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    Wie viel Zeit verbringst du damit, über Sachen nachzudenken, die du nicht mehr ändern kannst?

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    „Pjotr Weliki“ – Schornsteinpodeste

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    Der nächste Teil des Bauberichtes beschäftigt sich mit den ersten Podesten, die seitlich am Schornstein angebracht werden und auf denen Sensoren untergebracht sind. Hier zunächst wieder die Bauteile:

    Pjotr Weliki 0413

    Im Verlauf kommen noch ein paar Ätzteile dazu. Beim Anbau der Stützen (216), bei denen ich die Erleichterungslöcher ausgestichelt habe, unter das Deck (215a) musste ich bis auf (215b) und (216e) sowie (217e) alle Querstreben anpassen. Und weil ich ohne Deckskante nicht zufrieden war, habe ich auch hier wieder einen Kartonstreifen spendiert. Auf dem Finger sind übrigens die MP-503 «Kantata-M» ESM Radar Systeme, wie sie auf jeder Seite vorkommen.

    Pjotr Weliki 0414 Pjotr Weliki 0415

    Nun wird es filigran, denn die kleinen Podeste werden nur mit den Relingstückchen (pr95) und (pr96) unter das große Podest geklebt. Wie ich das nun geschafft habe, kann ich gar nicht richtig sagen, aber hier ist das Ergebnis…

    Pjotr Weliki 0416 Pjotr Weliki 0417

    Danach habe ich mich entschieden die ESM-Geräte auf die Podeste zu kleben und anschließend die Podeste am Schornstein zu befestigen. Abschließend die Reling oben drauf und ein paar Leitern anbringen. Anschließend habe ich noch das kleine Podest 222 mit einem Relingstück (pr99 ist nicht im Ätzsatz!) sowie zwei lange Leitern angebaut und nach knapp 6 1/2 Stunden sind die ersten beiden Podeste aus zusammen 127 Bauteilen fertig.

    Pjotr Weliki 0418 Pjotr Weliki 0419 Pjotr Weliki 0420 Pjotr Weliki 0421 Pjotr Weliki 0422 Pjotr Weliki 0423 Pjotr Weliki 0424 Pjotr Weliki 0425

    Insgesamt ist der Bau der Podeste ziemlich frickelig und man muss sich die Arbeitsschritte sehr genau überlegen, um sich nicht den weiteren Weg zu verbauen. Dazu kommt, dass die Relingteile sehr filigran sind und ein versehentliches Anstoßen mit der Pinzette oder dem Pinsel nicht gut verkraften.

    Auf Konstruktionsfehler der unteren Relings gehe ich nicht mehr ein, mit solchen Dingen muss man bei diesem Bogen einfach leben. Gleiches gilt für die nahezu unbrauchbare Anleitung, weswegen ich meinen Bau hier aus ausführlicher und mit mehr Fotos als üblich zeige.

     

    „Pjotr Weliki“ – Schornstein (Turmmast)

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    Dieser markante Turmmast mit dem oben drauf befindlichen riesigen Radargerät vom Typ „MR-800 Voskhod“ (Top Pair), einem 3D-Langstrecken-Suchradar, macht die Silhouette des Schiffes aus.

    Silhouette

    Die Bauanleitung ist für eine Anleitung ziemlich gruselig und ich habe schon einen halben Tag damit verbracht, sie irgendwie zu lesen.

    Grundsätzlich scheinen die Bauteile bei der Nummer (203) zu beginnen. Die Seitenteile heißen jedoch (151L+R) und sind richtig groß, weil auch noch Aufbauwände der beiden unteren Etagen und des Brückenkomplexes dran hängen. Wahnsinn, wer baut das so an? Ich nicht! Darum habe ich mir mindestens eine Dreiteilung überlegt, wahrscheinlicher sind jedoch vier Teile, aber das entscheidet sich später. Hier ein Foto beider Bauteile, die übrigens nicht in der Bauanleitung auftauchen, und wie ich sie trennen werde.

    Die blaue Linie – hier mit 1 beschriftet – trennt die Seitenwand der Schornsteine ab. Die violette Linie – 2 – trennt die Brückenaufbauten ab. Und die grüne Linie teilt noch einmal die Aufbauten Decks übereinander. Weil später, wahrscheinlich wenn erst die sämtlich Hauptaufbauten fertig sind, seitlich noch Decks angebracht werden, dürfte man diese Schnittstellen nicht sehen. So weit meine Überlegungen … und nun geht es zur Tat.

