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    Wie viel Zeit verbringst du damit, über Sachen nachzudenken, die du nicht mehr ändern kannst?

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    5.Todestag von Piet

    Publiziert in der Kategorie: Sonstiges | 2 Kommentare
    (10 Bewertung(en), durchschnittlich: 5,00 von 5)
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    Liebe Modellbaufreunde

    Heute vor fünf Jahren ist einer der ganz großen Kartonmodellkonstrukteure und lieber Freund nach kurzer und schwerer Krankheit von uns gegangen.

    Mir ist er nicht nur durch die Kontrollbauten, die ich für ihn machen durfte, ein sehr guter Freund geworden. Durch ihn habe ich sehr viel im Bereich Konstruktion gelernt und konnte es für meinen Kleinverlag erfolgreich anwenden.

    Er hatte noch so viele Ideen, die er umsetzen wollte, insbesondere die Fregatte „Hamburg“, die Fregatte „Lübeck“, Zerstörer „Mölders“, die „Helgoland“, die „Albert Ballin“ und sogar den EGV „Bonn“, um nur einige seiner letzten Lieblings-Projekte zu nennen … die Liste ist unendlich lang. Leider hat die Zeit nicht gereicht.

    Ich kann und werde dich, lieber Piet, nicht vergessen, denn …

    … die Erinnerung ist ein Fenster durch das ich Dich sehen kann, wann immer ich will.

    Fregatte „Lübeck“ – Mittlere Aufbauten mit Lüfteraufbau und Schornsteinen

    Publiziert in der Kategorie: "Lübeck" | Kommentieren?
    (7 Bewertung(en), durchschnittlich: 5,00 von 5)
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    Das nächste Bild zeigt die relevanten Bauteile der mittleren Aufbauten.

    0179 - Fregatte "Lübeck"

    Die mittleren Aufbauten beginnen mit dem Bootsdeck (64) und dessen Unterseite (64a), die von der Rückseite zu rillen ist. (64b) ist ein Notausstieg. Das Deck schließt beim Vorbild nach oben hin viele Räumlichkeiten ab, wie beispielsweise den Halon Behälterraum, den Harpoon Geräteraum, mehrere Filter- und Lüfterräume, die Seeversorgungslast usw.

    Beim Aufsetzen des Decks auf das Spantengerüst kann man sich gut an den Markierungen auf (64a) orientieren, ansonsten muss man mit dem Auge gut vermitteln können.

    0180 - Fregatte "Lübeck"

    Ist das Deck aufgesetzt geht es mit der vorderen Abschlusswand (65) und den gelb-schwarzen Winkeln (65a+b) weiter. Die Rückseite dieser Winkel ist beim Vorbild ebenfalls nur gelb angepönt.

    0181 - Fregatte "Lübeck"

    Vor die Wand kommen drei Kästen (66), in denen Schiffssicherungsausrüstung gelagert wird.

    0182 - Fregatte "Lübeck"

    Die Reihenfolge der nun folgenden Bauteile (67) bis (69) habe ich auf Grund von Hinweisen zweier Modellbauer nachträglich im Bogen etwas geändert. Wer also noch einen der ersten Bogen im Fundus hat, darf sich über die andere Nummerierung bitte nicht wundern.

    Ein paar mehr verdoppelte Anbauteile bekommt die Rückwand (67), während die Seitenwände (68) und (69) mit ein paar zusätzlichen Lüftungsklappen auskommen.

    0183 - Fregatte "Lübeck" 0184 - Fregatte "Lübeck"

    Sind alle Wände an Bord, dann sieht es bei meinem Modell so aus…

    0185 - Fregatte "Lübeck" 0186 - Fregatte "Lübeck" 0187 - Fregatte "Lübeck" 0188 - Fregatte "Lübeck"

    Damit ist der Decksaufbau abgeschlossen und es geht mit dem Lüfteraufbau (70) weiter. Es empfiehlt sich diesen komplett fertigzustellen, bevor man mit dem Spantengerüst des Schornsteins beginnt. Auch wenn das Anleitungsbild 14 etwas anderes zeigt, sollte man der Empfehlung im Text folgen, um sich beim Bau nicht zu behindern. Um diese Bauteile geht es im weiteren…

    0189 - Fregatte "Lübeck"

