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    Wie viel Zeit verbringst du damit, über Sachen nachzudenken, die du nicht mehr ändern kannst?

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    Fregatte „Lübeck“ – Großmast

    Publiziert in der Kategorie: "Lübeck" | Kommentieren?
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    Beim Großmast stellte sich mir während der Konstruktion die Frage, ob man den Gittermast auch als Ätzteil zur Verfügung stellt. Ich habe mich dagegen entschieden, weil er zu dünn geworden wäre. Eine dickere Platine ist sicherlich möglich, aber auch mit Mehrkosten verbunden, die ich für nicht vertretbar gehalten habe. Außerdem ist es immer noch Kartonmodellbau und „ein paar Dreiecke aussticheln“ ist gar nicht so schlimm.

    Um diese Bauteile geht es in diesem Abschnitt…

    0393 - Fregatte 122

    Auf geht’s. Eine frische Klinge ins Skalpell und ziemlich flott sind die Dreiecke ausgestochen. Bevor ich die vier Teile komplett ausschneide, habe ich die Kanten der ausgestochenen Dreiecke gefärbt. Zum Kantenfärben der schwarzen Bauteile nutze ich den Aquarellstift im Farbton „Paynes Grau 8200-181“.

    0394 - Fregatte 122

    Erst nach dem Trocknen wurden die Teile ausgeschnitten, außen die Kanten gefärbt und verklebt. Dabei ist gemäß Abbildung 30 unbedingt darauf zu achten, dass die Seitenteile (114a) und (114b) auf die Teile (114) und (114c) geklebt werden. Obwohl ich immer wieder daran gedacht habe, habe ich trotzdem eine Ecke falsch zusammen gesetzt. Das ist mir allerdings erst sehr viel später aufgefallen, weil der Rahmen von oben gesehen kein Rechteck mehr ist sondern ein kleines Trapez. Shit happens… fällt aber nicht auf.

    Vor dem Foto des fertigen Rahmens noch ein Bild, wie ich (114c) angesetzt habe: von oben beginnend zwischen (114a) und (114b) eingeklebt.

    0395 - Fregatte 122 0396 - Fregatte 122

    Von oben wird auch der Rahmen des Geräteträgers (114d) auf (114-c) gesteckt und bis zum ersten Knick des Mastes nach unten gedrückt. Das ging bei mir etwas schwerfällig, aber ich habe den Mast ja auch nicht ganz richtig zusammengeklebt. Oben auf den Mast kommt das Podest (114e), um das ich die Reling (114f) als Ätzteil geklebt habe. Auf (114e) kommt der Rahmen (114g). Diesen Rahmen habe ich vor dem Ausschneiden schon mal geknickt, dann ist es später einfacher. Seitlich werden die Gitter (114h) und (114i) jeweils mit (114j) abgestützt.

    0397 - Fregatte 122 0398 - Fregatte 122 0399 - Fregatte 122

    Auf den Rahmen (114g) wird das Radom (114k-q) gesetzt. Der Bau ähnelt den Radomen (111) und (112) und wird mit dem Ring (114r) abgeschlossen. Kleinteilig wird es mit den Fahrtstörlaternen und den zugehörigen kleinen Podesten (114s-y). Beim Anbau der kleinen Podeste ist darauf zu achten, dass sie senkrecht übereinander stehen. Ich glaube, das ist mir ganz gut gelungen.

    0400 - Fregatte 122  0401 - Fregatte 122 0402 - Fregatte 122

    Es folgen weitere kleine Anbauteile, deren Positionen in der Anleitung verdeutlicht wird.

    0403 - Fregatte 122

    Hier ist mein fertiger Mast aus allen vier Richtungen fotografiert.

    0404 - Fregatte 122 0405 - Fregatte 122 0406 - Fregatte 122 0407 - Fregatte 122

    Nun kann der Mast an Bord. Wie in der Anleitung erklärt, habe ich den Mast zunächst nur auf den vorderen Podesten (113-b) verklebt und ausgerichtet. Anschließend werden die Sockel (115u-v) so unter die achteren Mastfüße und an den Schornsteinmantel geklebt, dass der Mast um 3° ganz leicht nach achtern geneigt ist.

    0408 - Fregatte 122 0409 - Fregatte 122

    Und damit ist am 50sten Basteltag der Mast nach 4 Stunden fertig.

    Insgesamt habe ich an dem Modell bis hierhin 58,5 Stunden gebastelt und dabei 1413 Bauteile verbaut.

     

    Fregatte „Lübeck“ – Radome auf dem Lüfteraufbau

    Publiziert in der Kategorie: "Lübeck" | Kommentieren?
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    Die Bauteile dieses Bauabschnitts sind recht überschaubar.

    0390 - Fregatte 122

    Basteltechnisch sind hier auch keine Neuerungen, weswegen ich nur noch zwei Fotos zeigen möchte. Im ersten Schritt kamen die beiden Sockel des Mastes auf das Deck und anschließend die Sockel der Radome sowie die Relings. Zuletzt kommen die Radome, deren gerades Ausrichten obligatorisch ist, auf die Sockel.

