Pontonanlage

14,50 

Konstruktion: Andreas Jacobsen

Modelllänge max 53,0 cm – Maßstab 1:250
Schwierigkeitsgrad: mittel
346 Bauteile
4,5 Bögen DIN-A4 mit farbigem Rückseitendruck
4 Seiten Fotobauanleitung, viele Skizzen und Teileliste

Der Modellbaubogen enthält ein Pier-Element, eine Rampe und drei Schwimmpontons. Die auf dem Titelbild exemplarisch abgebildeten Modelle der Schnellboote sind nicht Bestandteil dieses Modellbaubogens.

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Artikelnummer: 108 Kategorie:

Beschreibung

Ein Ponton oder Schwimmplattform ist ein Schwimmkörper, der, meist fest verankert, als wasserstandsabhängiger Träger für verschiedene Aufgaben verwendet wird. Im Gegensatz zum Boot ist er zwar meist transportfähig, aber nur eingeschränkt fahrtauglich. Pontons verfügen über keinen eigenen Antrieb und haben im Gegensatz zu Schiffen ohne eigenen Antrieb meist keine strömungsgünstige Form. Pontons sind üblicherweise geschlossen und luftgefüllt.

Pontons werden für schwimmende Schiffsanleger, als Schwimminsel in Badeseen, für spezielle Flöße, für Wohnboote und Schwimmhäuser, für Schwimmbagger und Schwimmkräne verwendet. Als Anlegesteg bieten Pontons eine wasserstandsunabhängige Festmachmöglichkeit für Schiffe. Dies ist vor allem bei Gewässern mit Tidenhub von Vorteil. Beispielsweise bestehen die Landungsbrücken in Hamburg aus Pontons, ebenso die Steg-Anlagen vieler Yachthäfen.

Die hier für den Modellbaubogen konstruierten Pontons sind, wie auch die Pier und die Rampe, frei erfunden. Als Vorlage gelten allerdings die Pontons des Marinestützpunktes Kiel und Warnemünde sowie vom Einsatz-Ausbildungszentrum Schadensabwehr Marine (EASZ M) in Neustadt in Holstein.

Die Stromversorgung der Pontons wird über Anschlusskästen auf Pier und Ponton sichergestellt. Die Leitungen verlaufen seitlich an der Rampe zum Ponton. Auf dem Ponton befinden sich alle Anschlüsse unterhalb der befahrbaren Oberfläche und sind meistens durch schwarz-gelb markierte Zugänge zu erreichen. Auf jedem Ponton sind drei Laternen installiert; an der ersten befindet sich in der Regel ein Rettungskragen als Rettungsmittel. Am Ende des letzten Pontons einer Reihe ist eine Warnbake aufgestellt, die auf der Rückseite den Namen der Pontonbrücke trägt.