    Der Lüfteraufbau mit seinen vielen Luftfiltern dient einerseits zur Luftversorgung der Gasturbinen sowie für die Luftversorgung der normalen Schutzumgebungsluft. Das Schiff ist zwecks permanenten ABC-Schutzes mit einem sogenannten „Dauer Schutzluft Klimatisierungssystem (DSK)“ ausgestattet. Hierbei wird das Schiff permanent über die ABC-Schutzluftstationen im Überdruck betrieben, dem sogenannten Zitadellenbetrieb. Die Zitadelle ist der Bereich des Schiffes, der mit Schutzluft, d.h. gefilterter Luft, die frei von ABC-Bedrohungen ist, versorgt wird. Der Zugang von außen erfolgt durch eine ABC-Schleuse (teilweise) mit Dekontaminierungsvorrichtungen.

    Wegen der Balkenbucht in den Querspanten (70c) bis (70e) ist das Spantengerüst mit seiner Grundplatte direkt auf dem Deck (64) aufzubauen.

    0190 - Fregatte "Lübeck"

    Der Mantel des Lüfteraufbaus (70f-g) wird mit 12 Luftfiltern (70i) bestückt. Abweichend von der Nummernfolge probiere ich diese Baugruppe anders zusammenzusetzen. Sollte das funktionieren, dann ändere ich die Teilenummern künftig ab. Also, erst (70i) auf (70f-g). Dann den Mantel entsprechend der Knicklinien knicken und oben Stück für Stück mit dem Deckel (70h) schließen.

    0191 - Fregatte "Lübeck" 0192 - Fregatte "Lübeck" 0193 - Fregatte "Lübeck" 0194 - Fregatte "Lübeck"

    Tja, die gewählte Reihenfolge bringt keine Verbesserung. Aber wenn schon anders, dann klebe ich noch die 6 Kästen (70l) bis (70n) auf den Mantel und stülpe ihn anschließend über das Spantengerüst.

    0195 - Fregatte "Lübeck" 0196 - Fregatte "Lübeck" 0197 - Fregatte "Lübeck"

    Nein, das war keine gute Idee. Der Mantel passt zu genau um die verdreifachte Grundplatte (70) und musste mit sanfter Gewalt aufgesetzt werden. Ich fürchte, der eine oder andere Modellbauer macht mit dieser Reihenfolge eher etwas kaputt, als dass er etwas aufbaut.

    Deswegen: Luftfilter (70i) auf den Mantel kleben, diesen zusammenkleben und über das Spantengerüst schieben. So hat man mit der Pinzette die Möglichkeit an der einen oder anderen Stelle etwas zu wirken. Abschließend den Deckel (70h) einkleben.

    Die Kartonrelings und -leitern werden wieder durch die Ätzteile ersetzt und angebaut.

    0198 - Fregatte "Lübeck" 0199 - Fregatte "Lübeck"

    Das Spantengerüst (71) bis (71c) des großen Schornsteins wird ebenfalls auf dem Deck (64) hochgezogen.

    0200 - Fregatte "Lübeck" 0201 - Fregatte "Lübeck"

    Die beiden Bauteile (71d) und (71e) des Abschlussdeckels habe ich zuerst zusammengeklebt und danach die Öffnungen mit dem Skalpell ausgestichelt. Dann sind die Abgasrohre (71f-h) und (71i-k) einzusetzen und von unten zu verkleben. Anschließend wird alles auf das Spantengerüst geklebt. Ich habe zuvor auch noch die Kappen (71n) sowie die Ringe (71o) und die Klappe (71p) auf den Deckel geklebt.

    0202 - Fregatte "Lübeck" 0203 - Fregatte "Lübeck" 0204 - Fregatte "Lübeck" 0205 - Fregatte "Lübeck"

    Wie oft habe ich mich schon bei Modellbaubögen darüber geärgert, dass ein äußerer Ring nie über ein Rohr gepasst hat. Meistens war der außen anzusetzende Ring zu kurz, selten zu lang, genau gepasst hat er (eigentlich) nie. An dieser Stelle muss ich meine Konstruktion mal loben, denn die Ringe (71h) und (71k) passen 100%ig um (71f) und (71i). Und auch von der bisherigen Passgenauigkeit des Bogens insgesamt bin ich überzeugt. Ich mag gar nicht an den Atomkreuzer „Pjotr Weliki“ oder die „Planet“ denken und wie oft ich dort jeweils die Bauteile anpassen musste. Aber das nur so nebenbei.