    Pjotr Weliki 0388

    Die Lüftergitter (177) – diese Bauteile sind in der Zusatzplatine enthalten, was ich leider zu spät bemerkt habe, weil ich diese Teile unerklärlicherweise nicht in meiner Teileliste eingetragen hatte – werden hinter die auszuschneidenden Öffnungen der Seitenteile geklebt. Bei der Suche nach den Anbauteilen (152) bin ich auch bei den kurzen Aufbauwänden vor dem Schornstein fündig geworden. Es sind dies die Teile (153L+R), die allerdings in der Anleitung zu den achteren Aufbauten gehören sollen, was falsch ist. Bei den kurzen Wänden habe ich die Fenster ausgestichelt und mit Antistatikfolie hinterklebt. Den entsprechenden Spant, auf den diese beiden Wände aufgeklebt werden, habe ich im Bereich der Fenster geschwärzt, so dass keine Blitzer durchscheinen sollten.

    Pjotr Weliki 0389

    Beim Anhalten des Bauteils fällt auf, dass es einen Millimeter höher ist als die Fläche, auf welche die Wand geklebt werden soll. Ist das bei den anderen Bauteilen auch so? Jain, denn die Seitenteile sind auch höher, während Vorder- und Rückseite passen.

    Pjotr Weliki 0391 Pjotr Weliki 0390

    Was ist denn nun richtig? Wenn man sich den Versatz zwischen Vorderteil (203) und den Seitenteilen (151) genauer ansieht, dann stellt man fest, dass mitten im Bauteil beginnend die Texturen nach oben gerutscht sind. Unten passt es noch (siehe grüne Markierung), während es oben gleichmäßig verschoben ist (rote Markierung).

    Bei den kleinen Wänden (153) muss man die obere Kante abschneiden und am Knick leicht anpassen. Bei den Seitenwänden habe ich mich entschieden, dass ich diese oben bündig anklebe und dann den Überstand unten abschneide. Danach passen immerhin die sieben Markierungen im oberen Teil des Turmmastes, während unten nur zwei daneben liegen. Den abgetrennten rot-weißen Streifen an der Unterkante habe ich mir zunächst ins „Ersatzteillager“ gelegt und entscheide später, ob ich ihn noch ansetze. Hier mein Ergebnis…

    Pjotr Weliki 0393 Pjotr Weliki 0394

    Pjotr Weliki 0395 Pjotr Weliki 0396

    Man erkennt, dass nun das rückwärtige Teil mit den Texturen nicht sauber passt, weil diese nun gänzlich verschoben sind, aber lieber alle Markierungen anders als nur ein paar wenige :-). Den unteren Abschluss bildet (201), das leider nicht passte und ich deshalb in zwei Teilen eingesetzt habe.

    Pjotr Weliki 0397

    Das stellte sich letztendlich auch als nicht richtig heraus, denn die Knicklinien auf Steuerbordseite sind alle um einen Millimeter zur Außenkante verrutscht. Die bei meinem Modell entstandene Lücke ist mit Weißleim verschlossen und angemalt.

    Pjotr Weliki 0398 Pjotr Weliki 0399

    Damit ist der untere Teil des Schornsteins fertig und es geht oben mit diesen vier Bauteilen und den beiden Spantengerüsten weiter. Hier erkennt man auch sehr gut das Nummernchaos, weil nämlich (237) an bzw. hinter die Öffnung von (205) geklebt werden soll. Ansonsten passt es diesmal mit nur kleinsten Korrekturen.

    Pjotr Weliki 0400 Pjotr Weliki 0401 Pjotr Weliki 0402

    An die Rückseite dieser Baugruppe kommt noch die Schornsteinkappe mit den Abgasrohren. Leider sind die schwarzen Stummel der Abgasrohre von der Rückseite nicht schwarz gefärbt, so dass hier ein Nacharbeiten erforderlich ist.

    Pjotr Weliki 0403

    Ich beschränke mich bei den Nacharbeiten allerdings nicht nur auf die Rohre, sondern male auch die graue Fläche mit den Öffnungen schwarz an. Es gibt wohl kaum ein Schiff, welches keine schwarze Kappe hat, schon gar nicht bei den Russen – und das meine ich nicht despektierlich. Ein aktuelles Foto vom Vorbild gibt mir da zumindest Recht, auch wenn der Bogen einem älteren Entwicklungsstand des Kreuzers zugrunde liegt und selbst das Grau des Kreuzers heute viel heller scheint.

    Pjotr Weliki 0404 Pjotr Weliki 0405 Pjotr Weliki 0406

    Damit kann diese Kappe an den Schornsteinturm angeklebt werden. Damit die Kappe beim Anbau seitlich nicht zusammengedrückt werden kann und damit ich auch mehr Klebefläche habe, musste ich ihr noch eine Verstärkung aus Restkarton mit auf den Weg geben.

