Herzlichen Glückwunsch

Die Fregatte „LÜBECK“ ist 30 geworden…

Meinen allerherzlichsten Glückwunsch

„LÜBECK“ verlässt Brest

Gegen 11:30 Uhr hat die „Lübeck“ im Marinestützpunkt in Brest/Frankreich abgelegt und nimmt Kurs in Richtung Atlantik.

Am frühen Nachmittag verlor sich dann das Signal südlich der Île d’Ouessant

„LÜBECK“ auf „Mission Foch“

Der Vizeadmiral und Inspekteur der Deutschen Marine, Andreas Krause, hat am Freitag folgenden Beitrag vom Flugzeugträgerverband mit der Fregatte „Lübeck“ getwittert.

Die Fregatte „Lübeck“ ist ganz links zu erkennen. In der Mitte der französische Flugzeugträger „Charles De Gaulle“.

„LÜBECK“ in Brest

Um 11:00 Uhr hat die Fregatte „Lübeck“ in der Base Naval Brest angelegt.

Mir ist mal wieder das Frachtschiff „Cap Pasado“ aufgefallen, das die Fregatte die ganze Zeit begleitet hat.

„LÜBECK“ westlich von Portugal

Gestern Vormittag hat die Fregatte „Lübeck“ den Hafen von Cádiz verlassen und Kurs Richtung Westen genommen. Aktuell fährt sie mit etwa 24kn Richtung Norden und ist auf der Höhe von Porto/Portugal.

„LÜBECK“ in Cádiz

Mittlerweile hat die Fregatte „Lübeck“ die Biskaja und auch die portugiesische Küste passiert und befindet sich vor der Bucht von Cádiz.

Gegen 12:15 Uhr hat die Fregatte im Hafen von Cádiz festgemacht.

„LÜBECK“ ist wieder unterwegs

Am Montag den 24.Februar hat die Fregatte „Lübeck“ ihren Heimathafen durch die Seeschleuse verlassen. Nach einem kleine „Kringel“ im Jadebusen hat sie Kurs auf Helgoland genommen.

Nach scheinbar kleinen Manövern ging es dann Richtung Englischer Kanal …

 

… den sie bis heute Mittag durchquert haben dürfte. Mal sehen, wo es hingeht. Bisher habe ich nur die Information, dass die Fregatte den französischen Flugzeugträger „Charles De Gaulle“ begleiten soll und somit wahrscheinlich ins Mittelmeer nach Toulon (Frankreich), dem Heimathafen des Flugzeugträgers, fährt. Dazu würde auch passen, dass die Fregatte am 29. Februar einen (bei Marinetraffic „nicht definierten“) Hafen anlaufen wird: vermutlich Rota – die Tankstelle bei Cádiz in Spanien.

Um die Fähigkeiten der Fregatte zu zeigen, sind auch die Marineflieger dabei…

Quelle: chiefdeunavy auf Twitter

Die letzte ihrer Art…

Seit gestern ist die Fregatte „Lübeck“ die letzte aktive Fregatte der Klasse 122 bei der Deutschen Marine.

Der Grund dafür ist, dass die Fregatte „Augsburg“ (alias „Wilde 13“ oder „Augsburger Puppenkiste“) gestern nach 30 Jahren und 760.000 Seemeilen in Wilhelmshaven außer Dienst gestellt wurde.

Ausbildung auf neuen Wegen

In enger Kooperation mit britischen Experten übernimmt die Einsatzflottille 2 nun weite Teile der Einsatzausbildung. Die „Lübeck“ hat als erste Einheit das Training durchlaufen.

WILHELMSHAVEN Geschafft! Die „Lübeck“ hat gerade ihre mehrwöchige Einsatzausbildung mit sehr befriedigendem Ergebnis abgeschlossen – und ist damit bereit für ihren nächsten Einsatz. Das Besondere dabei: Die „Final Inspection“ (Abschlussprüfung) an Bord hat der Kommandeur des 4. Fregattengeschwaders, Kapitän zur See Dirk Jacobus, mit einem Expertenteam der Einsatzflottille 2 in der Deutschen Bucht abgenommen.

Quelle: facebook

Nach jeder längeren Werftliegezeit durchlaufen die Schiffe der Deutschen Marine ein abgestuftes Einsatzausbildungsprogramm über mehrere Monate, das seinen Abschluss im „German Operational Sea Training“ (GOST) findet. Beim „Flag Officer Sea Training“ (FOST) in der britischen Marinebasis Devonport/Plymouth erhalten sie am Ende einer mehrwöchigen, fordernden Ausbildung ihre Einsatzzertifizierung – wenn es denn rund läuft. Bei diesem Training werden die Einheiten bislang grundsätzlich von einem Team von britischen Ausbildern geprüft.

Beim GOST muss die Besatzung mit asymmetrischen und „klassischen“ Bedrohungen umgehen, also die Überwasser-, Unterwasser- und Luftkriegsführung „im Schlaf“ beherrschen. Im Schiff müssen während der simulierten Gefechte Brände bekämpft, Lecks abgedichtet und Verwundete geborgen und versorgt werden. Außerdem sind die Soldaten immer wieder bei etlichen seemännischen Manövern gefordert. Unter diesem ständigen Druck muss eine Besatzung nicht nur als ganzes Team überzeugen, sondern auch das Schiff selbst sollte stets einen möglichst tadellosen Eindruck machen.

Bei der Fregatte unter Führung von Kommandant Mathias Rix war es diesmal ein wenig anders. Als erste Einheit überhaupt durchlief die „Lübeck“ das GOST gerade unter deutscher Leitung (German Authorities). „Mit Blick auf Unwägbarkeiten bei den Werftaufenthalten und daraus resultierenden Verzögerungen konnten unsere Schiffe zuletzt nicht immer wie angemeldet die Ausbildung der Briten beim FOST nutzen“, erklärt Flottillenadmiral Ralf Kuchler, Kommandeur der Einsatzflottille 2, den neuen Weg. „Wir machen das nun unter eigener Leitung, um unsere Einheiten flexibler auf ihre Einsätze vorbereiten zu können.“

Dazu seien in enger Kooperation mit den britischen Experten zunächst deutsche Soldaten akkreditiert worden, um den hohen Anforderungen des FOST an die standardisierte Ausbildung dort gerecht zu werden. Eingebunden sei dabei die Gruppe Einsatzausbildung der EF2 ebenso wie der deutsche Verbindungsoffizier und sein Team beim FOST. Beide stellen auch das 26-köpfige deutsche Ausbilder-Team, welches während der mehrwöchigen Ausbildung die Besatzung der „Lübeck“ begleitet hat. „Bei einigen Übungen waren dennoch auch britische ‘Searider‘ mit an Bord. Überhaupt ist die „Lübeck“ während fast vier Wochen vollwertiger Sparringspartner der anderen Einheiten beim FOST gewesen – aber die Abschlussprüfung haben wir wegen der Wetterlage vom Ärmelkanal in die Nordsee verlegt.“

Die Briten sehen den deutschen Weg durchaus positiv, so Ralf Kuchler. Denn sie wollen zeitnah eine komplette Flugzeugträger-Kampfgruppe durch ihre Einsatzausbildung bringen. Da sind die ‘Searider‘ auf vielen britischen Schiffen gefordert.

„LÜBECK“ vom GOST zurück in Wilhelmshaven

Gestern Nachmittag hatte die Fregatte „Lübeck“ wieder im Heimathafen festgemacht. Die letzten beiden Tag kringelte sie noch vor den Ostfriesischen Inseln und näherte sich einmal auch kurz der Hafeneinfahrt, fuhr dann aber wieder raus.