    Nun kann der Schornsteinmantel (71l) mit der Klebelasche (71m) verbunden und über das Spantengerüst gestülpt werden. Hier gehört noch der kleine Hinweis hin, das der Mantel unten geknickt werden muss, während er oben an der Kappe an der Vorderkante „nur“ gerundet wird. Auf dem Mantel der Fregatte „Lübeck“ ist übrigens der Lübsche Adler zu sehen und darunter die Inschrift „Concordia Domi Foris Pax“ („Eintracht innen, draußen Friede“), die auch auf dem Holstentor in Lübeck zu lesen ist.

    0206 - Fregatte "Lübeck" 0207 - Fregatte "Lübeck"

    Mit aufgesetzter markanter Schornsteinkappe, zwei Kästen und den beiden seitlichen Antennenhaltern, bei denen ich die dunkelgrauen Erleichterungslöcher vorsichtshalber nicht ausgestichelt habe, ist der Schornstein fertig. Vor den Lüftungsaufbau (70) wird noch der Schornstein (72), der baugleich mit (63) ist, gesetzt. Seitlich und vor den großen Schornstein (71) werden noch insgesamt vier Kästen (73-d) aufgestellt und damit sind die mittleren Aufbauten bestehend aus insgesamt 93 Bauteilen nach knapp 5 Bastelstunden fertig.

    0208 - Fregatte "Lübeck" 0209 - Fregatte "Lübeck" 0210 - Fregatte "Lübeck" 0211 - Fregatte "Lübeck" 0212 - Fregatte "Lübeck"

    Der vordere Schornstein (72) versorgt übrigens die beiden vorderen E-Diesel mit Luft.

     

    Fregatte „Lübeck“ – Schlauchboot, Torpedorohre, SRBOC, Schornstein, kleine Kräne

    Publiziert in der Kategorie: "Lübeck" | Kommentieren?
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    Im Folgenden geht es um die Baugruppen (60) bis (63), die an oder auf dem Torpedoraum installiert werden. Auf dem übernächsten Bild sind die Bauteile zu sehen, die ich bereits um die fehlenden Kräne ergänzt habe – Bauteile ganz links. Sie haben die Teilenummern (63e) bis (63g) bekommen. Ein Foto der „Lübeck“ zeigt die Ecke, um die es geht und welche Kräne fehlen.

    0165 - Fregatte "Lübeck" 0166 - Fregatte "Lübeck"

    Beim Schlauchboot ist der Schwimmkörper aus zu rundenden Bauteilen herzustellen, die auf 120g/m² Papier gedruckt wurden. Der Ablauf ist wie üblich: ausschneiden, Kanten färben, anfeuchten, mit einem Stahldraht runden und dann trocknen lassen, damit der Karton wieder „hart“ wird. Um die Wartezeit zu überbrücken könnte man sich schon mit den Torpedorohren (61) und/oder den Düppelwerferrohren (62a) und (62b) beschäftigen, die den gleichen Aufwand haben.

    Bootsunterseite (60a) knicken und vorne leicht runden, dann oben mit (60) abschließen. (60b) knicken, rückseitig verleben und achtern so auf (60) kleben, dass die runden Markierungen für den Schwimmkörper zu sehen sind. Die vorbereiteten (60c) und (60d) mit der Naht nach unten auf die Kante von (60) kleben. Nachdem auch (60e) und (60f) angeklebt sind, schließt (60g) die Lücke am Bug. Achtern kommen noch die Kegel (60h) an (60b) und dann das Boot samt den Lagern (60i) auf das Deck. Ich habe es entgegen der Anleitung mal andersherum aufgeklebt, damit man dieses Kleinod auch erkennt.

    0167 - Fregatte "Lübeck" 0168 - Fregatte "Lübeck" 0169 - Fregatte "Lübeck" 0170 - Fregatte "Lübeck"

    Bei den Torpedorohren ist die Klappenmechanik etwas sehr klein, aber durchaus machbar, wenn man dem Karton Zeit lässt, dass er auch wieder trocknen darf. Ich hab das Teil über die lange Seite dreimal geknickt und verklebt. 15 Minuten Trocknen lassen. Eine abstehende Seite anklappen und verkleben. 15 Minuten Trocknen lassen. Die andere Seite ankleben. 15 Minuten Trocknen lassen. Erst jetzt das mit (61a) abgeschlossene Rohr (61) auf die RAS-Wand (46) kleben und jeweils oben oder unten mit (61b) bestücken. Dabei störte die neue gelbe Ecke ein wenig, so dass ich sie in der Reihenfolge erst mit den Kränen empfehlen und ihr die Bauteilnummer (63h) spendieren werde.