    Pjotr Weliki 0407

    In der Zeit des Trocknens habe ich die ersten Anbauteile für den Schornstein zusammen gesucht. Es sind dies die Teile (211) bis (214) sowie drei Türen (146) und (30) – bis auf (211) ist keins der Bauteile in der Bauanleitung zu finden.

    Pjotr Weliki 0408

    Mit diesen Kleinteilen und der angebauten Schornsteinkappe sieht der Schornstein nun bei mir so aus …

    Pjotr Weliki 0409 Pjotr Weliki 0410 Pjotr Weliki 0411 Pjotr Weliki 0412

    Zu diesem Zeitpunkt habe ich die 100 Stunden-Marke an Bastelzeit in 67 Basteltagen erreicht und dabei 2523 Teile verbaut. 

    „Pjotr Weliki“ – Spantengerüst der Aufbauten

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    Weitere Spantengerüste sind für die Brücke (N36) bis (N42) und einen dortigen weiteren Aufbau (N43) bis (N46) vorhanden. Für die Brücke hatte ich zu Baubeginn des Modells eventuell eine selbst erstellte Einrichtung in Erwägung gezogen. Aber da die Fenster sehr klein sind und der Raum der Brücke von den Fenstern aus betrachtet beim Vorbild nicht sehr tief ist, wird dort nicht viel zu erkennen sein. Somit werde ich von den Aufbauwänden „nur“ die Fenster aussticheln und mit Antistatikfolie hinterkleben. Eventuell muss noch der eine oder andere Spant etwas bearbeitet werden, damit er nicht durchscheint.

    Zur Brücke: Die Bauteile (N42) und (N46) sind in der Anleitung vertauscht worden. Ordnet man die richtigen Bauteile den Baugruppen zu, dann passt es auch alles wunderbar zusammen. Von den beiden Teilen (N37) habe ich das vorderste Ende abgeschnitten und etwas enger einzeln in das Spantengerüst geklebt und so zwar so, dass die Spanten nicht hinter einem Brückenfenster liegen. Außerdem habe ich diese Modulbauweise wohl verstanden und nebenbei die Kanten eines Spantengerüstes jeweils so gefärbt, dass eine Kante, an der eine Aufbauwand mit der Oberkante aufhört, grau ist und dort, wo die Unterkante einer Aufbauwand mit der roten Linie endet, die Spanten ziegelrot sind.

    Pjotr Weliki 0365 Pjotr Weliki 0366 Pjotr Weliki 0367

    Beim kleinen achteren Aufbau ist wieder ein Fehler in der Anleitung.

    Korrektur der Anleitung

    Pjotr Weliki 0368 Pjotr Weliki 0369 Pjotr Weliki 0370

    Vor den großen Brückenaufbauten liegen noch flache Aufbauten für diverse Sensoren, die ebenfalls mit einem Spantengerüst beginnen. Es sind dies die Bauteile (N65) bis (N75). Die Bauteilnummer (N65) ist hier erneut vergeben worden, denn es gab sie schon bei den Schornsteinseitenteilen, ansonsten passt jedoch alles ganz wunderbar.

    Pjotr Weliki 0371 Pjotr Weliki 0372 Pjotr Weliki 0373

    Damit sind die Spantengerüste der vorderen Hauptaufbauten fertig und es geht achtern mit den Bauteilen (N76) bis (N104) für fünf Baugruppen weiter. Hier zunächst die Einzelteile von (N78) bis (N79) sowie (N80) bis (N83) und (N89) bis (N91).

    Pjotr Weliki 0374 Pjotr Weliki 0375

    Und hier die beiden fertigen Baugruppen.

    Pjotr Weliki 0376 Pjotr Weliki 0377

    Es folgen die letzten drei Spantbaugruppen (N84) bis (N88), (N92) bis (N96) und (N97) bis (N104). Ich zeige die Bauteile insgesamt sehr gerne so ausführlich, denn so kann sich ein nachfolgender Modellbauer besser orientieren, als wenn man fertige Baugruppen aus 10 Perspektiven zeigt.

    Pjotr Weliki 0378 Pjotr Weliki 0379 Pjotr Weliki 0380 

    Nach einer guten Stunde Bastelzeit sehen die fertigen Baugruppen bei mir so aus …

    Pjotr Weliki 0381 Pjotr Weliki 0382

    Im folgenden gesamten Spantengerüst verbergen sich 172 Bauteile verteilt auf 14 Baugruppen.

