Viele Informationen zur Fregatte der Klasse 120 und der Klasse 122 sowie der neuen Korvette

Kategorie: Aktuelles zur „F214“ (Seite 16 von 23)

100 Jahre danach

Quelle: marinetraffic.com

Die Fregatte „LÜBECK“ nahm am Freitag, den 23. Juni 2017, bei der Flottenparade im Hafen von Brest (Frankreich) zum Gedenken an den Ersten Weltkrieg zur See „1917-2017“ teil.

Dabei waren Schiffe aus sechs Nationen: das amerikanische Landungsschiff USS „Arlington“, die französische Fregatte FS „Primauguet“, die britische Fregatte HMS „Richmond“, die brasilianische Fregatte „Constituiçao“ und das irische Patrouillenboot „LÉ James Joyce“. Um den hundertsten Jahrestag der Ankunft der US-Truppen zu feiern (mehr als 800.000 Soldaten waren angelandet), lud die Marine fünf Nationen ein an einer Flottenparade im Hafen von Brest teilzunehmen.

Auf den Fotos des Fotografen Yannick Le Bris kann man mit gutem Willen auf dem Achterdeck der „LÜBECK“ eine Westland Lynx Wildcat erkennen, eine Weiterentwicklung des „Sea Lynx“.

Hier noch zwei Fotos der Marine Nationale…

Am Samstag dann ein weiterer Höhepunkt. Das Kreuzfahrtschiff „QUEEN MARY 2“ war auf dem Weg in den Hafen von Saint-Nazaire und wurde symbolisch als Atlantik-Verband eskortiert.

So sah das ganze bei MarineTraffic aus…

Abends wurde die Fregatte „LÜBECK“ entlassen und nahm Kurs Portsmouth, wo sie am Sonntagmittag gegen 14:30 Uhr einlief.

 

Fregatte „LÜBECK“ in Brest/Frankreich

Quelle: marinetraffic.com

Am Montag, den 19. Juni, hat die „LÜBECK“ um 13:00 Uhr ihren Heimathafen in Richtung Englischen Kanal verlassen. Am Dienstag ging es dann mit einigen Maschinen-Stopps ziemlich langsam durch den Kanal Richtung Brest, wo sie am Mittwoch um 8:40 Uhr im Marinehafen eingelaufen ist.

 

Britische „Wildkatze“ an Bord

Quelle: marine.de

Seit April ist erstmals ein U-Jagd-Hubschrauber der Royal Navy auf einer Fregatte der Deutschen Marine integriert.


Die Soldaten auf dem Landedeck der „Lübeck“, bereitet sich auf die Landung des „Wildcat“ vor (Quelle: 2017 Bundeswehr)

Eine Wildkatze an Bord eines deutschen Marineschiffs? Klingt seltsam, geht aber. Am 10. April flog sie ein: Ein Helikopter des Typs „Wildcat HMA Mk 2“ landete pünktlich um 14:56 Uhr auf dem Flugdeck der Fregatte „Lübeck“ im Englischen Kanal.

Die Crew des britischen Helikopters, bestehend aus Piloten, Copiloten und „Operator“ sowie den Technikern, ist nun Teil einer deutschen Besatzung. Insgesamt elf Personen quer durch alle Dienstgradgruppen. Das „Wildcat“-Team mit seinem Hubschrauber wird zunächst über den Zeitraum des German Operational Sea Training (GOST) von Anfang April bis Ende Mai in Plymouth an Bord bleiben.

Die britische „Wildcat“ vom Hersteller Agusta Westland ist bei der Royal Navy das Nachfolgemodell des „Sea Lynx“, den die Deutsche Marine als „Sea Lynx“ MK 88A seit 2000 als Bordhubschrauber verwendet. Rund vierzig Jahre nach dem „Lynx“ entwickelt, hatte die „Wildcat“ ihren Erstflug 2009 und wurde 2014 bei der Royal Navy in Dienst gestellt.

Ein guter Helikoptertausch will vorbereitet sein


Der britische Helikopter „Wildcat“ ist pünktlich auf der Fregatte „Lübeck“ gelandet (Quelle: 2017 Bundeswehr )

Die Planung für diese Einschiffung hatte bereits Mitte 2016 begonnen. Vertreter beider Marinen haben in mehreren Treffen rechtliche, organisatorische und technische Hürden geklärt. Im Vorfeld hatte zum Beispiel eine Begehung und Vermessung von Flugdeck und Hangar der „Lübeck“ stattgefunden, um zu prüfen, ob der Hubschrauber überhaupt auf einer Fregatte der „Bremen“-Klasse untergebracht werden kann. Auch individuell bereitete sich die britische Crew intensiv auf die Zusammenarbeit vor: sechs Monate Deutschkurs für alle – damit in der Kommunikation auch nichts schiefgeht.

Der Unterrichtserfolg schien fast schon zu gut, denn einige Übersetzungen klingen doch sehr wörtlich. Wie antwortete der englische Pilot auf die Frage, wie er und seine Crew sich fühlen? Ich bin gut! Trotzdem: Die Kommunikation an Bord läuft inzwischen unkompliziert ab. Viel Deutsch, ein bisschen Englisch und ab und zu auch mal „Denglisch“. Und wenn dann mal ein Wort fehlt, kommen Hände und Füße zum Einsatz. Um der britischen Crew die Gewöhnung an den Alltag an Bord zu erleichtern, werden sämtliche Durchsagen der Schiffslautsprecheranalage auch in Englisch wiederholt.