    0171 - Fregatte "Lübeck" 0172 - Fregatte "Lübeck"

    Die Teileliste des Bogens beschreibt die nächste Baugruppe (62) mit „4 SRBOC-Werfer“. Die Abkürzung steht für „Super Rapid Blooming Offboard Chaff“ und heißt zu deutsch „Düppelwerfer“. Diese Rohre verschießen kleine Aluminiumstreifen zur Radartäuschung und erzeugen IR-Wolken, um wärmeempfindliche Suchköpfe zu täuschen. Die Teile (62a) und (62b) unterscheiden sich im Aufstellwinkel, deshalb ist auf strikte Trennung der Teile beim Bau zu achten. Meine fertigen Werfer sehen so aus …

    0173 - Fregatte "Lübeck" 0174 - Fregatte "Lübeck"

    Der Schornstein (63) ist beim Vorbild für die Zu- und Abluft der beiden achteren E-Diesel, die je eine Leistung von 750kW erzeugen, zuständig. Hier im Modell sind ein paar kleine Revisionsdeckel auf den Schornstein zu kleben und eine Verbindungslasche (63a) an die Naht. Bei der Lasche ist darauf zu achten, dass die waagerechte Linie an der Trennung zwischen Schwarz (für das Kantenfärben ist eher ein Dunkelgrau zu verwenden) und Hellgrau zum Liegen kommt.

    0175 - Fregatte "Lübeck"

    Wie schon angedeutet, sind die nun hier folgenden kleinen Kräne leider nicht im Bogen vorhanden, haben es aber bereits samt Kurzanleitung auf einen Ergänzungsbogen geschafft, der im Download-Bereich meines Blogs heruntergeladen werden kann, was auch schon eifrig genutzt wurde. Die kleinen Halterungen (63e) werden knapp oberhalb der dunkelgrauen Kante an die RAS-Wand (46) direkt neben die Leitern geklebt. Der Kran kommt dann darauf und wird mit der Nase ebenfalls an die Wand geklebt. Fertig. Die Takelung der Kräne ist beim Vorbild nicht immer angebracht sondern wird bei Bedarf angeschlagen und dann um die Reling gewickelt. Bei meinem Modell entfällt diese Takelung.

    Nachdem dann auch noch die vier Ätzteil-Relings an Bord sind, ist dieser Bauabschnitt komplett.

    0176 - Fregatte "Lübeck" 0177 - Fregatte "Lübeck" 0178 - Fregatte "Lübeck"

    An 18 Basteltagen habe in etwas mehr als 18 Stunden 386 Teile verbaut.

     

    Fregatte „Lübeck“ – Oberer Hangarteil mit Hangartor und -dach

    Publiziert in der Kategorie: "Lübeck" | Kommentieren?
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    Auf das Zwischendeck wird ein Spantengerüst mit Aufbauwand und zwei Leitern in der Reihenfolge ihrer Bezeichnung gesetzt. Beim Vorbild befinden sich außen zwei Munitionskammern für die Düppelwerfer (62) und mittschiffs ein Radarsenderaum. Eine weitere Seiltrommel (53) komplettiert außen die Wand.

    0139 - Fregatte "Lübeck" 0140 - Fregatte "Lübeck"

    Rückwärtig, also zum Hangar hin, wird das Spantengerüst mit der Baugruppe (54) abgeschlossen, die auf nun bekannte Weise vorbereitet und angebaut wird.

    0141 - Fregatte "Lübeck"

    Weiter geht es mit der Bestückung der Seitenwände (55) und (56) den Stützen für das Hangardach, bevor die Wände selbst angeklebt werden.

    0142 - Fregatte "Lübeck" 0143 - Fregatte "Lübeck"

    Nach dem Ankleben kommen noch Relings dran, damit niemand herunterfällt. Damit jemand hinauf kann, sind Leitern vorgesehen.

    0144 - Fregatte "Lübeck" 0145 - Fregatte "Lübeck" 0146 - Fregatte "Lübeck"

    Wer den nun folgenden Leitstand (57) nicht bauen möchte, der überspringt diese Baugruppe einfach und spart sich bei der Hangartorwand auch das Ausschneiden der Fenster. Für mich kommt das nicht in Frage und beginne mit der Kabine (57) und klebe schon mal eine Ecke zusammen, in die ich die Ablage (57a) und den Stuhl (57b – d) einkleben kann. Nebenbei habe ich die Hangartorwand vorbereitet.

