{"id":2960,"date":"2019-12-18T07:57:52","date_gmt":"2019-12-18T06:57:52","guid":{"rendered":"https:\/\/jabietz.de\/fregatte-luebeck\/?p=2960"},"modified":"2019-12-18T07:57:52","modified_gmt":"2019-12-18T06:57:52","slug":"ausbildung-auf-neuen-wegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/jabietz.de\/fregatte-luebeck\/ausbildung-auf-neuen-wegen\/","title":{"rendered":"Ausbildung auf neuen Wegen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">In enger Kooperation mit britischen Experten \u00fcbernimmt die Einsatzflottille 2 nun weite Teile der Einsatzausbildung. Die &#8222;L\u00fcbeck&#8220; hat als erste Einheit das Training durchlaufen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">WILHELMSHAVEN Geschafft! Die &#8222;L\u00fcbeck&#8220; hat gerade ihre mehrw\u00f6chige Einsatzausbildung mit sehr befriedigendem Ergebnis abgeschlossen \u2013 und ist damit bereit f\u00fcr ihren n\u00e4chsten Einsatz. Das Besondere dabei: Die &#8222;Final Inspection&#8220; (Abschlusspr\u00fcfung) an Bord hat der Kommandeur des 4. Fregattengeschwaders, Kapit\u00e4n zur See Dirk Jacobus, mit einem Expertenteam der Einsatzflottille 2 in der Deutschen Bucht abgenommen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/jabietz.de\/fregatte-luebeck\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/20191218-01.jpg\" data-lbwps-width=\"1024\" data-lbwps-height=\"768\" data-lbwps-srcsmall=\"https:\/\/jabietz.de\/fregatte-luebeck\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/20191218-01-300x225.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2961\" src=\"https:\/\/jabietz.de\/fregatte-luebeck\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/20191218-01-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/jabietz.de\/fregatte-luebeck\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/20191218-01-300x225.jpg 300w, https:\/\/jabietz.de\/fregatte-luebeck\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/20191218-01-768x576.jpg 768w, https:\/\/jabietz.de\/fregatte-luebeck\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/20191218-01-400x300.jpg 400w, https:\/\/jabietz.de\/fregatte-luebeck\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/20191218-01.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a> Quelle: facebook<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach jeder l\u00e4ngeren Werftliegezeit durchlaufen die Schiffe der Deutschen Marine ein abgestuftes Einsatzausbildungsprogramm \u00fcber mehrere Monate, das seinen Abschluss im \u201eGerman Operational Sea Training\u201c (GOST) findet. Beim \u201eFlag Officer Sea Training\u201c (FOST) in der britischen Marinebasis Devonport\/Plymouth erhalten sie am Ende einer mehrw\u00f6chigen, fordernden Ausbildung ihre Einsatzzertifizierung \u2013 wenn es denn rund l\u00e4uft. Bei diesem Training werden die Einheiten bislang grunds\u00e4tzlich von einem Team von britischen Ausbildern gepr\u00fcft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beim GOST muss die Besatzung mit asymmetrischen und \u201eklassischen\u201c Bedrohungen umgehen, also die \u00dcberwasser-, Unterwasser- und Luftkriegsf\u00fchrung \u201eim Schlaf\u201c beherrschen. Im Schiff m\u00fcssen w\u00e4hrend der simulierten Gefechte Br\u00e4nde bek\u00e4mpft, Lecks abgedichtet und Verwundete geborgen und versorgt werden. Au\u00dferdem sind die Soldaten immer wieder bei etlichen seem\u00e4nnischen Man\u00f6vern gefordert. Unter diesem st\u00e4ndigen Druck muss eine Besatzung nicht nur als ganzes Team \u00fcberzeugen, sondern auch das Schiff selbst sollte stets einen m\u00f6glichst tadellosen Eindruck machen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei der Fregatte unter F\u00fchrung von Kommandant Mathias Rix war es diesmal ein wenig anders. Als erste Einheit \u00fcberhaupt durchlief die &#8222;L\u00fcbeck&#8220; das GOST gerade unter deutscher Leitung (German Authorities). \u201eMit Blick auf Unw\u00e4gbarkeiten bei den Werftaufenthalten und daraus resultierenden Verz\u00f6gerungen konnten unsere Schiffe zuletzt nicht immer wie angemeldet die Ausbildung der Briten beim FOST nutzen\u201c, erkl\u00e4rt Flottillenadmiral Ralf Kuchler, Kommandeur der Einsatzflottille 2, den neuen Weg. \u201eWir machen das nun unter eigener Leitung, um unsere Einheiten flexibler auf ihre Eins\u00e4tze vorbereiten zu k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dazu seien in enger Kooperation mit den britischen Experten zun\u00e4chst deutsche Soldaten akkreditiert worden, um den hohen Anforderungen des FOST an die standardisierte Ausbildung dort gerecht zu werden. Eingebunden sei dabei die Gruppe Einsatzausbildung der EF2 ebenso wie der deutsche Verbindungsoffizier und sein Team beim FOST. Beide stellen auch das 26-k\u00f6pfige deutsche Ausbilder-Team, welches w\u00e4hrend der mehrw\u00f6chigen Ausbildung die Besatzung der &#8222;L\u00fcbeck&#8220; begleitet hat. \u201eBei einigen \u00dcbungen waren dennoch auch britische \u2018Searider\u2018 mit an Bord. \u00dcberhaupt ist die &#8222;L\u00fcbeck&#8220; w\u00e4hrend fast vier Wochen vollwertiger Sparringspartner der anderen Einheiten beim FOST gewesen \u2013 aber die Abschlusspr\u00fcfung haben wir wegen der Wetterlage vom \u00c4rmelkanal in die Nordsee verlegt.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Briten sehen den deutschen Weg durchaus positiv, so Ralf Kuchler. Denn sie wollen zeitnah eine komplette Flugzeugtr\u00e4ger-Kampfgruppe durch ihre Einsatzausbildung bringen. Da sind die \u2018Searider\u2018 auf vielen britischen Schiffen gefordert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In enger Kooperation mit britischen Experten \u00fcbernimmt die Einsatzflottille 2 nun weite Teile der Einsatzausbildung. Die &#8222;L\u00fcbeck&#8220; hat als erste Einheit das Training durchlaufen. WILHELMSHAVEN Geschafft! Die &#8222;L\u00fcbeck&#8220; hat gerade ihre mehrw\u00f6chige Einsatzausbildung mit sehr befriedigendem Ergebnis abgeschlossen \u2013 und ist damit bereit f\u00fcr ihren n\u00e4chsten Einsatz. 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