    0391 - Fregatte 122 0392 - Fregatte 122

     

    KvJ-Fotowettbewerb 2019

    Publiziert in der Kategorie: Gewinnspiel, Wettbewerb 2019 | Kommentieren?
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    Weil ich immer wieder tolle Fotos fertiger Modelle der von mir konstruierten Modellbaubögen bekomme, ist mir die Idee zu einem kleinen Wettbewerb gekommen.

    Schickt mir bitte fünf bis zehn (Galerie-)Fotos eurer fertigen KvJ-Modelle mindestens in HD-ready-Qualität (1280 x 720 Pixel) und mindestens 2MB groß, besser in voller Auflösung. Ich würde die Fotos mit eurem Namen hier in meinem Blog in einer gesonderten Kategorie einstellen und zeigen.

    Zugelassen sind Fotos folgender Modelle:

    • Dampfschiff „BØRØYSUND (Hamburger Modellbaubogen Verlag)
    • Schlepper „BUGSIER 17/18“ (KvJ)
    • Fregatte Klasse 122 (KvJ)
    • Feuerschiff „FEHMARNBELT“ (KvJ
    • Schubschiff „THYSSEN II“ mit oder ohne Leichtern (KvJ)
    • Schnellboot Klasse 148 (KvJ)

    Einsendeschluss ist der 31.12.2019. Den ganzen Januar 2020 kann dann hier im Blog für das „perfekte Modell“ abgestimmt werden. Näheres zum Abstimmungsverfahren folgt zu gegebener Zeit.

    Das schönste Foto des Wettbewerbs wird mit einem KvJ-Modellbaubogen des Forschungsschiffs „POSEIDON“ mit Zusatzplatine prämiert.

    Zum Senden von Fotos bitte hier klicken.

     

    Fregatte „Lübeck“ – Rettungsinseln

    Publiziert in der Kategorie: "Lübeck" | Kommentieren?
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    Die Baugruppen (109) und (110) beschäftigen sich mit den 12 Rettungsinseln und deren Halterungen an den Aufbauten.

    0379 - Fregatte 122

    Die Halterungen (109) sind auch als Bauteile auf der Zubehörplatine vorhanden. Aus unerfindlichen Gründen sind die Knicklinien in der ersten Version der Platine in CorelDraw auf eine nicht druckbare Ebene gerutscht, weswegen die Bauteile von der Vorderseite nicht „angeätzt“ wurden und sich somit nicht wie gewünscht knicken lassen. Für diesen Fehler kann ich mich nur höflichst entschuldigen. In der zweiten Auflage der Platine ist dieser Fehler beseitigt und die Bauteile lassen sich wunderbar knicken. Beim Heraustrennen der Plattformen von der neuen Version der Platine ist unbedingt darauf zu achten, dass die lange Antenne der Baugruppe (144) nicht beschädigt wird.

    0380 - Fregatte 122 0381 - Fregatte 122 0382 - Fregatte 122

    Ich verwende hier die Bauteile der zweiten Version und knicke die Halterungen entsprechend der Seitenteile (109a) und (109b). Letztere Seitenteile werden dann angeklebt und danach kommen die so vorbereiteten Lager auf ihre Positionen an den vorderen und mittleren Aufbauten. Zuletzt kommen noch die Lager (109c) der Rettungsinseln auf die Halterungen.

    0383 - Fregatte 122 0384 - Fregatte 122

    Nun geht es mit den 108 Bauteilen der 12 Rettungsinseln weiter. Hier besteht die Möglichkeit weiße oder graue Rettungsinseln zu bauen. Warum Graue? Nun, während die Fregatte „Lübeck“ als Flaggschiff zum „Wochenende an der Jade 2017“ in Wilhelmshaven an der Pier lag, da sind mir die grauen Inseln aufgefallen.

    Rettungsinseln der "Lübeck"

    Ich habe mich natürlich auch für die graue Variante entschieden, gebe aber auch zu bedenken, dass dann die Kanten der 108 Bauteile gefärbt werden müssen … und das ist schon etwas … langweilig. Das Vorbereiten der Bauteile bis zum Stand auf dem folgenden Bild habe ich 100 Minuten gebraucht.

    0385 - Fregatte 122.jpg

    Der Zusammenbau ist relativ einfach. An die Rollen (110) werden links und rechts die Ringe (a) angeklebt, die wiederum mit den Deckeln (b) abgeschlossen werden. Zuletzt kommen noch die schmalen Streifen (c) auf die Rolle; das hat bei mir alleine 50 Minuten gedauert. Irgendwann, nach zähen 4 Stunden, sind die 12 Rettungsinseln für den Anbau auf die Podeste fertig.

    0386 - Fregatte 122.jpg 0387 - Fregatte 122.jpg

    Und so sieht es bei mir aus … die Rettungsinseln und ich werden definitiv keine Freunde.

    0388 - Fregatte 122.jpg 0389 - Fregatte 122.jpg