Neue Jadewerft in Wilhelmshaven gewinnt Ausschreibung

Am 9.Dezember erhielt die Neue Jadewerft GmbH in Wilhelmshaven den Zuschlag für die Ausschreibung der planmäßigen Werftliegezeit vom 25.01. – 26.05.2016. Der endgültige Gesamtauftragswert beläuft sich auf 5.780.608,97 EUR.

Vorwiegend sind umfangreiche Arbeiten im Bereich Schiffbau, Maschinenbau, Schiffsbetriebstechnik und Elektrotechnik auszuführen. Während des Vorhabens wird eine schiffbauliche Untersuchung durchgeführt. Zudem ist die Durchführung mehrerer technischer Änderungen, wie zum Beispiel die „Integration SanAusstattung Radiologie“ vorgesehen.


Werftplan Neue Jadewerft (Quelle: Neue Jadewerft)

 

Fregatte „LÜBECK“ verlegt ins Marinearsenal

Quelle: marinetraffic.com

Am heutigen Montag hat die Fregatte „LÜBECK“ von Marinestützpunkt ins Marinearsenal verholt, um die Vorbereitungen für die im Januar beginnende planmäßige Werftliegezeit zu treffen.

 

Fregatte „LÜBECK“ auf dem Weihnachtsmarkt in der Patenstadt

Am gestrigen Samstag, den 28. November, haben wir den Punschstand der Fregatte „LÜBECK“ auf dem Lübecker Weihnachtsmarkt besucht, der auch in diesem wieder seinen sehr leckeren Marinepunsch zu Gunsten der Matthias-Leithoff-Schule verkauft.

Leider ist der Stand etwas abseits der „normalen Punschroute“ aufgestellt, aber er war in der Zeit, in der wir dort standen, immer gut besucht.

Beim kurzen Smalltalk mit dem „Glühwein-Team“ habe ich erfahren, dass die „LÜBECK“ im Januar 2016 in die Werft geht. Die Ausschreibung sei jedoch noch nicht abgeschlossen und deshalb wisse man noch nicht welche Werft den Zuschlag erhält.

Auf die Frage, wann die Fregatte das nächste Mal in den Hafen der Patenstadt einläuft, kam die Antwort, dass, wenn die Werftliegezeit es zulässt, sich die Besatzung es wünschen würde, wenn sie zur Eröffnung des Punschstandes im nächsten Jahr mit der Fregatte in Lübeck einlaufen könnten.

 

Fregatte „LÜBECK“ in der Nordsee

Bildquelle: marinetraffic.com

Am Montag, den 02. November, hat die „LÜBECK“ um 9:00 Uhr Wilhelmshaven in Richtung Nordsee verlassen, wo sie westlich von Helgoland „auf und ab“ gefahren ist. Hier sind einige Schnappschüsse der Route, die ich bei Marinetraffic eingefangen habe.

Am gestrigen Freitag, den 06. November, hat die „LÜBECK“ um 9:00 Uhr wieder im Marinestützpunkt von Wilhelmshaven festgemacht.

Eine weitere Tagesfahrt stand am 9.11. auf dem Programm. Und auch in den darauf folgenden Tagen war die „LÜBECK“ in der Deutschen Bucht unterwegs.

 

Fregatte „LÜBECK“ wieder in Wilhelmshaven angekommen

Nur wenige Stunden nach dem Kommandantenwechsel hat die „LÜBECK“ am 2.Oktober um 16 Uhr den Kieler Tirpitzhafen verlassen. Hier wieder Bilder von den bekannten Webcams an der Kieler Förde…

Am 03.Oktober stoppte die „LÜBECK“ auf der Höhe von Hvide Sand / Dänemark für einige Stunden in der Nordsee und ließ in der Zeit den EGV „FRANKFURT AM MAIN“ passieren, mit dem sie zusammen in Kiel ausgelaufen ist.

Heute Morgen um 8:00 Uhr hat die „LÜBECK“ in ihrem Heimathafen festgemacht.

 

Der Kommandant hat Geburtstag

Liebe Frau Renate Semrau und stolze Mama des Kommandanten, vielen herzlichen Dank für den Tipp in meinem Gästebuch – das macht mich stolz und zeigt, dass ich mit meiner Internetseite zur Fregatte „LÜBECK“ nicht alles falsch gemacht habe.

Am heutigen Dienstag feiert der bald scheidende Kommandant der Fregatte „LÜBECK“, FKpt. Peter Christian Semrau, seinen Geburtstag.

An dieser Stelle gratuliere ich sehr gerne und wünsche für das neue Lebensjahr alles erdenklich Gute.

Zuvor hatte die „LÜBECK“ noch diverse Manöver in der Lübecker und Mecklenburger Bucht durchgeführt. Hier ist die Zusammenfassung der AIS-Signale der letzten Tage:

Heute Morgen ist die Fregatte dann in die Kieler Förde gelaufen und hat die bekannte Webcam in Laboe passiert.

