Feuerschiff „FEHMARNBELT“

13,50 

Konstruktion: Andreas Jacobsen

Modelllänge ca. 18,0 cm – Maßstab 1:250
Schwierigkeitsgrad: fortgeschritten bis schwierig

ca. 620 Bauteile
4 1/2 Bögen DIN-A4 in unterschiedlicher Grammatur und mit farbigem Rückseitendruck
10 Seiten Fotobauanleitung, viele Skizzen und Teileliste
10 Farbfotos vom Original

 

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Artikelnummer: 103 Kategorie:

Beschreibung

Das Schiff wurde in den Jahren 1906 bis 1908 auf der Werft G.H. Thyen in Brake an der Weser gebaut. Die Indienststellung erfolgte als Feuerschiff „AUSSENEIDER“. Mit einigen Unter-brechungen lag der Dreimastschoner mit Not-besegelung (Für alle Masten waren je drei Garnituren Segel an Bord vorhanden) bis 1944 auf der Position „Außeneider“ vor der Mündung der Eider in die Nordsee.

In der Zeit von 1914 bis 1916 war die Position nach Süderpiep, in der Meldorfer Bucht bei Büsum, verlegt worden.

1931 bekam das Schiff einen Deutz-Sechszylinder-Dieselmotor mit 300 PS eingebaut, der dem Schiff knapp 9 kn Geschwindigkeit verlieh. Außerdem wurde ein Deckshaus aufgebaut.

1945 bis 1948 wurde es als Wachschiff am Minen-zwangsweg P 11-P 15 in der Deutschen Bucht eingesetzt. 1949 bis 1953 war es Ersatzfeuerschiff für die Position Amrumbank (P 15).
1954 und 1956 wurden verschiedene Umbauten getätigt. Unter anderem wurden die Masten entfernt sowie der heutige Laternenträger und das Ruderhaus eingebaut. Zusätzlich wurde das Leuchtfeuer verstärkt und ein Funkfeuer nachgerüstet.

In den Jahren von 1956 bis 1965 war es als Reserve-feuerschiff auf den Positionen Flensburg, Kiel und Fehmarnbelt eingesetzt, 1961 kurze Zeit auf Elbe 1 und dann von 1965 bis 1984 unter seinem heutigen Namen auf Position im Fehmarnbelt – 54°36′, 11°09E. Die Kennung betrug „Blitz 4 sec.“. Das Leuchtfeuer hatte eine Tragweite von 22 sm (ca. 40 km).

Am 31. März 1984 wurde es als letztes deutsches Feuerschiff auf der Ostsee außer Dienst gestellt; die Position wurde durch eine unbemannte Großtonne übernommen.

Am 20.Januar 1984 gründete sich der gemeinnützige Verein „Feuerschiff für Lübeck e.V.“, dem das Schiff am 6. Dezember 1984 übereignet wurde.

Am 8.Mai 1986 war die Einweihung und die zunächst feste Belegung des Liegeplatzes im Holstenhafen.

1989 folgte die erste offizielle Fahrt nach der Übernahme durch den Verein als Startschiff für die Operation Sail auf der Travemünder Woche.
Im Jahr 2002 folgte die erfolgreiche Zertifizierung nach der Traditionsschiffverordnung, gefolgt von der Einrichtung einer offiziellen Dienststelle der Deustchen Schiffspost mit eigenem Stempel am 17. Mai 2008.

Seit 2018 hat das Feuerschiff einen neuen festen Liege-platz vor der wunderschönen Altstadtkulisse der Hanse-stadt Lübeck im Hansahafen zwischen dem Schuppen 6 und dem Schuppen 9 an der Untertrave eingenommen .