Bildergalerie der „F224“

Viele der hier gezeigten Bilder, Zeitungsausschnitte, Einladungskarten und Urkunden habe ich von meinem Vater geerbt, der in Würdigung seiner Verdienste um die enge Verbundenheit zwischen der Marinekameradschaft Lübeck und den Portepeeunteroffizieren der Fregatte „LÜBECK“ im Juni 1993 die Ehrenmitgliedschaft der Portepeeunteroffiziers-Messe verliehen wurde. Gleichzeitig hat er ein Kartonmodell der Fregatte „LÜBECK“ Klasse 120 der Portepeemesse gestiftet.

Weitere Bilder habe ich dankenswerter Weise von den Kameraden Thomas Scholz aus Moers und Peter Dobertin aus Essen erhalten, denen ich hier jeweils eine Galerie widmen möchte.


1988 – Auslaufen aus Wilhelmshaven zur DESEX 1/88


1980 – Sturmfahrt mit der Fregatte „Lübeck“

Diesen Zeitungsartikel habe ich von Peter Dobertin erhalten und in eine PDF-Datei umgewandelt. Die Datei ist knapp 3,4MB groß und da kann es etwas dauen, bis sie im Browser geladen ist.


1978 – Mitfahrt von Travemünde nach Kiel

Diese Mitfahrt fand am 28. August 1978 statt. Es ging von der Überseebrücke in Travemünde zur Holtenauer Schleuse in Kiel und ich war damals dabei.

Unser Betreuer war Bootsmann Herrmann Pflug.

Beim Kommandanten auf der Brücke.

Hohe Fahrt … und es weht ganz schön!

Betriebsstoffübernahme vom Versorger „LÜNEBURG“.

Übungsangriff einer ‚Phantom‘.

Mittagessen in der PUO-Messe. ES gab Serbische Bohnen und Pudding.

Auf dem Vorschiff halten drei Mann die Versorgungsleine zum Versorger.

Die Gischt erzeugt einen Regenbogen über dem Wasser … und dann kam schon Kiel Leuchturm in Sicht.

Verabscheidung von den PUO’s und besonders vom Decksmeister Hauptbootsmann Hans Ryszewski.

Die „LÜBECK“ in der Holtenauer Schleuse.


1978 – Patenschaftsbesuch in Lübeck

Besuch der Fregatte „LÜBECK“ am 22. und 23.Juli 1978.
Empfang einer Abordnung der MK Lübeck durch den Kommandanten am 23. Juli 1978, 11.00 Uhr.

Die Kameraden Neumann, Pieper, Evers und Kellmann, hier vor der Traditionstafel kurz vor dem Auslaufen, waren von den PUO’s der „LÜBECK“ zur Mitfahrt von Lübeck nach Kiel am 24.Juli eingeladen.

Pünktlich um 9.00 Uhr legt die „LÜBECK“ vom Hansekai ab.

Passieren des Tenders „RHEIN“, der in der Lübecker Werft O&K (Orenstein & Koppel) liegt, sowie der geöffneten Herrenbrücke.

Nach dem Passieren der Klappbrücke ging es weiter traveabwärts…

…bis Travemünde.

Nachdem die Mole passiert ist (im Hintergrund das Hotel ‚Maritim‘) ging der Lotse von Bord und die Seefahrt beginnt.

In der Lübecker Bucht wir die ehemalige Schulfregatte „SCHARNHORST“ in die Werft nach Lübeck geschleppt. Die „SCHARNHORST“ dient als Feuerschutz-Übungsschiff bei der Schiffssicherungsgruppe in Neustadt/Holstein.

Rees mit den PUO’s auf der Schanz.

Blick vom Achterschiff nach vorne

Höchstfahrt 28 Knoten

Ein Seenotfall: Eine mit Getriebeschaden in Seenot geratene Motoryacht wird bis zum Eintreffen des Seenotkreuzers abgeschleppt.

Die „LÜBECK“ lauft den Tanker „HARZ“ zur Betriebsstoffübernahme an. Wenn beide Schiffe parallel laufen, werden Schläuche mit Arbeitsleinen herübergeholt. Ein schwieriges Manöver. Wenn die Verbindung hergestellt ist, kann der Betriebsstoff fließen.

„Front nach Backbord!“ – Das Marineehrenmal in Laboe wird passiert.

Begegnung mit dem aus der Förde auslaufenden Schnellboot „ZOBEL“ und passieren des Leuchturms Friedrichsort.

