. An sie wird auch gedacht, wenn sie fernab der Heimat ihren Dienst für unser Land leisten.“

Der Bau der fünf neuen Schiffe verläuft zeitlich gestaffelt und entsprechend dieser Reihenfolge werden sie auch getauft. So beginnt der Stahlschnitt für die neue Korvette „Köln“ im Januar 2019, ihre Kiellegung ist für den April 2019 geplant. Darauf folgen „Emden“, „Karlsruhe“, „Augsburg“ und „Lübeck“, deren Kiel voraussichtlich im Dezember 2020 gelegt wird.

Quelle: Presse- und Informationszentrum Marine

Hier ein Foto der „Magdeburg“ und „Ludwigshafen Am Rhein“ vom Juni 2015 in Hohe Düne/Warnemünde

Fregatte „LÜBECK“ auf Familienfahrt

Heute ist ein besonderer Tag für die Fregatte „Lübeck“, macht sie doch heute eine Familienfahrt. Kurz vor 10 Uhr ging es los auf die Jade und in Richtung Nordsee.
Vor Hooksiel gesellte sich der Seenotrettungskreuzer „Bernhard Gruben“ zur Fregatte und machte sicherlich eine Übung. Das Tochterboot „Johann Fidi“ wurde auch dafür ausgesetzt.

Familienfahrt Familienfahrt

Die Webcam von Hooksiel erlaubte zwei Fotos bei traumhaftem Wetter.

Familienfahrt Familienfahrt

Außerhalb des Wattenmeeres dreht die „LÜBECK“ dann etwas auf und fuhr mit über 24kn Richtung Nordnordwest.

Familienfahrt

Um 13:00 Uhr ging es dann wieder zurück nach Wilhelmshaven, wo die „LÜBECK“ gegen 16:15 Uhr festmachte.

Familienfahrt

 

Fregatte „LÜBECK“ in den nordnorwegischen Fjorden

Quelle: marine.de

In nordischen Gefilden unterwegs ist zurzeit die Fregatte „LÜBECK“. Mit dabei sind die Fregatte „Sachsen“ und der Einsatzgruppenversorger „Bonn“. Am 11.Juni hatten sie ihren Heimathafen Wilhelmshaven verlassen und haben am 16.Juni unter schlechten Wetterbedingungen den norwegischen Hafen Harstad erreicht.


Die Fregatte „Sachsen“ vor Norwegen (Quelle: Bundeswehr / Jule Peltzer)

Am 18.Juni haben sie den Hafen wieder verlassen, denn der Verband begann sein Vorhaben: den scharfen Schuss. Mit einem Flugkörperschießen erproben „Lübeck“ und „Sachsen“ im Wechsel unter technisch modernsten Voraussetzungen ihre Waffensysteme – vor allem ihre Flugabwehrraketen NSSM und RAM.

 
Willkommen in Norwegen (Quelle: Bundeswehr / Jule Peltzer)

Waffentests unter der Mitternachtssonne
Unterstützt werden die deutschen Schiffe dabei vom norwegischen Andoya Test Center (ATC) an Land. Das Zentrum liegt auf der Insel Andoya im äußersten Norden Norwegens, wenige Kilometer jenseits des Nordpolarkreises. Im Sommer von Ende Mai bis Mitte Juli scheint im Testgebiet praktisch rund um die Uhr die Sonne.

Das ATC besitzt neueste Systeme für Zielverfolgung und Telemetrie, es liefert umfangreiche Daten für Echtzeitanalysen und Folgeauswertungen. Von der Insel aus starten Drohnen ins Testgebiet im Nordmeer. Sie bieten den Flugkörpern der Kriegsschiffe eine möglichst realistische Zieldarstellung.


Die „Sachsen“ und „Lübeck“ im Hafen von Harstad, 250 Kilometer nördlich des Polarkreises  (Quelle: Bundeswehr / Jule Peltzer)

Übungsprogramm für zwei Spezialistinnen
Besonders die Crew der Luftverteidigungs-Fregatte „Sachsen“ lernt damit ihr Kerngeschäft. Die Uboot-Jagd-Fregatte „Lübeck“, als Spezialistin für den Unterwasserkampf, wird darüber hinaus in den kommenden Tagen Torpedos vom Typ Mk 46 verschießen.

Zum zweiten Mal erprobt die Deutsche Marine in Nordnorwegen ihre Waffensysteme. Erstmalig fand das Schießvorhaben 2016 mit den Fregatten „Sachsen“, „Mecklenburg-Vorpommern“ und der Korvette „Oldenburg“ statt.


Die beiden Kommandanten überwachen das Festmachen der Schiffe (Quelle: 2018 Bundeswehr / Jule Peltzer)

Hier der Routenverlauf der letzten fast 24 Stunden…

Fregatte „LÜBECK“ zum FK-Schießen nach Norwegen ausgelaufen

Am Montag, den 11. Juni hat die Fregatte „LÜBECK“ vormittags Wilhelmshaven verlassen. Zunächst waren noch die Fregatten „Hamburg“, „Sachsen“, „Augsburg“ und „Schleswig-Holstein“ sowie der EGV „Bonn“ dabei und haben ein paar Manöver in der Nordsee rund um Helgoland abgehalten.

Am Mittwoch haben die Fregatten „LÜBECK“ und „Sachsen“ sowie der EGV „Bonn“ Kurs nach Norden aufgenommen und den Polarkreis überquert. Weiter ging es an der Westküste Norwegens und um die Lofoten und Vesterålen herum nach Harstad, wo sie heute Mittag eingelaufen sind.

 

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Fregatte „LÜBECK“ zurück in Wilhelmshaven

Heute ist die Fregatte „Lübeck“ vom Manöver ‚Joint Warrior‘ nach Wilhelmshaven zurückgekehrt.

Nach der Fahrt durch den Englischen Kanal und durch die Nordsee kam sie gegen 09:30 Uhr an der Webcam bei Hooksiel vorbei

Kurz vor dem Einlaufen in die vierte Einfahrt begegneten sich noch die Fregatten  „Lübeck“ und „Baden-Württemberg“.

Um 10:15 Uhr machte die „Lübeck“ im Marinestützpunkt fest.