Die „Wildkatze“ ist gelandet (Quelle: 2017 Bundeswehr)

Anders als leichte sprachliche Hürden ähneln sich die deutschen und britischen Abläufe im alltäglichen Flugbetrieb nahezu komplett. Die Verfahren basieren in beiden Marinen auf NATO-Vorschriften, sei es zum Beispiel der technische Betrieb an Bord oder der Umgang mit einer eventuellen Notsituation des Hubschraubers. Um etwaige minimale Unterschiede zu erkennen und Feinheiten abzustimmen, übte die „Lübeck“ mit den britischen Marinefliegern eine Woche lang in See intensiv den Hubschrauberbetrieb von einer Fregatte aus.

Diese Woche Übung vor dem GOST hat sich schon heute ausgezahlt, meint der Kommandant der „Lübeck“, Fregattenkapitän Matthias Schmitt. Wir haben ein tolles Team, auf das ich mich verlassen kann. Ich freue ich mich schon mit meiner deutsch-britischen Besatzung auf die kommenden sechs Ausbildungswochen in Plymouth.

VERGLEICH „WILDCAT“ UND „SEA LYNX

Die Primäraufgabe beider Helikopter ist die Aufklärung und Bekämpfung von Ubooten mit Sonar und Torpedos. Daneben eignen sie sich aber auch für die Bewaffnung mit Anti-Schiff-Raketen oder Maschinengewehren, oder aber für den Transport von Material und Personen. Gegenüber dem „Lynx“ hat die „Wildcat“ einige Neuerungen: Leistungsfähigere Motoren mit besserer Wärmeableitung sind besser geeignet für den Betrieb in heißen Regionen. Ein neu gestalteter Heckausleger ermöglicht auch einen leistungsstärkeren Heckrotor. Der Rumpf hat mit seinem Diamantprofil bessere Stealth-Qualitäten, um den Hubschrauber vor Radar zu verstecken. Das neue Phased-ArrayRadar macht es möglich, Ziele schneller besser zu verfolgen.

 

TECHNISCHE DATEN
Agusta Westland
„Wildcat“ HMA Mk2
Westland
„Sea Lynx“ Mk 88A
Länge (Rumpf +Rotor) 15,2 m 15,2 m
Rotordurchmesser 12,8 m 12,8 m
Höhe 3,7 m 3,7 m
Antriebsstärke 2 x 1.015 KW 2 x 835 KW
Höchstgeschwindigkeit  311 km/h 310 km/h
Reichweite 770 km 550 km
Abfluggewicht 6,0 t 5,1 t
Bewaffnung (wahlweise) 2 Torpedo Sting Ray 2 Torpedo Mk 46 bzw. MU 90
2 Wasserbomben keine
6 Seezielflugkörper geplant keine
2 schwere 12,7 mm Maschinengewehre 1 schweres 12,7 mm Maschinengewehre

 

Fregatte „LÜBECK“ in Plymouth

Quelle: marinetraffic.com

Am Freitag, den 7. April, verließ die „LÜBECK“ mittags ihren Heimathafen und nahm Kurs Nordsee.

Samstagvormittag fuhr sie in den Englischen Kanal und weiter Richtung Plyouth.

Heute Mittag hat die Fregatte dann in Plymouth festgemacht.

 

Fregatte „LÜBECK“ in Bergen/Norwegen

Quelle: marinetraffic.com

Nach dem Patenstadtbesuch hat sich die „LÜBECK“ direkt auf den Weg nach Norwegen gemacht.

Beim Besuch in Lübeck hieß das nächste Ziel: Bergen. Aber da ist sie glatt dran vorbei gefahren (die Webcam auf dem Fløyen zeigt es) und weiter Richtung Norden bis in den Herdlefjord gefahren.

Am Nachmittag hatte sie den Fjord zur akustischen Vermessung des Schiffes erreicht. In Zusammenarbeit mit der Wehrtechnischen Dienststelle für Schiffe und Marinewaffen (WTD 71), Eckernförde, liegen dort (Heggernes Messstation) entlang von 2 bis 3 km langen Profilen, zwei fest verankerte, kalibrierte Hydrophonketten in Tiefen von 35, 100, 198 und 263 m unter der Meeresoberfläche. Und an diesen Hydrophonen ging es zwei Tage lang auf und ab.

Gestern Abend um 18 Uhr hat die Fregatte „LÜBECK“ im Hafen von Bergen festgemacht.

Hatte es heute Morgen in Bergen geregnet – wen wundert es dort? – so gab es heute Mittag sogar Schneefall. Hier wieder zwei Bilder der Webcam…

 

Fregatte „LÜBECK“ in der Lübecker Bucht

Heute war das Wetter einigermaßen trocken und so habe ich mich mit dem Fotoapparat nach Haffkrug aufgemacht, um die Fregatte vor die Linse zu bekommen. Leider ist die Entfernung doch etwas groß gewesen, so dass die Bilder nicht so vielsagend sind.

Nachdem wir einen leckeren Pharisäer an der Seebrücke getrunken haben, wollte ich sehen, ob ich noch bessere Bilder bekomme, aber … die „LÜBECK“ war schon auf dem Weg zurück nach Kiel.


(Quelle: marinetraffic.com)

 

Fregatte „LÜBECK“ in der Lübecker Bucht vor Neustadt

Quelle: marinetraffic.com

Am Freitag, den 17. Februar, hat die „LÜBECK“ gegen 18:00 Uhr die Scheermole in Kiel verlassen und eine Verlegungsfahrt in Richtung Lübecker Bucht unternommen, wo sie am Samstagmittag vor Neustadt ankerte.

Seit gestern ist SAGA vor Neustadt angesagt. Hier der Törn von heute…

In den Wochen zuvor hatte die Fregatte bis Ende Januar (Mehr)Tagesfahrten von Wilhelmshaven in die Nordsee unternommen.

Letzte Woche hielt sich die Lübeck überwiegend in der Eckernförder Bucht auf und könnte auch die „Meilenfahrt“ dort gemacht haben.

 

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