Beim Einlaufen in den Tirpitzhafen in Kiel liegen an der Außenmole „Z4“ und „LÜTJENS“

Auf Wiedersehen und vielen Dank!

Hier ist der Bericht aus den Lübecker Nachrichten vom 26.Juli 1978 über die Fahrt mit der Fregatte „LÜBECK“.


1971 – Ramming während STANAVFORLANT

Folgenden Beitrag habe ich vom Kameraden Thomas Schulz erhalten, den ich hier gerne zitiere…

Sollte sich jemand finden, der auch dabei war, bitte ich um seine Korrektur, wenn meine Erinnerung nicht ganz richtig sein sollte.

Es war auf der „LÜBECK“ während STANAFVORLANT 1971 in der Nordsee (ich habe 2 offizielle und eine Vorläufervariante mitgefahren). Wir fuhren ein Highline-Manöver an Steuerbordseite eines Versorgungs-Tankers. An seiner Backbordseite hing die norwegische Fregatte „TRONDHEIM“.

Übernahme ist beendet. Beide Fregatten nehmen Speed auf und drehen, nachdem sie ein ganzes Stück dem Tanker voraus sind, zu beiden Seiten weg – die „TRONDHEIM“ nach Backbord und wir sollten nach Steuerbord wegdrehen. Aber unser Rudergänger verwechselte die Seiten und legte Ruder nach Backbord. Ich stand vor dem Bravo-Leitstand auf dem Admiralsdeck und hatte somit die beste Beobachtungsposition. Bevor wir durch Kurskorrektur eine Ramming verhindern konnten, kreuzten wir den Kurs des Tankers und schossen auf des Norwegers Steuerbordseite zu – inzwischen waren wir schon auf „AK zurück!!!“. Gott sei Dank befanden wir uns aber schon weit genug an Backbord des Tankerkurses, so dass der uns nicht mehr rammen konnte und achteraus von uns dann vorbeizog.
Obwohl die „TRONDHEIM“ durch „Ruder hart Steuerbord“ ihr Heck vor unserem Bug wegzudrehen versuchte, erwischten wir sie hinter dem Schornstein. Unser Bug schob sich an der Bordwand hoch auf sein Bravo-Deck unser ganzes Vorschiff wurde dabei aus dem Wasser gehoben. Der Norweger wurde auf seine Backbordseite gedrückt und zwar so, dass ich schon befürchtete, wir würden ihn zum Kentern bringen. Doch dann rutschte unser Bug an seiner Reling (die natürlich abgemäht wurde) entlang nach achtern, plumpste auf sein Hauptdeck, nahm auch dort alles mit, bis wir am Heck endlich dann ins Wasser zurückklatschten. Die norwegischen Mannschaften, die sich sowohl auf ihrem Bravo-Deck als auch auf dem Hauptdeck an der Reling festgeklammert hatten, ließen, als unser Kiel auf sie zu rutschte, der Reihe nach die Reling los und rutschten nach hinten auf ihre Backbordseite weg. Ich kam mir vor, wie in einem schlechten Film und schnappte vorsichtshalber meine Schwimmweste, die in der Feuerleit-Anlage „Bravo“ hing.

Bei diesem Vorfall kam leider ein norwegischer Maschinist ums Leben, da ihre Maschine aus der Bettung gerissen wurde und den Mann zerquetschte. Außerdem hatten sie ein größeres Leck. Unser Bug war, Gott sei Dank, nur leicht verbeult. Für die „TRONDHEIM“ war STANAFVORLANT jetzt beendet und sie musste ins Trockendock. Wir mussten den Verband verlassen und liefen einen Hafen an (ich glaube, es war Chatham, bin aber nicht sicher) und bekamen dort einen Spezial-Beton zur Stabilisierung in den Bug gegossen. Nach einigen Tagen stießen wir dann wieder zum Verband, und fuhren die STANAFVORLANT zu Ende.


Bilder von Peter Dobertin aus den 70ern

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei Peter Dobertin bedanken, der mir diese wunderbaren Fotos seiner Fahrenszeit auf der Fregatte „LÜBECK“ zur Verfügung gestellt hat.


1965/66 – Borddienstzeit von Bodo Buhse

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei Bodo Buhse bedanken, der mir diese wunderbaren Fotos seiner Fahrenszeit auf der Fregatte „LÜBECK“ zur Verfügung gestellt hat.


1963 – Schiffstaufe