{"id":2354,"date":"2013-07-08T06:00:42","date_gmt":"2013-07-08T04:00:42","guid":{"rendered":"https:\/\/jabietz.de\/kartonmodellbau\/?p=2354"},"modified":"2021-11-14T11:19:38","modified_gmt":"2021-11-14T10:19:38","slug":"zerstoerer-moelders","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/jabietz.de\/kartonmodellbau\/?p=2354","title":{"rendered":"Zerst\u00f6rer &#8222;M\u00f6lders&#8220; &#8211; Das Original"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Der Lenkwaffen-Zerst\u00f6rer &#8222;M\u00f6lders&#8220; wurde als zweite Einheit der Klasse 103 (L\u00fctjens-Klasse) in Dienst gestellt und war ein Kriegsschiff der Bundesmarine. Benannt wurde der Zerst\u00f6rer nach Luftwaffenoberst Werner M\u00f6lders.<\/p>\n<div id=\"attachment_2359\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/M\u00f6lders_(D_186)\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2359\" class=\"size-medium wp-image-2359\" title=\"Das Original\" src=\"https:\/\/jabietz.de\/kartonmodellbau\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Das-Original-300x199.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/jabietz.de\/kartonmodellbau\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Das-Original-300x199.jpg 300w, https:\/\/jabietz.de\/kartonmodellbau\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Das-Original-1024x681.jpg 1024w, https:\/\/jabietz.de\/kartonmodellbau\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Das-Original.jpg 1580w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2359\" class=\"wp-caption-text\">Quelle: wikipedia<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Bau und Indienststellung<\/strong><br \/>\nAuf der Helling der Bath Iron Works in Maine wurde am 12. April 1966 der Bau als DDG 29 begonnen. Die Taufe des Neubaus erfolgte am 13. April 1968 auf den Namen &#8222;M\u00f6lders&#8220;. Der Taufakt wurde durch die Mutter von Luftwaffenoberst Werner M\u00f6lders, Anna Maria M\u00f6lders, vollzogen. Anschlie\u00dfend erfolgte der Stapellauf. Der Zerst\u00f6rer wurde am 20. September 1969 in Boston durch seinen ersten Kommandanten Fregattenkapit\u00e4n G\u00fcnter Fromm, f\u00fcr das 1. Zerst\u00f6rergeschwader in Kiel in Dienst gestellt. Der Zerst\u00f6rer &#8222;M\u00f6lders&#8220; bekam bei der Indienststellung die Kennung D 186 und das Funkrufzeichen DBYC zugewiesen. Mit dem 1. Dezember 1981 wurde das Funkrufzeichen in DRAF ge\u00e4ndert.<br \/>\nVon November 1977 bis April 1978 fand eine Modernisierung zur Klasse 103A statt. Der Umbau und die Ausr\u00fcstung zum Zerst\u00f6rer der Klasse 103B erfolgte vom April 1982 bis zum Januar 1983. Anfang 1995 kamen dann die RAM-Starter an Bord.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Eins\u00e4tze<\/strong><br \/>\nDie &#8222;M\u00f6lders&#8220; nahm an zahlreichen \u00dcbungen der NATO teil, unter anderem regelm\u00e4\u00dfig als Bestandteil der st\u00e4ndigen Einsatzverb\u00e4nde der NATO im Atlantik (STANAVFORLANT) und im Mittelmeer (STANAVFORMED).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Nacht des 15. Dezember 1987 kam es auf der R\u00fcckfahrt von einem Einsatz im Mittelmeer, w\u00e4hrend der Durchfahrt durch den \u00c4rmelkanal, fast zu einem Totalverlust des Schiffes. In der Komb\u00fcse brach ein Feuer aus, welches sich durch Kabelbahnen und Abluftsch\u00e4chte ausbreitete und mit Bordmitteln nur schwer unter Kontrolle zu bekommen war. Zeitweise drohte der \u00fcber der Komb\u00fcse auf Deck montierte ASROC-Starter sich aufgrund der Hitze selbst zu entz\u00fcnden. Mit Unterst\u00fctzung der im Verband begleitenden Schiffe konnte das Feuer gegen Morgen von der Besatzung einged\u00e4mmt und gel\u00f6scht werden. Die &#8222;M\u00f6lders&#8220; konnte anschlie\u00dfend sogar aus eigener Kraft in ihren Heimathafen Kiel weiter laufen. Menschen kamen bei dem Feuer nicht zu Schaden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1992 fing die &#8222;M\u00f6lders&#8220; ein deutsches Frachtschiff beladen mit tschechoslowakischen T-72-Panzern im Mittelmeer ab &#8211; die erste Aktion solcher Art f\u00fcr die deutsche Bundesmarine. Sie war ebenfalls an der Durchsetzung des Embargos gegen die Bundesrepublik Jugoslawien (Operation Sharp Guard) beteiligt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Verbleib<\/strong><br \/>\nNach 34 Dienstjahren wurde der Zerst\u00f6rer &#8222;M\u00f6lders&#8220; am 28. Mai 2003 im Marinearsenal Wilhelmshaven au\u00dfer Dienst gestellt, nachdem sie bereits am 21. November 2002 au\u00dfer Fahr\u00adbereitschaft genommen wurde. Nachdem die ex-&#8222;M\u00f6lders&#8220; zun\u00e4chst in die Wehr\u00adtechnische Studiensammlung Koblenz des Bundes aufgenommen wurde, kam sie dann als Dauerleihgabe zum Deutschen Marinemuseum in Wilhelmshaven. Seit dem 24. Juni 2005 ist sie als schwimmendes Museumsexponat der \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich.<\/p>\n<p><strong>Maschinenanlage und Antrieb<\/strong><br \/>\n2 Dampfturbinen mit je 25.750 KW aus 4 Hochdruckkesseln<\/p>\n<p><strong>Bewaffnung als 103B<\/strong><br \/>\n2x 127 mm \/54 Mk 42 Mod 10<br \/>\n1x Einzel-FK Starter Mk 13 Mod 1 f\u00fcr Standard Missile und Harpoon<br \/>\n1x ASROC-Starter MK16 Mod.4<br \/>\n2x Dreier Torpedorohrs\u00e4tze UTR 324 mm Mk 32 Mod 7<br \/>\n2x RIM-116 Rolling Airframe Missile-Starter MK 49 mit je 21 Raketen<br \/>\n2x SRBOC-D\u00fcppelwerfer Mk36<br \/>\n2x Bordgesch\u00fctz 20 mm<br \/>\noptional zwei Fliegerf\u00e4uste und zwei Maschinengewehre<\/p>\n<p><strong>Technische Daten<\/strong><br \/>\nL\u00e4nge: 134,48 m<br \/>\nBreite: 14,35 m<br \/>\nTiefgang: 6,1 m<br \/>\nVerdr\u00e4ngung: 4162t<br \/>\nBesatzung: 334<br \/>\nGeschwindigkeit: &gt; 30 kn<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Lenkwaffen-Zerst\u00f6rer &#8222;M\u00f6lders&#8220; wurde als zweite Einheit der Klasse 103 (L\u00fctjens-Klasse) in Dienst gestellt und war ein Kriegsschiff der Bundesmarine. 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