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    GS „Neuwerk“ – erste Aufbauwand und Hauptdeck

    Publiziert in der Kategorie: Konstruktion MZS "Neuwerk" | 3 Kommentare
    (22 Bewertung(en), durchschnittlich: 5,00 von 5)
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    Noch einmal zu meinen Klebekanten. Diese habe ich mir seinerzeit ausgedacht, um die Aufbauwände wenigstens unten vernünftig und gerade auf das Deck zu bekommen. Mehrere Klebewinkel aufzusetzen, wie es andere Konstrukteure machen, ist mir nicht gut genug, denn diese muss man gerade aufsetzen, was auch wieder nicht jeder Modellbauer hinbekommt. Die Schlitze im Deck, wie sie von den alten WHV-Bögen bekannt sein dürften, sind für mich auch nicht so klasse. Also musste irgendeine Klebekante her, die rundrum verläuft. Diese Klebekante war bei mir bis dato eine aus 160g-Karton verdreifachte Fläche und erreichte ein Stärke von ca. 0,6mm. Mit dem 240g-Karton genügt es, die Fläche zu verdoppeln, was einerseits weniger Bogenfläche und andererseits weniger Zeitaufwand bedeutet. Die Stärke ist auch hier ca. 0,6mm. Auf die Klebekante kommen üblicherweise noch Spanten.

    Bei der „Neuwerk“ kommt die erste Klebekante auf das Arbeitsdeck und darauf noch zwei Spanten. Die zugehörigen beiden Aufbauwände bekommen jede Menge Details wie aufgeklebte Türen, Lüfter, Kästen, Rettungsringe und Feuerlöschanschlüsse, aber das ist ja auch schon von der „Poseidon“ bekannt.

    Neuwerk 004 Neuwerk 005

    Nachdem die Wände auf das Deck und an die Klebekante geklebt sind, kommt jeweils noch ein runder Lüfter vor die jeweilige Wand. Zwei schräge Flächen weisen auf die später beim Bau noch kommenden Niedergänge hin.

    Neuwerk 006

    Anschließend kommt auf das noch offene Spantengerüst das verdoppelte Back- bzw. Hauptdeck drauf. Die längere Aufbauwand des Arbeitsdecks wird noch mit senkrechten Stützen geschützt.

    Neuwerk 007

    Damit sieht mein Rumpf momentan wie folgt aus…

    Neuwerk 008

    … und es kann mit den Bordwänden weitergehen.

    GS „Neuwerk“ – Spantengerüst und erste Decks

    Publiziert in der Kategorie: Konstruktion MZS "Neuwerk" | 2 Kommentare
    (18 Bewertung(en), durchschnittlich: 5,00 von 5)
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    Nachdem ich im September letzten Jahres die „Machbarkeitsstudie“ vom Gewässerschutzschiff (kurz „GS“) „NEUWERK“ abgeschlossen und ich mich damals entschieden habe, das Modell kann ich konstruieren, ging es zunächst mit dem Schnellboot der Klasse 143A weiter. Diese Konstruktion ist längst abgeschlossen und vom Kontrollbauer abgeschlossen. Auch eine weitere Konstruktion aus viereinhalb Bögen ist fertig kontrollgebaut. Sie bleibt aber noch ein kleines Geheimnis und wird wohl erst im März gelüftet. Die Ätzplatinen sind ebenfalls beauftragt. Somit sind jetzt schon meine beiden Modelle für das Jahr 2020 fertig.

    Seit Weihnachten 2019 sitze ich nun wieder an der Konstruktion der „NEUWERK“ und habe den Rumpf samt Winchdeck und dem ganzen „Geraffel“ darauf und darunter fertig gezeichnet und auch überwiegend auf dem ersten Rumpf gebaut. Nun sind allerdings seit dem ersten Bau jede Menge Markierungen und Bauteile dazu gekommen, die ich jetzt aufgearbeitet habe. Auch habe ich mir eine Baureihenfolge überlegt, entsprechend die Teilenummern vergeben und das Bogenlayout der ersten 5 Bögen fertiggestellt.

    Nun muss ich für mich diese ersten fast 500 Bauteile einfach mal bauen, um zu sehen, wie das ganze Ensemble unter dem Winchdeck wirkt. Und … ich brauche schließlich auch Anleitungsfotos, die ich gleich mitmache. Danach kann es mit der Konstruktion der Aufbauten weitergehen.

    Diese Bericht wird kein Baubericht des Modells, sondern zeigt diverse Bauabschnitte in der Übersicht.

    Der Bau startet wie üblich mit der Grundplatte und den Spanten.

    Neuwerk 001 Neuwerk 002

    Ich habe mich für drei Längsspanten und im Bugbereich für zwei zusätzliche Stringerspanten entschieden. Der erste Spant am Heck und die beiden vordersten am Bug sind verstärkt. Ursprünglich wollte ich den Karton dieser Spanten jeweils verdreifachen, so wie auch die vielen Klebekanten der Aufbauwände, wie es von meinen anderen Konstruktion bereits bekannt ist, aber ich habe mich anders entscheiden und 240g/m² Karton besorgt. Dieser wird „nur noch“ verdoppelt. Somit wird es später im fertigen Modellbaubogen drei verschiedene Kartonstärken geben: 120g/m² und 160g/m² und 240g/m².

    Das letzte Drittel des Spantengerüsts ist etwas höher als das Arbeitsdeck mittschiffs, was vielleicht auf dem nächsten Bild deutlicher wird.

    Neuwerk 003

    Das Arbeitsdeck bekommt eine leichte Balkenbucht, allen anderen Decks nicht. Einerseits wäre von der Rundung bei den anderen Decks nicht viel davon zu sehen, andererseits macht es die Konstruktion der Azfbauten deutlich leichter.