Festgemacht hat die „LÜBECK“ gegen 9:00 Uhr an der Innenseite der Tirpitzmole. Nun kann man sich wohl denken, wer heute für das Einlaufbier zuständig war.

 

NoCo2015: Fregatte „LÜBECK“ und EGV „BONN“ vor Fehmarn

Quelle: marine.de

Das multinationale Manöver Northern Coasts 2015 fand am 24. September seinen Abschluss. Knapp zwei Wochen führten mehr als 3.600 Soldaten aus 16 Nationen Manöver auf der Ostsee durch und übten das Zusammenspiel verschiedener militärischer Einheiten im internationalen Umfeld. Hier ein paar Highlights des jährlichen Großmanövers.

Am Abend des 24. September haben die „LÜBECK“ und die „BONN“ mit vollen Tanks Kiel wieder verlassen und Kurs Richtung Fehmarn aufgenommen, wo weitere Übungen mit den Schnellbooten „PUMA“ und „WIESEL“ sowie dem Küstenwachboot „BAYREUTH“ anstanden.
Des Weiteren ist das Speedboot „ODIN“ der Polizei dazu gekommen – es ist allerdings eines der beiden Speedboote der „BONN“. Zwischenzeitlich tauchte auch der EGV „FRANKFURT AM MAIN“ in dem Seegebiet auf.

NoCo2015: Fregatte „LÜBECK“ in Kiel eingelaufen

Bilequelle: marinetraffic.com

Nach drei Tagen ist das AIS-Signal der Fregatte „LÜBECK“ wieder zu empfangen. Beim Nachsehen heute Morgen ist mir auch der Küstenschutz der NoCo-Einheiten an der nördlichen Lübecker Bucht aufgefallen.

Heute Morgen um 9:00 Uhr hat die „LÜBECK“ in Kiel festgemacht und damit das Manöver beendet.

 

NoCo2015: Tanken auf hoher See

Text- und Bildquelle: 2015 Bundeswehr / Christin Krakow/Presse- und Informationszentrum Marine)

Die erste Woche von Northern Coasts ist bereits beendet. Die teilnehmenden Einheiten haben die Tage intensiv genutzt und ihre Zusammenarbeit weiter verbessert. Dazu gehörten verschiedene Minenabwehrübungen, um auf die kommende Woche gut vorbereitet zu sein, aber auch seemännische Manöver, wie das längsseits Gehen in See, das Postbeutelmanöver sowie die Seeversorgung.

Der Einsatzgruppenversorger „BONN“ verringert langsam seine Geschwindigkeit. „Das am RAS beteiligte Personal sich klar machen!“, ertönt es aus den Lautsprechern der „BONN“. Gleichzeitig nähern sich die Fregatte „LÜBECK“ und die Korvette „BRAUNSCHWEIG“. Die drei Einheiten sind Teil des Manövers Northern Coasts, welches derzeit in der nördlichen Ostsee stattfindet.

Das RAS-Personal findet sich zur Sicherheitsbelehrung auf dem Manöverdeck ein. RAS ist die Abkürzung für replenishment at sea, die Versorgung auf See. Die Marinesoldaten haben sich für das bevorstehende Versorgungsmanöver zusätzlich mit ihren Schwimmwesten, Helmen und Schutzbrillen ausgerüstet. Der Decksmeister teilt das angetretene Personal in zwei Gruppen auf, da beide Einheiten parallel betankt werden sollen.

Um den zu betankenden Einheiten zu signalisieren, dass sie bereit zum Manöver sind, stellt sich das Personal geordnet nebeneinander auf und nimmt parallel Funkkontakt zur Brücke auf. Langsam schließt die Fregatte „LÜBECK“ aus ihrer Warteposition zum Einsatzgruppenversorger „BONN“ auf. Ein langer Pfiff ertönt. „Achtung Bola“, ruft der Decksmeister. Die Soldaten gehen schnell in Deckung, da die Bola von der „LÜBECK“ verschossen wird. „Dabei handelt es sich um ein erschwertes Plastikgeschoss, welches mit einem umgebauten Gewehr verschossen wird“, erklärt der Decksmeister Hauptbootsmann Andreas B.

Betankung beginnt

Ein lauter Knall ertönt. Schnell wird die angeflogene Leine aufgenommen und eingeholt. An ihr sind wiederum dickere gelbe Leinen und ein Stahlseil befestigt, die nun nach und nach eingeholt werden. Die Verbindung steht. „Der Signäler der Fregatte „LÜBECK“ bestätigt dies mit einer roten und grünen Kelle“, beschreibt der Hauptbootsmann die Abläufe des Manövers. Entlang des Stahlseils wird der Tankschlauch langsam zur Fregatte gezogen. Ein paar Minuten später strafft sich der Schlauch und die Betankung startet.