    Pjotr Weliki 0383 Pjotr Weliki 0384 Pjotr Weliki 0385

     

    „Pjotr Weliki“ – Spantengerüst der Aufbauten

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    Wie geht es nun mit den Aufbauten weiter? Hier beginnt also das große Puzzle aus Anleitungsbildern, Bauteilnummern und Bauteilen und die Zeit der Recherche ist beinahe schon länger als die reine Bastelzeit selbst. Insgesamt scheint es eine modulare Bauweise zu sein, in der man alle Baugruppen einzeln auf dem Basteltisch fertigen und zuletzt zusammensetzen kann, bis der große Komplex der Aufbauten auf das Deck gesetzt wird. Schaun mer mal….

    Es geht mit den Spanten (N28) bis (N34) der vorderen Aufbauten weiter. Im Anleitungsbild ist ein kleiner Fehler, deshalb hier das korrigierte Bild.

    Nachtrag: Und wie sich im weiteren Verlauf herausgestellt hat, ist noch ein zweiter Fehler im Bild, hier rot gekennzeichnet.

    Korrigierte Anleitung Pjotr Weliki 0356

    Der Zusammenbau geht wieder gut von der Hand und wenn man (N34b) als letztes Bauteil der Baugruppe anklebt, dann hat man wohl alles richtig gemacht.

    Pjotr Weliki 0357 Pjotr Weliki 0358

    Die erste Stellprobe offenbarte, dass die Baugruppe nicht gut an den großen Unterbau passt, weil das Deck (N15) etwas über den vorderen grauen Querspant (N23) ragt – warum ist der Spant eigentlich grau, wenn man ihn später ohnehin nicht sieht? Des Weiteren zeigt sich, dass die zuletzt gebaute Spanten-Baugruppe nach hinten einen Überstand hat und somit wohl in dem Bereich auf eine andere Baugruppe gesetzt werden muss.

    Pjotr Weliki 0359 Pjotr Weliki 0360

    Dabei kann es sich nur um die Baugruppe des Schornsteins handeln, die damit als nächstes dran kommt.

    Apropos Schornstein! Wofür benötigt ein atomgetriebenes Schiff einen Schornstein? Der Antrieb besteht aus einem CONAS-System. Dieses „combined nuclear and steam propulsion“-System (Kombinierter Nuklear- und Dampfantrieb) nutzt den durch die beiden Druckwasserreaktoren erzeugten Dampf für die Marschfahrt von 20 kn. Zur Erreichung der Höchstgeschwindigkeit von 32 kn können zwei konventionelle (ölbefeuerte) Dampfkessel zugeschaltet werden. Bei Ausfall der Reaktoren kann das Schiff auch mit den konventionellen Dampfkesseln allein betrieben werden und erreicht dann maximal 17 kn. Auf jeden Fall müssen die Dieselabgase raus aus dem Schiff und das passiert mittels dieses Schornsteins und den oben eingebauten Abgasaustritten. Außerdem dient der sogenannte Turmmast als Geräteträger für die unterschiedlichsten Sensoren, auf deren Sinn ich beim Bau der jeweiligen etwas genauer eingehen werden.

    Hier zunächst wieder alle Bauteile, die ich für den Bau des Spantengerüstes gefunden und teilweise lose zusammengesteckt habe .

    Pjotr Weliki 0361

    Beim Zusammenbau der oberen Baugruppen ist in der Bauanleitung erneut ein Nummernfehler, der sich stark auswirkt, wenn man nicht aufpasst. Weil ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht genau weiß, wie die Beplankung der beiden kleineren oberen Spantengerüste verläuft, habe ich diese auch noch nicht mit dem Turmmast verklebt. Vielleicht hätte man auch (N52) bis (N55) noch nicht auf (N48) kleben sollen, aber dafür ist es bei mir zu spät.

    Bauanleitung Turmmast

    Pjotr Weliki 0362 Pjotr Weliki 0363

    Auf dem nächsten Bild sind die bisherigen Spantengerüste locker zusammengestellt.

    Pjotr Weliki 0364

     

    „Pjotr Weliki“ – Spantengerüst der Aufbauten

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    Nach all dem Kleinkram beim Kreuzer möchte ich mal wieder ein paar größere Teile verbauen und habe mich entschlossen das Spantengerüst für die Aufbauten zu beginnen und nicht mit der kombinierten Waffenanlage (80) fortzufahren. Außerdem stand zu diesem Zeitpunkt des Baus, Anfang April 2018, die Internationale Modellbauausstellung in Lübeck an und da wollte ich wenigstens noch etwas von der Silhouette des Schiffes zeigen.