    0147 - Fregatte "Lübeck" 0148 - Fregatte "Lübeck"

    Danach wird der Leitstand, in dem der Fly Commander die Starts und Landungen überwacht, geschlossen und außen mit einer Fensterfolie versehen. Ich verwende dafür eine Folie, die seinerzeit als Schutz vor einem LCD-Monitor angebracht war. Sie lässt sich mit Weißleim kleben und ist gut durchsichtig. Der Einbau des Leitstandes ist relativ einfach: ohne Klebstoff von oben in die Lücke schieben und so weit drücken, wie es geht. Nun kann der Leitstand oben mit etwas Weißleim fixiert werden.

    0149 - Fregatte "Lübeck" 0150 - Fregatte "Lübeck" 0151 - Fregatte "Lübeck"

    Die Hangartorwand wird angeklebt und mit den im Ätzsatz mitgelieferten Scheibenwischern außen am Leitstand versehen.

    0152 - Fregatte "Lübeck"

    Nun bleibt noch das Hangartor (58b) bis (58d). Die Elemente des Sektionaltores werden auf die breiten und schrägen Linien zwischen den Wänden (49a) und (50a) geklebt. Diejenigen, die den Hangar nicht ausgebaut haben, werden das Tor wohl geschlossen darstellen und kleben dafür die Elemente jeweils an das untere Ende jeder Linie.

    Für ein offenes Tor gibt es meinerseits keine Leitlinie, denn wie weit der Modellbauer sein Tor öffnen möchte, obliegt ihm selbst. Ich mache es ziemlich weit auf und werde die Torelemente eng zusammenkleben – wie in der Bauanleitung. Hier eine Ausschnittsvergrößerung der Abbildung 11 und wie ich die Elemente letztendlich eingeklebt habe.

    0153 - Fregatte "Lübeck" 0154 - Fregatte "Lübeck" 0155 - Fregatte "Lübeck"

    Mir gefällt die Öffnungsgröße sehr gut. Mal sehen, was man noch sieht, wenn das Dach drauf ist.

    Das Hangardach (Baugruppe 59) schließt den Hangar noch oben hin. Den Hinweis der Bauanleitung, dass jetzt wohl die letzte Gelegenheit wäre, einen Hubschrauber mit angelegten Rotorblättern in den Hangar zu stellen, ignoriere ich, denn ich stelle keinen Hubschrauber hinein. Von meinem Anleitungsbau nehme ich mit, dass es zwar interessant aussieht, man aber nur noch sehr wenig von der Hangareinrichtung sieht. Ich denke, ohne Hubschrauber ist mehr zu sehen. Alternativ ist es konstruktiv vorgesehen, dass man das Hangardach auch herausnehmbar bauen kann.

    Die beiden Dachteile (59) und (59a) werden rückseitig verklebt und auf (59a) zunächst mit den Klebekanten (59c) bis (59i) bestückt. An dieser Stelle verleihe ich dem Konstrukt bereits eine leichte Balkenbucht.

    0156 - Fregatte "Lübeck" 0157 - Fregatte "Lübeck" 0158 - Fregatte "Lübeck"

    Auf bzw. an diese Klebekanten müssen die Deckenträger für die Lüftungsschächte und den Deckenkran geklebt werden. Dadurch wird auch die endgültige Krümmung der Balkenbucht des Hangardaches bestimmt. Das kleine „v“ auf den Bauteilen zeigt jeweils nach vorne und ist später nicht zu sehen. Zuletzt kommt der Kran auf die Träger und das Flammschutzdeck (59b) außen drauf. Sind alle Bauteile verbaut, dann sieht es bei mir wie folgt aus…

    0159 - Fregatte "Lübeck" 0160 - Fregatte "Lübeck"

    Eine Passprobe ist ganz ordentlich und somit wird das Dach eingeklebt. Ich habe mich gegen ein abnehmbares Dach entschieden, weil ich keinen Hubschrauber in den Hangar gestellt habe. Denjenigen, die einen SeaLynx in den Hangar stellen, empfehle ich ein herausnehmbares Dach. Die künftigen Aufbauteile wie Radar und RAM-Werfer beeinträchtigen diese Funktion nicht.

