Fregatte Klasse 122

35,50 

Konstruktion: Andreas Jacobsen

Modelllänge ca. 52 cm – Maßstab 1:250
Schwierigkeitsgrad: schwierig

1980 Bauteile zzgl. 2×65 Bauteile für die Bordhubschrauber
16 Bögen DIN-A4 in unterschiedlicher Grammatur und mit farbigem Rückseitendruck
16 Seiten Fotobauanleitung, viele Skizzen und Teileliste
30 Farbfotos vom Original

Auf Grund der doch recht schwierig gewordenen Foto-Recherchen für die ersten sechs in Dienst gestellten Fregatten, sind die Texturen des Bogens besonders auf die „Augsburg“ und natürlich auf die „Lübeck“ ausgelegt. Bei den anderen sechs Fregatten beschränken sich die individuellen Bauteile auf Bordwände, Heckspiegel, Landedeck, Hangardach, Namensschilder, Wappen und den Aufbau unter des Feuerleitradars WM-25.

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Artikelnummer: 102 Kategorie:

Beschreibung

F 122 ist die marineinterne Bezeichnung für die Fregatten der Bremen-Klasse der Deutschen Marine. Typschiff ist die Fregatte „Bremen“, die am 9. Juli 1979 bei der Bremer Vulkan AG symbolisch auf Kiel gelegt und am 7. Mai 1982 als erstes von acht Schiffen in Dienst gestellt wurde. Der Schiffsentwurf leitet sich von der niederländischen Kortenaer-Klasse ab. Die Schiffe der Bremen-Klasse sind in Wilhelmshaven stationiert und gehören dem 4. Fregattengeschwader an.

Die Fregatten der Bremen-Klasse wurden als Mehrzweckkampfschiffe mit der Hauptaufgabe zur U-Boot-Bekämpfung beschafft. Sie sind auch zur Bekämpfung anderer Schiffe und zur Abwehr von Flugzeugen und Flugkörpern befähigt. In ihrer im Ost-West-Konflikt vorgesehenen Hauptrolle sollten die Schiffe Verstärkungstransporte nach Europa geleiten und gegnerische U-Boote bekämpfen. Diesem Zweck dienten auch die zwei Bordhubschrauber, mit denen die Fregatten als erster Schiffstyp der Bundesmarine ausgerüstet wurden.

Nach Ende des Ost-West-Konflikts kamen auf die Deutsche Marine neue Aufgaben zu, bei denen die Fregatten der Bremen-Klasse eingesetzt wurden. Sie waren an den meisten Auslandseinsätzen beteiligt und werden deshalb auch als „Arbeitspferde der Marine“ angesehen. Die Schiffe nahmen und nehmen an den Operationen der NATO, der EU, der Vereinten Nationen und in anderen Koalitionen teil, darunter die Operation Enduring Freedom, die VN-Mission UNIFIL und die EU-Operation Atalanta zur Bekämpfung der Piraterie vor der Küste Somalias. Dabei beteiligen sie sich an der Seeraumüberwachung, der Abwehr von Piraten und der Durchsuchung verdächtiger Schiffe. Für diese Aufgaben sind die Fregatten mit ihrer mehrfach angepassten und erweiterten Ausrüstung gut geeignet.

Die Fregatten der Klasse F122 waren die ersten deutschen Marineschiffe mit CODOG-Antrieb (COmbined Diesel Or Gas).

Die ursprüngliche Ausrüstung mit Sensoren und Bewaffnung ist in ihrer Anordnung im Wesentlichen erhalten geblieben, jedoch wurden fast alle Einzelsysteme durch neuere Versionen oder andere Geräte ersetzt. Zur Hauptbewaffnung der F122 gehören das Schiffsgeschütz 76/62 Compact des Herstellers Oto Melara, zwei Doppelstarter mit acht Seezielflugkörpern Harpoon, ein Achtfach-Launcher für „RIM-7 Sea Sparrow“-Luftabwehrraketen sowie zwei Zwillings-Torpedorohre 324 mm. Mitte der 90er Jahre wurden die Schiffe einer Kampfwertsteigerung unterzogen, bei der unter anderem das ehemalige DA-08-Suchradar durch ein neues Radar vom Typ TRS-3D/32 zur dreidimensionalen Luftraumüberwachung ersetzt sowie ein neuer Führungsrechner und eine verbesserte EloKa-Anlage eingerüstet wurden.

Anfang der 90er Jahre wurden leichte Rohrwaffen zur Bekämpfung kleiner Seeziele aufgestellt, welche ab ca. 2008 durch das 27-mm-Geschütz MLG 27 ersetzt wurden. Ebenfalls Mitte der 90er Jahre erhielten alle Schiffe das Nahbereichsverteidigungssystem RIM-116 RAM zur Selbstverteidigung gegen anfliegende Flugkörper. Mit der Multi-Sensor-Plattform MSP 500 erhielten die Schiffe außerdem einen elektro-optischen Sensor, der auch zur Feuerleitung genutzt werden kann. Als weitere Verbesserung wurde das Datenaustauschsystem „DV-Anlage Link 16“ installiert, das vor allem dem Austausch von Luftlagedaten dient.

Zusätzliche Information

Gewicht 0.3 kg
F122

F207 – Bremen, F208 – Niedersachsen, F209 – Rheinland-Pfalz, F210 – Emden, F211 – Köln, F212 – Karlsruhe, F213 – Augsburg, F214 – Lübeck

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