    Beim „Ausschneiden“ der 17 Lasercutteile (N1a), (N1b) und (N3) bis (N13) fällt auf, dass bei einigen Teilen die Bauteilnummer in das jeweilige Teil gelasert wurde und bei anderen nicht, so dass man hier die Nummer vorsichtshalber draufschreiben sollte.

    Pjotr Weliki 0336

    Wer nun glaubt, das Spantengerüst baut sich von alleine, der täuscht sich, denn ein Bauteil von (N13) ist falsch. Die Schlitze für (N4) und (N6) müssen komplett neu gestichelt werden, ebenso fehlt der Schlitz für (N8).

    Pjotr Weliki 0337  Pjotr Weliki 0339

    Der längere Teil des Spantengerüstes passt einwandfrei.

    Die beiden vorbereiteten Spantengerüste können nun verbunden werden. Allerdings erscheint mir die Verbindungsstelle etwas spärlich, weswegen ich sie mit Restkarton verstärkt habe. Vielleicht ist es wegen der noch folgenden Decks nicht nötig, aber wenn ich sehe, dass das darüber liegende Deck ebenfalls an dieser Stelle einen Stoß hat, dann ist das sicherlich auch nicht verkehrt.

    Pjotr Weliki 0340 Pjotr Weliki 0341 Pjotr Weliki 0342

    Die gelaserten Markierungen von Deck (N2a) und (N2b) entsprechen den Spanten (N3) bis (N13). Also sind die beiden Deckteile mit den Markierungen nach unten aufzukleben. Ich habe es noch rechtzeitig bemerkt und konnte somit einen größeren Baufehler vermeiden. Aufgefallen ist es mir, als ich das bedruckten Teile (N2c) und (N2d) auf die gelaserten Teile gelegt habe und die Markierungen nicht übereinstimmten.

    Pjotr Weliki 0343

    Beim Ausschneiden von (N2d) ist mir auch noch aufgefallen, dass die Druckerei ganz schon mit grauer Farbe rumgesaut hat. Wie auch immer, es ist genauso wenig zu ändern, wie mein Aufkleben des Decks.

    Pjotr Weliki 0344 Pjotr Weliki 0345

    Auf dem letzten Foto sind bereits zwei weitere Teile zu sehen: (N14a) und (N14b). Jetzt bin ich superfroh, dass ich mir anfangs eine Teileliste erstellt habe, denn nur so habe ich von (N14b) und seinem Ort erfahren. Beide Teile werden rückseitig zusammengeklebt, also die gelaserten Spantmarkierungen nach oben und die grauen Flächen nach unten.

    An dieser Stelle scheint das von anderen Modellbauern angedeutete Nummernchaos sowie das Suchen der Bauteil auf unterschiedlichen Bögen loszugehen. Die Spanten (N20RL) werden in der Anleitung mit (N26) bezeichnet – (N26) ist jedoch ein kleines Deck – und die drei Spanten (N23) sind oben auf Bogen 7 zu finden und müssen auf 1 mm verstärkt werden. Hier nun die nächsten Bauteile und die bereits auf dem Spantengerüst verklebte Baugruppe (N14).

    Pjotr Weliki 0346

    Nachdem ich das vordere Teil (N23) in der Höhe und die Schlitze von (N21) insgesamt etwas angepasst hatte, ging der Zusammenbau gut von der Hand. In der Trocknungsphase konnte ich schon das Deck (N15a) und (N15b) vorbereiten.

    Pjotr Weliki 0347

    Dabei stellte sich folgende Frage: Wofür ist die Öffnung im Deck (N15a/b)? Sollte man dort zu diesem Zeitpunkt schon Teile ein- oder unterbauen? Ist das hier ein Déjà-vu mit dem Hauptdeck und den Raketenstartern? Nun, die Bauanleitung lässt erahnen, dass dort etwas tiefer das Deck (N26) mit den Aufbauteilen (188) bis (193) eingebaut werden soll.

    Pjotr Weliki 0348 Pjotr Weliki 0349

    Auf geht’s. Ich baue das ausgestattete kleine Deck unter das große Deck. Dazu habe ich mir überlegt, dass ich am langen Streifen (188) eine weiße Klebelasche stehen lasse, mit der ich den Streifen am Deck (N26) festklebe. Die weiteren Kleinteile kommen auf das Deck (N26).

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    Nun kann alles unter das Deck (N15) geklebt und dieses auf das Spantengerüst geklebt werden.

    Pjotr Weliki 0353 Pjotr Weliki 0354 Pjotr Weliki 0355