Abstand einhalten

Solange die Verbindung zwischen den Einheiten besteht, muss der Kurs immer parallel gehalten werden. „Wir kontrollieren außerdem ständig die Entfernung zu den anderen Einheiten mit Hilfe von Abstandsleinen“, beschreibt der Marinesoldat. An dieser sind kleine farbige Fähnchen angebracht, an denen man den Abstand ablesen kann. „36 bis 42 Meter sind optimal“, fügt er hinzu. Nach rund 90 Minuten kreuzt der Signäler eine rote und eine grüne Kelle. „Das Manöver ist beendet“, erläutert der Decksmeister. Anschließend holt die „BONN“ den Schlauch langsam zurück und die „LÜBECK“ kappt die Verbindung.

Kurz darauf dreht die Fregatte ab und die Soldaten nehmen ihre Helme ab, um sie zum Dank zu schwenken. Voll betankt können die „LÜBECK“ und die „BRAUNSCHWEIG“ ihre Fahrt nun fortsetzen und ihren Verpflichtungen während des Manövers Northern Coasts nachkommen, ohne extra einen Hafen anlaufen zu müssen.

Viele Manöver wurden im Kattegat durchgeführt. Am Wochenende allerdings führte es die Lübeck durch den Sund Richtung Süden und wieder zurück. Am Montagvormittag wurde dann das AIS abgeschaltet…

Mal sehen, wann das AIS wieder gesendet wird.

 

NoCo2015: Gemeinsame Übungen auf See

Text- und Bildquelle: 2015 Bundeswehr / Christin Krakow/Presse- und Informationszentrum Marine)

Nach dem ersten Aufeinandertreffen und den Besprechungen in Frederikshavn, lernen sich die beteiligten Besatzungen des Manövers Northern Coasts nun in See besser kennen. Eingeteilt in mehrere kleine Gruppen führen sie gemeinsam Übungen in der nördlichen Ostsee durch. Auf dem Plan stehen unter anderem Übungen mit Ubooten, Flugzeugen sowie Schießübungen.

Am ersten Tag stand ein sogenanntes „CASEX“ auf dem Übungsplan des Einsatzgruppenversorgers (EGV) „BONN“. „Das Uboot „U 34“ wird gleich abwechselnd sein Sehrohr, Schnorchel und verschiedene Sensoren zeigen“, informiert die Durchsage auf der Brücke des Versorgers. Einen Moment später beginnt das Uboot mit seinem Tauchgang und lässt nur noch wenige Zentimeter der Sensoren aus dem Wasser ragen. Trotz des diesigen Wetters sind die Rohre gut zu erkennen. Für dieses Ereignis versammelten sich zusätzlich die polnische Fregatte „KOSCIUSZKO“ und Korvette „KAZUB“, die schwedischen Korvetten „HELSINGBORG“ und „NYKOPING“, sowie die deutsche Fregatte „LÜBECK“ und deren Hubschrauber „Sea Lynx“ um das deutsche Uboot.

Angriffe aus der Luft

„Besatzung auf Gefechtsstation!“, ertönt es am folgenden Tag wieder aus den Lautsprechern. Ohne zu zögern rüsten sich die Marinesoldaten mit ihren Flammschutzhauben, Flammschutzhandschuhen sowie den Gefechtshelmen aus. Einige Minuten später folgt eine weitere Durchsage: „Airwarning yellow, airwarning yellow“. Der Verband wird von feindlichen Flugzeugen angegriffen. Mit solchen Gefechtssituationen wird die Besatzung in den kommenden Tagen öfter gefordert werden. Aber noch befinden sich die Einheiten in der Übungsphase.

Feuer frei!

Bei der Abwehr feindlicher Bedrohungen kann es zum Einsatz der Bordwaffen kommen. Um deren Handhabung zu trainieren, begeben sich die „BONN“, die „KOSCIUSZKO“ und die „KAZUB“ am Nachmittag in ein zugewiesenes Seegebiet. Abwechselnd sollen die polnischen Einheiten und der EGV „BONN“ mit ihren Bordwaffen schießen. Zwei Marineleichtgeschütze der „BONN“ schwenken in die vorgegebene Richtung. „Silverhammer, Silverhammer“, warnt eine Durchsage.

Mehrere laute Schüsse ertönen. Wenig später sind die Einschläge an den Fontänen im Wasser zuerkennen. „Der Anlauf ist beendet, das Schießen ist beendet“. Auch für die kommenden Tage ist der Übungsplan des Manövers Northern Coasts gut gefüllt. In der herannahenden Woche wird für die Schiffe, Boote und Luftfahrzeuge ein anspruchsvolles Szenario eingespielt, auf welches sie reagieren müssen, um für den Ernstfall zu trainieren.