    0161 - Fregatte "Lübeck" 0162 - Fregatte "Lübeck" 0163 - Fregatte "Lübeck" 0164 - Fregatte "Lübeck"

    Nach sechseinhalb Stunden Bastelzeit an 5 Tagen ist der Hangar, bestehend aus insgesamt 152 Bauteilen, fertig … und bei entsprechendem Blickwinkel kann man richtig viel erkennen.

     

    Fregatte „Lübeck“ – Unterer Hangar mit Zwischendeck

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    Im nächsten Bauabschnitt beschäftige ich mich mit dem unteren Teil des Hangars bis zum Zwischendeck. Betroffen sind insgesamt 60 Bauteile der Baugruppen (47) bis (52).

    0128 - Fregatte "Lübeck"

    An den Aufbauwänden (47), (49a) und (50) erkennt man eine neue Farbe: ein helles Gelbgrün. Dazu kommt ein Blau für Kästen und Kisten. Die von mir verwendeten Aquarellstifte sind „Warmgrau II“ sowie „Phthaloblau“.

    Die erste Baugruppe (47-c) ist einfach zu bauen. Bevor die Wand unten an die Klebekante von (38h) geklebt wird, klebe ich die 3 blauen Kästen auf die Wand. Anschließend wird die Wand (48) sowie die 5 Unterzüge (48a) an die Innenseite der Backbord-Bordwand geklebt.

    0129 - Fregatte "Lübeck"

    Auch die Steuerbordseite bekommt mit der Baugruppe (49-c) eine Innenwand. Die Kante der Klebekante (49) wird wieder dunkel gefärbt; das gilt demnächst auch für (50). Bei der Wand selbst sind die Knicklinien genau zu studieren, damit nicht zu viel und auch nicht zu wenig geknickt wird.

    0130 - Fregatte "Lübeck" 0131 - Fregatte "Lübeck"

    Es folgt die Trennwand (50a), die den Hangar vom so genannten „Ho-Chi-Minh-Pfad“, das ist der Betriebstunnel an Backbordseite mit den Stützen, trennt. Auch hier sind die Knicklinien etwas tricky. Letztendlich wird der graue Teil der Wand mit dem gelbgrünen Teil rückseitig verklebt. Die rot schraffierte Fläche ist für den künftigen Einblick in den Leitstand der Flugsteuerung auszuschneiden.

    Der Anbau beginnt mit der kantengefärbten Klebekante (50) auf dem Deck. Anschließend die Wand (50a) rückseitig zusammenkleben – siehe dazu auch folgendes Bild – und auf die Markierungen des Decks kleben. Zuletzt kommt der blaue Werkzeugschrank (50d) an die Wand und der Anbau vom Feuerlöschraum (50b) mit dem Feuerlöschkasten (50c).

    0132 - Fregatte "Lübeck" 0133 - Fregatte "Lübeck"

    In den Räumlichkeiten direkt neben dem späteren Hangartor sind beim Vorbild übrigens weitere Feuerlöscheinrichtungen untergebracht.

    Zwei kleine Winden (51) dienen zum Verholen eines Hubschraubers in den Hangar und sind vor der Rückwand (47) positioniert, hinter der sich übrigens Werkstätten befinden. Da ich, obwohl ich diese kleinen Dinger selbst konstruiert habe, nicht mehr genau wusste, wie sie zusammengebaut werden, habe ich die Anleitung konsultiert, die das Endergebnis bezüglich der kleinen Streifen (51c) eindeutig zeigt.

    0134 - Fregatte "Lübeck" 0135 - Fregatte "Lübeck"

    Schaut man sich das Spantengerüst auf dem letzten Bild genauer an, dann sieht es schon einigermaßen „angefressen“ aus. Darum kommt jetzt auch ein Deck drauf, damit man das Elend nicht mehr sieht. Die Teile (52) und (52a) werden dafür rückseitig verklebt und der Balkenbucht angepasst. (52b) ist das Montageluk für die beiden achteren E-Diesel. Ein erstes Auflegen des Decks auf die Position zeigt, dass die langen Enden ein paar Zehntelmillimeter gekürzt werden müssen, aber dann kann der Kleber drauf und das Deck an seine vorgesehene Stelle.

    0136 - Fregatte "Lübeck" 0137 - Fregatte "Lübeck" 0138 - Fregatte "Lübeck"

    Damit ist der untere Teil des Hangars ist fertig.